Neuigkeiten
30.06.2020
Sulzbach: Nachdem die Landesregierung Anfang Juni die Corona-bedingten Beschränkungen weiter gelockert hat und ab dem 15. Juni wieder Veranstaltungen im Freien erlaubt sind, gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Sommertour mit Bürgermeister Michael Adam, Vertretern der Verwaltung und Mitgliedern des Sulzbacher Stadtrates durch alle Stadtteile. In diesem Jahr sollen bei der Tour wichtige Projekte besucht werden.
 
Der erste Termin ist am Dienstag 7. Juli, in Sulzbach. Start ist um 16 Uhr mit einem Besuch bei der Rettungswache in der Sulzbachtalstraße. Danach schauen wir uns die City-Wache an und abschließend den sanierten Salzbrunnenschacht.
 
Im Salzbrunnenhaus ist auch der Abschluss der ersten Tour.
 
Weiter geht es am Mittwoch, 8. Juli, in Hühnerfeld. Treffpunkt ist um 16 Uhr am katholischen Kindergarten St. Marien. Kita-Leiterin Michaela Biewer-Hartmann gibt einen Überblick über die Umbauarbeiten.
 
Danach geht es zum Bauhof, hier bietet Stefan Gorges eine Führung an. Im Bauhof ist auch der Abschluss.
 
Am Donnerstag geht es nach Altenwald. Erste Station ist die Waldschule. Dort gibt es die neusten Informationen zum Stand der Sanierungsarbeiten. In einem Spaziergang geht es dann in Richtung Dorfmitte, vorbei an der Skateranlage, zum neu gestalteten Spielplatz im Röchling-Park. Abschluss ist im Haus der DIG in der Grubenstraße 5.
 
Die Sommertour geht dann weiter am Dienstag, 14. Juli, in Schnappach. Erste Station ist um 16 Uhr im Kindergarten. Danach geht es in die Bayernstraße zum Sulzbach, wo es Informationen zur geplanten Renaturierung gibt. Abschluss ist beim SV Schnappach.
 
Am Mittwoch, 15. Juli, starten wir um 16 Uhr auf dem Spielplatz in der Gantestraße zu einem Rundgang durch Brefeld. Auf dem Spielplatz ist dann auch der Abschluss.
 
Die letzte Station der diesjährigen Sommertour ist am Donnerstag, 16. Juli, in Neuweiler. Erster Treffpunkt ist um 16 Uhr auf dem Parkplatz oberhalb des ehemaligen Freibades - nach der Abfahrt nach Neuweiler. Dort schauen wir uns die Renaturierung des Geländes an. Gegen 17 Uhr treffen wir uns dann an der Kita in der Pestalozzischule. Hier gibt es Infos über den Stand der Umbauarbeiten. Vom Kindergarten es zum Friedhof. Abschluss ist auf der Terrasse beim FC Neuweiler. Der Abschluss der Touren ist immer gegen 18 Uhr. Gäste sind dazu willkommen.
 
Die Sommertour findet natürlich unter den geltenden Hygienebestimmungen statt. Alle Teilnehmenden werde gebeten Mund- und Nasenbedeckungen mitzubringen.
 
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30.06.2020
Bericht Wochenspiegel
SULZBACH: In Sulzbach können bald wieder Bahnen gezogen werden
21 Ratsmitglieder stimmten für die Wiedereröffnung des Sulzbacher Hallenbades SULZBACH Das Sulzbacher Hallenbad im Sportzentrum Mellin öffnet nach der Corona-bedingten Schließung am Dienstag 28. Juli, wieder seine Pforten.
Diesen Beschluss fasste der Sulzbacher Stadtrat mit großer Mehrheit in seiner letzten Sitzung. Bei der von der CDU beantragten namentlichen Abstimmung votierten von den 28 anwesenden Ratsmitgliedern 21 für die Wiedereröffnung, zwei waren dagegen und fünf enthielten sich. Grundlage der Entscheidung war ein Hygienekonzept, das die Betreiberin des Bades, die Kommunale-Dienstleistungs-Gesellschaft (KDI) erstellt hat. Das Bad ist von dienstags bis samstags geöffnet. An diesen Tagen stehen zwei Badezeiten zur Verfügung – von 7 bis 11 Uhr und von 15 bis 19 Uhr. Geöffnet ist nur das große Becken; Nichtschwimmer- und Babybecken bleiben geschlossen.
 
Die Zahl der Nutzer ist auf 35 Personen pro Badezeit beschränkt. Der KDI-Geschäftsführer Jürgen Haas rechnet mit Mehrkosten zwischen 70 000 und 80 000 Euro für dieses Jahr. Darin enthalten sind neben Einnahmeausfällen zusätzliche Kosten für bauliche Maßnahmen wie die Installation von Spuckschutz, Bodenmarkierungen Absperrungen und Beschilderungen, aber auch für zusätzliches Personal aufgrund vermehrter Reinigungsarbeiten. Haas erklärte, das Konzept sei darauf ausgelegt, Ansteckungen während des Badebetriebes zu verhindern. Auch wenn das Bad nur unter besonderen Bedingungen genutzt werden könne, sei die Wiedereröffnung ein klares Signal für die Bevölkerung, betonte CDU-Fraktionssprecher Jochen Wagner.
 
Für die SPD erklärte Andreas Latz: „Wir freuen uns auf die Eröffnung.“ Dietmar Holzapfel (Freie Wähler) kritisierte handwerkliche Fehler. So seien die Mehrkosten nicht im aktuellen Wirtschaftsplan der KDI enthalten. Deshalb müsse ein neuer aufgestellt werden. Holzapfel: „Ohne neuen Wirtschaftsplan ist uns die Sache zu heiß.“
 
Mit der Wiedereröffnung kehre ein Stück Normalität zurück, so Herrmann Kreis (AfD). Er zeigte sich zufrieden mit dem von der KDI vorgelegten Konzept.
 
Aufgrund des erheblichen Mehraufwandes sollte das Bad geschlossen bleiben, führte Hubert Jung (Bündnis 90/Die Grünen) aus. Durch die eingeschränkte Nutzung bringe die Wiedereröffnung nichts für Familien. Jung: „Wir sollten bis Herbst abwarten.“
 
Monique Broquard (Linke) plädierte für die Wiedereröffnung und erklärte: „Wir müssen auch an die Bürger denken, die das Bad für ihre Gesundheit brauchen.“ Christoph Kleinz (FDP) befürwortete ebenfalls die Eröffnung und stellte klar: Das Hallenbad werde niemals einen Überschuss erwirtschaften. Das Bad sei für die Menschen da, was auch immer im Wirtschaftsplan stehe. Bürgermeister Michael Adam wertete den Beschluss als gutes Zeichen für die Bürger und die DLRG. 
 
 
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30.06.2020
Neuweiler: Die CDU Neuweiler hat einen neuen Vorsitzenden. Christian Jochum übernimmt das Amt von Uwe Frank, der nicht mehr kandidierte.
“Ich freue mich, dass wir mit Christian einen Vorsitzenden gefunden haben, der dieses für Neuweiler wichtige Amt übernimmt. Ich wünsche ihm und dem neuen Vorstand, viel Erfolg und eine glückliche Hand,” Uwe Frank !
 
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07.06.2020
Saarbrücker Zeitung Von Patric Cordier und Fredy Dittgen
 Wann das Sulzbacher Hallenbad wieder öffnet, entscheidet sich später. 

Sulzbach/Püttlingen Erst am 25. Juni soll beraten werden, wann das Bad in Sulzbach öffnet. Püttlingen ist in den Startlöchern.      
Nachdem Frei- und Hallenbäder ab Montag, 8. Juni, theoretisch wieder öffnen dürfen, soll auch das Sulzbacher Hallenbad wieder aufmachen. Das Wann und Wie ist allerdings noch offen: Der Sulzbacher Stadtrat hat die Entscheidung auf die nächste Ratssitzung am 25. Juni vertagt.
 
Anders das Hallenbad in Riegelsberg. Hier soll kommenden Montag wieder geöffnet werden (wir berichteten). Noch nicht entschieden ist über das Hallenbad im Püttlinger Trimm-Treff. Es befindet sich nach Aussage des kaufmännischen Betriebsleiters Stefan Hirschmann zur Zeit im „Standby-Betrieb“. Das heißt, Püttlingen könnte innerhalb von etwa zwei Wochen das Hallenbad betriebsbereit herrichten. „Uns liegen bislang aber keine Informationen vor, wann wir wieder öffnen können“, sagt Hirschmann.
 
Auf Grund der pandemiebedingten Schließung des Hallenbades hat die Stadt Püttlingen aber die für die ersten beiden Sommerferienwochen vorgesehene Revision in den April und Mai vorgezogen, die Wasseraufbereitung gewartet, den Filterkies erneuert, umfassende Reinigungsarbeiten sowie notwendige Reparaturen durchgeführt. Püttlingen hat seine Vorbereitungen für eine eventuelle Öffnung des Hallenbades ebenfalls anhand des Pandemieplans der Deutschen Gesellschaft für Badewesen getroffen. „Inwieweit diese mit den Vorgaben des Landes bei einer Öffnungsfreigabe der Hallenbäder übereinstimmen, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden“, so Hirschmann.
      
 
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05.06.2020
Artikelbild
 Sehr geehrte Damen und Herren:
 
der Koalitionsausschuss hat gute Ergebnisse geliefert. Ich erwarte mir davon kräftige und spürbare Impulse, um die Corona bedingten Schäden in Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft zu lindern und der Binnennachfrage in Deutschland wieder neuen Schwung zu geben. Gerade unseren besonders von der Krise betroffenen und unverschuldet in Not geratenen saarländischen Kommunen verschafft die Aussicht auf finanzielle Unterstützung Luft zum Atmen. Dadurch sowie durch die weiteren Hilfen des Konjunkturprogrammes kann frisches Geld in neue Investitionen fließen, um so die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern. Die beschlossene Übernahme von Gewerbesteuerausfällen der Kommunen, die Mitfinanzierung der Kosten der Unterkunft (KdU) durch den Bund und der Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst, die Mittel für den ÖPNV sowie das Zukunftsprogramm Krankenhäuser wirken im Saarland besonders stark. In Verbindung mit den zahlreichen Komponenten des Konjunkturpaketes ist dies eine effektivere Methode, um den Kommunen wirksamer beim Neustart aus der Krise zu helfen als mit einer reinen Altschuldenhilfe. Die weitergehende Altschuldenhilfe muss trotzdem auf der Tagesordnung bleiben, denn obwohl wir als Landesregierung mit dem Saarland-Pakt in einem enormen Kraftakt die Hälfte der kommunalen Kassenkredite übernommen haben, geht es nicht ohne zusätzliche Hilfe des Bundes.
 
Mein Video-Statement zu den Verhandlungsergebnissen können Sie hier sehen.
www.youtube.com/watch
 
Gerade für die Saar-Wirtschaft gibt der Beschluss eine positive Perspektive: Förderung von Innovationen im Bereich der Wasserstofftechnologie, der Digitalisierung, KI sowie bei Elektrifizierung und Hybridisierung von privaten sowie gewerblichen Flotten helfen unserer Industrie. Das 25 Milliarden-Programm für in Not geratene KMU hilft vor allem unserem Mittelstand und geht nicht zuletzt zurück auf den Einsatz von Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Gerade die historische Mehrwertsteuersenkung wird allen Wirtschaftsbereichen zugutekommen, u.a. Automobilherstellern wie Ford und geht auf den besonderen Einsatz der Parteichefs Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder zurück. Besonders die Hilfen für Familien sind ein gutes gesellschaftliches Signal in einer Krise, die Familien viel abverlangt hat. Die Tatsache, dass das Paket finanziell nicht aus dem Ruder läuft, ist wichtig für nachkommende Generationen.
 
Mehr Informationen zum gestrigen Ergebnis des Koalitionsauschusses finden Sie hier.
img.ubgnet.de/inxsaar/lv/Infodienst%202020/06%20Juni/EntwurfKoa02Juni20_V8.pdf
 
Die beschlossenen Maßnahmen schnüren ein historisches Konjunkturpaket als Antwort auf eine historische Krise. Damit ist eine gute Grundlage gelegt. Jetzt beginnt die Kernarbeit zum Neustart nach der Krise. Packen wir es an!
 
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
 
Tobias Hans
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04.06.2020
Saarbrücker Zeitung von Michael Emmerich // Foto Elmar Müller
Sulzbach Landschaftsagentur Plus hat das Gelände des früheren Sulzbacher Freibades renaturiert und den Bläubach offengelegt.     
 
Alles war gerichtet für die perfekte Premiere, aber ausgerechnet der Hauptdarsteller ließ sich nicht blicken. Als die Landschaftsagentur Plus (LA Plus) und die Stadt Sulzbach am Mittwochvormittag den Abschluss des Projektes „Umgestaltung Bläubach und Freibadgelände“ feierten, war vom Bläubach nichts zu sehen. Der neue, 200 Meter lange Gewässerlauf präsentierte sich ausgetrocknet. Diplom-Ingenieur Michael Boes von der Landschaftsagentur Plus lieferte die dazu passenden Zahlen: „In den vergangenen drei Monaten sind zusammen 21 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, normal wäre das Zehnfache.“
 
Und so stellten Boes und LA Plus-Geschäftsführer Martin Strauß sozusagen als Trockenübung das Projekt vor. Innerhalb von drei Monaten hat die Landschaftsagentur Plus im Auftrag der RAG und der Stadt Sulzbach das Gelände des ehemaligen Freibades renaturiert, den dort kanalisierten Bläubach offengelegt und naturnah gestaltet. Feuchtmulden wurden angelegt und mit standortgerechten Pflanzen umgeben. 100 Heister (darunter Weidearten und Gehölze wie Schwarzerle und Stieleiche), 15 Hochstämme (wie Silberweide, Spitzahorn und Winterlinde) und Uferstauden (wie Wasserminze und Sumpfdotterblume) wurden eingebaut.
 
„Mit der Offenlegung des Bläubachs und der ökologischen Aufwertung des ehemaligen Freibadgeländes hat die Stadt Sulzbach eine weitere grüne Lunge erhalten“, sagte Bürgermeister Michael Adam (CDU) freudestrahlend. Das Vorhaben, zu dem die Stadt 5200 Euro an Planungskosten beisteuerte, diene auch dem Hochwasserschutz, fügte Adam hinzu. Denn die Stadt gewinne einen so genannten Retentionsraum, also eine Fläche, auf der in diesem Fall bei Starkregen fünf Millionen Liter Wasser zurückgehalten werden können. So wird verhindert, dass der Bach stark anschwillt. Wichtig für eine Kommune wie Sulzbach, die in der jüngeren Vergangenheit von bösen Überschwemmungen heimgesucht worden war.    
 
Die Kosten des Projektes bezifferte Boes auf 160 000 Euro, getragen von der RAG als ökologischer Ausgleich für die Sanierung der Halde Lydia bei Camphausen. Dort werde die Flanke in Richtung Metro-Gelände abgeflacht. Und jeder Eingriff in die Natur verlange einen solchen ökologischen Ausgleich. Die Maßnahme auf dem Areal des früheren Sulzbacher Freibades sei „ein gutes Beispiel für grüne Infrastruktur“, sagte LA Plus-Geschäftsführer Strauß. Sie sorge dafür, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt möglichst gut entwickeln könne und eine attraktive Naherholungslandschaft geschaffen werde.
Wo einst das Sulzbacher Freibad stand, hat die Stadt nach der Renaturierung eine neue grüne Lunge erhalten.  
Das Sulzbacher Freibad, zwischen Sulzbach und Neuweiler nahe der Landstraße 126 gelegen, wurde im Sommer 2010 geschlossen. Der Abriss begann im November 2012, wie Stadtpressesprecher Elmar Müller rückblickend mittelte.
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22.04.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Martin Rolshausen
Saarbrücken/Völklingen/Sulzbach Ausleihe in Saarbrücken und Sulzbach bald wieder möglich. Völklingen wartet noch ab.
Als das Virus kam, wurden im Regionalverband auch die Schatzkammern geschlossen. Zumindest in Saarbücken und Sulzbach sollen sie in den kommenden Tagen wieder geöffnet werden. Das teilten die jeweiligen Stadtverwaltungen auf Anfrage mit.
 
Die Saarbrücker Stadtbibliothek neben dem Rathaus St. Johann wird ihr Angebot ab Dienstag, 28. April, stufenweise wieder zur Verfügung stellen, sagt Saarbrückens Stadtpressesprecher Thomas Blug. Zunächst werde an diesem Tag die Bücherschleuse öffnen. Bücher, Filme und Spiele können telefonisch oder über das Medienreservierungsformular online bestellt werden. Die Sachen können dann ohne Kontakt zum Bibliothekspersonal im Eingangsbereich der Bücherei abgeholt werden. Pro Bibliotheksausweis können so zehn Medien ausgeliehen werden. Die Ausgabe ist von 11 bis 17 Uhr. Die Rückgabe läuft weiterhin über den Rückgabeautomaten.
 
 Voraussichtlich ab Dienstag, 5. Mai, öffnet die Stadtbibliothek „unter bestimmten Auflagen wieder für den Publikumsverkehr“, teilt Blug mit. „Die Auflagen dienen dazu, den Zugang von Besuchern zu steuern und sowohl deren Gesundheit als auch die der Mitarbeiter bestmöglich zu schützen“, erklärt er. In der Bibliothek dürfen sich daher höchstens 50 Personen aufhalten. Maximal zwei Personen dürfen zusammen eintreten, Kinder bis zwölf Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen. Besucher werden gebeten, beim Betreten der Räume einen Mundschutz anzulegen und sich so kurz wie möglich in der Bibliothek aufzuhalten. Abstände müssen eingehalten werden. Die Öffnungszeiten werden für diese Phase erstmal auf 11 bis 17 Uhr verkürzt.
 
Die Stadtbibliothek Sulzbach wird „voraussichtlich im Laufe dieser Woche am Donnerstag wieder ihre Pforten öffnen“, teilt Stadtverwaltung mit. Das sei die gute Nachricht. „Die schlechte Nachricht: Die schrittweise Öffnung der Bibliothek erfolgt unter strengen Auflagen. Von einem Normalbetrieb ist von daher für längere Zeit noch nicht auszugehen“, heißt es weiter.
 
Dass man noch nicht genau sagen kann, wann die Bibliothek öffnet, „hängt an den Vorschriften“, sagt Stadtsprecher Elmar Müller. Vor allem die Sache mit dem Spuckschutz sei noch nicht geklärt. Dazu brauche man Plexiglas, und das sei „gerade schwer zu bekommen“, sagt Müller. Man werde die Öffentlichkeit informieren, sobald der Öffnungstermin feststeht.
      
 
Die Stadtbibliothek in Völklingen wird trotz der neuen Verordnungen zur Wiedereröffnung von Bibliotheken geschlossen bleiben. Dies geschehe zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Um dennoch eine Bücher- und Medienausleihe zu ermöglichen, hat die Stadtbibliothek einen Lieferservice eingerichtet.
 
Dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr nehmen die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Bestellungen telefonisch entgegen. Auch über die Internetseite beziehungsweise per E-Mail können Interessierte ab sofort Bücher und Medien bestellen und liefern lassen. Bei Bestellungen über Telefon oder E-Mail sollte die Nummer des Bibliotheksausweises immer mit angegeben werden. Bis Ende Juli kann zudem ein neuer Bibliotheksausweis kostenfrei beantragt werden.     
Die Lieferung der bestellten Bücher und Medien erfolgt kontaktlos in einer Medientasche. Über eine Medienklappe bei der Stadtbibliothek können ab kommender Woche ausgeliehene Bücher zurückgegeben werden. „Unser Service gilt vorerst bis zum 17. Mai“, sagt die zuständige Fachdienstleiterin Jenny Ungericht.
Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt hat zudem eine Kooperation mit den Stadtwerken hergestellt. Diese stellen für das Projekt eines ihrer Elektroautos zur Verfügung, sodass die Lieferung der bestellten Bücher „leise, energieeffizient und lokal-emissionsfrei durch Völklingen“, erfolgt.
Bestellung können bei der Stadtbibliothek Völklingen über Telefon (0 68 98) 13 24 33, per E-Mail an stadtbibliothek@voelklingen.de oder über www.bibliothek.voelklingen.de im Internet gemacht werden.
 
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18.03.2020
 Sulzbach Das Rathaus und seine Nebenstellen der Stadtverwaltung sind bis auf Weiteres für die Bürgerinnen und Bürger geschlossen. Die Verwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, ihre Anliegen telefonisch vorzutragen.
Bei unaufschiebbaren Anliegen an eine städtische Dienststelle, die eine persönliche Vorsprache zwingend erfordern, sollen die Bürgerinnen und Bürger unter Tel. (06897) /508-0 einen Termin vereinbaren.
 
 
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13.03.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Ute Kirch
Saarbrücken In drei neuen stationären Entnahmestellen können Patienten im Saarland ab nächster Woche auf das Coronavirus getestet werden. Sie ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang Patienten zu Hause testete. Um Patienten auf eine mögliche Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu testen, richtet die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland (KV) in Dillingen, Saarbrücken und Neunkirchen ab Dienstag, 17. März, stationäre Entnahmestellen ein. Dort werden Ärzte bei Patienten Abstriche entnehmen, die anschließend auf das Virus getestet werden. Das teilte die KV am Freitag mit. Diese Entnahmestellen ersetzen den mobilen Ärztedienst, der bislang bei den Patienten zu Hause den Test auf Covid-19 durchgeführt hat. Der mobile Ärztedienst war aufgrund der gestiegenen Fallzahlen an seine Grenzen gestoßen. „Es werden pro Tag etwa 190 Abstriche gemacht“, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann der SZ.
 
Bereits ab Montag können Patienten, die sich testen lassen wollen, sich zunächst telefonisch bei einem Arzt jeder Fachrichtung melden. Es wird dann zunächst abgeklärt, ob die Kriterien des Robert-Koch-Instituts für eine Abstrichentnahme erfüllt sind. Ist ein Test ratsam, erhält der Patient eine Laborüberweisung (Muster 10) in zweifacher Ausfertigung.
 
Die Überweisung ist für die Abstrichentnahme zwingend notwendig. Da der Patient im Verdachtsfall auf keinen Fall selbst die Praxis betreten soll, kann er entweder eine Person seines Vertrauens zum Abholen der Überweisung schicken oder sich die Überweisung per Post schicken lassen. Manche Praxen bieten auch an, nach Dienstschluss die Überweisung direkt beim Patienten in den Briefkasten zu werfen, sagt der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann.
      
 
Die überweisende Praxis nennt dem Patienten die nächst gelegene Entnahmestelle. Diese werden in Saarbrücken, Dillingen und Neunkirchen eingerichtet. Die Entnahmestellen sind ab Dienstag, 17. März, jeweils von 12 bis 15 Uhr geöffnet und können ausschließlich zu diesen Zeiten aufgesucht werden, wie die KV mitteilt.
 
Patienten können nur mit der Laborüberweisung die Entnahmestellen aufsuchen. Das Laborergebnis wird der überweisenden Praxis mitgeteilt, die wiederum den Patienten informiert.
      
 
Die KV weist ausdrücklich daraufhin, dass nur Ärzte eine Abstrichannahme anweisen können. Erscheint ein Patient ohne Überweisung bei der Entnahmestelle und wünscht einen Abstrich, sei dies nicht möglich. Auch dürfen die Ärzte, die die Abstriche machen, den Patienten nicht untersuchen. „Wir hören aus anderen Bundesländern, dass die KVen dort teilweise einen eigenen Wachdienst engagiert haben, da es zu tumultartigen Situationen gekommen ist, weil Leute darauf bestanden haben, getestet zu werden“, sagt Hauptmann. Diese Option halte man sich im Saarland offen.
 
Patienten sollten bei einem Verdacht zunächst zuhause zu bleiben und sich telefonisch mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Rufnummer 116117. Die Kontaktmöglichkeit über die 116117 besteht weiterhin auch am Wochenende und in sprechstundenfreien Zeiten.
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24.02.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Das Salzbrunnenhaus bleibt vorerst zu. 
Sulzbach Alter Brunnenschacht macht Probleme. Füllung sackt ab. Das könnte gefährlich werden. Haus bleibt zu, bis der Schacht sicher ist.
Veranstaltungen gibt es im Salzbrunnenhaus vorerst nicht mehr. Die Stadtverwaltung hat eines der bekanntesten Gebäude Sulzbachs aus Sicherheitsgründen gesperrt. Stadtsprecher Elmar Müller begründete das auf SZ-Anfrage mit Problemen, die ein Schacht in dem Anwesen macht. Es handelt sich um den alten Salzbrunnen. Er ist rund vier mal vier Meter groß und um die zehn Meter tief. Er wurde vor vielen Jahren verfüllt. Diese Masse sackt immer wieder ab. Das setzt dem Haus zu.
 
Dieses Problem will die Verwaltung aus der Welt schaffen. Untätig war die Stadt schon bislang nicht, wie ihr Sprecher mitteilt. Bereits Ende der 1980er-Jahre gab es eine umfangreiche Sanierung. Um das Gebäude zu sichern, bekam es eine neue Zwischendecke. Rings um den Brunnenschacht entstanden Stahlbetonwände und eine neue Fußbodenplatte.
 
Zudem verfüllten Arbeiter Zwischenräume mit Beton und sicherten die alte Bausubstanz mit einer neuen Holzkonstruktion. Die Brunnenfüllung setzte sich nach wie vor. Seit 2014 lässt die Stadt das Ausmaß regelmäßig an der Oberfläche messen. Die ist seither um etwa 20 Zentimeter abgesackt.   
 
Im November informierte das Bauamt den Kulturausschuss, dass im Brunnen Sanierungsarbeiten erforderlich sind. Sie sollten ursprünglich im September 2020 erledigt werden. Ab dann sollte das Haus geschlossen bleiben.
 
Am 7. Januar bekam das Erdbaulaboratorium Saar den Auftrag für ein Sanierungskonzept und für Erkundungsbohrungen. Am Donnerstag schlossen die Gutachter eine Gefahr nicht aus, sollte das Haus weiter genutzt werden. Es lasse sich nicht verbindlich beurteilen, ob das Haus noch sicher ist, wenn die Füllsäule im Brunnen absackt. Daher habe die Verwaltung ab sofort die Nutzung untersagt.
 
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