Corona Saarland Zahlen vom Gesundheitsministerium vom 14.04..2021:(Zahlen vom 19.12.2020) -- Bestätigte Fälle: (17939) 32 866-- Neue Fälle (288) +205 -- Inzidenz (194,0) 134.4-- Todesfälle (387) 954 Neue Todesfälle (+0) +4 --Aktiv Erkr. 2.258
Michael Adam CDU
Bürgermeister



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Die Ziele von 
Bürgermeister Michael Adam unter weiter.......




 
15.04.2021
Bericht: sol.de
Die sogenannte Corona-Ampel im Saarland könnte noch in den nächsten Tagen auf "Rot" geschaltet werden. Das berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend unter Berufung auf Informationen des Monitoring-Berichts der Landesregierung. Damit könnten zahlreiche Öffnungen wieder zurückgenommen werden.
 
Corona-Ampel im Saarland droht auf "Rot" umzuspringen
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der Situation in den saarländischen Krankenhäusern könnte die Corona-Ampel zeitnah auf "Rot" geschaltet werden. Dies berichten die "SZ" und der "SR" unter Berufung auf Informationen des täglichen Monitoring-Berichts der Landesregierung. Darin heißt es, dass die wissenschaftlichen Berater des Kabinetts ein Umschalten auf Ampelstufe "Rot" empfehlen, sofern sich die Lage am heutigen Donnerstag (15. April 2021) nicht bessere. 
 
Ampelstufe "Rot" bei drohender Überlastung des Gesundheitswesens
Nach dem sogenannten Drei-Stufen-Modell der saarländischen Landesregierung wird die Ampel auf "Rot" gestellt, sobald eine "Überlastung des Gesundheitswesens" drohe. Genaue Richtlinien oder Kennzahlen, wann das Gesundheitswesen zu überlasten droht, hat das Kabinett bislang allerdings noch nicht veröffentlicht. 
 
Gegenüber SOL.DE hatte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Mittwochabend Folgendes erklärt: "Der Ministerrat hat die aktuelle Infektionslage im Saarland ständig im Blick und bestimmt diese Stufe. Dabei werden unter anderem der landesweite Inzidenzwert, die epidemiologische Lage als auch die Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen berücksichtigt. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erstellt täglich einen detaillierten Monitoringbericht, der mit einem Expertengremium bestehend aus Krankenhaus-Experten, Epidemiologen, Rettungszweckverband und Gesundheitsämtern besprochen wird".
 
Infektionszahlen und Auslastung der Intensivbetten hoch
Durch aktuelle Entwicklung droht nun ein Umschalten auf die Ampelstufe "Rot". So hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz seit Beginn des Saarland-Modells von 77,8 auf 133,2 gesteigert. Neben der hohen Inzidenz bietet auch die Auslastung der Intensivbetten aktuell Anlass zur Sorge. Nach einer SOL.DE-Anfrage erkärte das Gesundheitsministerium am heutigen Donnerstagmittag, dass bereits 382 von insgesamt 432 Intensivbetten belegt sind. Das entspricht einer Auslastung von rund 88 Prozent.
 
Aufgrund der aktuellen Situation wollen sich die Staatssekretär:innen bereits am heutigen Mittag beraten. Am Freitag sollen dann entsprechende Beratungen im Ministerrat folgen. Die Corona-Ampel könnte damit bereits am morgigen Freitag auf "Rot" geschaltet werden.
 
Öffnungen im Saarland könnten zeitnah zurückgenommen werden
Die mit dem Saarland-Modell erfolgten Öffnungen könnten damit bereits in den nächsten Tagen wieder zurückgenommen werden. So hat die Regierung für den Fall, dass die Corona-Ampel auf "Rot" umgeschaltet werden muss, die "Rücknahme aller Öffnungsschritte und einen konsequenten Lockdown" angekündigt. Wie die entsprechenden Corona-Beschränkungen dann konkret aussehen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt.
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14.04.2021
Bericht : sol.de
 Das Saarland sollen spätestens ab Freitag Impftermine für Menschen ab 60 Jahren vergeben werden. Zur Prioritätengruppe 3 gehören aber noch viele weitere Personengruppen.
 
 
Die dritte Prioritätengruppe kann im Saarland bald einen Impftermin gegen das Coronavirus bekommen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk
 
Im Saarland werden jetzt Corona-Impftermine auch für die über 60-Jährigen vergeben. Alle Bürger:innen, die zu den Impfprioritäten 1 und 2 gehörten, hätten mittlerweile einen Termin bekommen, sagte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am heutigen Mittwoch (14. April 2021) im Landtag in Saarbrücken.
 
Termine ab Donnerstag oder Freitag
"Insoweit werden wir voraussichtlich morgen, spätestens übermorgen, die Priorität 3 scharf schalten. "Dies bedeute, dass nun eine Gruppe von etwa 300.000 Bürger:innen Termine bekommen könne. "Das wird für uns eine Riesenaufgabe", sagte Bachmann. Im Saarland seien bisher etwa 18 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. 
 
Wer zur Gruppe 3 gehört
Laut Gesundheitsministerium gehören zur dritten Gruppe Personen, die
- über 60 Jahre alt sind
- Erzieher:innen und Lehrkräfte sind
- im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
- mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen zu tun haben
- in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW und der Justiz tätig sind
- in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patient:innen mit Verdacht auf Infektionskrankheiten beschäftigt sind
- Kontaktperson von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person sind (maximal zwei)
- in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und der Pharmawirtschaft, in der öffentlichen Versorgung und Entsorgung, in der Ernährungswirtschaft, im Transportwesen, in der Informationstechnik und in der Telekommunikation tätig sind
- ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben (nach individueller ärztlicher Beurteilung)
 
sowie Personen mit
- behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt
- Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen
- Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oderarterieller Hypertonie
- zerebrovaskulären Erkrankungen (wie Schlaganfälle/Hirnschläge) oder anderen chronischen neurologischen Erkrankungen
- Asthma bronchiale, mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung oder Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder< 7,5%)
- Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
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07.04.2021

www.youtube.com/watch

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

wir werden das neue Saarland-Modell mit einem Drei-Stufen-Plan ab dem 6. April starten. Das hat der Ministerrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Hinter diesem Systemwechsel steckt das Ziel, die Pandemie mit weniger Grundrechtseinschränkungen ebenso wirkungsvoll einzudämmen, ohne ein hohes Risiko einer gefährlichen COVID-19-Infektion einzugehen. Wie das genau gelingen soll, möchte ich Ihnen im folgenden Video gerne näher erläutern.
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30.03.2021
 mit dem heutigen Tag beginnen die Kar- und Ostertage. Auch in diesem Jahr müssen wir diese besonderen Tage in anderer Weise begehen, als wir es uns gewünscht haben. Das Corona-Virus hat viele Hoffnungen zerschlagen. Und dennoch gibt es Grund zur Zuversicht – nicht nur weil das Osterfest wie kein anderes für Hoffnung steht. Sondern weil in kürzester Zeit Impfstoffe entwickelt wurden. 
Es muss jetzt – gerade angesichts einer gefährlichen Mutante des Virus – darum gehen, dass wir beim Impfen schneller werden. Ich bin mir bewusst: Derzeit gibt es viele Zweifel am Impfmanagement. Aber in den kommenden Wochen werden wir kontinuierlich mehr Impfstoff bekommen. Als Ministerpräsident habe ich eine Oster-Impfoffensive für Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht. Wenn wir jetzt vorankommen und einen Impfschub erleben, werden wir Vertrauen zurückgewinnen.
Die Pandemie hat Schwächen Deutschlands schonungslos offengelegt. Schon jetzt gilt es daher, die Zeit danach in den Blick zu nehmen. Ob mit oder ohne Corona – Deutschland braucht einen Innovationsschub, ein Modernisierungsjahrzehnt. Wir müssen Bremsen und Fesseln lösen, wir müssen Lethargie überwinden und eine neue Dynamik entfalten. Es ist Zeit für Macherinnen und Macher.
 
Deshalb spreche ich von einem Modernisierungsjahrzehnt – für die Wirtschaft, für den Staat, für unsere Gesellschaft. 
Machen Sie mit. Lassen Sie uns anpacken fürs Morgen. Lassen Sie uns gemeinsam Macherinnen und Macher sein.
 
Ministerpräsident
Armin Laschet
Vorsitzender der CDU Deutschlands
 
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27.03.2021
Bericht sol.de
Saarland: Die 80.000 zusätzlichen Impfdosen gegen das Coronavirus, die das Saarland aufgrund von Mutationen und der Grenzlage erhält, sollen entgegen ursprünglicher Pläne nicht nur in Betrieben mit vielen Pendler:innen verimpft werden.
Die Zusatzlieferung von 80.000 Biontech-Impfdosen soll der ganzen saarländischen Bevölkerung zugutekommen. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk
 
Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) erklärte am Donnerstag (25. März 2021), dass die Zusatz-Impfdosen nun stattdessen "komplett in das bestehende System" eingeordnet werden. Die Biontech-Impfstoffe würden nach Maßgaben der Ständigen Impfkommission (Stiko) der gesamten Bevölkerung zugutekommen. 
 
Impfstoff ursprünglich für Unternehmen mit Pendler:innen 
Beim "Impfgipfel" der Bundesländer war zuvor beschlossen worden, die Sonderlieferung von 80.000 Impfdosen für das Saarland insbesondere für Beschäftigte von Unternehmen, in denen viele Arbeitskräfte aus Frankreich kommen, einzusetzen. Seit dem 2. März gilt die französische Region Moselle, die an das Saarland grenzt laut RKI als Virusvariantengebiet. 
 
Im Saarland gebe es kaum Betriebe ohne Grenzgänger:innen
"Das ist ein fairer Weg, ein Weg der gangbar ist", erklärte Hans zu der Entscheidung. Im Saarland gebe es demnach kaum einen Betrieb ohne Grenzgänger:innen. "Deswegen ist doch klar, dass es die Möglichkeit geben muss, in einer Grenzregion breitflächig Impfungen voranzutreiben. Das wird uns meilensteinartig, quantensprungartig nach vorne bringen."
 
Neben der Zusatzlieferung erwartet das Saarland im kommenden Monat noch über 100.000 weitere Impfdosen. Nach Ostern sollen auch Hausärzte Impfungen vornehmen können. 
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26.03.2021
Sommerzeit: Stellen Sie Ihre Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 28.03.2021 früh von 2 Uhr auf 3 Uhr vor! Die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

So wird die Uhr richtig auf die Sommerzeit umgestellt:
In Deutschland wird seit 1980 zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt. Am letzten Sonntag im März erfolgt die Zeitumstellung von Normalzeit/Winterzeit auf Sommerzeit und am letzten Sonntag im Oktober von Sommerzeit auf Normalzeit/Winterzeit. Die nächste Umstellung erfolgt am 30. Oktober, wenn die Uhr von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt wird.
Jedes Jahr, insbesondere bei der Zeitumstellung von der Winter- auf die Sommerzeit fachen erneut die Diskussionen an, man möge diese doch wieder abschaffen. Unzählige Beispiele werden aufgelistet, warum die Zeitumstellung für uns schlecht ist und unseren Organismus verwirrt.
Angeblich ist ein Großteil der Menschen für die Abschaffung. Umgekehrt beschweren sich aber die wenigsten, wenn man diese Stunde bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit wieder geschenkt bekommt und länger schlafen kann.
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23.03.2021
Bericht NTV
Bei den Beschlüssen der Bundesregierung ist für jeden etwas dabei ...
Der Oster-Lockdown ist beschlossene Sache. Doch was bedeutet dies konkret? Sind Familientreffen möglich? Was ist mit verreisen, einkaufen oder in die Kirche gehen? Fragen und Antworten zum Thema.
Seit der Nacht von Montag auf Dienstag steht es fest: Der Lockdown wird bis zum 18. April verlängert. Zuvor standen die Beschlüsse des Corona-Gipfels am Montagabend lange auf der Kippe - vor allem in Sachen Osterurlaub gingen die Vorstellungen der Kanzlerin und der Länderchefs auseinander. Dann die Wende - mit überraschend harten Regeln für Ostern, die in Entwürfen im Vorhinein keine Rolle spielten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum 
Thema:Sind Familientreffen möglich?
 
Eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen über die Feiertage - wie etwa an Weihnachten, als Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen möglich waren - wird es zu Ostern nicht geben. Die Regel, dass maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen dürfen - wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitzählen - bleibt über die Oster-Feiertage bestehen. So können sich nun etwa zwei befreundete Paare oder auch zwei Elternpaare mit ihren unter 14-jährigen Kindern treffen. Paare, die nicht demselben Hausstand angehören, gelten nach dem neuen Beschluss als ein Haushalt.
 
Zudem hält die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger an, die kostenlosen Corona-Testangebote zu nutzen, sich also vor dem Zusammenkommen testen zu lassen. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden laut dem Beschluss grundsätzlich untersagt.

Ist Verreisen möglich?

Angesichts steigender Infektionszahlen haben sich Bund und Länder in der Nacht zu Dienstag darauf verständigt, weiter von touristischen Reisen im In- und Ausland abzuraten. Das bedeutet zwar nicht, dass man gar nicht reisen kann und darf. Viel ist aber nicht mehr möglich.
 
Der Vorschlag einiger Bundesländer, über die Ostertage einen "kontaktarmen Urlaub" im eigenen Bundesland zu ermöglichen, scheiterte in den Verhandlungen. Urlaube im Selbstversorger-Ferienhaus sind somit nicht erlaubt.
 
Wann kann man einkaufen gehen?
 
Auch in Sachen Einkaufen ist in diesem Jahr alles etwas anders als sonst: Der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Karsamstag) sollen 2021 einmalig als Ruhetage definiert werden. Während es bisher an Gründonnerstag und Karsamstag möglich war, einkaufen zu gehen, bleiben die Geschäfte in diesem Jahr an allen fünf Ostertagen geschlossen. Mit diesem Beschluss ist auch das Shopping nach dem Click-and-Meet-Prinzip nicht mehr möglich. Lediglich der Lebensmitteleinzelhandel "im engen Sinne" wird am Samstag geöffnet - Gründonnerstag bleiben auch die Supermärkte dicht. Damit dürften neben Supermärkten auch Drogerie- und Baumärkte sowie Blumengeschäfte von den Schließungen an allen fünf Tagen betroffen sein. Tankstellen dürfen hingegen über die gesamten Ostertage geöffnet bleiben.
 
Ist der Besuch im Biergarten möglich?
 
Auf Frühlingsgefühle im Biergarten müssen wir in diesem Jahr leider noch etwas länger warten. Für ganz Deutschland gilt laut Beschluss des Corona-Gipfels das #WirBleibenZuHause-Prinzip: In diesem Zusammenhang muss auch die Außengastronomie geschlossen bleiben.
 
Ostern ist eines der höchsten christlichen Feste, an denen für gewöhnlich zahlreiche Messen abgehalten werden. Ein Verbot der Gottesdienste gibt es zwar auch in diesem Jahr nicht, jedoch wollen Bund und Länder laut dem Beschluss "auf die Religionsgemeinschaften zugehen, mit der Bitte, religiöse Versammlungen in dieser Zeit nur virtuell durchzuführen." Heißt: In diesem Jahr dürften in Deutschland statt Präsenz- also hauptsächlich Online-Gottesdienste stattfinden.
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17.03.2021
Hinzu kommen allerdings die Impfungen im Rahmen des Modellprojektes bei den Hausärzt:innen mit 800 Impfdosen pro Woche, die mit sofortiger Wirkung gestoppt wurden. Die Impfungen sollen erst bei einer erneuten Freigabe fortgesetzt werden.
 
Bachmann erklärte zu den möglichen Verschiebungen: "Aktuell wissen wir nicht, wie lange die Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts Bestand hat und zu welchem Ergebnis die Untersuchungen führen. Gehen wir davon aus, dass die Entscheidung der EMA am Donnerstag ergibt, dass Impfungen mit AtsraZeneca weiterhin ausgesetzt werden müssen, ist es uns leider nicht möglich allen Bürgerinnen und Bürgern direkt ein alternatives Impfangebot zu machen, da der Bestand sowie die zugesagten Liefermengen der anderen beiden Impfstoffe dafür nicht ausreichend sind. Demnach müssten die Termine in den kommenden beiden Wochen sicherheitshalber verschoben werden, um den betroffenen Personen Planungssicherheit zu geben."
 
Was gilt für Personen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben? 
Für das weitere Vorgehen mit Personen, die bereits die erste Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca erhalten haben, müsse man laut Gesundheitsministerium zunächst die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und des Paul-Ehrlich-Instituts abwarten.
 
"In den nächsten beiden Wochen stehen keine Termine zur Zweitimpfung mit AstraZeneca an. Die ersten Zweitimpfungen sind ab dem 15. April 2021 terminiert. Wir sind derzeit in enger Abstimmung mit der STIKO (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist die Ständige Impfkommission) sowie dem PEI (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist das Paul-Ehrlich-Institut), wie mit der Zweitimpfung dieser Bürgerinnen und Bürgern weiter verfahren wird. Wir werden die Betroffenen informieren, sobald uns verlässliche Informationen dazu vorliegen", erklärte Bachmann.
 
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23.12.2020
Die Corona-Verordnung wird über Weihnachten leicht gelockert. Dadurch werden die beschlossenen Regeln für die Feiertage allerdings etwas komplizierter. Wir haben die Kontaktbeschränkungen - so einfach wie möglich - für euch zusammengefasst.
 
An Weihnachten dürfen Haushalte im Saarland maximal vier Gäste über 14 Jahren einladen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk
 
Die Kontaktbeschränkungen, die über Weihnachten im Saarland gelten, sorgen vielerorts für Verwirrung. Kein Wunder, liest sich die Regel laut Corona-Verordnung doch so: 
 
"Vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 wird der Aufenthalt im privaten Raum (Wohnraum und dem dazugehörigen befriedeten Besitztum) auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige des familiären Bezugskreises und einer weiteren nicht zum familiären Bezugskreis gehörenden Person von bis zu vier Personen begrenzt. Zum familiären Bezugskreis oder der weiteren Person gehörige Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen."
 
Die Kontaktbeschränkungen an Weihnachten im Klartext
Das heißt konkret zusammengefasst:
 
- Ein Haushalt darf zu Weihnachten maximal vier weitere Personen über 14 Jahren einladen.
- Die vier Personen sollen aus dem familiären Bezugskreis kommen. 
- Ausnahme: Eine:r der vier Gäste darf auch eine Person außerhalb des Familienkreises sein
- Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitberechnet.
 
Wer gehört zum "familiären Bezugskreis"?
Zum familiären Bezugskreis zählen laut Verordnung Ehegatt:innen, Lebenspartner:innen und Partner:innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. 
 
Beispiele: Welche Gast-Kombinationen sind möglich?
Zum Beispiel dürfen also Eltern (aus einem Haushalt) mit ihrer Tochter und deren Partner:in (aus einem Haushalt) und dem Sohn und dessen Freund:in (aus einem Haushalt) sowie den Enkelkindern unter 14 Jahren feiern. Würden Tochter und Sohn jedoch nicht mit ihren Partner:innen zusammenleben, dürfte nur eine:r der beiden Lebensgefährt:innen eingeladen werden. 
 
Andere mögliche Kombinationen wären etwa:
- Eltern (1 Haushalt) + Großeltern (1 Haushalt - 2 Personen) + Sohn (1 Haushalt) + Partnerin (1 Haushalt)
- Mutter (1 Haushalt) + Lebensgefährte (1 Haushalt) + Tochter und Lebensgefährtin (1 Haushalt - 2 Personen) + Freund der Familie
- Mann und Ehefrau + Schwester mit Partner (1 Haushalt) + Sohn mit Partnerin (1 Haushalt)
 
Alleinstehende dürfen mit einem weiteren Haushalt feiern
Für alleinstehende Menschen gilt derweil weiterhin die Zwei-Haushalte-Regel. Demnach dürfen Menschen, die Weihnachten ohne Familie verbringen, mit Freund:innen aus einem weiteren Haushalt feiern. Maximal dürfen fünf Personen im privaten Bereich zusammenkommen. Zum Beispiel also:
 
- Single + Pärchen (1 Haushalt)
- Pärchen (1 Haushalt) + 3 befreundete WG-Bewohner:innen (1 Haushalt)
 
Die Polizei hat angekündigt an den Feiertagen Kontrollen durchzuführen: Starke Polizeipräsenz an Weihnachten und Silvester im Saarland geplant. Wir wünschen dennoch ein frohes Fest! Lasst euch nicht verwirren.
 
 
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11.12.2020
 SULZBACH: Der Kämmerer der Stadt Sulzbach hat es wieder geschafft: Dem Stadtrat liegt der Haushaltsentwurf für 2021 zur Beratung vor. Das war in diesem Jahr mit noch höheren Anforderungen verbunden als sonst, da durch die Corona-Krise die Abstimmung der Zahlen besonders herausfordernd war. Mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs kann der Stadtrat der Stadt Sulzbach sein wichtigstes Recht, nämlich das Budgetrecht, ausüben und die finanziellen Geschicke der Stadt bestimmen.
 
Der Blick auf den Haushaltsentwurf selbst zeigt, dass es gelungen ist, das Haushaltsdefizit von 3,5 Mio. in 2019 auf rund 430.000 Euro zu minimieren. „Der Ausgleich des Haushalts bleibt weiter das Ziel, weswegen auch alle Einsparbemühungen ausgeschöpft werden müssen. Allerding muss trotz des Sparens auch in wichtige Projekte investiert werden“, so Bürgermeister Michael Adam. Damit ist der Grundgedanke des vorgelegten Zahlenwerks formuliert: „Eiserne Disziplin und Sparen, aber die wichtigen Projekte für die Stadt angehen, damit wir das Gemeinwesen nicht kaputtsparen“, so Adam weiter.
 
Zu den wichtigen Projekten gehört der Bereich Kinder, Jugend und Familie. Rund 5,8 Mio. Euro werden hierfür vorgehalten. Es soll weiterhin in Baumaßnahmen und die Erweiterung von Kindergärten investiert werden. Im Kindergarten Schnappach beispielsweise wird im kommenden Jahr am Außengelände gearbeitet. Auch die Unterhaltung der Spielplätze steht weiter auf dem Programm. Seit 2016 wurde hier schon Vieles getan: In Brefeld, in Altenwald im Röchlingpark und im Salinenpark wurden neue Spielgeräte angeschafft, in Fallschutz und Tisch-Bank-Kombinationen investiert.
 
Bildung ist ein weiteres Schlagwort. Ganz vorne auf der To-Do-Liste steht die Digitale Schule. Bis 2022 sollen die beiden städtischen Grundschulen über digitale Infrastrukturen verfügen. Aber auch in die Unterhaltung der Schulgebäude sollen Gelder fließen. Für den Bereich Bildung sind rund 2 Mio. Euro vorgesehen.
 
Weiter investiert wird auch im Sektor ÖPNV. Der behindertengerechte Ausbau von Bushaltestellen, wie zum Beispiel bei den Haltestellen am Sulzbacher Bahnhof ist geplant. Außerdem sollen Mittel bereitstehen, um das neue Radverkehrskonzept der Stadt weiter zu entwickeln.
 
„Es ist einerseits gelungen, das Defizit beachtlich zu minimieren, andererseits zielgerichtet in die Zukunft der Stadt zu investieren“, resümiert Michael Adam.
 
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