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17.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Teresa Bauer
Landesregierung im Saarland beschränkt finanzielle Hilfen nach Unwetter
Kleinblittersdorf war vom Starkregen im Juni vergangenen Jahres besonders betroffen. Häuser waren überflutet, Straßen überschwemmt, sogar Autos wurden weggerissen. 
 
Saarbrücken Die Landesregierung will finanziell nur noch unter die Arme greifen, wenn Hauseigentümer Vorgsorgemaßnahmen getroffen haben.
Von Teresa Bauer
 
„Wir lassen die Opfer dieser schwierigen Situation nicht allein“, sagte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nach den Starkregenereignissen im Juni vergangenen Jahres. Schnell wurde ein Paket für Soforthilfe in Höhe von 2,5 Millionen Euro geschnürt. Das Land steuerte eine Million, die Kommunen 1,3 Millionen Euro bei. Für Haushalte, die in eine existenzbedrohende Notlage gerieten, gab es daraus eine schnelle Abschlagszahlung von 1500 Euro. In individuellen Fällen gab es auch Zuschüsse bis zu 50 000 Euro. Dabei war es unerheblich, ob Hausbesitzer selbst Vorsorgemaßnahmen getroffen haben.
 
Das soll sich nun ändern. Die CDU-/SPD-Landesregierung überarbeitet seine Richtlinien für Unwetterhilfen, wie Julian Lange, stellvertretender Regierungssprecher, der SZ mitteilt. „Unwetterschäden sind ein wachsendes Problem, bei dem alle Betroffenen gefordert sind, im Rahmen ihrer Eigenverantwortung geeignete Vorsorgemaßnahmen zum eigenen Schutz zu treffen.“ Das bedeutet, Wohnungs- und Hauseigentümer sollten sich mit einer Elementarversicherung und baulichen Vorkehrungen gegen Schäden und letztlich finanzielle Belastungen absichern. Zudem sollten Kommunen auf Grundlage von Gefahrenanalysen bestimmte Vorkehrungen treffen. Wie genau die Richtlinien am Ende überarbeitet sein werden, könne wegen des laufenden Verfahrens noch nicht mitgeteilt werden. „Die öffentliche Hand kann dabei letztlich nur wirklich existenzgefährdende Schäden, die von den Betroffenen nicht mehr aus eigener Kraft zu bewältigen sind, durch staatliche Finanzhilfen subsidiär und teilweise ausgleichen. Dies allerdings nur, wenn vorher alle möglichen Vorsorgemaßnahmen umgesetzt wurden“, sagt Lange.
 
Diese Entscheidung ist keine rein saarländische. Auch Rheinland-Pfalz und Bayern haben kürzlich ihre Richtlinien überarbeitet und beschlossen, keine Unwetter-Finanzhilfen mehr zu zahlen, wenn die Schäden versicherbar gewesen wären. Nur noch in Härtefallen soll eine Sonderregelung greifen. Damit reagieren die Bundesländer auf den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Juni 2017, wonach staatliche Hilfen für Betroffene von Naturkatastrophen deutlich eingeschränkt werden sollen. Die Verantwortlichen appellieren damit an die Eigenverantwortung von Hausbesitzern, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt vor allem die Elementarversicherung. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat im Bundesdurchschnitt nur rund jeder vierte Hauseigentümer (43 Prozent) eine Versicherung für Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Erdbeben oder Schneedruck abgeschlossen.  Im Saarland seien es knapp ein Drittel (32 Prozent). 
        
 
Besonders heftig betroffen vom Starkregen im Juni 2018 war die Gemeinde Kleinblittersdorf. Häuser waren überflutet, Straßenzüge überschwemmt, Autos wurden weggerissen. Der Schaden ging in die Millionenhöhe. Der Bürgermeister von Kleinblittersdorf, Stephan Strichertz (parteilos), sagt gegenüber der SZ, dass die Regierung mit den betroffenen Städten und Gemeinden bezüglich der Richtlinien noch nicht offiziell in Kontakt getreten sei. „Wir sind auch nicht in irgendein Gremium eingebunden, das an der Überarbeitung der Richtlinien arbeitet.“ Bei einer Veranstaltung vor einigen Wochen in Bliesransbach zum Thema Vorsorgemaßnahmen sei auch ein Vertreter des Saar-Umweltministeriums vor Ort gewesen. Dieser habe zwar angedeutet, so Strichertz, dass an den Richtlinien gearbeitet werde. Allerdings mit dem Tenor, dass „Hauseigentümer prämiert würden, die selbst bauliche Vorsorgemaßnahmen treffen“. Außerdem sollte in Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft gewährleitet werden, dass Eigentümer, deren Besitz in Risikogebieten liegen und somit nicht oder nur mit einem sehr hohen Beitragssatz aufgenommen würden, letztlich doch gegen Elementarschäden versichert werden.
 
Die Gemeinde selbst hat bereits Maßnahmen ergriffen, um für zukünftige Naturkatastrophen besser gewappnet zu sein. Sie arbeite mit Experten der Technischen Universität Kaiserlsautern an einem Konzept zur Starkregenvorsorge. Dazu gehörten auch Workshops mit den Bürgern der verschiedenen Ortsteile, die ihre Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr einbringen können. In den vergangenen Wochen seien bei solchen Veranstaltung rund 50 bis 60 Personen anwesend gewesen. „Und ich kann bestätigen, dass die Bürger sich durchaus ihrer Eigenverantwortung bewusst sind. Sie wissen, dass es nicht nur eine kommunale Aufgabe oder Aufgabe des Landes ist“, sagt Strichertz.
 
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15.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Stefan Bohlander
In Sulzbach dürfen Kinder eine Woche lang eine eigene Stadt beleben
Um an Taler zu kommen, müssen die Jungen und Mädchen einem Beruf nachgehen. Das Kinder-Arbeitsamt in Kleinsulzbachtal wird bei der Jobsuche helfen. 
Sulzbach Ab Montag entsteht für fünf Tage eine Ministadt in der Sulzbacher Grundschule Mellin. Ihre Einwohner sind Kinder von acht bis 14 Jahren.
 
Die Probleme wegen zu wenig Wohnraum sind in aller Munde, doch in Sulzbach entsteht direkt eine ganze Stadt in einer einzigen Schule: Kleinsulzbachtal, die Spielstadt für Acht- bis 14-Jährige öffnet wieder ihre Pforten. Diesmal geht der Spielbetrieb in der Grundschule Mellin, Mellinweg 1, über die Bühne. Start ist Montag, 15. Juli. Bis zum Freitag, 19. Juli, ist jeden Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Damit alles glatt läuft, haben sich dem veranstaltenden Verein „Familie gibt Aufwind“ fast 20 freiwillige Helfer angeschlossen, wie die stellvertretende Vorsitzende Birgit Klippert erzählt.
 
Ihr ältester Sohn habe vor sechs Jahren das erste Kleinsulzbachtal ins Leben gerufen, kurzzeitig habe sich ihr Jüngster um das Organisatorische gekümmert. Jetzt also die Mutter. Und Birgit Klipper und ihren Ehrenamtlern ist es wieder geglückt, ein volles Programm anbieten zu können. Am Spielbetrieb selbst hat sich nichts geändert. Man meldet sich an und kann dann den ganzen Tag über spielerisch in verschiedene Berufe reinschnuppern – und sich selbst beschäftigen. Bis zu 50 Kinder und Jugendliche erwartet Birgit Klipper pro Tag. „Das ist so der Standard“, wie sie erklärt. Eine Bank und ein Kaufhaus sind ebenfalls wieder am Start. So kann man die beim „Arbeiten“ erstandenen Taler direkt wieder in den Kreislauf der Spielstadt bringen.
 
Innerhalb der Berufe kann unter anderem gelernt werden, wie man näht, Blumengestecke bindet oder schreinert. Ungewöhnlicher wird es beim Basteln eines Didgeridoos oder eines Bumerangs. Mit dem örtlichen Tennisverein kann man ein paar Bälle schlagen. Am Dienstag kommt die Freiwillige Feuerwehr, die bereits im vergangenen Jahr an einem sehr heißen Tag am Start war und die Kleinsulzbacher mit Wasser abspritzte. „Das fanden die Kinder klasse“, sagt Birgit Klippert schmunzelnd. Am Mittwoch stellt sich die City-Wache vor und wird mit einem mobilen Blitzer Bilder von den Kindern und Jugendlichen machen. Am Donnerstag haben sich Rotkreuz-Ehrenamtler mit einem Krankenwagen und einer Erste-Hilfe-Schulung angemeldet, die „sehr kindgerecht“ sein wird, wie die stellvertretende Vorsitzende sagt. An einem Tag wird Revierförster Nils Lesch mit den Kindern und Jugendlichen ein Insektenhotel bauen.   
 
Man kann die Spielstadt an den Tagen besuchen, an denen man es möchte. Die meisten Kinder und Jugendlichen kämen jedoch die ganze Woche über. Die Kosten pro Tag belaufen sich dabei auf vier Euro. Darin enthalten sind ein Mittagessen, Getränke und kleine Snacks für zwischendurch. Am ersten Tag gibt es Spaghetti mit roter Soße und am letzten traditionsgemäß Pizza, wie Birgit Klippert erzählt. Für viel Obst und Gemüse ist ebenfalls gesorgt. Dank der Unterstützung von lokalen Vereinen und Institutionen wird es noch viele weitere Aktionen geben. Zwecks besserer Planung wird um Voranmeldung per E-Mail an kleinsulzbachtal@online.de gebeten. Wer Interesse hat, sich während der Spielwoche ehrenamtlich einzubringen, kann sich dort ebenfalls melden.Ministadt : In Kleinsulzbachtal regieren die Kids
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12.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Patric Cordier
Sulzbach Feuerwehr Sulzbach macht auf Falschparker aufmerksam, die Einsätze erschweren.
 
„Parken gefährdet ihre Gesundheit, vielleicht sogar ihr Leben.“ Das ist keine neue Kampagne, um ähnlich wie bei Zigaretten nun auch vor Automobilen zu warnen, es ist die verbalisierte Erkenntnis, die die Feuerwehrleute der Stadt Sulzbach bei ihren Einsätzen immer wieder machen.
 
Wie vor kurzem in der Musikantenstraße. In einer Garage war Unrat in Brand geraten. Unter schwerem Atemschutz hatten die Wehrleute die Flammen aber schnell im Griff. Alle Glutnester wurden gelöscht, der Rauch mittels Hochdruckbelüfter vertrieben. Der Ärger der Einsatzkräfte blieb. „Anfahrt und Einsatzstelle waren durch beidseitig parkende Autos behindert und der Aktionsradius der Einsatzkräfte erheblich eingeschränkt“, heißt es im Einsatzbericht. Und weiter: „Im Bedarfsfall hätte die Drehleiter nicht zum Einsatz kommen können.“ Sulzbachs Wehrführer Richard Plein hat dafür deutliche Worte: „Jedem sollte bewusst sein, dass Falschparken Menschenleben gefährden kann.“
 
Dabei hat die Feuerwehr in der Vergangenheit bereits mehrfach in der engen Seitenstraße Aufklärungsaktionen gestartet. Vergebens. „Da das Problem mit dem Zuparken immer öfter auftaucht, weil es einfach immer mehr Fahrzeuge gibt, führt die Wehr seit Januar dieses Jahres verstärkt Probefahrten mit Polizei und Ordnungsdienst durch, um den Anwohnern die Probleme, die aufgrund der Parksituation bei einem Einsatz entstehen können, deutlich zu machen“, erklärt Plein, „dabei wurden von den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes auch Protokolle ausgestellt.        
 
Doch offenbar glauben immer noch einige, dass die Straßenverkehrsordnung nur tagsüber gilt. „Diese gilt rund um die Uhr“, betont Plein und ruft die Anwohner im eigenen Interesse zur Mithilfe auf: „Für den ruhenden Verkehr sind Außendienstmitarbeiter der City-Wache zuständig. Deren Arbeitszeit endet um 19 Uhr. Später ist dann die Vollzugspolizei im Rahmen der Eilzuständigkeit verantwortlich. Die Polizeiinspektion Sulzbach/Saar ist 24 Stunden besetzt.“
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08.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Alfred Herr und Jochen Wagner führen CDU

Sulzbach Die neue CDU Fraktion im Sulzbacher Stadtrat wird durch die bisherigen Fraktionsvorsitzenden Alfred Herr und Jochen Wagner weitergeführt. Auf der konstituierenden Sitzung wählte die Fraktion die Spitzenkandidaten der Kommunalwahl einstimmig an die Spitze.
Die neue CDU Fraktion besteht aus acht Frauen und drei Männern. Neben Herr und Wagner sind das: Mary-Rose Bramer, Daniela Morsch, Anita Sonntag, Uwe Frank, Sonja Trapp, Birgit Klippert, Petra v. Ehren-Hiry, Andrea Kallenbrunnen und Kristina Gantner.
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04.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Patric Cordier
SULZBACH:  In der Aula in Sulzbach kommt heute der neue Stadtrat zusammen. Bürgermeister Adam wird in sein Amt eingeführt. 
Heute um 17 Uhr beginnt im Festsaal der Sulzbacher Aula die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates. Dabei wird auch der wiedergewählte Bürgermeister Michael Adam (CDU) ins Amt eingeführt. Der hatte bereits unmittelbar nach der gegen den SPD-Kandidaten Dieter Heckmann eindeutig gewonnen Stichwahl erklärt, er wolle mit allen im Rat vertretenen Parteien über die künftige Zusammenarbeit sprechen. Der gelernte Jurist schloss die mit vier Sitzen neu ins Gremium eingezogene AfD davon explizit nicht aus. „Wir haben uns im Vorfeld der Sitzung mit allen im Rat vertretenen Gruppierungen getroffen und das Vorgehen beraten und abgestimmt“, so der Bürgermeister, der die Bevölkerung zur Sitzung herzlich einlädt: „Ich möchte gerne Bürgermeister aller Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger sein, weswegen mir die Bürgernähe ein ganz wichtiges Anliegen ist, um deren Ideen, Sorgen und Anliegen aufzunehmen. Die positive Weiterentwicklung der Stadt in allen Bereichen genießt bei mir oberste Priorität.“
 
Adams CDU – er ist auch Vorsitzender des Sulzbacher Stadtverbandes der Union – ist mit elf Sitzen die stärkste Kraft im 33-köpfigen Rat, hat damit aber alleine keine Mehrheit. Die sieben Stimmen der SPD würden in einer „großen Koalition“ genügen, um Vorhaben zu Beschlüssen zu machen. Dass es bilaterale Gespräche gibt, bestätigen beide Seiten. Gemeinsam haben sie schon einmal, dass sie sich nicht extern dazu äußern und zunächst die konstituierende Sitzung abwarten möchten.
 
Drittstärkste Kraft in Sulzbach sind die Freien Wähler (FW) mit fünf Sitzen, die Grünen haben drei, Linke zwei und für die FDP sitzt alleine Christoph Kleinz im Stadtrat. Für eine Mehrheit ohne die SPD bräuchten die Chirstdemokraten also wenigstens zwei Partner. „Mit uns gibt es aber wohl in zu vielen Punkten unterschiedliche Ansichten“, sagt FW-Fraktionssprecher Dietmar Holzapfel, „wir werden voraussichtlich enger mit den Grünen und der FDP zusammenarbeiten.“
 
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30.06.2019
Wissenswertes über Nachhaltigkeit erfahren

Sulzbach: Am Sonntag, 7.Juli ist es soweit: ab 9 Uhr können alle Wander- und Kulinarik-Begeisterte ab den Salzbrunnenhäusern auf Nachhaltigkeits-Tour gehen. Auf der 7,5 km langen Strecke, die über den Brennenden Berg führt, kann an neun Stationen kulinarische Energie und botanisches Wissen getankt werden. Wer möchte, erwirbt für einen Euro die Wanderbroschüre, lässt sie an den Stationen abstempeln und erhält am Zielpunkt eine Teilnahme-Urkunde.  Los geht’s mit einem Starter mit viel PS, nämlich einem schönen Kaffee plus Keks im Salzbrunnen-Carrée. Station 2, die Fischerhütte des ASV Sulzbach wartet mit pikanten Fischbällchen. Hier kann man die nachhaltige Vereinsarbeit des ASV nicht nur an der gut bestellten Uferanlage ablesen. Station 3 winkt mit dem Thema Honig und der Stand der Nachhaltigkeits-Fachleute vom OGV Neuweiler kräftigt den agilen Wanderer mit Ajva-Suppe und Kartoffelpuffern. Hier gibt es bei Bedarf Tipps rund um die Gartenkultur. Der Saarforst erwartet die Gudd-Gess-ler mitsamt dem IPA-Team auf Station 5 am IPA-Heim. Schon einen Kilometer vorher wird man den Schwenkbraten riechen können. Würste und Wildgulasch sind hier potentielle Gaumenfreuden. Dazu wird Wissenswertes über naturnahe Waldwirtschaft gereicht. Deftiges macht Brand: an Station 6 gibt es bei den Stadtwerken frisches Quellwasser auf die Hand. Man darf dort staunen, wie gut das Sulzbacher Trinkwasser in den Analysetabellen abschneidet. Wer noch Platz im Magen hat, darf bei den Hüttengrillern Cheeseburger, Merguez und Kartoffelspalten nachfassen. Hier wird „Tierwohl“ und „artgerechte Haltung“ groß geschrieben. Die Verbraucherzentrale Saarland hat hierzu an Station 7 Wissenswertes zu berichten. Weiter geht es durch das Sulzbacher Grün zu Station 8. Hier bei den Naturfreunden gibt es was Süßes: Kuchen und Crêpes sind jetzt genau das richtige! Und wer, wenn nicht die Naturfreunde wissen, wie Nachhaltigkeit geht. Zurück am Salzbrunnen-Carrée ist der Showdown der Tour: hier nochmal Waffeln mit Erdbeeren schlemmen und  mit der Verbraucherzentrale vor Ort über klimagesunde Ernährung fachsimpeln. Alle Stationen werden von der einen großen Biosphäre umgeben: dem Sulzbacher Wald. Der GGT-Wanderer hat am Ende der Tour nachhaltig frische Energie getankt und weiß auch noch, wo das herkommt.
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19.06.2019
Bericht Wochenspiegel
 SULZBACH Zum Start in die Sommerferien am 28. Juni findet nun schon zum dritten Mal die Ravanusa-Kinder-Olympiade auf dem Ravanusaplatz in Sulzbach statt. Ab 15 Uhr stehen insgesamt sieben Veranstalter mit zahlreichen Spiel-, Sport-, und Spaßangebote im Herzen von Sulzbach auf dem Ravanusaplatz bereit.
Die Kinder kommen bei Spieleklassiker wie Dosenwerfen, Sackhüpfen oder Eierlauf genauso auf Ihre Kosten wie bei Cornhole, Riesenjenga oder dem Pfad der Sinne.
Bei letzterem erfahren die Teilnehmer einzigartige Sinneswahrnehmungen in der Begegnung mit der Natur.
Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Mal- und Bastelangebot sowie einer mobilen Saftbar.
Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus. red./jb
 
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15.05.2019
 Schnappach : Rita Lampel-Kirchner und ihre Mitstreiter hatten sich viel vorgenommen. Die Geschichte von Schnappach seit den Anfängen im 18. Jahrhundert bis in die 70er Jahre sollte anhand einer Bilderdokumentation erzählt werden. „Im Unterbayern beim Toni“ war alles vorbereitet für einen geselligen Abend. Es wurde mit 30 bis 40 Personen gerechnet, aber mehr als 70 kamen. Der Oberbürgermeister von St. Ingbert , Hans Wagner war leider verhindert aber der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam ließ es sich nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Die von Jürgen Weller und Nancy Bold-Voltz digitalisierten und aufgearbeiteten
historischen Bilder über die Entstehung des Ortes, die industrielle Entwicklung und das gesellschaftliche Leben in Schnappach seit 1740 kamen sehr gut bei den Besuchern an. Die Kommentare dazu von Rita und den Bewohnern selbst, sorgten für schöne Erinnerungen und nach dem Vortrag für interessante und vergnügliche Gespräche. Für einen 2. Teil des Heimatabends von 1970 bis heute fehlt leider das Bildmaterial. Rita, Nancy und Jürgen freuen sich über Meldungen von Schnappacher Bürgern, die Bilder aus dieser Zeit zur Verfügung stellen könnten. Diese können sich beim Stadtarchiv unter 06897 – 508 118 melden.
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06.04.2019
Schüler und Schülerinnen des BBZ Sulzbach nehmen gemeinsam mit Lehrkräften an der Picobello-Aktion Picobello teil. 

SULZBACH Für die 13 Schüler einer Willkommensklasse am Berufsbildungszentrum Sulzbach sah der Deutschunterricht Ende März mal etwas anders aus. Denn das Berufsbildungszentrum Sulzbach nahm zum wiederholten Male an der landesweiten Umweltaktion Picobello teil. Gut ausgestattet mit Sammelwerkzeugen reinigten die Schülerinnen sowie ihre Fachlehrerinnen und Fachlehrer engagiert Wald- und Parkflächen rund um das Schulgelände in Neuweiler. Dabei konnten einige Müllsäcke mit achtlos weggeworfenem Müll gefüllt werden.
Wie sehr gerade die jüngere Generation das Thema „Umweltschutz“ und die Endlichkeit unseres Planeten beschäftigt, zeigt sich aktuell in den seit Wochen von Schülern organisierten Protestdemos „Fridays for future“. Vor diesem Hintergrund war die diesjährige Picobello-Aktion am BBZ Sulzbach insbesondere für die Schüler, aber natürlich auch für ihre Lehrkräfte nicht nur sinnvoll, sondern auch ein positives und schönes Erlebnis. Denn unsere Natur und Umwelt zu schützen ist jedermanns Aufgabe, die umso besser gelingen kann, je mehr Menschen sich aktiv daran beteiligen. Darin sind sich auch die Schüler absolut einig.
Neben der Reinigung von verschmutzten Naturflächen konnten sich die Schüler zugleich auch eine Vielfalt an neuen Wörtern rund um das Thema Natur und Naturschutz aneignen.
Da sowohl Lehrpersonal als auch Schülerschaft die Teilnahme an der saarlandweiten Umweltaktion als äußerst gewinnbringend und pädagogisch nachhaltig empfanden, ist eine erneute Beteiligung im Jahr 2020 vorgesehen. 
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01.03.2019
 Sulzbach: Mitte März 2018 nahm die City-Wache in den Räumen des ehemaligen Hotel-Restaurants Kirner Eck ihren Betrieb auf.  Damals mit dabei war Innenminister Klaus Bouillon. Er und Bürgermeister Michael Adam unterzeichneten einen sog. „Letter of intent“, dem eine Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Ministerium und der Stadt Sulzbach zu Grunde liegt. Es geht darum, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung durch vermehrte Patrouillen uniformierter Beamter zu stärken.  Dies und die Verbesserung der objektiven Sicherheit waren neben der Verhinderung von Verunreinigungen öffentlicher Bereiche, Vandalismus, Belästigung und Ruhestörung von Anfang an Ziele der City-Wache.  In der jüngsten Stadtratssitzung zogen Alesja Hirsch, die Leiterin der Wache, und Karl-Heinz Paulus eine erste Bilanz. Der 68-jährige Paulus, der vor seiner Pensionierung 2011 als Erster Polizeihauptkommissar elf Jahre Leiter der Inspektion Alt-Saarbrücken war, fungiert von Anfang an als Berater und organisiert den Außendienst.
Mit Schaffung der City-Wache kamen zu dem dreiköpfigen Team weitere drei Mitarbeiter dazu. Zudem gehören neben Hirsch und Paulus zwei Innendienstsachbearbeiter zum Team. Die Zentrale Telefonvermittlung, Postverteilung und -bearbeitung der Stadt befinden sich außerdem in der City-Wache.
Nach Dienstantritt absolvierten die  Neulinge Lehrgänge an der Saarländischen Verwaltungsschule und sind seit Anfang 2019 voll einsetzbar. Der Dienstbetrieb läuft in zwei Schichten von 7.30 Uhr bis 19 Uhr. Für den Besucherverkehr ist die City-Wache werktags zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet und telefonisch bis 19 Uhr erreichbar.  Die Wache ist bei besonderem Bedarf auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Das Team ist in Fuß- und Fahrstreifen auf den Straßen und Plätzen, im gesamten Gebiet der Stadt Sulzbach – schwerpunktmäßig im Innenstadtbereich – unterwegs. Es werden Verunreinigungen und Belästigungen frühzeitig erfasst. Die City-Wache steht den Passanten als Ansprechpartner zur Verfügung und nimmt nicht nur Meldungen und Anzeigen entgegen, registriert ordnungswidrige Umstände, sondern ahndet auch Verstöße durch mündliche Ermahnungen, Verwarnungen oder Verwarnungsgelder.
 
Kontakte zwischen der Polizeiinspektion Sulzbach und dem Ordnungsamt, sowohl  auf Leitungsebene, als auch auf Fachbereichsebene, sind inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Es finden Sicherheitsgespräche statt; gemeinsame Aktionen und Einsätze werden koordiniert. Im Bereich des öffentlichen Straßenverkehrs herrscht intensiver Informationsaustauch mit den zuständigen Dienststellen der Vollzugspolizei. Neben regelmäßigen Geschwindigkeitsmessungen innerhalb des Sulzbacher Stadtgebietes sind zwei Mitarbeiter wöchentlich an je einem Tag in Quierschied unterwegs, um vertragsgemäß den fließenden Verkehr zu überwachen.
 
Die Mitarbeiter leisten Präventionsarbeit auf öffentlichen Straßen und Plätzen, im Bereich der Schulen, Spielplätze, am Bahnhof, an bekannten Treffpunkten, sowie bei öffentlichen Veranstaltungen. Derzeit werden 52 Objekte einmal wöchentlich auf Graffitiverunreinigung überprüft. 2018 wurden 31 Strafanzeigen hierzu bei der Polizei gestellt.
Die Dienste der City-Wache werden in der Bevölkerung sehr gut angenommen.
Bis Ende des Jahres 2018  gab es 316 Meldungen. (70 persönliche, 199 per Telefon, 47 per E-Mail). 171 davon bezogen sich auf Verkehrsangelegenheiten. Den städtischen Baubetriebshof betrafen 91 Anfragen, den Bereich der KDI 21. 33 private Ersuchungen und Mitteilungen rundeten das Bild ab. Seit Bestehen der City-Wache wurden bis 31.Dezember 2018 insgesamt 3192 Verwarnungen und 48 Ordnungswidrigkeitsanzeigen (Bußgelder) erstattet.
Die City-Wache ist telefonisch unter (06897) 508-222 zu erreichen. 
 
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