Neuigkeiten
31.05.2020
Sulzbach: Aufgrund von Bauarbeiten ist der Fischbacher Weg in Sulzbach vom kommenden Donnerstag, 28. Mai, 12 Uhr, bis Samstag, 31. Mai, auch nicht befahrbar. Deswegen fahren Busse auf der Linie 175 einen geänderten Weg.
  Es entfallen die Haltestellen Sulzbach Kieselborn, Sulzbach Fischbacher Weg und Sulzbach EKZ. Das teilt die Aloys Baron GmbH mit.
 
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31.05.2020
Regionalverband Im Regionalverband Saarbrücken gibt es am 28. Mai keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
Das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken meldet für den 28. Mai keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus in dem Gebiet, für das es zuständig ist. Es gibt auch keinen neuen Todesfall, der im Zusammenhang mit der Pandemie steht.
 
Damit bleibt es bei den insgesamt erfassten 1189 Infektionen im Regionalverband. Gestorben sind bisher 110 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 81,2 Jahren. Zieht man die Zahl der offiziell wieder genesenen Frauen und Männer ab, bleiben 14 aktuelle Coronafälle. Neun davon sind in Saarbrücken, zwei in Heusweiler, zwei in Völklingen und ein Fall in Sulzbach, wie das Gesundheitsamt mitteilt.
 
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31.05.2020
Saarbrücker Zeitung Von Patric Cordier
Sulzbach Rund 27 000 Euro aus dem Haushaltstopf „Vereinsförderung“ hat der Sulzbacher Stadtrat als Sofort-Hilfe für durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geratene Vereine und Institutionen zur Verfügung gestellt. 
So erhalten „Vereine mit eigener Anlage“ wie die Fußballclubs Viktoria Hühnerfeld, Eintracht Altenwald und der FC Neuweiler je 3500 Euro. Neuweiler hatte allerdings einen Zuschuss von 32 000 Euro beantragt.
 
Je 1000 Euro gehen an den Kunstverein, den Theaterverein Bühnenreif und den Tischtennisclub Altenwald. Auch für den Förderverein Golden Au (200 Euro), die Hühnerfelder Tischfußballer (696 Euro) oder den Kaninchenzuchtverein KV SR8 Sulzbachtal (255 Euro) gibt es Hilfe. Insgesamt 16 Vereine aus Kultur- und Sport profitieren vom einstimmig gefassten Beschluss des Stadtrates.
 
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31.05.2020
Saarbrücker Zeitung von Peter Bylda
Die Corona-Krise schürt weltweit Ängste. Eine Reihe medizinischer Institute hat zu diesem Thema Empfehlungen für viele Bevölkerungsgruppen veröffentlicht. Wir fassen sie auf dieser Seite zusammen.
 
Saarbrücken Die Corona-Krise betrifft die Schwächsten am stärksten. Worauf müssen Menschen mit Vorerkrankungen achten?
 
 
Vor allem ältere Menschen, Patienten mit Vorerkrankungen und einem geschwächten Immunsystem sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei einer Corona-Infektion gefährdet. Eine Reihe medizinischer  Fachgesellschaften und Forschungsinstitute veröffentlichen jetzt Empfehlungen für Risikogruppen, die auch mit Panikmeldungen aufräumen sollen, die derzeit die Runde machen. Wir fassen diese Meldungen an dieser Stelle zusammen.
 
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Bundesverband Deutscher Internisten gehen davon aus, dass das Corona-Infektionsrisiko für ansonsten gesunde Diabetespatienten nicht erhöht ist. Da aber  Infektionen bei chronischen Grunderkrankungen schwerer verlaufen können, rät die DDG zu einer stabilen Blutzuckereinstellung. „Haben Diabetespatienten Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzkreislaufprobleme oder Organschäden, sollten sie besonders achtsam sein“, mahnt DDG-Sprecher Professor Baptist Gallwitz. Im Fall einer Ansteckung sei ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf erhöht. Sie müssten sich vor Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebieten, in denen Infektionsfälle bekannt sind, fernhalten. Lieferengpässe bei Diabetesmedikamenten seien nicht zu befürchten. „Diabetesmedikamente wie Insulin werden vorwiegend in Deutschland, USA, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, nicht jedoch in China, hergestellt“, sagt DDG-Präsidentin Professor Monika Kellerer.
 
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/home.html
 
Die Stiftung Kindergesundheit rät in einer Mitteilung, auch in Coronazeiten  Babys zu stillen. Viele  Mütter seien jetzt verunsichert, ob sie ihr Kind auf diesem Weg möglicherweise infizieren könnten. „Nach aktuellem Wissensstand wird das Corona-Virus COVID-19 hauptsächlich über winzige Tröpfchen aus Mund und Rachen beim Niesen, Husten und Sprechen übertragen, ganz ähnlich wie das bei manchen ansteckenden Kinderkrankheiten oder bei der Virusgrippe  der Fall ist“, sagt der Vorsitzende der Stiftung Kindergesundheit, der Münchner Kinderarzt Professor Berthold Koletzko. In Studien mit stillenden Frauen, die mit COVID-19 oder dem Corona-Virus SARS-CoV infiziert waren, sei das Virus in der Muttermilch nicht nachgewiesen worden. Dazu müsse aber auch gesagt werden, dass bisher  nur wenige  Fälle untersucht wurden. Anders sei das Risiko durch engen Hautkontakt beim Umgang mit dem Baby, falls eine Mutter tatsächlich oder vermutlich infiziert ist. Dann müsse sie  auf strikte Hygiene achten, um das Übertragungsrisiko zu vermindern. Das bedeute 20 Sekunden Händewaschen vor und nach jedem Kon
 
Müssen sich werdende Mütter besondere Sorgen für den Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus machen? Nein, antwortet die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Bisher gebe es weder Hinweise, dass Schwangere stärker gefährdet seien als die Allgemeinbevölkerung, noch dass das Virus auf das Baby übertragen werden könne. „Bislang wurde international nur über 20 Schwangerschaften berichtet, alle in China. In keinem Fall war ein Neugeborenes infiziert. Es wurden keine Auffälligkeiten bei Mutter und Kind berichtet.“ Die Gesellschaft für Gynäkologie rät allerdings ausdrücklich vom Einsatz von Lachgas bei einer Periduralanästhesie ab. Auch die DGGG hat umfangreiche  Informationen auf ihren Internetseiten zusammengetragen.
 
https://www.dggg.de/
 
Wie groß ist die Gefahr für Krebspatienten? Viele Krebspatienten leiden an einer Immunschwäche, die durch die Krankheit selbst oder bestimmte Therapien ausgelöst werden kann. Deshalb sind sie durch das Virus besonders gefährdet, erklärt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des DKFZ-Krebsinformationsdienstes rät, dass sie ihre Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen verlassen und auf jeden Fall Menschenansammlungen meiden. Sie könnten Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung bei Einkäufen bitten. „Krebspatienten, die eine immunsupprimierende Therapie erhalten oder aufgrund ihrer Krebserkrankung immunsupprimiert sind, sollten die empfohlenen Verhaltens- und Hygieneregeln besonders konsequent beachten.“ Das DKFZ gibt auf seiner Internetseite www.krebsinformationsdienst.de weitere Ratschläge zu diesem Thema.
      
 
www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2020/news012-Corona-Virus-ansteckungsgefahr-bei-krebs.php
 
Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt im Fall eines erhöhten Infektionsrisikos mit den behandelnden Ärzten über Nutzen und Risiko einer Therapie neu nachzudenken. Bei den meisten akut an Krebs erkrankten Patienten stehe der Nutzen einer geplanten Krebstherapie über dem Risiko einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus. Alle Fragen müssten aber im Einzelfall entschieden werden. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Internetseite
 
 
 
Die Deutsche Hochdruckliga warnt Bluthochdruckpatienten ausdrücklich davor, wegen der Corona-Krise ihre Medikamente abzusetzen. Derzeit verunsicherten Meldungen viele Patienten, gängige Medikamente wie ACE-Hemmer und die sogenannten Sartane könnten anfälliger für eine Infektion mit dem Virus machen. Das sei falsch – es gebe sogar Daten, die darauf hinwiesen, dass diese Medikamente möglicherweise vor einem Lungenversagen schützen können. Daraus könne man den Schluss ziehen, dass Blutdrucksenker bei schweren Virusinfektionen Leben retten können, erklärt Professor Florian Limbourg, Vorstandsmitglied der Hochdruckliga. Wer diese Medikamente ohne vorher mit seinem Arzt zu sprechen, absetze, riskiere möglicherweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
https://www.hochdruckliga.de/
 
Mit dem Alter lässt auch das Immunsystem nach. Grundsätzlich sind Senioren damit anfälliger für jede Infektion. Da sie damit zu den Risikogruppen in der Corona-Krise zählen, rät Professor Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), zu strikten Hygienemaßnahmen. Dass Ältere bei Infektionen besonders gefährdet sind, zeige sich jedes Jahr bei der Grippe. Neun Zehntel aller Influenza-Todesfälle beträfen die Altersgruppe 60plus.
 
„Jenseits des Rentenalters müssen wir die Bevölkerung wirklich schützen“, sagt Heppner. „Aber bitte alles jenseits der Panik. Es wird niemand für Monate weggesperrt.“ Auch soziale Isolation könne krank machen. Allerdings mahnt der Altersmediziner auch Familien, die Großeltern jetzt nicht als Ersatz für eine geschlossene Kita oder Ganztagsschule einzuplanen.  Vielmehr sollte nach der deutlichen Verschärfung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus auf alternative Kontaktmöglichkeiten zurückgegriffen werden. Heppner nennt hier zum Beispiel (Video)-Chat, Social Media oder einfach den Besuch vor dem Fenster. Die DGG appelliert zudem an Senioren, eine Pneumokokken-Impfung nachzuholen.
 
https://www.dggeriatrie.de/
 
Die Corona-Krise schürt Ängste. Das ist ein besonderes Problem für Menschen, die an Depressionen leiden. Die  Deutsche Depressionshilfe will deshalb Betroffene mit digitalen Angeboten helfen. „In einer Depression wird alles Negative im Leben vergrößert wahrgenommen und ins Zentrum gerückt, so auch die Sorgen und Ängste wegen des Corona-Virus“, erklärt Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.     
 
Sehr wichtig sei es für Menschen, die an einer Depression leiden, sich nicht zu verkriechen. Mehr Schlaf führe bei einer Depression nicht zu einem Abbau, sondern zu einer Zunahme des Erschöpfungsgefühls. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe rät Betroffenen, aktiv zu bleiben und das Gespräch mit Freunden und der Familie zu suchen. „Tauschen Sie sich aus – am besten nicht nur über Corona-Virus, sondern auch über andere Themen.“ Bewegung sei wichtig – auch außerhalb der Wohnung, falls man nicht unter Quarantäne stehe.
 
Die Depressionshilfe weist auf ihre Onlinehilfe iFightDepression hin, ein Selbstmanagement-Programm für Menschen mit leichteren Depressionsformen ab 15 Jahren. Normalerweise setze das Programm eine Begleitung durch einen Arzt oder eine spezielle psychologische Hilfe voraus. Da viele Patienten jetzt wegen des Corona-Virus zu Hause bleiben müssen und  Hausärzte jetzt an ihre Belastungsgrenzen stoßen, sei das Programm nun für sechs Wochen auch ohne Begleitung zugänglich, erläutert Hegerl.  Es könne nach einem formlosen Antrag über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de innerhalb von 24 Stunden freigeschaltet werden.

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/start
 
Wenn Schüler zu Hause bleiben müssen, dann ist Stress in den vier Wänden programmiert.  Wie bekomme ich mein Kind weg vom Handy? Auf diese Frage antwortet Professor Susanne Tittlbach von der Universität Bayreuth. Die Sport-, Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin rät zu Sport. „Jede noch so kleine Bewegung ist gut und sinnvoll.“
 
Eltern könnten dabei auch digitale Medien einbeziehen. Bei kleineren Kindern könne das ein Familien-Wettbewerb sein. Schaffen Eltern oder Kinder den Tag über mehr Schritte in der Wohnung? Dabei könne ein Fitness-Tracker helfen.
 
Bei Teenagern funktioniere das natürlich nicht mehr. Jugendliche treiben Sport, um ihre Figur zu verbessern oder Muskelzuwachs zu erzielen. „Für ein solches Programm zu Hause gibt es hervorragende Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Ansonsten brauche ich eigentlich nur eine Matte oder einen Teppich und Übungsanleitungen, die sich in einer Vielzahl im Netz finden“, sagt Susanne Tittlbach.
 
Im Projekt „Smart Moving“  haben die Bayreuther Forscher ein Sportprogramm entwickelt, das vor allem auf Studenten zielt. Die Videos, die im Rahmen dieses Programms entstanden sind, könnten auch Schülern und Erwachsenen helfen, aktiv zu bleiben.
 
https://www.youtube.com/playlist?
Die Corona-Krise betrifft jeden. In einer Online-Umfrage wollen Psychologen der Uni Bochum die persönlichen und sozialen Auswirkungen des  Corona-Virus untersuchen. Die Teilnehmer müssen zunächst einen Eingangsfragebogen ausfüllen und werden dann mehrfach befragt, erklärt die Hochschule. Wer mitmachen möchte, findet alle Infos  zur Umfrage online.
 
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20.05.2020
Bericht Wochenspiegel
Angelika Schallenberg, Geschäftsführung Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal, nimmt von Anja ­Wagner-Scheid und Helga Schmidt, Vorsitz der Frauen Union Saarland, einen ganzen Korb Alltagsmasken entgegen. Foto: Lebenshilfe SFT
 
NEUWEILER Mit einem ganzen Korb voller Mund-Nasen-Masken sind Anja Wagner-Scheid, Finanz-Staatssekretärin und Vorsitzende der Frauen-Union Saarland, und ihre Stellvertreterin Helga Schmidt bei der Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal angereist.
 
Die Spende, ein kleiner Teil der bislang gut 2 000 selbstgenähten Alltagsmasken in allen Größen für ganz klein bis ganz groß, durfte Lebenshilfe-Geschäftsführung Angelika Schallenberg am Montag in Empfang nehmen.
 
„Rund 20 Frauen der Frauen Union nähen derzeit landesweit“, erklärt Anja Wagner-Scheid, die sich selbst als nicht- nähbegabt outet. Dafür fahre sie momentan ständig Stoffe, Gummiband und Garn in ihrem Auto spazieren, denn man habe einige Quellen zur Materialbeschaffung aufgetan. Für die Mund-Nasen-Masken der Frauen Union gibt es dankbare Abnehmer, berichten Wagner-Scheid und Schmidt: man habe bereits Senioreneinrichtungen, Kindertagesstätten, die Krankenhäuser, die Tafeln, Behinderteneinrichtungen, Frauenhäuser und andere Einrichtungen für Frauen bedacht.
 
„Wir sind alle unsere Partner durchgegangen, mit denen wir in den letzten Jahren Kontakt hatten“, erklärt Anja Wagner-Scheid. Die Frauen Union plant im Übrigen ein „Nach-Corona-Fest“: „Wenn die Krise vorüber ist, wollen wir mit allen ­Helferinnen und denen, die wir unterstützt haben, ein kleines Fest feiern“, so Wagner-Scheid.
 
Die Spende an die Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal wird übrigens im Rahmen der beiden von Aktion Mensch geförderten Corona-Soforthilfe-Projekten zur Lebensmittelversorgung und Assistenz und Begleitung an die Frau oder den Mann gebracht. „Es gibt zwar die Einwegmasken, aber viele unserer Klientinnen und Klienten können mit einer Maske, die man auch waschen und wiederverwenden kann, einfach mehr anfangen“, so Angelika Schallenberg.
 
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15.05.2020
 Sulzbach: Ab Montag, 18. Mai, ist es so weit: Die Gastronomie im Saarland darf wieder Gäste in Lokalen, Restaurants, Bars und Kneipen bedienen und dort Essen und Trinken servieren. Weil beim Verzehr von Speisen und Getränken logischerweise kein Mundschutz getragen werden kann, gibt es entsprechend strikte Regeln. Diese wurden von mehreren Ministerien in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband sowie der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten erarbeitet.
 
Maskenpflicht:
Gäste müssen Mundschutz tragen, wenn sie nicht an ihrem Tisch sitzen. Wenn Beschäftigte den Mindestabstand unterschreiten, weil sie etwa Speisen oder Getränke an den Tisch bringen, müssen auch sie Mundschutz tragen. Bei der Zubereitung von Speisen und Getränken gilt ebenfalls Mundschutzpflicht.

Kontaktbeschränkung:
Es gelten wie überall sonst auch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Das heißt, man darf nur alleine, mit Personen des eigenen Haushalts, bestimmten direkten Verwandten und höchstens einem weiteren Haushalt Essen gehen.
 
Mindestabstand:
Es muss ein Mindestabstand von anderthalb Metern zu den benachbarten Plätzen, an denen also keine Gäste aus der eigenen Gruppe sitzen, eingehalten werden. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist der Einbau von Trennwänden erforderlich. Das gilt auch für den Eingangsbereich und in den Sanitärräumen.

Sitzplatzpflicht:
Es gibt eine Sitzplatzpflicht. Stehplätze sind nicht erlaubt, außerdem gilt ein Thekenverbot für Gäste.

Bedienpflicht:
Es ist nur Bedienung am Tisch erlaubt, Buffets sind verboten. Ausnahmen gibt es nur für Essen to go, etwa an Kiosken, in Kantinen oder Selbstbedienungsrestaurants.
 
Datenübermittlung:
Zur Nachverfolgbarkeit einer Ansteckung muss je ein Vertreter pro Haushalt Name, Telefonnummer und Wohnort angeben.

Lüften:
In den Gaststätten muss regelmäßig gelüftet werden.
 
Desinfektion:
Händedesinfektionsmittel muss im Eingangsbereich frei zugänglich zur Verfügung stehen, außerdem auch in den Sanitäranlagen.
 
Im Eingangsbereich sind Hinweisschilder mit den wichtigsten Regeln aufzustellen.
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15.05.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Iris Neu-Michalik
Saarland: Saarbrücken Die Landesregierung hat vor dem Hintergrund einer abflachenden Corona-Infektionszahl im Saarland Beschränkungen gelockert. Folgende Regelungen gelten ab Montag:
Ausgangsbeschränkungen: Das Verlassen des Wohnraums wird grundsätzlich erlaubt. Ein triftiger Grund muss nicht mehr nachgewiesen werden.
 
Kontakte: Künftig ist es möglich, sich mit Familienmitgliedern, die nicht dem eigenen Haushalt angehören im öffentlichen und privaten Raum zu treffen. Auch mit Personen, die aus höchstens einem weiteren Haushalt kommen, sind Treffen erlaubt. Die Landesregierung rät dennoch, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.
 
Geschäfte: Die 800-Quadratmeter-Regelung gilt nun nicht mehr. Neue Vorgabe für Geschäfte ist künftig, dass sich auf 20 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Kunde aufhalten kann. Damit dürfen nun alle Geschäfte öffnen, genauso auch Frisöre, Kosmetikstudios, Fußpflegepraxen, Piercing- und Tattoo-Studios. Die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten wird zurückgenommen.
 
Abstandsregeln: In Angleichung an andere Bundesländer wird sie im Saarland von zwei Meter auf 1,5 Meter verringert. Die Maskenpflicht bleibt bestehen.  
 
Bildung: Schulen sind für Prüfungen wieder geöffnet. Für die übrigen Schüler soll der Präsenzunterricht schrittweise beginnen. Volkshochschulen, Musik- und Kunsthochschulen können wieder öffnen.
 
Auch der Hochschulbetrieb für staatliche sowie private Hochschulen ist unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen gestattet.
Kinderbetreuung: Der Ausbau der Kita-Betreuung soll am 6. Mai besprochen werden.    
 
Kirchen: Gottesdienste und gemeinsame Gebete sind unter freiem Himmel, in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie in sonstigen Räumlichkeiten zulässig. Allerdings muss die Teilnehmerzahl begrenzt sein und die Abstandsregeln eingehalten werden.
 
Sport: Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich kann aber unter gewissen Voraussetzungen aufgenommen werden. Dazu gehört unter anderem die Ausübung an der frischen Luft im öffentlichen Raum, alleine oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen. Sporthallen, Sportplätze und Sportanlagen bleiben geschlossen. Für Berufssportler gibt es Ausnahmen. Schwimmbäder bleiben geschlossen.
 
Freizeit: Zoo-, Tierparks und ähnliche Einrichtungen mit einem weitläufigen parkähnlichen Charakter im Freien können wieder öffnen.
Kultur: Museen, Galerien, Autokinos können wieder öffnen.
 
Fahrschulen: Für den Pkw-Führerschein werden am Montag weitere Modalitäten besprochen. Berufskraft- und Motorradführerschein-Prüfungen sollen ermöglicht werden.
 
Deutsch-französischer Grenzverkehr: Schrittweise Erleichterungen auch im Zusammenhang mit den geplanten Lockerungen in Frankreich am 11. Mai.
 
Gastronomie: Mit allen Beteiligten ein Konzept erarbeitet werden, das eine Öffnung Ende des Monats ermöglicht. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) regt einen bundesweiten Rettungsschirm an, der auch für die Reise- und Tourismusbranche gelten soll.
 

Was nicht erlaubt ist: Betrieb von Hotelgewerbe, sexuelle Dienstleistungen, Reisebusreisen sowie der Betrieb von Sauna- und Badeanstalten, Wellnesszentren, Thermen, Kinos, Clubs und Diskotheken, Shishabars, Theatern, Opern, Konzerthäusern, Messen, Spezialmärkten, Swingerclubs, Vereinsräumen, Fitnessstudios, Tanzschulen, Freizeitparks, sonstigen Vergnügungsstätten sowie Jugendhäusern und ähnlichen Einrichtungen mit Ausnahme von sozialpädagogischen Einrichtungen.
 
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14.05.2020
 Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
nahezu das gesamte öffentliche Leben in unserem Land wird derzeit von der Corona-Krise beherrscht. Von Anfang an hat die Landesregierung den Kampf gegen diese Pandemie entschlossen und offensiv aufgenommen. Gestern haben wir im saarländischen Landtag ein erstes Zwischenfazit gezogen und dabei festgestellt: Wir haben jederzeit die Menschen im Saarland über jeden Schritt der Pandemiebekämpfung informiert und all unsere Maßnahmen detailliert begründet. Und das Wichtigste: Wir haben das Infektionsgeschehen erheblich eingedämmt.
 
Mein ganz besonderer Dank gilt den Menschen im Saarland. Sie haben zu einem überwiegenden Teil bereits vor unseren Maßnahmen ihr Alltagsverhalten an die neue Gefahrenlage angepasst. Sie haben dann unsere Verfügungen akzeptiert. Mit Umsicht und Geduld haben sie auf Abstands- und Hygieneregeln geachtet und tun es bis heute. Dabei war und ist für uns immer klar: Wir greifen nur solange und soweit in die Grundrechte ein, wie es absolut notwendig ist; und Erleichterungen von unseren Maßnahmen müssen erfolgen, sobald die Infektionslage dies zulässt.
 
Allerdings: Wir werden die Kontaktbeschränkungen grundsätzlich weiter aufrecht halten müssen. Solange es keine Medizin und keine Impfung gegen das Coronavirus gibt, ist dies unsere einzige Möglichkeit, die Pandemie einzudämmen. Zudem betreiben wir – bei allen Erleichterungen – weiterhin Vorsorge für den Fall, dass sich die Infiziertenzahlen wieder erhöhen. Dazu gehört, dass wir so viel wie möglich testen und die Infektionsketten so gut wie möglich nachverfolgen.
 
Die Bekämpfung der Pandemie ist noch ein langer Weg, der von uns Geduld, Disziplin und äußerste Vorsicht abfordert. Die Lage ist und bleibt unverändert ernst – ungeachtet aller bisherigen Erfolge und trotz der beherzten Maßnahmen, die wir weiter ergreifen:
 
➜ Nach dem schnellen Schutzschirm für Selbständige und Unternehmen werden weitere Schritte notwendig sein, damit Wirtschaft und Gesellschaft den Weg aus der Krise heraus auf einen sozial ausgewogenen, nachhaltigen Wachstumspfad finden. Die Landesregierung wird deshalb ihre Strukturwandelinitiative dazu nutzen, um ein Konzept zu erarbeiten, wie die Wirtschaft wieder auf Kurs gebracht werden kann.
 
➜ Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass sie mit der Vereinbarkeit zwischen Kinderbetreuung und Beruf nicht allein gelassen werden. Deshalb hat der Ausbau der Notbetreuung bis hin zu einer vollständigen Öffnung der Kindertageseinrichtungen – unter Beachtung der Schutzvoraussetzungen – für uns eine hohe Priorität. Wir werden dabei stufenweise vorgehen. Schon in dieser Woche werden auf Antrag und unter der Beachtung der Hygienevorschriften Gruppen mit bis zu zehn Kindern möglich sein. Zudem erarbeiten das Gesundheitsministerium und das Bildungsministerium gemeinsam mit den Trägern ein Konzept, wie und wann wir in die nächste Stufe in den eingeschränkten Regelbetrieb bei den Kitas eintreten können. Geplant ist derzeit, dass dieser bis spätestens 1. Juni 2020 wiederaufgenommen werden soll, wenn die Infektionszahlen stabil bleiben. Außerdem ist unser Ziel, dass bis zu den Sommerferien alle Schülerinnen und Schüler in geeigneter Form wieder in die Schulen zurückkehren können.
 
Ich freue mich sehr, dass ab dem kommenden Wochenende deutliche Lockerungen der Grenzkontrollen erfolgen. Gleichzeitig setze ich mich weiter persönlich in Paris und Berlin für eine schnelle Rücknahme sämtlicher Einschränkungen und für die Einrichtung eines gemeinsamen Konzepts zur Bekämpfung der Pandemie in der Großregion ein.
Wir brauchen weiterhin einen langen Atem. Aber ich bin mir sicher: Gemeinsam werden wir auch die kommenden Herausforderungen meistern. Wir Saarländerinnen und Saarländer können Krise. Wir können Gemeinsamkeit. Darauf setzen wir in dieser ganz gewiss nicht leichten Situation.
 
Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen – ich freue mich über Ihre Unterstützung!

Regierungserklärung von Tobias Hans im Video.
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen



Tobias Hans
 
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06.05.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Die Spielplätze waren wegen der Anti-Corona-Regeln bundesweit gesperrt. Jetzt sind die ersten wieder freigegeben. Auch in Sulzbach .
Sulzbach: Die ersten Kinderspielplätze in der Stadt Sulzbach sind ab Mittwoch wieder geöffnet. Das teilt die Verwaltung mit. Die Plätze waren wegen der Anti-Corona-Regeln rund einen Monat lang geschlossen.
 
Anfang der Woche haben Mitarbeiter des Baubetriebshofes Bauzäune abgebaut, Flatterbänder eingerollt und Verbotsschilder eingesammelt. Diese sind jetzt durch Hinweise auf die Hygienebestimmungen ersetzt.
Außerdem sind die Gelände gereinigt und die Spielgeräte überprüft. „Wir öffnen erst die Spielplätze im Salinenpark in Sulzbach, in Neuweiler an der Weierwiesschule, in Hühnerfeld am Martin-Luther-Haus, in Altenwald im Röchlingpark, in Schnappach am Fritz-Zolnhofer-Platz und den Waldspielplatz an der Gantestraße in Brefeld“, sagte Bürgermeister Michael Adam. Im Laufe der Woche sollen alle anderen Spielplätze der Stadt öffnen. Adam zufolge war Anfang der Woche erst einmal ein Nutzungskonzept zu erstellen. Denn die Eröffnung sei nur unter besonderen Vorkehrungen möglich. Das Abstandsgebot gelte auch für die Kinder. Daher müsse das eine oder andere Spielgerät bei der Wiedereröffnung gesperrt werden oder von zwei Schaukeln eine leer bleiben, damit die Kinder einander nicht zu nahe kommen. Adam: „Wir setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, müssen die Spielplätze aber stichprobenartig kontrollieren.“
 
 
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05.05.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Sulzbach: Die Stadtwerke Sulzbach wollen durch Bauarbeiten die Versorgung der Bürger mit Strom und Gas sicherstellen. Außerdem schaffen sie Anschlüsse ans Glasfasernetz 
Sulzbach Die Stadtwerke Sulzbach versorgen ihre Kunden mit Strom, Gas und Wasser. Das soll auch in Zukunft zuverlässig klappen. Aus diesem Grund wird in der Grühlingstraße zwischen  Haus Nummer 46 und der Knappenstraße die Stromversorgung von den bisherigen Freileitungen über den Dächern  auf Erdkabel umgestellt.
Das erhöhe die Versorgungssicherheit und bringe den Anwohnern auch sonst viele Vorteile.
So schaffen die Stadtwerke Sulzbach nach eigenen Angaben für jedes Haus eine eigene Zugangsmöglichkeit zum Glasfasernetz.  Für die geplanten Arbeiten muss dem Unternehmen zufolge im Bereich Grühlingstraße/ Knappenstraße die Verkehrsführung geändert werden.
Außerdem erneuern die Stadtwerke Sulzbach in einem Teil der „Goldenen-Au-Straße“, also zwischen Hausnummer 28 und Hausnummer 33, die Hauptwasserleitung. Und in diesem Bereich verlegen die Stadtwerke eine Gashauptleitung. Dieser Ausbau der Netzes soll nach Angaben des Unternehmens die Versorgungssicherheit verbessern.
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