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21.11.2019, 16:24 Uhr
Kosten für die Stadt sind zu hoch
Bericht Wochenspiegel
Projekt „Umnutzung des ehemaligen Schwesterwohnheim“ kommt nicht


Zwar wird das Projekt „Umnutzung des ehemaligen Schwesterwohnheim“ in der Lazarettstraße nicht realisiert, aber die eingesparten Fördermittel werden für die Sanierung der Halle im Sportzentrum Mellin verwendet. Foto: Stadt
Zwar wird das Projekt „Umnutzung des ehemaligen Schwesterwohnheim“ in der Lazarettstraße nicht realisiert, aber die eingesparten Fördermittel werden für die Sanierung der Halle im Sportzentrum Mellin verwendet. Foto: Stadt
SULZBACH Seit Ende 2017 ist das denkmalgeschützte, ehemalige Schwesternwohnheim in der Lazarettstraße, im Eigentum der Stadt.
 
Im vergangenen Jahr beschloss der Stadtrat, das Haus zu sanieren und zu einem „Haus der Generationen“ umzubauen. Die Arbeitsgemeinschaft Prof. Klaus Dieter Köhler / Architekturbüro 3bstoff Michael Arend – Michael Seiler hatte dazu ein entsprechendes Konzept entwickelt.
 
Die Kosten wurden auf rund 1,2 Millionen Euro beziffert. In der Finanzierung waren unter anderem Fördermittel eingebunden, die ursprünglich für die Sanierung des Anwesens Sulzbachtalstraße 116-118 vorgesehen waren. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses schlug die Verwaltung vor, das Projekt aufzugeben.
 
Zur Begründung teilte Bauamtsleiter Steffen Banuat mit, dass die baufachliche Prüfstelle des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport mitgeteilt habe, dass der beantragte Kostenansatz für die Umsetzung der Gebäudesanierung nicht ausreiche. Die Prüfer hielten Gesamtkosten von rund zwei Millionen für angemessen.
 
„Diese Kosten seien für die Stadt zu hoch“, stellte Bürgermeister Michael Adam fest. Die Verwaltung schlug vor, die Fördermittel nun für die Sanierung der Halle im Sportzentrum Mellin zu verwenden.
 
Damit können nun dort im nächsten Jahr rund 825 000 Euro verbaut werden. Im Mittelpunkt der Investition stehen Betonsanierungs- und Wärmedämmmaßnahmen sowie die Ertüchtigung der Elektroanlage.
 
Die Ausschuss-Mitglieder bedauerten, dass die Sanierung des Schwesterwohnheims nicht zustande kommt und votierten einstimmig dafür, die eingesparten Fördermittel ins Sportzentrum zu investieren. Nach Angaben von Bürgermeister Michael Adam will sich die Stadt jetzt beim Denkmalschutzamt für einen Abriss des Schwesternwohnheims stark machen.
 
Adam: „Es hat sich gezeigt, dass weder Private noch die öffentliche Hand Konzepte für eine Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes verwirklichen können.“ red./jb
 
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