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19.11.2018, 16:45 Uhr
Hochwasserkonzept für Sulzbach in Arbeit
Sulzbach: Auch wenn einer der wärmsten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter uns liegt, bleibt der Hochwasserschutz immer ein wichtiges Thema.
 
Die Stadt Sulzbach hat nach den Starkregenereignissen der Jahre 2016/17 in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und der Stadt Friedrichsthal ein „Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept für die Städte Sulzbach und Friedrichsthal“ in Auftrag gegeben. Die beiden Städte sind hierbei Musterkommunen für das ganze Saarland. Die Auftragssumme beträgt rund 150.000 Euro. 96.000 davon zahlt die Stadt Sulzbach, den Rest Friedrichsthal.  Die Maßnahme wird vom Ministerium mit 80 Prozent bezuschusst. Zudem wurde auch noch die hydraulische Untersuchung der Kanäle durch den Entwässerungsbetrieb beauftragt,  um auch das Zusammenspiel von Starkregen und Kanalauslastung bewerten zu können.  Weiterhin beinhaltet der Auftrag, die Bewertung und Vorschläge für präventive Maßnahmen.  Es handelt sich hierbei um die detailgetreue, digitale Erfassung der Topographie und der Gebäude durch Vermessungen und Drohnenüberfliegungen, aber auch frühere Starkregenereignisse werden berücksichtigt. Danach werden, anhand meteorologischer Daten, Starkregenereignisse am Modell simuliert.  Erste Ergebnisse des beauftragten Ingenieurbüros zeigen, wie präzise das bislang fertig gestellte Modell schon arbeitet.
 
Termin für die Fertigstellung des Konzepts ist März 2019.
 
Eine deutliche Verbesserung des Hochwasserschutzes hat auch die im Jahr  2017 durchgeführte Renaturierung des Sulzbachs gebracht. Der Sulzbach wurde aus seiner unansehnlichen Betonrinne am Rande des Parks in sein ursprüngliches Bett inmitten der Grünfläche zurück verlegt. Dabei wurden neue Rückhalteflächen geschaffen. Bei der Maßnahme wurden rund 10000 Kubikmeter Erdmassen ausgebaut. Der neue Gewässerlauf kann nun etwa 10 Millionen Liter Wasser aufnehmen. Bei starken Regenfällen in diesem Jahr hat sich das bereits bewährt.  Ebenfalls bewährt hat sich Vergrößerung des Durchlasses unter der Brücke Auf der Schmelz. Dort wurde die Sohle tiefer gelegt. Eine weitere wichtige Maßnahme war auch der Bau eines dreidimensionalen Einlaufkäfigs am Moorbachstollen in Altenwald. Am dortigen Turnerheim wurde zudem ein weiterer Straßenablauf gesetzt, der das Wasser vom Waldgrundstück auffängt.
 
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