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23.03.2018
Sommerzeit: Am Sonntag, 25. März, ist es wieder soweit: Die Sommerzeit beginnt. Die Uhr wird um eine Stunde  vorgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

So wird die Uhr richtig auf die Sommerzeit umgestellt:

Jedes Jahr im Herbst stellt man die Uhr von der Sommerzeit wieder auf die Normalzeit, manchmal auch Winterzeit genannt, um. Die Uhr muss am jeweils letzten Sonntag im Oktober zur Umstellung auf die Normalzeit (Winterzeit) um eine Stunde zurückgestellt werden.
Übrigens: Im Jahr 1975 beschlossen die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie gespart werden.
Ende 1994 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht. Die einheitliche Sommerzeit gilt seitdem in allen EU-Mitgliedsstaaten einschließlich ihrer Landesteile, die in der Nähe von Europa liegen. Sie gilt jedoch nicht in jenen Landesteilen, die nicht auf dem Gebiet des Kontinents selbst liegen.
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22.03.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Sulzbach. Der Spielplatz im Salinenpark wird mit neuen Spielgeräten deutlich verbessert.
Damit hatte die Tochter von Jochen Wagner wohl nicht gerechnet: Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Planung stand sie kurz im Mittelpunkt. Der junge Spross des Vorsitzenden der CDU-Fraktion hatte sich die Planung für neue Spielgeräte auf dem Spielplatz im Salinenpark betrachtet. Wagner, der selbst zwar nicht dem Ausschuss angehört, aber aus Interesse anwesend war, berichtete von ihrer Reaktion: „Sie gab den Daumen hoch.“ Der Sachverstand der Tochter sorgte für Schmunzeln und bekräftigte die Mitglieder des Ausschusses darin, den Planungen zuzustimmen.
Stefan Gorges, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes, hat  bereits im Vorfeld über den Zustand der Spielgeräte berichtet: „Sie sind teilweise sehr reparaturbedürftig.“ Deswegen werde nach der Renaturierung durch die RAG eine Neugestaltung der rund 910 Quadratmeter großen Fläche angestrebt. Um die Attraktivität des „meist frequentierten Spielplatzes in Sulzbach“, wie es Bürgermeister Michael Adam (CDU) ausdrückte, zu erhöhen, ist so einiges vorgesehen.
Demnach sollen einige Altgeräte abgebaut, umgesetzt oder restauriert werden. Auch Neuanschaffungen sind geplant. Dabei handelt es sich um eine Badische Mühle und die Kleinkinderanlage Strandbad. Zu den Kosten von rund 23 233 Euro für die Mühle und fast 9500 Euro für das Strandbad kommen Montagekosten von etwa 6500 Euro. Selbstverständlich entsprächen die neuen Geräte den rechtlichen Vorgaben zur Gerätesicherheit.
Damit werde die „Investitionsoffensive“ fortgesetzt, wie der Sulzbacher Verwaltungschef dazu erklärte. Bis 15. Juni soll alles fertig sein. Dann ist ein Fest im Salinenpark geplant, an dem sich unter anderem der Verein Sulzbach hilft Benin und die Bundeswehr beteiligen
Nicht nur das Mädchen fand die Idee gut. Quer durch alle Fraktionen stieß diese während der Sitzung auf fruchtbaren Boden.
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22.03.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung
 SULZBACH  Männlich, weiblich, neutral: In Sulzbach bleibt es bei der Bürgermedaille. Eine weibliche Form (Bürgerinnenmedaille) wird es nicht geben (Symbolbild). 
Sulzbach. Zwei Anträge der Linken im Stadtrat wurden mit großer Mehrheit abgelehnt. Sie zielten darauf ab, den Begriff Bürgermedaille abzuändern. Von Thomas Feilen
Gleich mit zwei Anträgen zielte am vergangenen Dienstagabend die Fraktion der Linken im Stadtrat darauf ab, die „sprachliche Gleichstellung von Frau und Mann“ auch bei der Verleihung der Bürgermedaille der Stadt zu berücksichtigen. Folglich wurde beantragt, künftig von „Bürgerinnenmedaille/Bürgermedaille“ zu schreiben und zu sprechen. Sollte diesem Antrag keine Mehrheit beschieden sein, schlug die Fraktionsvorsitzende Monique Broquard vor, die bisherige Bürgermedaille künftig Ehrenmedaille zu nennen und als solche an verdiente Sulzbacher zu verleihen.
Diesem Ansinnen widersprach für die Verwaltung umgehend deren Chef, Bürgermeister Michael Adam (CDU). Er erinnerte dabei an die beiden Träger der Ehrenbürgerschaft der Stadt, den Schriftsteller Ludwig Harig und den Historiker Karl Ludwig Jüngst, die weit über die Grenzen der Stadt Bedeutung erlangt hätten. Eine Umbenennung der Bürger- in Ehrenmedaille könnte in der Außenwirkung zu einer „Vermischung“ (Adam) führen, die nicht gewünscht sei. Von den anderen Fraktionen (CDU, SPD, FW und die Mitte) und vom FDP-Stadtverordneten Christoph Kleinz wurde dem Linken-Ansinnen mit Hinweis darauf, dass hier Bürger stellvertretend zu sehen sei für Bürgerschaft, eine deutliche Abfuhr erteilt. Diese wiederholte sich dann in den förmlichen Abstimmungen. Lediglich die Antragsteller stimmten für die Änderung, alle anderen Stadträte votierten mit Nein und lehnten beide Anträge somit deutlich ab.
Vor der Beratung dieses Tagesordnungspunktes hatte der neue Sulzbacher Stadtmanager Stefan Wacket Gelegenheit, sich und seine Tätigkeit vorzustellen. Dabei warb er zunächst eindringlich dafür, dass die Sulzbacher ihre Geschäfte nicht schlecht reden dürften und im Gegenteil auch die Politiker Werbung machen sollten für die Experten, die es im Stadtgebiet gebe. Wacket setzte sich auch unmissverständlich dafür ein, dass Ladenneuöffnungen von der Stadt bezuschusst werden. Dem stimmte der Stadtrat zu, nachdem er sich einen Änderungsantrag der Freien Wähler zugute gemacht hatte. Denen ging es nämlich darum, dass der gestaffelte Zuschuss „anteilig zurückgefordert“ werden kann statt muss. Der Stadtrat räumte der SGA hier einen Ermessensspielraum ein.
Zu Überraschung der Besucher, aber auch vieler Räte, schlug die SPD-Fraktion für den zurückgetretenen Beigeordneten Jürgen Reimertshofer (damals SPD-Faktion) keinen Nachfolger vor. Somit bleibt das Amt unbesetzt.
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19.03.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Sulzbach. Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat einstimmig, auf eine Wohnbebauung in der Ortsmitte zu verzichten. Stattdessen soll ein Platz für Kommunikation, Feste und Verkaufswagen geschaffen werden.
Im Gegensatz zu den Diskussionen, die die Grünfläche in Neuweiler seit einigen Monaten auslöst, war die Beratungszeit im jüngsten Sulzbacher Bauausschuss eher knapp bemessen. Innerhalb von nur wenigen Minuten handelte das Gremium die zwei Tagesordnungspunkte „Grünfläche Neuweiler“ und „Neuweiler-Mitte“ ab und kam einem Antrag der CDU-Fraktion nach. Demnach wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Entwicklung der Ortsmitte auszuarbeiten.
„Es wurde deutlich, dass die meisten Bürger gegen eine Bebauung der Grünfläche sind“, fasste Hans-Peter Weber, Ausschuss-Sprecher der Christdemokraten, zusammen. Nun soll also die Verwaltung einen Weg finden, die Entwicklung der Ortsmitte Neuweiler voranzutreiben, dabei die Grünfläche zu erhalten und dafür zu sorgen, dass keine Wohnbebauung entstehe. Trotzdem soll ein Platz für Kommunikation, Feste und Verkaufswagen geschaffen werden, „unter Einbeziehung der vorhandenen Fläche“, wie es in der betreffenden Vorlage heißt. Die ausgearbeiteten Überlegungen sollen dann dem Stadtrat vorgelegt werden, der letztlich darüber abstimmt.
 
Zur Begründung beruft sich die Fraktion auf einen Ideenwettbewerb von 1988. Als wesentlichen Aspekt sehen die Christdemokraten dabei neben der zusätzlichen Bebauung die Schaffung einer echten Dorfmitte. Die Grünfläche mit Kirchenvorplatz und dem unbebauten Grundstück gegenüber der VVB solle in eine städtebauliche Gesamtbetrachtung eingebunden werden. Dafür soll neben der Schaffung eines zentralen Ortes auch die Infrastruktur, also Strom, Wasser, Toiletten überdacht werden. Auch sollen Möglichkeiten eines Zuschusses von Land oder Bund geprüft werden.
Die SPD stimmte dem Antrag zu. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Grünfläche zwingend erhalten wird“, bekräftigte Sprecher Michael Henrichs. „Das hat Hand und Fuß“, lobte auch Bernd Schlachter von den Freien Wählern. Zustimmung kam auch von den Linken. Bürgermeister Michael Adam (CDU) fasste den Antrag zusammen: „Also den Interessenten absagen und dann weiter überlegen.“
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17.03.2018
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Thomas Feilen
 SULZBACH:  Am ehemaligen Kirner Eck wurde gestern auch das Schild der City-Wache enthüllt, was Schaulustige anlockte. 
Sulzbach. Die City-Wache ist am Donnerstag im früheren Kirner Eck offiziell eröffnet worden. Vom heutigen Freitag an nehmen dort Mitarbeiter Bürger-Hinweise und Anregungen zu Fragen der Sicherheit entgegen. Sie gehen und fahren aber auch Streife. Von Thomas Feilen
Von Rekordzeit sprach  Bürgermeister Michael Adam (CDU) Donnerstagnachmittag bei einer kleinen Feier zur offiziellen Eröffnung der City-Wache. Er meinte damit die rund sechs Monate, die es vom Stadtratsbeschluss bis zur Fertigstellung der neuen Sicherheitseinrichtung in der Innenstadt gebraucht hat. Dafür dankte er ausdrücklich „meinen Mitarbeitern“ in den beteiligten Bereichen der Verwaltung.
Besonders betonte der Verwaltungschef in seiner kurzen Ansprache an „uniformierte und nicht-uniformierte“ Gäste, dass die Stadt zurzeit drei Außendienst-Mitarbeiter für die neue Wache sucht, was für eine Kommune in der jetzigen Zeit ungewöhnlich sei.
Aus dem Konzept geht hervor, das mit der Einrichtung der Wache in der zentralen City-Lage eine Anlaufstelle errichtet wurde, um Fragen zu klären und Beschwerden seitens der Bürger zu registrieren. Die aktuell drei (später dann sechs) Mitarbeiter im Außendienst werden verstärkte Fuß- und Fahrstreifen in Schichten übernehmen, um Ordnungsstörer festzustellen und abzuschrecken, Vandalismus, Verunreinigungen öffentlicher Bereiche, Belästigungen und Ruhestörungen zu erfassen und mittel- bis langfristig einzudämmen. Die eingesetzten Mitarbeiter nehmen vor Ort Beschwerden entgegen und verfolgen Ordnungswidrigkeiten durch mündliche Ermahnungen, Verwarnungen oder Anzeigen bei der Polizei.
Und hier setzt das neue Sicherheitskonzept an, das von Adam und Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) unterzeichnet wurde. Das Saarland und die Stadt Sulzbach vertiefen darin die überregionale Zusammenarbeit zwischen Vollzugspolizei und Stadt im Sinne einer strukturierten, auf Dauer angelegten Sicherheitspartnerschaft. Innenminister Bouillon betonte: „Die Gewährleistung der Inneren Sicherheit ist das oberste Ziel der Sicherheitsbehörden. Wir möchten mit dieser Partnerschaft die subjektive Sicherheit erhöhen und Angsträume und Meidungsverhalten reduzieren. Sicherheitsbedenken dürften nie die Maßgabe für Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung sein.“ 
In dem Vertrag (dem sogenannten „Letter of Intent“) ist unter anderem festgehalten, ein abgestimmtes Konzept zur Videoüberwachung und Videobeobachtung der in der Initiative „Sicherer Bahnhof Sulzbach“ festgeschriebenen Bereiche (Bahnhof, Bahnhofsumfeld und Umfeld der Wache) weiterzuentwickeln. Weiterhin verpflichten sich die Partner, neue Konzepte zur Stärkung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Sulzbach zur effizienten Abwehr von Gefahren zu entwickeln.
Geleitet wird die City-Wache von Alesja Hirsch, die sich und ihre Mitarbeiter vorstellte. Zu denen gehört auch „der Sulzbacher Bürger“ (wie er selbst sagte) Karl-Heinz-Paulus, hochrangiger Polizeibeamter im Ruhestand. Seine Mitwirkung stehe für detaillierte Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und für den kurzen Draht zur Polizeiinspektion neben der Aula. Paulus bat die Gäste, für die neue City-Wache zu werben, die im Übrigen für das gesamte Stadtgebiet zuständig sei, also auch die Stadtteile abseits der City. 
Wegen der noch nicht vollständigen Besetzung ist die City-Wache  montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr besetzt, Telefon (0 68 97) 50 82 22.
 
 
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17.03.2018
Sulzbach: Die Frauen der Frauenunion Stadtverband Sulzbach kochen für Obdachlose.
Die Aktion findet am Samstag, 24.03.2018 ab 11:30 Uhr in der Wärmestube
Saarbrücken, Triererstr. statt.
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16.03.2018
 Sulzbach: Die angebliche Genehmigung der Stadt für einen Aufritt der rechtsradikalen Band Kategorie C4 - Hungrige Wölfe – aus der Hooliganszene, hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen. Auch wenn in verschiedenen Medien anderes behauptet wird, die Stadt hat keine Genehmigung für den Auftritt erteilt.
Am 19. Februar wurde zwischen der Stadt Sulzbach und der Privatperson Alexander Flätgen ein Benutzungsvertrag für eine Vortragsveranstaltung am 6. April im Salzbrunnenhaus  abgeschlossen.
Bei Vertragsabschluss war keine Rede vom Auftritt einer Band.
Aufgrund eines Hinweises der Sicherheitsbehörden erfuhr die Stadt erst Ende letzter Woche davon, dass am 6. April – entgegen des abgeschlossenen Vertrages - der Auftritt einer Band aus der rechtsradikalen Hooliganszene geplant ist.
Daraufhin haben wir unverzüglich gehandelt.  Ein Anwalt wird den abgeschlossenen Vertrag fristlos kündigen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Zudem wird er eine Untersagungsverfügung für solche Veranstaltungen,  insbesondere mit rechtsradikalen Bands, erstellen.
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15.03.2018
 Sulzbach: Die CDU Fraktion im Sulzbacher Stadtrat war die Fraktion, die sich ohne Vorbehalte hinter die Eröffnung der Citywache gestellt und damit dem Bedürfnis der Bevölkerung in Sulzbach nach mehr Sicherheit & Ordnung in unserer Stadt Rechnung getragen hat. Sicherheit und Ordnung sind wesentliche Themen des friedlichen Zusammenlebens und daher zentraler Schwerpunkt unserer Veranstaltung „Fakten Check“, die am Donnerstag, 22. März 2018, 18:30 Uhr im Salzbrunennhaus, Auf der Schmelz stattfindet.

Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Vollzugspolizei und Ortspolizeibehörde, aber auch unsere Blaulicht-Hilfsorganisationen an diesem Abend ihre so wichtige Arbeit für und in Sulzbach vorstellen.
Teilnehmer am 22. März werden sein: Hans Peter Komp, Leiter der Polizeiinspektion Sulzbach, Alesja Hirsch und Karl Heinz Paulus, Kommunaler Ordnungsdienst/Citywache Sulzbach, Christian Pauli, THW Ortsgruppe Sulzbach, Thomas Theobald, Löschbezirksführer Innenstadt der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach, Christian Haag, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Sulzbach und Stefan Kuhn vom DRK Sulzbach. Bürgermeister Michael Adam wird an diesem Abend über die Sicherheitsarchitektur der Stadt sprechen.

Nach der Vorstellung der Fakten, bietet sich im Anschluss bei einem Podium und einem Imbiss die Gelegenheit zur Diskussion über Ihre Fragen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Jochen Wagner, Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.  


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14.03.2018
 Sulzbach/ Neuweiler Beim traditionellen Heringsessen der CDU Neuweiler konnte der Vorsitzende der Hofer Christdemokraten neben dem Kreisvorsitzenden der CDU, Bürgermeister Michael Adam auch den Generalsekretär der CDU Saar, Markus Uhl MdB begrüßen.
„Traditionell laden Parteien nach der Fastnacht zu Heringsessen ein, traditionell stehen Reden von Politikern zwischen Gästen und Heringen und traditonell mache ich es kurz,“ fasste Uwe Frank vorab seine Begrüßung zusammen. Neben seinem Dank an die Helfer, die diese schöne Veranstaltung ermöglichen und an die Gäste, die sie einmal mehr zum Erfolg machten ging der Ortsvorsitzende auf die aktuelle Politik ein. Vor Ort seien die CDU auch die Neuweiler Partei. Dabei gehe es nicht einfach um Stimmen, es gehe nicht darum Stimmung zu machen, sondern darum, dass es Anspruch der Union sei, in Neuweiler die Stimme der Bürger zu sein. Die Union stehe dabei für Politik aus einem Guss in Stadt, Land und darüber hinaus im Bund. Dort sei mit Peter Altmeier erstmals seit 1966 ein CDU-Politiker als Wirtschaftsminister vorgesehen. Das dieser auch noch aus dem Saarland kommen soll sei ein großer Erfolg und ein Vertrauensbeweis an die Saar-CDU.
Markus Uhl ging auf die schwierigen Koalitionsverhandlungen im Bund und die aktuelle Landespolitik ein. Die SPD müsse nun Verantwortung übernehmen, nachdem der Schulzzug vor einem Jahr in Saarbrücken entgleist sei, müsse sie sich auf Bundesebene sortieren. Im Land habe Annegret Kramp-Karrenbauer mit ihrem Team einen Wahlkampf geführt, der wegweisend für die weiteren Erfolge gewesen sei.
Michael Adam ging in seinem Grußwort im wesentlichen auf die Erfolge der lokalen Politik ein. In ganz Sulzbach und auch in Neuweiler sei viel erreicht worden. Auf diesem Weg wolle er auch nach 2019 weiter voranschreiten. Er bezog sich dabei auf seine erneute Nominierung als Bürgermeisterkandidat der CDU, die wenige Tage zuvor in Sulzbach stattfand.
 
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11.03.2018
Bericht Saarbrücker Zeirung. Von Stefan Bohlander
Sulzbach /  Neuweiler. Die Deutsche Telekom lässt zurzeit die neue Technologie in die Erde einbringen. Ende des Monats soll das abgeschlossen sein. Von Stefan Bohlander
Die großflächige Werbung ist deutlich im Stadtgebiet zu sehen, und seit gut einem Monat wird in Neuweiler auch Glasfaserkabel verlegt. Doch wie und nach welchem Plan das eigentlich geschieht, fragte sich Leserreporter Helmut Veit aus dem Sulzbacher Stadtteil. „Eine Rückfrage bei den Stadtwerken hat mich nicht weitergebracht“, schildert er. Dort habe man ihm freundlich mitgeteilt, dass es derzeit „noch keine Pläne“ gebe.
Der Verlauf des Ausbaus, wie ihn Helmut Veit schildert, sieht so aus, dass in Nebenstraßen wie der Hochstraße oder in der Ackerstraße gearbeitet wird, Hauptwege wie die Martin-Luther-Straße jedoch unberücksichtigt bleiben. Auffällig sei zudem, dass die Arbeiten offensichtlich von einer litauischen Firma ausgeführt werden, wie er aus der Kennzeichnung eines Autos schließt. Die Männer würden offenbar im Akkord arbeiten – und zwar „mit großem Elan und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“, wie er sagt. Etwa ein Dutzend Arbeiter sei bei jedem Wetter tätig, auch bei deutlichen Minus-Temperaturen.
Nun ziehe ein Bagger einen Graben, eine zweite Kolonne verlege das Kabel, eine dritte verdichtet den Graben wieder und Pflasterer verlegen anschließend wieder die Pflastersteine. Dort, wo das alte Pflaster kaputt war, verlege man neue Steine. „Soweit alles paletti“, sagt Veit, fügt aber kritisierend hinzu: „Wenn man denn wüsste, wie es weitergeht, wer davon profitiert und wer über dieses Glasfaserkabel einen schnelleren Datenanschluss bekommt.“ Auftraggeber seien wohl die Stadtwerke, wie er vermutet. Darum sagt er erbost: „Die Geheimniskrämerei der Stadt Sulzbach beziehungsweise der Stadtwerke ist nicht nachvollziehbar.“
Die Verlegung der Kabel in Neuweiler erfolgt durch die Deutsche Telekom, nicht durch die Stadtwerke“, stellt Sulzbachs Stadt-Pressesprecher Elmar Müller klar. Mit der Glasfasertechnik ermögliche die Telekom den von vielen geforderten „schnellen Internetanschluss“. Die Telekom selbst beauftrage die Firmen, die vor Ort die Arbeiten umsetzen. Dies gelte auch für das gesamte Stadtgebiet, wo derzeit bis zum Mai Kabel verlegt würden. Übersichtspläne habe die Telekom auf ihrer Internetseite veröffentlicht, wobei die Informationen auch im Bauamt erhältlich seien. Zur Kommunikation an sich sagt er: „In Altenwald hat die von der Telekom beauftragte Firma die Anwohner der betroffenen Straßen durch sogenannte Bürgerbriefe über die Arbeiten informiert. Wir sind davon ausgegangen, dass dies in den anderen Stadtteilen auch der Fall ist, kennen aber die Auftragsbedingungen der Telekom nicht.“
George-Stephen McKinney von der Pressestelle der Telekom antwortet, dass generell gelte: „Der Breitbandausbau Saarland stellt hohe Anforderungen bezüglich Planung, Ausführungsfristen und Inbetriebnahmen an alle beteiligte Unternehmen und Institutionen.“ Die „punktuellen“ Arbeiten würden sich durch das bereits vorhandene Rohrnetz der Telekom ergeben. Es wird eine etwa 7,4 Kilometer neue Leitungstrasse gebaut, insgesamt aber rund zwölf Kilometer Glasfaser verlegt. Somit seien für circa 4,5 Kilometer Glasfaser lediglich Zieharbeiten für die Kabel und die „punktuelle“ Öffnung bestimmter Baugruben nötig.
Die Tiefbauarbeiten sollen voraussichtlich am 28. März abgeschlossen sein, wegen der schwierigen Witterung seien jedoch Verzögerungen möglich. Die Inbetriebnahme sei Ende Mai vorgesehen. Im Vorwahlbereich 06897 profitierten nach seinen Angaben rund 27 000 Haushalte von diesem Breitbandausbau und der Vectoring-Technologie, mit der bis zu 100 Mbit/s Download und bis zu 40 MBit/s im Upload möglich seien. Die Planunterlagen habe man den zuständigen Genehmigungs- und Zustimmungsbehörden zugeleitet, die diese geprüft und ihnen zugestimmt hätten. Über den Ausbau könne man sich unter www.telekom.de/saarland informieren.
Beauftragt wurden die Tiefbauarbeiten durch die Telekom, sagt McKinney. Die Federführung in allen Umsetzungsfragen habe ein Tiefbauunternehmen der „ARGE Saar“. Arbeitsrechtliche Verstöße, etwa wegen der Arbeiten bei tiefen Temperaturen, seien der Telekom nicht bekannt. Er fügt hinzu: „Zudem liegen diese klarerweise im Verantwortungsbereich der beauftragten Baufirma.“ Auch den Vorwurf der „Geheimniskrämerei“ möchte er nicht gelten lassen. „Das ist für uns nicht nachvollziehbar, denn Geheimniskrämerei ist unsere Sache nicht“, erklärt er. Als bisher beschrittene Informationswege zählt er die Vorstellungen des Ausbaus bei den betreffenden Verwaltungen von Sulzbach, Friedrichsthal und Saarbrücken, bereits erwähnte Internetpräsenz und die Berichterstattung in den Medien auf.
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