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11.03.2019, 17:55 Uhr
So geht’s den Bädern im Regionalverband
Bericht Saarbrücker Zeitung von Stefan Bohlander
 Im Völklinger Hallenbad besteht ein großer Sanierungsbedarf. 
Regionalverband. Im Jahr 2018 gingen besonders viele Menschen schwimmen. In einigen Hallen stehen nun große Sanierungen an. Von Stefan Bohlander
Der Erhalt von Schwimmbädern in den Kommunen des Regionalverbandes steht immer wieder zur Diskussion. Der heiße Sommer des vergangenen Jahres bescherte vielen Freibädern hohe Besucherzahlen. Die SZ hat nachgehört, wie der Stand der Dinge bei den Bädern im Regionalverband ist.
2018 zählte das Freibad in Riegelsberg 53 420 Besucher und somit mehr als in den Vorjahren, erklärt Kerstin Müller-Kattwinkel von der Gemeindeverwaltung. Für Sanierungen seien in diesem Jahr neben den Unterhaltungsmaßnahmen keine weiteren Investitionen vorgesehen.
Aus der Pressestelle in Quierschied ist von Sebastian Zenner folgendes zu vernehmen: „Der heiße Sommer ließ das Freibad brummen: 2018 kamen insgesamt 44 360 Besucher. In den Jahren davor waren dies durchschnittlich 33 000 Besucher.“ Für die fällige Sanierung der umlaufenden Rinne wurden 45 000 Euro in den Haushalt eingestellt.
Der Sommer im Erlebnisbad Köllerbachtal sei „mehr als zufriedenstellend gewesen“, sagt Uwe Grieger, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Völklingen. Mit fast 90 000 Besuchern hatte man dort „eine richtig gute Zahl“. Im Raymund-Durand-Hallenbad jedoch bestehe mittelfristig ein Sanierungsbedarf in Millionenhöhe. Es habe nicht den allerneuesten Stand, sei aber funktional. Man gehe bei beiden Bädern davon aus, dass sie erhalten bleiben.
Stefan Hirschmann ist der kaufmännische Leiter des Eigenbetriebes Technische Dienste bei der Stadt Püttlingen und Ansprechpartner für das Hallenbad im Trimm-Treff Viktoria. Nach seinem Wissensstand gebe es einen „einstimmigen politischen Willen, dass das Bad erhalten bleibt“. Dieses sei „für die Volksgesundheit eine wichtige Einrichtung“. Gerade bei Schulen sei das Hallenbad sehr beliebt, zudem seien viele Vereine vor Ort.
Gabriele Scharenberg-Fischer, Geschäftsführerin der Stadtwerke Saarbrücken Bäder GmbH, erklärt: „Der Stadtrat der Landeshauptstadt  hatte schon 2013 beschlossen, alle städtischen Saarbrücker Bäder weiterhin zu erhalten.“ Die Gesamtzahl der Besucher in allen Bädern sei 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 10 707 Besucher gestiegen. Im Kombibad Fechingen gab es einen deutlichen Besucherrückgang von rund 60 000 Besuchern – eine Folge des Wasserschadens durch Unwetter. Im Schwarzenbergbad starte nach der Badesaison der Bau eines neuen Filterhauses für rund 500 000 Euro. Die Rutsche im Freibad Dudweiler werde für rund 50 000 Euro saniert. Im Hallenbad Dudweiler werde die elektrische Steuerung des Hubbodens, mit dem die Beckentiefe variiert werden kann, erneuert. Kosten hierfür: rund 40 000 Euro. Im Kombibad Fechingen sollen die Toiletten für rund 50 000 Euro saniert werden. Die Instandsetzungsarbeiten in Fechingen seien beinahe abgeschlossen. „Jetzt werden Arbeiten bezüglich eines Hochwasserschutzes in Höhe von etwa 150 000 Euro geplant“, erklärt Geschäftsführerin Scharenberg-Fischer.
Elmar Müller von der Pressestelle der Stadt Sulzbach teilt mit: Normalerweise betrage der Besucherschnitt pro Jahr rund 80 000 Besucher, wegen der Renovierung seien es 2017 rund 50 000 Besucher gewesen. Bei einem Schwimmbad handele es sich um eine freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe der Kommune. In die Sanierung des Bades habe Bund und Land 1,4 Millionen Euro gesteckt. Das sei in  Abstimmung mit dem Innenministerium geschehen.
„Das letzte Jahr war herausragend“, sagt Markus Walter. Der Vorsitzende des Fördervereins der Bäder der Stadt Friedrichsthal spielt damit auf den 2018er Sommer an. Der lockte dank ziemlich durchgängig hoher Temperatur rund 28 000 ins Freibad der kleinsten Stadt im Saarland. Auch die Zahl der Schwimmer im Hallenbad sei mit etwa 51 000 zufriedenstellend. Mit insgesamt also rund 79 000 Besuchern – im Vorjahr waren es 67 000.
Harald Großjean vom städtischen Bäderbetrieb in Friedrichsthal sagt: „Die Frage einer eventuellen Schließung stellt sich derzeit nicht.“ Größere Sanierungsmaßnahmen stünden im Jahre 2019 voraussichtlich nicht an. Lediglich kleinere Maßnahmen zur baulichen Erhaltung seien geplant.
 
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