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07.03.2020, 15:53 Uhr
Informationen zur Sanierung des Salzbrunnens
Sulzbach:In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Planung wurden Informationen zur Nutzungsaussetzung des Salzbrunnenhauses bekannt gegeben.

Hierzu berichteten Peter Raven vom Bauamt und Dipl. Ing. Georg Balthasar  vom Erdbaulaboratorium Saar über den Zustand des Salzbrunnenhauses und erläuterten das weitere Vorgehen. Seit der Sanierung des Salzbrunnens in den Jahren 1987 und 1988 sei die sogenannte Schachtfüllsäule deutlich abgesackt, so Raven. Dadurch sei unter den umlaufenden Betonfundamenten der Untergrund mehrere Zentimeter weggebrochen. Seit Mai 2014 würden diese Setzungen der Schachtfüllsäule an der Oberfläche regelmäßig gemessen. Seitdem sei die Oberfläche der Schachtverfüllung um ca. 20 cm abgesackt. Bei öffentlicher Nutzung könne somit nach aktueller Sachlage eine Gefährdung Dritter nicht gänzlich ausgeschlossen werden, so die Sachverständigen.
 
Die Ursachen für die Sackungen sind noch nicht bekannt. Am 9. März 2020 sollen erste Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Diese sollen Aufschluss über den Verfüllungszustand und die Tiefe des Salzbrunnens geben und Hinweise auf mögliche Ursachen liefern. Erst nach diesen Erkundungen kann entschieden werden, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.
 
Der aktuelle Zustand des Salzbrunnens und die Konsequenzen für das Salzbrunnenhaus wurde vom Ausschuss zur Kenntnis genommen. Daniela Morsch (CDU) bedauerte in ihrer Stellungnahme die vorrübergehende Nutzungsaussetzung des Salzbrunnenhauses. Man schaue den Bohrungen mit Spannung entgegen. Frank Meyer (SPD) fragte nach alternativen Veranstaltungsorten für das Salzbrunnenhaus. Bürgermeister Michael Adam und Vorsitzender der Sitzung gab an, dass viele Veranstaltungen an andere Standorte verlegt werden konnten. Dietmar Holzapfel (FW) regte an, nach Sanierung den Schacht mit einer Glasplatte als Showroom freizulegen. Für diese Variante sollen die entsprechenden Kosten ermittelt werden. Michael Adam regte hierzu an, die Möglichkeit eines weiteren Eingangs zum Salzbrunnen von außerhalb des Gebäudes ins Auge zu fassen. Hermann Kreis (AFD) erinnerte an die Sanierungsplanungen in den 80er Jahren und wünschte der Sanierung gutes Gelingen. Hubert Jung (Die Grünen) problematisierte die Dauer der Schließung des Salzbrunnenhauses. Dipl. Ing. Georg Balthasar gab an, dass die Frage zur Dauer der Sanierung von der Bodenbeschaffenheit im Salzbrunnengrund abhinge.
 
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