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03.09.2020, 17:06 Uhr
Zu Besuch am Umwelt-Campus
Sulzbacher Stadtratsmitglieder und Bürger informierten sich in Birkenfeld
Mitglieder des Sulzbacher Stadtrates sowie interessierte Bürger informierten sich beim Institut für angewandtes Strommanagement (IfaS) über das Null-Emissions-Mobilitätszentrum sowie weitereumweltfreundliche Technologien. 
SULZBACH  Kürzlich besuchte Bürgermeister Michael Adam mit Mitgliedern des Stadtrats und weiteren Privatpersonen den Umwelt-Campus Birkenfeld. Es ging um die Umsetzung von Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Praxis. Prof. Peter Heck, geschäftsführender Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), begrüßte über 30 Gäste am Null-Emissions-Mobilitätszentrum des Umwelt-Campus Birkenfeld.
 
Unter einem Solarcarportfeld befinden sich dort drei Ladesäulen, davon zwei Schnelladesäulen, die seit März 2020 der breiten Öffentlichkeit zum Laden von Elektrofahrzeugen zur Verfügung stehen. Alternativ sorgt ein Batteriespeichersystem dafür, dass ungenutzte Energie zwischengespeichert werden kann.
 
Die Sulzbacher hatten die Möglichkeit, verschiedene Typen von Elektrofahrzeugen des IfaS selbst Probe fahren zu können. Zudem erhielten die Gäste eine Führung zu markanten Stationen am Campus, an denen innovative Technologien zur Wirkung gebracht und ein nachhaltiges, ganzheitliches Zusammenspiel konzipiert und erreicht wurde.
 
So wurden beispielsweise das über 500-kWp starke PV-Kraftwerk auf den Dächern des Umwelt-Campus, die Biotope mit Regenwasserrigolen sowie die Technik-Zentrale im Keller des zentralen Neubaus besichtigt. Heck erläuterte unter anderem die Funktion der Erdkollektoren und der Wärmerückgewinnung des Lüftungssystems, die Regenwassernutzung für die Toilettenspülungen, die Wärmepumpenanlage, sowie die Absorptionskältemaschine, die von einer solarthermischen Anlage angetrieben wird. Das IfaS am Umwelt-Campus beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit den Fragen rund um umwelt-freundliche Technologien und Stoffstrom-Analysen; berät national und international Unternehmen, Städte, Gemeinden und Regierungen zu ihren individuellen Potenzialen, informiert über effektives Ressourcenmanagement, die Vorteile regionaler Wertschöpfung und benennt auch gezielt Fördermöglichkeiten.
 
„Wir sehen uns als Impulsgeber, um ökologische Technologien und Herangehensweisen möglichst schnell, nachhaltig und effektiv in die Praxis zu überführen und für alle Beteiligte dabei Nutzen zu generieren“, betonte Prof. Heck während des Rundgangs. Thema des Abends war außerdem der Klimaschutzmanagement-Antrag der Stadt Sulzbach. „Eine nachhaltige Entwicklung ist ein sehr komplexer Prozess, der viel Kommunikation und viel Projektentwicklung benötigt. Einiges haben wir schon unternommen, wie die Wärmedämmung städtischer Gebäude, das Umrüsten von Straßenbeleuchtung auf LED oder die Schaffung von zusätzlichen Retentionsflächen durch die Renaturierung des Salinenparks und des ehemaligen Freibadgeländes“, so Michael Adam.
 
„Wir wollen auf diesem Weg weitergehen und haben jetzt diesbezüglich neue Aktivitäten angestoßen. Für die Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes und eines Klimaschutzmanagements haben wir uns mit Prof. Peter Heck vom Umwelt-Campus Birkenfeld der Universität Trier und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Unterstützung geholt. Unter anderem wollen wir im nächsten Jahr einen Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin einzustellen und als Stadt auch bei einer möglichen Neuauflage des Projektes „Global Nachhaltige Kommunen im Saarland“ teilnehmen.“
 
Abschließend vermittelte Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wertvolle Tipps aus der Zusammenarbeit mit dem Institut. Er zeigte auf, wie über getätigte Investitionen in den Klimaschutz seit acht Jahren viel Geld in die Gemeinde zurückfließt und welche besondere Bedeutung dabei der Klimaschutzmanager und die Arbeit mit dem IfaS haben.
 
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