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04.06.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Sulzbach/Ravanusa. Früh aufstehen hieß es am gestrigen Sonntag für die Teilnehmer der Partnerschaftsreise nach Ravanusa. Um sieben Uhr startete ein Jet am Flughafen Hahn nach Comiso. Organisiert hatte die Reise der Deutsch-Sizilianische Freundeskreis im Regionalverband. Von red
Als Vorsitzende kümmert sich die ehemalige Regionalverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus um die Kontakte zur Partnerregion Agrigento im Süden Siziliens. Der Verein hat auch die Aufgabe übernommen, die Städtepartnerschaft von Sulzbach mit Ravanusa mit Leben zu füllen. Als Vertreterin der Stadt wird Marie-Luise Knoch als Mitglied im Stadtrat dem Bürgermeister Carmelo d’Angelo die Grüße von Bürgermeister Michael Adam überbringen. Ein weiterer Reiseteilnehmer aus Sulzbach ist Altbürgermeister Hans Werner Zimmer, der die Urkunde zur Städtepartnerschaft im Jahr 2000 unterzeichnen konnte.
 
 
„In Italien wechseln die Bürgermeister öfter. Aber einmal geschlossene Freundschaften überdauerten bislang jeden Wechsel“, sagt Zimmer. So lässt sich auch das Ehepaar Knoch immer wieder überraschen, dass so viele Sizilianer Deutsch sprechen. Marie-Luise Knoch: „Bei einer früheren Reise hatten wir jemanden getroffen, der in Burbach unser Nachbar gewesen war.“ Interessant wird diese Reise vor allem im Austausch zur aktuellen politischen Lage in Italien.
 
Noch bis Sonntag, 10. Juni, werden 12 Reisende in der Region Ravanusa und rund um den Ätna unterwegs sein. Dabei sind neben dem ehemaligen Regionalverbandspräsidenten Karl Heinz Trautmann als langjährige Sizilien-Reisende Lothar Schmitt, Bernd Knoch, Wolfgang Jäger und Elke Kleinbauer, die schon mehrfach auf Sizilien waren. Wolfgang Jäger war schon mindestens 17 Mal dabei. Erstmals zog es den früheren Mitarbeiter der Stadtkasse 1996 nach Sizilien.
 
„Die Städtepartnerschaft sollte leben“, sagt das ehemalige Stadtratsmitglied Lothar Schmitt. Im Jahr 2000 hatte er noch als Stadtrat diese sich 1995 aus einem Freundeskreis entwickelnde Städteverbrüderung mit beschlossen. Er bedauert, dass nur ein amtierendes Stadtratsmitglied die Chance nutzt, sich über Sulzbachs Partnerstadt vor Ort zu informieren. Schmitt war bereits mehrfach in Sizilien, „weil mir die Mentalität der Menschen gefällt“.
 
Elfriede Nikodemus vom Deutsch-Sizilianischen Freundeskreis war 1995 erstmals auf Sizilien. Sie ist – italienisch sprechend – auch wegen der Kontakte des Regionalverbandes mit der Provinz Agrigento bis zu dreimal im Jahr dort. Sie findet die Insel wegen ihrer Jahrtausende alten Kultur faszinierend. Außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, von denen sie einige ihren Mitreisenden näher brachte, lohnten wie die abwechslungsreichen Landschaften zwischen Meer und Bergen den Besuch, wie Reiseteilnehmer Wolfgang Willems schreibt.
 
 
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26.05.2018
 Im digitalen Zeitalter ist der Datenschutz zunehmend ein Thema. Die EU hat darauf reagiert. Doch ist sie über das Ziel hinausgeschossen? 
Berlin/Trier/Saarbrücken. Seit Freitag ist die neue Verordnung in Kraft, die die Daten der EU-Bürger besser schützen soll. Verstöße können teuer werden. Nicht nur Unternehmen sind deshalb nervös.
Die Unsicherheit ist spürbar, seit die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nun auch offiziell in Kraft ist – nicht nur bei den Unternehmen, denen ab sofort teure Sanktionen drohen. In Mainz sind am Freitag mit dem Inkrafttreten der Regelung fast alle Grundschulen mit ihren Internetseiten vorübergehend vom Netz gegangen. „Die Seiten der Mainzer Grundschulen werden im Moment an die EU-Datenschutz-Grundverordnung angepasst“, hieß es bei fast jeder der 22 Grundschulen. Eine Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier meinte dazu: „Es ist wohl eine Verunsicherung da.“ Es sei nachvollziehbar, dass sich Schulen zunächst über bestehende Unklarheiten informieren wollten. Der Schulaufsicht sei aber nicht bekannt, dass „es ein massenhaftes Problem“ sei.
 
Im Saarland hat es keine ähnlichen Fälle gegeben, sagte die Sprecherin des Bildungsministeriums, Marija Herceg – jedenfalls nicht, soweit ihr bekannt sei. Im Vorfeld habe es allerdings einige Fragen von Schulen zum Datenschutz gegeben, so die Sprecherin weiter. „Wir haben dann Tipps gegeben, wie sie damit umgehen können.“ Ganz zufrieden war man damit aber offenbar nicht überall: Der Verband Reale Bildung (VRB) beklagte sich in dieser Woche über mangelnde Hilfestellung durch das Ministerium bei der Umsetzung der DSGVO: „Mehrere andere Bundesländer bieten auf ihren Bildungsservern Hinweise, Formulare und Fortbildungen an“, hieß es. Ähnliches vermisste der VRB im Saarland.
 
Auch andernorts beklagten sich Unternehmen, Vereine und Verbände über mangelnde Informationen seitens der Behörden und daraus entstehende Unsicherheit. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag etwa warnte, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen könnten Probleme bekommen, weil die neuen Regeln zu unpräzise seien. Zudem fürchten sie den bürokratischen Aufwand durch die DSGVO.
 
Mittelstandspräsident Mario Ohoven forderte bereits, die Sanktionen bei Verstößen für ein halbes Jahr auszusetzen. „Aus Angst vor hohen Strafen bei unbeabsichtigten Verstößen gegen die Neuregelung verzichten viele Mittelständler auf Umsatz beim E-Commerce, indem sie ihren Online-Auftritt deaktivieren. Statt den Mittelstand 4.0 zu fördern, leistet die DSGVO so einen Beitrag zur Entdigitalisierung der Wirtschaft“, sagte Ohoven.
 
An den Normal-Bürgern ist die DSGVO offenbar bislang weitgehend vorbeigegangen: Einer Studie der Unternemensberatung Berg Lund & Company zufolge kennen zwei Drittel der Deutschen die Datenschutz-Grundverordnung nicht. Ein Fünftel kann mit dem Begriff sogar überhaupt nichts anfangen.
 
Für Verbraucher- und Datenschützer sind die neuen Regeln ein Meilenstein: besserer Schutz der Privatsphäre, mehr Kontrolle über die eigenen Daten, mehr Macht für Strafverfolgungsbehörden bei Verstößen. „Die neuen Datenschutzstandards sind eine große Errungenschaft für die EU“, sagt die innenpolitische Sprecherin der Sozialdemokraten im Europaparlament, Birgit Sippel. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sagte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), das Vertrauen in ein Unternehmen werde sich künftig auch an dessen Umgang mit Kundendaten orientieren. „Der Datenschutz in der digitalen Welt ist für mich die Grundvoraussetzung, dass die Digitalisierung gelingen kann.“
 
Unmittelbar nach Inkrafttreten der Verordnung brachte der Verein „Noyb“ erste Anzeigen gegen Google und Facebook sowie dessen Dienste Instagram und WhatsApp wegen „Zwangszustimmungen“ auf den Weg. Die Konzerne zwängen Nutzer Datenschutzbestimmungen zuzustimmen, ohne die die Dienste überhaupt nicht genutzt werden könnten, hieß es in einer Mitteilung. Das sei ein klarer Verstoß gegen die DSGVO. „Facebook hat sogar Konten von Usern geblockt, die keine Zustimmung gegeben haben. Nutzer hatten am Ende die Wahl, das Konto zu löschen oder auf den Button zu drücken – das ist schlicht Erpressung“, sagte der österreichische Vereinsgründer Max Schrems.
 
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04.05.2018
 Sulzbach. Im Revier Sulzbach befallen Borkenkäfer derzeit zunehmend die Fichtenbestände. Das teilt der Saarforst mit. Von red
Im Bereich „Im Lerchenfeld“ und „In der Fröhn“ sowie im Bereich „Dreibannstein“ wurden die befallenen Bäume nach Saarforst-Angaben bereits eingeschlagen. Etwa 200 Festmeter Holz mussten dem Borkenkäfer weichen, um den Übergang auf weitere Bäume zu verhindern. Die Hiebsmaßnahme soll in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Im weiteren Einzugsbereich von Dudweiler müssen in den kommenden Wochen noch mehr „Käferfichten“ gefällt werden.
 
 
Zum Hintergrund heißt es in einer Mitteilung: Die Borkenkäfer hinterlassen Schadflächen mit sehr unterschiedlicher Struktur. Es gibt große Freiflächen, daneben aber auch viele Lücken oder Kleinflächen, die von punktuellem Befall zeugen. Erschwerend kommt hinzu, das befallene Bäume äußerlich erst sehr spät zu erkennen sind und der Befall sich über einen langen Zeitraum hinziehen kann, da immer wieder neue Käferbäume an Stellen auftauchen, in denen gerade erst ein „Käferhieb“ erfolgt ist. So kann dann aus einem lockeren Restbestand schnell eine Freifläche entstehen.
 
Der Saarforst verweist darauf, dass ein Vorgehen gegen den Borkenkäfer – auch durch flächigen Einschlag befallener Bäume – konform geht mit „den Zielen einer naturnahen kahlschlagfreien Forstwirtschaft“.
 
Im Herbst werden die durch Käferhiebe entstandenen Freiflächen im Revier Sulzbach wieder bepflanzt. Dabei sollen vorrangig Esskastanie, Traubeneiche und Hainbuche aufgeforstet werden, so der Saarforst.
 
Hinweisschilder sollen die Waldbesucher auf die Situation aufmerksam machen. Auskünfte gibt es auch beim zuständigen Revierförster Nils Lesch unter Telefon (06 81) 9 71 28 66, Mobil (01 60) 2 02 14 28, und während der Bürgersprechstunde im Rathaus Sulzbach am ersten und dritten Donnerstag des Monats von 15 bis 17 Uhr.
 
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04.05.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Nicole Baronsky-Ottmann
 Sulzbach. 
Wahrscheinlich ist es die Künstlerin Julia Baur, die in der aktuellen Präsentation in der Sulzbacher Aula das Thema der Ausstellung „Grenzgang“ am intensivsten und auffälligsten darstellt. Denn ihre neun beeindruckenden Fotografien von alten Eisentoren, zusammen auf einem Holzrahmen samt Maschendraht montiert, symbolisieren jeweils eine Grenze, die aber ohne Probleme überwunden werden kann. Doch Julia Baur ist nur eine von neun Künstlern des BBK (Bundes Bildender Künstler) Saar, deren Werke derzeit in Sulzbach gezeigt werden.
 
 
Klaus Harth zeigt vier farbintensive Leinwände, auf denen er landschaftliche Motive in stark vereinfachten Formen präsentiert, die jedoch mit weiteren Elementen wie einen Stuhl, einen Sprungturm oder aber eine Armada von Jagdbombern ergänzt werden. Direkt daneben sind die zurückhaltenden, aber spannenden Gemälde von Margot Zünder-Breuer zu sehen. Sie bestehen nur aus weißen Linien in Rechteckformen, die in einen braun-grauen Untergrund geritzt sind. Regina Zapp arbeitet in ihren zweidimensionalen Werken ganz ähnlich. Auch sie ritzt in die weiße Farbe auf rotem oder schwarzem Grund abstrakte Formen ein.
 
Die großformatigen Gemälde von Karin Domanowsky fallen schon von weitem ins Auge. Neben einer Leinwand, die nur aus roten Farbschichten und -spuren besteht, zeigt sie eine beeindruckende, abstrahierte Ansicht eines Bergmassivs. Gabi Wagners Arbeiten muss man sich dagegen aus der Nähe anschauen. Denn ihre kleinen, digitalen Drucke in Mixed-Media-Technik versprühen den Charme alter Bildplatten, auf denen man Reales sieht, vieles farblich verändert ist, gleichzeitig aber auch einiges verschluckt wird. Das ist bei Eva Dincher ganz anders. Ihre drei Gemälde zeigen berühmte Persönlichkeiten, in ihrer stets ganz eigenen Manier. So stellt sie Jimi Hendrix in einer poppigen Montage kopfüber und kopfunter dar, Marlene Dietrich wird bei ihr zur Königin samt Krone, Glitzer und Straß.
 
Christiane Lohrig trägt mit zwei Gemälden zur Präsentation bei, wobei eines (das ohne Titel) in Farbe, Aufbau und Kritzeleien an eine alte Wand erinnert, auf der Plakate abgerissen, Farben und Inschriften aber aufgebracht wurden. Zuletzt sind da noch diverse Skulpturen von Inge Münz, die es versteht, aus Maschendraht, Gips, Silikon und weißer Farbe dreidimensionale Gebilde zu erschaffen, die reizvolle Kontraste zu den Werken an der Wand darstellen.
 
Gewinner der gelungenen Gruppenausstellung – wenn man das überhaupt so schreiben darf – sind die Verantwortlichen des Kunstvereins Sulzbach. Denn ihnen ist es gelungen, neun verschiedene, bemerkenswerte saarländische Kunstpositionen so zu arrangieren und auszustellen, wobei kein Werk das andere bedrängt und jede Arbeit zur vollen Wirkung kommen kann, ohne dass die Präsentation überfüllt ist. Und daneben beweist der Ausstellungsraum der Aula wiedermal, wie museal Kunstwerke in ihm wirken können.
 
„Grenzgang“, eine gemeinsame Ausstellung des Kunstvereins Sulzbach und der Stadt Sulzbach im Aula Kulturforum, Gärtnerstraße 12, 66280 Sulzbach. Geöffnet bis 6. Mai, Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter der Telefonnummer (06897)  88 032.
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02.04.2018
 Serie „Regionalverbands-Kommune: Sulzbach/Saar“ 1/13
 
Im April wollen wir auf unserer Facebookseite die Stadt Sulzbach/Saar in den Mittelpunkt rücken. Warum? Weil sie eine von zehn Kommunen im Regionalverband ist. In 13 Folgen stellen wir Themen und Menschen aus Sulzbach vor, die mit dem Regionalverband Saarbrücken zu tun haben.
Als Paten der Facebook-Serie fungieren die Sulzbacher Vertreter in der Regionalversammlung, Rosemarie Moog (SPD) und Uwe Munkelt (CDU Sulzbach).
#regionalverbandskommunen #sulzbach Stadtverwaltung Sulzbach/Saar Michael Adam Peter Gillo
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14.03.2018
 Alle Einwohner können Beteiligungsbericht 2016 online und vor Ort einsehen
Der Regionalverband Saarbrücken hat seinen Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Dieser liefert einen Überblick über alle Unternehmen in Privatrechtsform, an denen der Regionalverband direkt oder indirekt beteiligt ist. Darüber hinaus stellt er auch die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen des Regionalverbandes sowie die Mitgliedschaft in Zweckverbänden dar. Die Regionalversammlung hat in ihrer jüngsten Sitzung die Verwaltung damit beauftragt, alle Einwohner über die Möglichkeiten der Einsichtnahme zu informieren.
Mit seinen Beteiligungen an der Saarland-Heilstätten GmbH, an der VSE AG und der Sparkasse Saarbrücken ist der Regionalverband auch ein Wirtschaftsfaktor in der Region. Der Beteiligungsbericht soll als Informationsquelle dienen, um eine effiziente Gesamtsteuerung der Beteiligungen durch die verantwortlichen Gremien und Mandatsträger zu ermöglichen. Der Beteiligungsbericht 2016 des Regionalverbands Saarbrücken steht ab sofort allen Interessierten online zur Verfügung unter www.regionalverband.de/presse/broschueren. Einwww.regionalverband.de/presse/broschuerene Einsicht ist zudem zu den üblichen Dienstzeiten im Zimmer 201 im Nordflügel des Saarbrücker Schlosses möglich.
 
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29.01.2018
Quierschied. Von Patric Cordier
Sulzbach / Qiirschied: Neben dem „großen“ eigenen Haushalt hat der Quierschieder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag auch dem Haushalt der Musikschule Sulzbach-/Fischbachtal zugestimmt. Und das mit der Mehrheit von SPD, CDU und Linken gegen die Stimmen von Freien Wählern (FW) und AfD.
FW-Sprecher Gernot Abrahams rechnete vor, dass die wenigsten Schülerinnen und Schüler aus den beiden Trägerkommunen kommen. „Also aus Städten und Gemeinden, die sich nicht an den Kosten beteiligen“, so Abrahams, der ebenfalls ausgerechnet hatte, dass jeder Schüler aus Quierschied jährlich mit 1336 Euro aus der Gemeindekasse gefördert werde: „Das ist eine freiwillige Leistung, die wir uns eigentlich schon länger nicht mehr leisten können.“
 
Bürgermeister Lutz Maurer sprach dagegen von einer gestiegenen Zahl an Schülern aus der Gemeinde, davon dass am Angebot der Schule keine Abstriche gemacht werden mussten und vom guten Verhältnis zur Schulleitung. Es seien im laufenden Jahr mehr Veranstaltungen in Quierschied vorgesehen als in der Vergangenheit. „Die Sparmaßnahmen, die sich die Musikschule mit unserer Hilfe auferlegt hat, greifen“, sagte der Verwaltungschef, „der Einsatz war in Ordnung und richtig. Beide Kommunen profitieren davon.“
 
So sehen es auch die anderen Fraktionen im Rat. „Die Zahlen sprechen für sich“, sagte Timo Flätgen für die CDU. Quierschieds Anteil ist ohnehin auf 135 000 Euro gedeckelt, doch auch Sulzbach muss deutlich weniger zum Musikschulhaushalt zuschießen. „Auch dort sieht man die positive Entwicklung der Zahlen – wenn man sie sehen will“, sagte SPD-Sprecher Stephan Schmidt, „gegen alle Unkenrufe sieht man, es funktioniert. Das sollten auch die bemerken, die uns damals als Erpresser beschimpft haben“.
 
Zur Erinnerung: Quierschied hatte 2015 den Austritt aus dem Zweckverband erklärt und diesen erst zurückgenommen, als massive Sparmaßnahmen eingeleitet wurden. „Wir haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Musikschule auf sicheren Beinen steht“, so Schmidt, „und dafür gesorgt, dass sie für die Zukunft gesichert ist.“
 
 
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03.12.2017

    Die Fraktionen im Regionalverband Saarbrücken sehen mindestens zwei weitere Informationsveranstaltungen mit der Vorstellung des Gutachtens zu den Folgen des Grubenwasseranstiegs von Prof. Wagner für die Kommunen im Fischbach-Sulzbachtal und im oberen Köllertal als dringend notwendig an: „Gerade in diesen Kommunen haben die Bürger jahrzehntelang im Bergbau gearbeitet und es damit auch verdient, dass man ihre Ängste und Befürchtungen ernst nimmt und mit sachlicher Information öffentlich aufklärt“, teilen Manfred Maurer (CDU) und Dr. Stephan Schmidt (SPD) mit. „Es bestehen Befürchtungen, die von einer Gefährdung des Trinkwassers, über Erschütterungen bis hin zu Bodenhebungen reichen, und weil Schäden an den Häusern nicht ausgeschlossen werden können.“

    

    Auf der gestrigen Informationsveranstaltung in Völklingen (am 30.11.2017) zu den möglichen Folgen des Grubenwasseranstiegs mit Prof. Dr. Jürgen Wagner sei deutlich geworden, dass das Thema „Grubenwasseranstieg“ bei vielen Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Gemeinden großes Unbehagen verursacht. Allerdings seien dem Regionalverband Saarbrücken, der mit einer Stellungnahme zur Grubenflutung mit Grubenwasseranstieg beauftragt ist, bereits im Jahr 2009 mit der Verlagerung der ‚Unteren Wasserbehörde‘ und der ‚Unteren Naturschutzbehörde‘ auf Landesebene („Hochzonung“ von Aufgaben) die wesentlichen Einrichtungen hierfür entzogen worden.

    CDU und SPD appellieren deshalb an das zuständige Wirtschaftsministerium, sein Oberbergamt anzuweisen, zwei weitere Informationsveranstaltungen durchzuführen: „Es geht darum, die Bevölkerung auch dieser Kommunen aufzuklären und mit den bestehenden Ängsten für das weitere Vorgehen „mitzunehmen“ anstatt in Ungewissheit und Misstrauen zurückzulassen. Auch die übrigen Fraktionen im Regionalverband haben uns versichert, dass sie das für dringend notwendig erachten“, versichern Maurer und Schmidt abschließend.


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02.12.2017
Der Regionalverband Saarbrücken bietet am Samstag, den 9. Dezember, um 15 Uhr die kostenlose Führung „Das böhmsche Schloss“ an. Die Kunsthistorikerin Nicole Baronsky-Ottmann führt die Teilnehmer auf den Spuren des Architekten Gottfried Böhm durch den KulturOrt Saarbrücker Schloss.

Das Saarbrücker Schloss ist ein einzigartiges Bauwerk mit einer ganz besonderen Geschichte. Schon der erste Blick verrät, dass Barock und Moderne sich in der Architektur nicht ausschließen müssen. Die Kühnheit der modernen Teile des Architekten Gottfried Böhm, sowie seine Ideen und Konzepte, verlangen nach einer näheren Betrachtung. Die Führung „Das böhmsche Schloss“ lädt dazu ein, seine moderne Interpretation des Barock, deren Schönheit, Harmonie, aber auch die Bedeutung für den Städtebau wiederzuentdecken. Auch fast 30 Jahre nach Fertigstellung des neuen Mittelbaus gibt es hier noch überraschendes zu erfahren und entdecken.

Treffpunkt zur Führung ist vor dem Haupteingang des Saarbrücker Schlosses. Um Voranmeldung wird gebeten.

Kontakt: Tourist Info Saarbrücker Schloss, Tel.: 0681 506-6006, E-Mail: touristinfo@rvsbr.de

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02.12.2017
Das Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken beteiligt sich bereits im vierten Jahr am Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“. Bisher wurden über 70 Projekte gefördert. Für das Jahr 2018 stehen insgesamt 69.000 Euro für soziale, kulturelle oder auch sportliche Themen zur Verfügung. Ab sofort können freie Träger und Vereine jeglicher Art, aber auch Personen der Zivilgesellschaft, die sich für eine lebendige Demokratie einsetzen wollen, Zuschüsse aus diesem Programm beantragen. Da die Landeshauptstadt Saarbrücken selbst am Bundesprogramm teilnimmt, sollten die beim Regionalverband eingereichten Projekte und Veranstaltungen die neun Städte und Gemeinden im Umland in den Fokus rücken, also den Raum Völklingen, das Sulzbach- sowie das Köllertal.

 

Insgesamt vier Förderschwerpunkte wurden im Hinblick auf die Herausforderungen 2018 entwickelt und vom Begleitausschuss beschlossen: Im Schwerpunkt „Es ist normal verschieden zu sein!“ werden Projekte gefördert, die sich mit der Erweiterung der Handlungskompetenz und der Stärkung von Einzelpersonen beschäftigen. „Jung und aktiv!“ ist der Titel des zweiten Schwerpunktes. Hier soll das Thema „Beteiligung“ als offene Bildungsangebote aufgegriffen und der Begriff Demokratie mit Leben gefüllt werden. Der dritte Schwerpunkt „Alle machen mit!“ fördert Projekte, die sich dafür einsetzen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viertens werden unter dem Motto „Menschenfeindlichkeit? Ohne mich!“ Projekte gefördert, die der Stärkung der Zivilgesellschaft im Umgang mit Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit dienen. Das Jugendamt zielt besonders darauf ab, Jugendliche für eine Mitwirkung im Programm „Demokratie leben!“ zu gewinnen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt rund 800 Jugendliche durch geförderte Demokratie-Projekte erreicht.

 

Gefördert werden zwei Arten von Projekten: Sowohl auf Nachhaltigkeit angelegte Projekte, die lokale Strukturen und Netzwerke aktivieren, Forschungsprojekte oder Materialentwicklung als auch Aktionstage und themenbezogene Veranstaltungen wie beispielsweise Workshops, Weiterbildungen, Kultur- und Medienprojekte.

 

Ende der Antragsfrist ist der 17. Januar 2018. Über die Projektanträge entscheidet der Begleitausschuss Ende Januar. Die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen können auf der Internetseite des Regionalverbandes unter www.rvsbr.de/demokratie-leben heruntergeladen werden.

Nähere Informationen beim Jugendamt des Regionalverbandes:
Tatjana Brauer, Tel. 0681 506-5139, tatjana.brauer@rvsbr.de
Pia Meiers-Heisel, Tel. 0681 506-5138, pia.meiers-heisel@rvbsr.de



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