Neuigkeiten
21.04.2021
Bericht : sol.de
Ab dem morgigen Donnerstag (22. April 2021) gilt in weiteren Teilen Saarbrückens eine Maskenpflicht. Das sind die betroffenen Bereiche:
 
Maskenpflicht in Saarbrücken wird ausgeweitet
Saarbrücken weitet die Maskenpflicht in der Innenstadt aus. Das geht aus einer Mitteilung der Landeshauptstadt-Pressestelle vom heutigen Mittwoch (21. April 2021) hervor.
 
Den Angaben zufolge gilt die entsprechende Allgemeinverfügung ab dem morgigen Donnerstag bis zum 3. Mai an allen Tagen von 11.00 bis 24.00 Uhr "außerhalb eines Sitzplatzes im Bereich der zugelassenen Außengastronomie" - sofern "gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen". Anders formuliert: Wer einen zugewiesenen Platz im Bereich einer Außengastronomiefläche erhält, muss keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.
 
Das sind die betroffenen Bereiche
Alle Personen ab dem sechsten Lebensjahr müssten demnach in folgenden Bereichen der Innenstadt einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen:
- St. Johanner Markt bis zur Grenze Hausnummer 18/20
- Kaltenbachstraße bis zur Kreuzung Gerberstraße
- Saarstraße bis zur Kreuzung am Stadtgraben
Reaktion auf Vorkommnisse auf dem St. Johanner Markt
Nach Angaben der Landeshauptstadt-Pressestelle ist die Ausweitung der Maskenpflicht unter anderem eine Reaktion auf die Vorkommnisse auf dem St. Johanner Markt am Wochenende. Dort hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag Hunderte Menschen gefeiert. Dabei wurden etwa Abstands- und Hygieneregeln mehrfach missachtet. Zudem ereigneten sich Übergriffe auf Einsatzkräfte der Polizei. Mit Plakaten weise die Stadt nun nochmals auf die bestehende Maskenpflicht hin.
Schutz gegen erhöhte Infektionsgefahr
Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) betonte zudem: "Wegen der derzeit in der Corona-Pandemie deutlich steigenden Infektionszahlen müssen wir unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergreifen, um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen." Insofern sei es notwendig, "an stark frequentierten Plätzen und Straßen in der Stadt eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung anzuordnen".
 
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18.04.2021
 Ab Montag (19. April 2021) tritt im Saarland eine erneut leicht veränderte Corona-Verordnung in Kraft. Wir haben die wichtigsten Regeländerungen in einer Übersicht für euch zusammengefasst.
 
Der saarländische Ministerrat hat die Corona-Verordnung an einigen Stellen mit kleineren Änderungen versehen. Symbolfoto: BeckerBredel
 
Saarland mit leichten Regel-Verschärfungen ab Montag
Auch wenn die Corona-Ampel im Saarland vorerst auf der Stufe "Gelb" bleibt, hat der saarländische Ministerrat am gestrigen Samstag (17. April 2021) beschlossen, dass die Corona-Verordnung nicht nur verlängert, sondern an einigen Stellen nochmal verschärft werden soll.
 
Es bleibt damit zwar bei den grundsätzlichen Öffnungen im Saarland. Aufgrund des gesteigerten Infektionsgeschehens soll es aber einer Ausweitung des Testangebots und der Testpflichtpflichten kommen. Zudem sollen ein paar weitere Regeln verschärft werden und Kontrollmaßnahmen durch die Vollzugspolizei ausgeweitet werden.
 
Die wichtigsten Regeländerungen im Überblick
Der saarländische Ministerrat hat am Samstag folgende kleine Änderungen der Corona-Verordnung beschlossen, die wir in einem Überblick für euch zusammengefasst haben:
 
Ausweitung der Maskenpflicht
Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder höherer Standards in allen Bereichen, in denen bisher die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestand.
 
Verschärfte Testpflicht
Keine Ausnahmen mehr bei der Testpflicht in der Außengastronomie, Theater und Konzerten - Alle Personen müssen ein negatives Testergebnis vorlegen.
 
Kontrollmaßnahmen werden ausgeweitet
Die saarlandweiten Kontrollmaßnahmen der Vollzugspolizei sollen deutlich ausgeweitet werden.
 
Testpflichten an Schulen
Vorbereitung einer Testpflicht an den Grund- und Förderschulen und freiwilliges Testangebot an den Kindertageseinrichtungen.
 
Appell an saarländische Bevölkerung
Die saarländische Landesregierung richtete zudem einen Appell an die Bevölkerung:
 
"Die Landesregierung appelliert an die Bevölkerung, die derzeitigen Maßnahmen weiter konsequent einzuhalten und wo immer möglich, im privaten und beruflichen Umfeld, die Kontakte weiter zu reduzieren. Zudem bittet die Landesregierung von dem großen und bundesweit einmaligen Testangebot, mit über 400 kostenlosen Testmöglichkeiten im gesamten Saarland, Gebrauch zu machen. Dies gilt auch für Bereiche, bei denen derzeit keine verpflichtende Testpflicht vorgeschrieben ist, wie zum Beispiel bei privaten Treffen in den eigenen vier Wänden. Zusätzlich wird dringend empfohlen, die Kontakte auf einen möglichst gleichen Personenkreis zu beschränken".
 
Die veränderte Corona-Verordnung des Saarlandes tritt am Montag (19. April 2021) in Kraft und ist abrufbar unter: "Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 17. April 2021". In diesem Link sind alle neuen Vorschriften! 
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15.04.2021
Bericht: sol.de
Die sogenannte Corona-Ampel im Saarland könnte noch in den nächsten Tagen auf "Rot" geschaltet werden. Das berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend unter Berufung auf Informationen des Monitoring-Berichts der Landesregierung. Damit könnten zahlreiche Öffnungen wieder zurückgenommen werden.
 
Corona-Ampel im Saarland droht auf "Rot" umzuspringen
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der Situation in den saarländischen Krankenhäusern könnte die Corona-Ampel zeitnah auf "Rot" geschaltet werden. Dies berichten die "SZ" und der "SR" unter Berufung auf Informationen des täglichen Monitoring-Berichts der Landesregierung. Darin heißt es, dass die wissenschaftlichen Berater des Kabinetts ein Umschalten auf Ampelstufe "Rot" empfehlen, sofern sich die Lage am heutigen Donnerstag (15. April 2021) nicht bessere. 
 
Ampelstufe "Rot" bei drohender Überlastung des Gesundheitswesens
Nach dem sogenannten Drei-Stufen-Modell der saarländischen Landesregierung wird die Ampel auf "Rot" gestellt, sobald eine "Überlastung des Gesundheitswesens" drohe. Genaue Richtlinien oder Kennzahlen, wann das Gesundheitswesen zu überlasten droht, hat das Kabinett bislang allerdings noch nicht veröffentlicht. 
 
Gegenüber SOL.DE hatte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Mittwochabend Folgendes erklärt: "Der Ministerrat hat die aktuelle Infektionslage im Saarland ständig im Blick und bestimmt diese Stufe. Dabei werden unter anderem der landesweite Inzidenzwert, die epidemiologische Lage als auch die Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen berücksichtigt. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erstellt täglich einen detaillierten Monitoringbericht, der mit einem Expertengremium bestehend aus Krankenhaus-Experten, Epidemiologen, Rettungszweckverband und Gesundheitsämtern besprochen wird".
 
Infektionszahlen und Auslastung der Intensivbetten hoch
Durch aktuelle Entwicklung droht nun ein Umschalten auf die Ampelstufe "Rot". So hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz seit Beginn des Saarland-Modells von 77,8 auf 133,2 gesteigert. Neben der hohen Inzidenz bietet auch die Auslastung der Intensivbetten aktuell Anlass zur Sorge. Nach einer SOL.DE-Anfrage erkärte das Gesundheitsministerium am heutigen Donnerstagmittag, dass bereits 382 von insgesamt 432 Intensivbetten belegt sind. Das entspricht einer Auslastung von rund 88 Prozent.
 
Aufgrund der aktuellen Situation wollen sich die Staatssekretär:innen bereits am heutigen Mittag beraten. Am Freitag sollen dann entsprechende Beratungen im Ministerrat folgen. Die Corona-Ampel könnte damit bereits am morgigen Freitag auf "Rot" geschaltet werden.
 
Öffnungen im Saarland könnten zeitnah zurückgenommen werden
Die mit dem Saarland-Modell erfolgten Öffnungen könnten damit bereits in den nächsten Tagen wieder zurückgenommen werden. So hat die Regierung für den Fall, dass die Corona-Ampel auf "Rot" umgeschaltet werden muss, die "Rücknahme aller Öffnungsschritte und einen konsequenten Lockdown" angekündigt. Wie die entsprechenden Corona-Beschränkungen dann konkret aussehen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt.
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14.04.2021
Bericht : sol.de
 Das Saarland sollen spätestens ab Freitag Impftermine für Menschen ab 60 Jahren vergeben werden. Zur Prioritätengruppe 3 gehören aber noch viele weitere Personengruppen.
 
 
Die dritte Prioritätengruppe kann im Saarland bald einen Impftermin gegen das Coronavirus bekommen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk
 
Im Saarland werden jetzt Corona-Impftermine auch für die über 60-Jährigen vergeben. Alle Bürger:innen, die zu den Impfprioritäten 1 und 2 gehörten, hätten mittlerweile einen Termin bekommen, sagte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am heutigen Mittwoch (14. April 2021) im Landtag in Saarbrücken.
 
Termine ab Donnerstag oder Freitag
"Insoweit werden wir voraussichtlich morgen, spätestens übermorgen, die Priorität 3 scharf schalten. "Dies bedeute, dass nun eine Gruppe von etwa 300.000 Bürger:innen Termine bekommen könne. "Das wird für uns eine Riesenaufgabe", sagte Bachmann. Im Saarland seien bisher etwa 18 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. 
 
Wer zur Gruppe 3 gehört
Laut Gesundheitsministerium gehören zur dritten Gruppe Personen, die
- über 60 Jahre alt sind
- Erzieher:innen und Lehrkräfte sind
- im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
- mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen zu tun haben
- in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW und der Justiz tätig sind
- in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patient:innen mit Verdacht auf Infektionskrankheiten beschäftigt sind
- Kontaktperson von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person sind (maximal zwei)
- in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und der Pharmawirtschaft, in der öffentlichen Versorgung und Entsorgung, in der Ernährungswirtschaft, im Transportwesen, in der Informationstechnik und in der Telekommunikation tätig sind
- ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben (nach individueller ärztlicher Beurteilung)
 
sowie Personen mit
- behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt
- Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen
- Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oderarterieller Hypertonie
- zerebrovaskulären Erkrankungen (wie Schlaganfälle/Hirnschläge) oder anderen chronischen neurologischen Erkrankungen
- Asthma bronchiale, mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung oder Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder< 7,5%)
- Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
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23.12.2020
Die Corona-Verordnung wird über Weihnachten leicht gelockert. Dadurch werden die beschlossenen Regeln für die Feiertage allerdings etwas komplizierter. Wir haben die Kontaktbeschränkungen - so einfach wie möglich - für euch zusammengefasst.
 
An Weihnachten dürfen Haushalte im Saarland maximal vier Gäste über 14 Jahren einladen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk
 
Die Kontaktbeschränkungen, die über Weihnachten im Saarland gelten, sorgen vielerorts für Verwirrung. Kein Wunder, liest sich die Regel laut Corona-Verordnung doch so: 
 
"Vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 wird der Aufenthalt im privaten Raum (Wohnraum und dem dazugehörigen befriedeten Besitztum) auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige des familiären Bezugskreises und einer weiteren nicht zum familiären Bezugskreis gehörenden Person von bis zu vier Personen begrenzt. Zum familiären Bezugskreis oder der weiteren Person gehörige Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen."
 
Die Kontaktbeschränkungen an Weihnachten im Klartext
Das heißt konkret zusammengefasst:
 
- Ein Haushalt darf zu Weihnachten maximal vier weitere Personen über 14 Jahren einladen.
- Die vier Personen sollen aus dem familiären Bezugskreis kommen. 
- Ausnahme: Eine:r der vier Gäste darf auch eine Person außerhalb des Familienkreises sein
- Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitberechnet.
 
Wer gehört zum "familiären Bezugskreis"?
Zum familiären Bezugskreis zählen laut Verordnung Ehegatt:innen, Lebenspartner:innen und Partner:innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. 
 
Beispiele: Welche Gast-Kombinationen sind möglich?
Zum Beispiel dürfen also Eltern (aus einem Haushalt) mit ihrer Tochter und deren Partner:in (aus einem Haushalt) und dem Sohn und dessen Freund:in (aus einem Haushalt) sowie den Enkelkindern unter 14 Jahren feiern. Würden Tochter und Sohn jedoch nicht mit ihren Partner:innen zusammenleben, dürfte nur eine:r der beiden Lebensgefährt:innen eingeladen werden. 
 
Andere mögliche Kombinationen wären etwa:
- Eltern (1 Haushalt) + Großeltern (1 Haushalt - 2 Personen) + Sohn (1 Haushalt) + Partnerin (1 Haushalt)
- Mutter (1 Haushalt) + Lebensgefährte (1 Haushalt) + Tochter und Lebensgefährtin (1 Haushalt - 2 Personen) + Freund der Familie
- Mann und Ehefrau + Schwester mit Partner (1 Haushalt) + Sohn mit Partnerin (1 Haushalt)
 
Alleinstehende dürfen mit einem weiteren Haushalt feiern
Für alleinstehende Menschen gilt derweil weiterhin die Zwei-Haushalte-Regel. Demnach dürfen Menschen, die Weihnachten ohne Familie verbringen, mit Freund:innen aus einem weiteren Haushalt feiern. Maximal dürfen fünf Personen im privaten Bereich zusammenkommen. Zum Beispiel also:
 
- Single + Pärchen (1 Haushalt)
- Pärchen (1 Haushalt) + 3 befreundete WG-Bewohner:innen (1 Haushalt)
 
Die Polizei hat angekündigt an den Feiertagen Kontrollen durchzuführen: Starke Polizeipräsenz an Weihnachten und Silvester im Saarland geplant. Wir wünschen dennoch ein frohes Fest! Lasst euch nicht verwirren.
 
 
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11.12.2020
 SULZBACH: Der Kämmerer der Stadt Sulzbach hat es wieder geschafft: Dem Stadtrat liegt der Haushaltsentwurf für 2021 zur Beratung vor. Das war in diesem Jahr mit noch höheren Anforderungen verbunden als sonst, da durch die Corona-Krise die Abstimmung der Zahlen besonders herausfordernd war. Mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs kann der Stadtrat der Stadt Sulzbach sein wichtigstes Recht, nämlich das Budgetrecht, ausüben und die finanziellen Geschicke der Stadt bestimmen.
 
Der Blick auf den Haushaltsentwurf selbst zeigt, dass es gelungen ist, das Haushaltsdefizit von 3,5 Mio. in 2019 auf rund 430.000 Euro zu minimieren. „Der Ausgleich des Haushalts bleibt weiter das Ziel, weswegen auch alle Einsparbemühungen ausgeschöpft werden müssen. Allerding muss trotz des Sparens auch in wichtige Projekte investiert werden“, so Bürgermeister Michael Adam. Damit ist der Grundgedanke des vorgelegten Zahlenwerks formuliert: „Eiserne Disziplin und Sparen, aber die wichtigen Projekte für die Stadt angehen, damit wir das Gemeinwesen nicht kaputtsparen“, so Adam weiter.
 
Zu den wichtigen Projekten gehört der Bereich Kinder, Jugend und Familie. Rund 5,8 Mio. Euro werden hierfür vorgehalten. Es soll weiterhin in Baumaßnahmen und die Erweiterung von Kindergärten investiert werden. Im Kindergarten Schnappach beispielsweise wird im kommenden Jahr am Außengelände gearbeitet. Auch die Unterhaltung der Spielplätze steht weiter auf dem Programm. Seit 2016 wurde hier schon Vieles getan: In Brefeld, in Altenwald im Röchlingpark und im Salinenpark wurden neue Spielgeräte angeschafft, in Fallschutz und Tisch-Bank-Kombinationen investiert.
 
Bildung ist ein weiteres Schlagwort. Ganz vorne auf der To-Do-Liste steht die Digitale Schule. Bis 2022 sollen die beiden städtischen Grundschulen über digitale Infrastrukturen verfügen. Aber auch in die Unterhaltung der Schulgebäude sollen Gelder fließen. Für den Bereich Bildung sind rund 2 Mio. Euro vorgesehen.
 
Weiter investiert wird auch im Sektor ÖPNV. Der behindertengerechte Ausbau von Bushaltestellen, wie zum Beispiel bei den Haltestellen am Sulzbacher Bahnhof ist geplant. Außerdem sollen Mittel bereitstehen, um das neue Radverkehrskonzept der Stadt weiter zu entwickeln.
 
„Es ist einerseits gelungen, das Defizit beachtlich zu minimieren, andererseits zielgerichtet in die Zukunft der Stadt zu investieren“, resümiert Michael Adam.
 
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26.11.2020
sol.de
 Saarländer:innen müssen sich in der Corona-Pandemie auf strengere Kontaktbeschränkungen einstellen. Auch der Teil-Lockdown bleibt bestehen. Dafür gibt aber Lockerungen an Weihnachten.
Dem Saarland stehen weitere Wochen im Teil-Lockdown bevor. Die seit Anfang November geschlossenen Restaurants, Kneipen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis zum 20. Dezember dicht, wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Mittwoch (25. November 2020) in Saarbrücken mitteilte. Dieser Schritt sei angesichts weiterhin hoher Corona-Neuinfektionszahlen notwendig.
Hans: Sind nicht so weit, wie gewünscht
Man sei im Bemühen, die Pandemie einzudämmen, weitergekommen. Aber "nicht so weit, wie wir uns das gewünscht haben", sagte Hans. "Deswegen müssen wir bei diesem Lockdown, der eigentlich nur für den November dauern sollte, jetzt nachschärfen." Zuvor hatten die Regierungschef:innen der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre weiteren Maßnahmen in der Pandemie abgestimmt.
Verschärfung der Kontaktregeln
Zum Kurs der nächsten Wochen gehört auch eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Private Zusammenkünfte mit Freunden und Verwandten sind demnach auf den eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt, maximal auf fünf Personen. "Wir haben aber auch gesagt, dass wir Kinder unter 14 Jahren generell davon ausnehmen möchten", sagte Hans. Generell gelte: Alle nicht notwendigen Kontakte sollten weiter unterbleiben.
 
Maskenpflicht an belebten Plätzen
"Wir haben auch mehr Maskenpflicht beschlossen", sagte Hans. Ab sofort werde auch an öffentlichen belebten Plätzen in Deutschland eine Maskenpflicht gelten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung müsse auch am Arbeitsplatz getragen werde, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden könne. "Weniger Kontakte, mehr Masken: Davon erwarten wir uns, dass das dazu beiträgt, dass Infektionsgeschehen noch weiter nach unten zu drücken", sagte Hans.
 
Lockerungen über Weihnachten
Für Weihnachten und Silvester jedoch stehen Lockerungen an: Vom 23. Dezember bis spätestens 1. Januar sollen Treffen bis zu einer Obergrenze von zehn Personen auch aus mehr als zwei Haushalten ermöglicht werden. "Wir glauben, das ist verantwortbar, weil es auch möglich sein muss, dass soziale Kontakte noch stattfinden. Denn auch die sind wichtig für unsere Gesellschaft", sagte Hans.
 
Kein Vorziehen der Weihnachtsferien
Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Auch Kitas und Schulen sollen offen bleiben. In den Schulen im Saarland gebe es bereits Maskenpflicht ab der 5. Klasse und gute Hygienekonzepte, sodass ein "optimaler Schutz" gewährt werde. Ein Vorziehen der Winterferien stehe an der Saar nicht zur Diskussion: "Sie beginnen am 19. Dezember und dabei bleibt es." Das schaffe Planungssicherheit für die Menschen.
 
 
MP "sehr optimistisch" für nächstes Jahr
Hans sagte, er sei "sehr optimistisch", dass bundesweit die Zahlen im nächsten Jahr unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sinken werden. "Bis dahin müssen wir uns noch etwas beschränken, aber ich glaube, die Menschen wissen, was auf dem Spiel steht", sagte der Ministerpräsident.
 
 
Hans gegen verschärfte Regeln an nationalen Grenzen
Hans berichtete aus den Beratungen, es habe einen Vorstoß für verschärfte Regeln an den nationalen Grenzen gegeben. "Ich habe mich vehement dagegen ausgesprochen", sagte er. Er halte nichts von diesen weiteren Beschränkungen: "Ich bin froh, dass es gelungen ist, das zu verhindern."


 Statement  von Tobias Hans / Ministerpräsident Saarland 
 
 
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01.11.2020
 Neuweiler: Umgestaltung des Außengeländes am städtischen Kindergarten in Neuweiler
Seit einigen Tagen laufen die Arbeiten am Außengelände am städtischen Kindergarten in Neuweiler
SULZBACH Seit ein paar Tagen schauen die Mädchen und Buben der städtischen Kindertagesstätte in Neuweiler neugierig und mit großen Augen auf das Gelände hinter der Einrichtung.
Dort haben die Arbeiten an der Umgestaltung des Außengeländes begonnen. Die Außenanlage der ehemaligen Grundschule Pestalozzi wird den Bedürfnissen der neuen Nutzung als neungruppige Kindertagesstätte angepasst. Schwere Baumaschinen haben bereits große Teile des hinteren Geländes freigelegt. Die alte Treppe ist schon verschwunden, wie auch die Asphaltfläche. Die Zufahrt zum Gelände bleibt an der jetzigen Stelle.
 
Im unteren Bereich entstehen 22 Stellplätze. Von hier aus führt eine neue Treppe zum neuen Spielplatz und direkt hinter das Gebäude. Der Spielplatz wird unter anderem mit einer Abenteuerlandschaft, Balancierhölzern, einem Tippi und einer Schaukel ausgestattet. Direkt hinter dem Gebäude wird in Höhe des Mehrzweckraums eine Terrasse angelegt, die für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann.
 
Der vorhandene Spielplatz im unteren Bereich bleibt unangetastet und ist durch eine Treppe von der Peter-Michely-Straße her zugänglich.
 
Im Zuge der Umgestaltung wird auch der Haupteingangsbereich zur Kindertagesstätte von der Pestalozzistraße her neu angelegt. In Richtung Nebeneingang entsteht der neue Spielbereich für die Krippen-Kinder mit einer Kleinkinderanlage, einer Nestschaukel, einer Matschküche, einem Sandspiel und einem Barfußweg.
 
Die Kosten für die komplette Neugestaltung des Außengeländes belaufen sich auf rund 480 000 Euro. Wenn alles planmäßig verläuft und das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Ostern nächsten Jahres fertig sein, so dass die Kinder im nächsten Frühjahr die neue Außenanlage nutzen können.
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01.11.2020
Sulzbach: Die Stadtwerke Sulzbach warnen vor illegalen Telefonanrufen in Sulzbach.
 
In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Anrufen durch alternative Energiedienstleister bei Stadtwerkekunden und bei Sulzbacher Bürgerinnen und Bürgern. Es handelt sich hierbei um Anrufe mit hartnäckigen Akquirierungsversuchen auf dem Telefonweg, ohne dass der Angerufene dies vorher erlaubt hat. Unaufgeforderte Telefonanrufe - sogenannte Cold Calls - sind in Deutschland verboten. Wer zu Werbezwecken angerufen wird, muss dem vorher zugestimmt haben.
 
Die Anrufer machen meist keine näheren Angaben zu der Firma, und deren Sitz in deren Auftrag sie handeln. Wenn es dann zu einem in Deutschland erlaubten mündlichem Vertragsabschluss am Telefon kommt, kann der Kunde den Anbieter nicht mehr zurückverfolgen. Es ist in diesem Falle schwierig, einen nicht gewünschten Vertragsabschluss zu widerrufen. Die Anrufer versuchen auf den potenziellen Kunden massiv einzuwirken und ihn zu überrumpeln. Ein Kunde berichtet, dass er über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich angerufen wurde, um einen Vertrag zu erzwingen. Dies ist unlauterer Wettbewerb, der in Deutschland verboten ist. Man sollte dies dem Anrufer klar sagen und einfach auflegen. Wenn mehrmals angerufen wird, kann man auch die Stadtwerke informieren. Es können dann rechtliche Schritte gegen die Firma eingeleitet werden, sofern entweder die Telefonnummer, der Ansprechpartner oder die anrufende Firma notiert werden konnten.
 
Die Stadtwerke empfehlen folgende Handlungsweise im Falle eines illegalen geschilderten Anrufes:
- Sagen Sie, dass Sie keine Zustimmung zum Anruf gegeben haben und nicht mehr angerufen werden wollen. Dann legen Sie auf.
- Geben Sie auf keinen Fall Ihre Kunden-, Vertrags-, oder die Zählernummer mündlich weiter! Auch Ihre Bankverbindung niemals nennen. Der Anbieter hat dann kaum die Möglichkeit, bestehende Verträge eigenmächtig zu kündigen.
- Wenn Sie mehrmals angerufen werden, fragen Sie deutlich nach der genauen Firmenbezeichnung des Anrufers, damit Ihr Stadtwerk eventuell rechtliche Schritte gegen den Anrufer einleiten kann.
- Wenn Sie sich von häufigen Anrufen belästigt fühlen, können Sie sich an die Spezialisten Ihres Stadtwerke-Teams wenden. In Sulzbach steht Ihnen Herr Huppert, unter Telefon 06897 / 575 – 186 gerne zur Verfügung.
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22.07.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen steigt im Saarland im Vergleich zum Vortag um 4 Fälle auf insgesamt 2.809 bestätigte Fälle. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium mit (Stand von Mittwoch, 22. Juli 2020 17:30 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt bei 176. Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 2.605 Personen inzwischen als geheilt. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 4 stationär behandelt – keine davon intensivmedizinisch.
1.214 positiv bestätigte Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 222 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 276 Personen wurden im Kreis Neunkirchen positiv getestet, 567 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 359. Im Kreis St. Wendel gibt es insgesamt 171 bestätigte Fälle.
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