Corona Saarland Zahlen vom Gesundheitsministerium vom 22.01.2021:(Zahlen vom 19.12.2020) -- Bestätigte Fälle: (17939) 24300 -- Neue Fälle (288) 184 -- Inzidens (194,0) 106,6-- Todesfälle (387) -- 691 Neue Todesfälle (+0) +12 --Aktiv Erkr. 1.845
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23.12.2020
von sol.de
Am kommenden Sonntag (27. Dezember 2020) werden bereits die ersten Menschen im Saarland mit dem Corona-Impfstoff von Biontech geimpft. Die Anmeldung für die Impftermine beginnt bereits am morgigen Donnerstag (24. Dezember 2020) um 12.00 Uhr.
 
 
Corona-Impfstart im Saarland
Am kommenden Sonntag (27. Dezember 2020) erhalten die ersten Personen im Saarland eine Corona-Impfung. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium am heutigen Mittwoch (23. Dezember 2020) mit.
 
Demnach beginnt der Impfprozess in vier Pflegeeinrichtungen, die von mobilen Impfteams angefahren werden. Einen Tag später, also am Montag (28. Dezember 2020), werden die Impfzentren in Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis zum ersten Mal in Betrieb genommen.
 
Impf-Anmeldung bereits ab Heiligabend möglich Anmeldung für die Termine einer Corona-Impfung ist bereits ab morgen (24. Dezember 2020) 12.00 Uhr möglich. Es gibt im Saarland zwei Möglichkeiten, um sich für eine Corona-Impfung anzumelden. Zum einen kann man telefonisch einen Termin unter der Hotline 0681 -5014422 vereinbaren. Die Hotline ist laut Angaben des Gesundheitsministeriums von Montag bis Sonntag von 7.00 bis 20.00 Uhr besetzt.
 
Zum anderen stellt das Saarland ein Online-Buchungsystem zur Verfügung. Dieses findet ihr unter: "Online-Terminbuchung für Corona-Impfung im Saarland".
 
Wer wird im Saarland zuerst geimpft?
Als Erstes werden im Saarland Personen aus der "Gruppe mit höchster Priorität" geimpft. Schutzimpfungen mit höchster Priorität sollen Menschen ab dem 80. Lebensjahr sowie deren Pflegekräfte erhalten. Zur Gruppe mit höchster Priorität zählt auch medizinisches Personal mit sehr hohem Expositionsrisiko für das Coronavirus - insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und bei Rettungsdiensten. Auch Pfleger, deren Patienten ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, zählen zu dieser Gruppe, etwa in der Transplantationsmedizin.
 
Weitere Personen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Corona-Impfstoff versorgt. Die weiteren Priorisierungsgruppen sind in Abhängigkeit des Alters, des Infektions- und Expositionsrisikos, der Vorerkrankungen, des Kontaktes mit vulnerablen Personengruppen sowie der beruflichen Tätigkeit der Bürgerinnen und Bürger aufgeteilt. 
 
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21.12.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Sulzbach:  Bereits 2018 schlossen Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam und sein Rémelfinger Amtskollege Hubert Bouring einen Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Kommunen. Nun hat der Sulzbacher Stadtrat auch eine offizielle Städtepartnerschaft mit der lothringischen Kommune nahe Saargemünd beschlossen.  
Bereits 2018 schlossen Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam und sein Rémelfinger Amtskollege Hubert Bouring einen Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Kommunen. Nun hat der Sulzbacher Stadtrat auch eine offizielle Städtepartnerschaft mit der lothringischen Kommune nahe Saargemünd beschlossen. Foto: Stadt Sulzbach
Sulzbach Schon zuvor bestand eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen.
Als einen „kleinen Katzensprung über die Grenze“ bezeichnete die Linken-Sprecherin Monique Broquard während der jüngsten Stadtratssitzung die Distanz zwischen der Stadt Sulzbach und der französischen Gemeinde Rémelfing. So ganz klein ist diese dann jedoch doch nicht. Schließlich bräuchte man von Sulzbach mit dem Auto immer noch knapp 40 Minuten bis in die gerade einmal knapp 1400 Einwohner umfassende Gemeinde in der Nähe von Saargemünd. In Sulzbach leben dagegen rund 16 000 Menschen mehr. Und doch verbindet die beiden Kommunen schon seit längerem so einiges, weswegen der Stadtrat nun eine offizielle Städtepartnerschaft beschlossen hat.
So zeigen die bisherigen Kooperationen, wie beispielsweise die zwischen der Künstlerinteressengemeinschaft Sulzbach (KIS) und der aus Rémelfing stammenden  Malgruppe „Peinture Création“, „dass die Städtepartnerschaft bereits gelebt wird“, begründete Broquard den gemeinsamen Antrag von Linke, CDU und SPD. Als weitere Beispiele für die gute Zusammenarbeit beider Kommunen wird im Antrag beispielsweise auch die Einbindung des Rémelfinger Kinderchores „Cassiopée“ beim Sulzbacher Chorfest, die gemeinsamen Wanderungen mit den „Päädschesdribbelern“ sowie das regelmäßige Treffen der beiden Boule-Gruppen genannt.
Wie die übrigen Ratsmitglieder begrüßte auch Bürgermeister Michael Adam den Vorschlag für die gemeinsame Partnerschaft der beiden Kommunen. Zwischen Sulzbach und Rémelfing gebe es bereits jetzt schon „eine echte Freundschaft“, so der Bürgermeister. Und diese Freundschaft existiert in der Tat schon seit einigen Jahren. Bereits 2016 empfing Adam eine Delegation aus der lothringischen Kommune mit dem Ziel eine grenzüberschreitende Kooperation aufzubauen. Am 11. November 2018 schlossen Sulzbach und Rémelfing einen Freundschaftsvertrag (wir berichteten). Mit dem jüngsten Beschluss des Stadtrates ist die langjährige Partnerschaft beider Kommunen nun auch endlich offiziell Realität geworden.
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20.12.2020
 Die saarländische Landespolizei hat eine Liste von Tipps erstellt, die vor Betrugsmaschen schützen sollen:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte  Personen.
- Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie hierfür nicht die Rückruffunktion.
- Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
- Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern.Zahlen Sie keine Gebühren bzw. wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sonderrufnummern. Diese beginnen z.B. mit
der Vorwahl: 099..., 0180..., 0137...
- Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon
- Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
- Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.
- Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung
anfechten. Verbraucherzentralen bieten dazu Musterschreiben an.
- Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.
 
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16.12.2020
 Am vergangenen Wochenende haben sich die Länderchefs mit der Bundeskanzlerin auf einen Lockdown ab Mittwoch, 16. Dezember, und bundesweit einheitliche Maßnahmen verständigt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. 

Der saarländische Ministerrat hat die Corona-Rechtsverordnung heute entsprechend angepasst. 
Die neuen Maßnahmen im Überblick:
• Zusätzlicher Schutz von vulnerablen Gruppen: In Alten- und Pflegeheimen sollen ab einer Inzidenzrate von 150 zweimal wöchentlich alle Beschäftigten einschließlich aller Ehrenamtlichen und Leiharbeiternehmer und alle BewohnerInnen und Bewohner getestet werden. Alle BesucherInnen müssen bei jedem Besuch getestet werden. 
• Kontaktbeschränkungen: Es dürfen höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten oder dem familiären Bezugskreis zuzüglich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zusammenkommen. Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. bis zum 26. Dezember gilt eine abweichende Regelung. Es dürfen zum eigenen Hausstand vier weitere Personen aus dem familiären Bezugskreis zuzüglich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren hinzukommen. Um auch Alleinstehenden die Möglichkeit zu geben, mit Familien mitzufeiern, darf statt eines Familienmitgliedes auch eine andere Person hinzukommen.
 
• Der Einzelhandel wird mit wenigen Ausnahmen geschlossen. Abhol- und Lieferdienste bleiben weiterhin möglich.
 
• Die bisher geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen.
 
• Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen sind untersagt.
 
• Ausweitung der Maskenpflicht: Im öffentlichen Raum ist bei jedem nicht nur kurzfristigen Kontakt mit nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Personen und einer Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern, sofern nicht eine gleichwertige Infektionsschutzmaßnahme gewährleistet ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen.
 
• An den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher wird in diesem Zeitraum außerhalb der Ferien die Präsenzpflicht ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen. Für SchülerInnen, die keinen geeigneten häuslichen Arbeitsplatz haben beziehungsweise für die keine Betreuung gewährleistet ist, werden Angebote vorgehalten.
 
• In Hochschulen und Universitäten ist der Präsenzbetrieb (mit Ausnahme von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen) untersagt.
 
• Der Unterricht an außerschulischen Bildungseinrichtungen im privaten und öffentlichen Bereich sowie theoretischer und praktischer Fahrschulunterricht ist in Präsenzform untersagt.
 
• Zur weiteren Vermeidung von Kontakten werden die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gebeten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen und darüber hinaus zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
 
• Der Freizeit- und Amateursportbetrieb einschließlich des Betriebs von Tanzschulen mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt ist untersagt. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen sind mit Ausnahme von Anlagen unter freiem Himmel zu schließen.
 
• Bei besonders hohem Infektionsgeschehen in sog. Hotspots können wie bisher auch regionale Verschärfungen vorgesehen werden.
 
• Die Ortspolizeibehörden werden ermächtigt, auf belebten Plätzen und Straßen den Verzehr von alkoholischen Getränken zu untersagen.
 
• Die Ortspolizeibehörden werden ermächtigt, auf belebten Plätzen und Straßen das Zünden von Pyrotechnik zu untersagen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt. Auch der Verkauf von Silvesterfeuerwerk ist verboten.
 
 
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13.12.2020
sol.de
Das öffentliche Leben wird im Saarland aufgrund der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ab Mittwoch (16. Dezember 2020) weitgehend heruntergefahren. Das kündigte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nach einer Videokonferenz von Bund und Ländern an.
 
Tobias Hans hat die beschlossenen Maßnahmen am heutigen Sonntag (13. Dezember 2020) erläutert. Foto: BeckerBredel
 
Seit dem heutigen Sonntag (13. Dezember 2020) ist der bundesweit harte Lockdown beschlossene Sache. Bereits ab Mittwoch (16. Dezember 2020) bis zunächst zum 10. Januar wird das öffentliche Leben demgemäß drastisch heruntergefahren. In einer Pressekonferenz am Mittag hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zu den Maßnahmen geäußert.
 
Exponentielles Wachstum
"Es liegen sehr arbeitsreiche Stunden hinter uns", sagte Hans zu Beginn der Konferenz. Bei dem Bund-Länder-Treffen habe man sich am heutigen Sonntag "intensiv miteinander abgestimmt"; der Ernst der Lage sei allen klar. Nach Aussage des CDU-Politikers befinde man sich "in einem exponentiellen Wachstum". Daher bestehe nun Handlungsbedarf. "Es hat sich nichts an der Gefährlichkeit des Virus geändert."
 
Einschränkungen beschlossen
Der Saar-Ministerpräsident sagte, eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 sei das Ziel. Um das auch umsetzen zu können, wurden weitere Einschränkungen beschlossen.
 
Saarland geht ab Mittwoch in den Lockdown
Im Saarland wird das öffentliche Leben wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ab Mittwoch weitgehend heruntergefahren. Das kündigte Hans an. Demnach sollen dann bis 10. Januar nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf wie etwa Supermärkte oder Apotheken offen bleiben dürfen. Darüber hinaus sollen auch Schulen schließen und die Präsenzpflicht aufgehoben werden.
 
Kontaktbeschränkung bleibt erhalten
Weiter gelten werde die Kontaktbeschränkung, dass maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zusammenkommen dürfen. Die Regelung werde bis 10. Januar verlängert. Eine Ausnahme: Weihnachten.
 
Weihnachten
Für Weihnachten sollen die strengen Regeln für private Kontakte - maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen - gelockert werden. Vom 24. bis 26. Dezember seien demnach neben des eigenen Hausstandes vier weitere Personen erlaubt, egal aus welchem Hausstand, zuzüglich Kinder im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis.
 
Gottesdienste
Auch Gottesdienste an Weihnachten sollen nach Möglichkeit erlaubt bleiben, mit Abstandsregeln und ohne Singen. Dazu werde es Gespräche mit den Kirchen geben, sagte Hans.
 
Neujahr
Bundesweit gelte zudem an Silvester und Neujahr ein An- und Versammlungsverbot, der Verkauf von Pyrotechnik werde vor Silvester deutschlandweit verboten. Ausgangsbeschränkungen blieben nur eine "ultima ratio", so Hans. Noch seien die Zahlen im Land nicht so hoch, dass dies nötig werde.
 
Thema Alkohol
Ab Mittwoch werde außerdem der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum deutschlandweit verboten, kündigte der Saar-Ministerpräsident an. "Es ist überhaupt gar nicht zuzumuten und zu erklären, dass in Krankenhäusern Menschen um das Leben von Covid-Patienten kämpfen und andere vor Glühweinständen stehen. Das können wir nicht zulassen."
 
Schulen und Kitas
Die Präsenzpflicht an den Schulen werde bis 10. Januar ausgesetzt, sagte Hans. Es werde aber eine Betreuung in Schulen für Kinder eingerichtet, die nicht daheim betreut werden könnten. Gesonderte Regelungen solle es für Abschlussklassen geben. Auch in Kitas solle eine Betreuung vorgehalten werden.
Einzelhandel
Mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss der Einzelhandel laut den Bund-Länder-Beschlüssen schließen. Von der Geschäftsschließung ausgenommen sind unter anderem: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.
Alle Regelungen sollen am Dienstag (15. Dezember 2020) vom Kabinett beschlossen werden, sagte der Saar-Ministerpräsident.
 
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11.12.2020
sol.de
Harter Lockdown im Saarland steht bevor
Im Saarland gilt ein "harter Lockdown" als immer wahrscheinlicher. Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen hat die Landesregierung für den morgigen Freitag (11. Dezember 2020) eine Sondersitzung des Ministerrats einberaumt. Laut Ministerpräsident Hans (CDU) müsse man unbedingt handeln, damit die Corona-Zahlen nicht weiter steigen.
Corona-Zahlen im Saarland steigen weiter
Im Saarland steigen die Corona-Zahlen trotz der aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiter an. Allein in den vergangenen beiden Tagen waren 820 Corona-Neuinfektionen zu beklagen. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in den Landkreisen sind weiterhin sehr hoch. Im Regionalverband Saarbrücken und im Landkreis St. Wendel sind sogar Werte von weit über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen zu beklagen.
 
Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown
Aufgrund der alarmierenden Corona-Zahlen werden die Forderungen nach einem harten Lockdown im Saarland immer lauter. Am Abend forderten zunächst die saarländischen Kommunen, dass man die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen müsse, um die andauernde Corona-Welle zu brechen: "Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember". Man erwarte von der saarländischen Landesregierung ein schnelles Handeln.
 
Ministerpräsident Tobias Hans kündigte am späteren Abend seinerseits an, dass die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland alarmierend seien und dass man für den morgigen Freitag eine Sondersitzung des Ministerrats einberufen habe, um über das weitere Vorgehen zu beraten.  "Wir müssen handeln, damit die Zahlen nicht weiter steigen – das sind wir den Menschen in unserem Land und den Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem schuldig", schrieb Hans am Abend auf den sozialen Plattformen.
Der saarländische Ministerpräsident forderte weiterhin ein bundesweit beherztes Handeln: "Um die Lage in den Griff zu bekommen, ist ein harter Lockdown nötig".
Harter Lockdown im Saarland wird immer wahrscheinlicher
Dass ein solch harter Lockdown im Saarland bald kommen wird, gilt nach den jüngsten Entwicklungen als sehr wahrscheinlich, da sich nahezu alle politischen Entscheidungsträger einig sind, dass die bisherigen Corona-Beschränkungen nicht ausreichend sind, um die Lage in den Griff zu bekommen. Ob aber bereits am morgigen Freitag eine Entscheidung getroffen wird, ist bislang noch unklar, da am Wochenende auch noch Beratungen zwischen den Ministerpräsident:innen der einzelnen Bundesländer anstehen.
 
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09.12.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung von Manuel Görtz
Hans will bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten
Saar-Ministerpräsident Hans will bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich angesichts steigender Corona-Zahlen für einen bundesweiten harten Lockdown nach Weihnachten ausgesprochen, der bis zum 10. Januar laufen soll.
„Wenn die Zahlen auch weiterhin nicht signifikant sinken, dürfen wir uns härteren Maßnahmen nicht verschließen. Ich plädiere für einen bundesweiten Lockdown nach den Feiertagen“, sagte Hans.  Ein bundesweiter Jahres-Abschluss-Lockdown bis 10. Januar hätte den Vorteil, dass er bei wirtschaftlich geringerem Schaden in dieser Zeit eine große Wirkung entfalten könnte, betonte Hans.
Auch einer Verlängerung der Weihnachtsferien für Kinder von Eltern, die sich das wünschen, kann er sich vorstellen.  „Falls erforderlich, könnten wir den Schulstart mit einer Projektwoche beginnen, an der die Teilnahme freiwillig ist. Das wäre auch ein gutes Angebot für berufstätige Eltern. “ Regulär beginnen die Weihnachtsferien im Saarland am 21. Dezember. Erster Schultag ist der 4. Januar.  „Aus meiner Sicht ist ein kurzer harter Lockdown effektiver, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen und minimiert den wirtschaftlichen Schaden im Vergleich zu einem monatelangen Lockdown light“, sagte Hans. Wichtig sei dabei allerdings, dass dieser Lockdown deutschlandweit umgesetzt wird. Nur das sorge für Akzeptanz der Corona-Politik in der Bevölkerung „Länderspezifische Regelungen bringen auf Dauer nicht viel.“  
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06.12.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Ministerpräsident Hans (CDU) stellt Lockerungen nur für Weihnachten in Aussicht.  
Saarbrücken Zehn Menschen unterm Tannenbaum, aber höchstens fünf beim Rutsch ins Neue Jahr. Saar-Ministerpräsident Hans will die Corona-Regeln wohl nur für Weihnachten lockern - und für Silvester wieder verschärfen.
Die Saarländer werden Silvester diesmal wohl im engsten Kreis feiern müssen. Lockerungen der Corona-Beschränkungen, wie sie für Weihnachten geplant sind, werden wohl nicht bis 1. Januar verlängert. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte jetzt der Augsburger Allgemeinen: „Wir dürfen kein Risiko eingehen, auch nicht an Silvester.“ Wenn die Infektions-Zahlen auf hohem Niveau blieben, solle man „vor Silvester wieder zu den jetzigen strengen Corona-Regelungen zurückkehren“, forderte Hans. Die Infektionszahlen hatten sich in dieser Woche im Saarland tendenziell verschlechtert.
 
 
Für Weihnachten hatte Hans in Aussicht gestellt, dass sich zehn Personen treffen dürfen, und zwar aus mehreren Haushalten. Im aktuellen Teil-Lockdown, den Bund und Länder bis 10. Januar verlängern wollen, sind nur private Treffen von fünf Personen erlaubt, wobei Kinder unter 14 nicht mitzählen. Auch dürfen dabei nur maximal zwei Haushalte oder der engere Familienkreis zusammenkommen.
 
Mögliche Lockerungen von dieser generellen Regel für die Tage um Weihnachten und Silvester will die Landesregierung in der kommenden Woche festlegen. Auch die Frage, ob Hotels für Weihnachtsgäste öffnen dürfen, ist weiterhin offen. Allerdings zeichnet sich nach SZ-Informationen hier ab, dass anders als in einigen anderen Bundesländern Hotelübernachtungen von Weihnachtsgästen nicht gestattet werden.
 
Bereits am Donnerstag hatte Regierungssprecher Alexander Zeyer gegenüber der SZ gesagt, das Land mache Aufweichungen bei den Kontaktbeschränkungen generell abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen. Ziel bleibe „natürlich“ die Lockerung vom 23. Dezember bis 1. Januar. Er hatte aber bereits eingeschränkt: „Es kann auch zu Unterscheidungen zwischen Weihnachten und Silvester kommen.“ Der Ministerpräsident selbst rückt in dem akutellen Zeitungsinterview nun aber bereits von den Plan ab, die Lockerung bis über Silvester aufrechtzuerhalten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits zuvor eine Verschärfung zum Jahreswechsel gefordert.
 
 
Ob das Saarland ebenso wie die meisten anderen Länder Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche erlaubt, ist laut Zeyer ebenfalls abhängig vom Infektionsgeschehen. Das bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau – Tendenz eher steigend: Am Freitag kamen laut Saar-Gesundheitsministerium 277 neue Corona-Fälle hinzu. Der Sieben-Tages-Wert pro 100 000 Einwohner lag bei 136,0. Es wurden zudem vier weitere Corona-Tote gemeldet.
 
 
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02.12.2020
Wir befinden uns in einer Situation, in der es wenige Lösungen gibt, die es allen recht machen. Im Folgenden die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Wenn es um die Einschränkung von Grundrechten geht, ist ohnehin jede Lösung nur so etwas Im Folgenden die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
wie das kleinere Übel. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bemühen sich stets um Maßnahmen, die möglichst geringe Belastungen mit sich bringen und möglichst große Wirkung entfalten. Wir wägen unsere Maßnahmen ständig aufs Neue sehr sorgfältig und nach einem intensiven Diskurs ab.
• Die Belastungen sind dennoch erheblich. Die Einschränkungen von Grundrechten zur Bekämpfung der Pandemie bleiben weitreichend. Die Geduld und die Disziplin der Menschen werden auf eine harte Probe gestellt. Dieses ist uns allen bewusst. Ich kenne niemanden, dem das leichtfällt. 
• Wir sind bisher sehr viel besser durch diese Krise gekommen als alle unsere Nachbarstaaten. Das verdanken wir nicht nur unseren Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung. Das verdanken wir zu einem ganz großen Teil dem unermüdlichen Einsatz der Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem. Das verdanken wir zu einem ganz großen Teil aber auch der Vernunft und dem Verantwortungsbewusstsein der Menschen in unserem Land. 
• Die Infektionszahlen stagnieren bundesweit. Im Saarland ist das Infektionsgeschehen sogar leicht rückläufig. Hier ist die 7-Tage-Inzidenz von über 175 in der ersten Novemberwoche auf nunmehr 124 abgesunken, im Bund in der gleichen Zeit von etwa 160 auf etwa 150. 
• Unser Ziel ist es, das Infektionsgeschehen soweit zu senken, dass die Gesundheitsämter jederzeit die Kontaktpersonen von Infizierten nachverfolgen können, um diese wiederum zu Tests oder zur Quarantäne zu veranlassen. Das ist bei einer 7-Tage-Inzidenz von etwa 50 und weniger der Fall. 
• Davon sind wir derzeit noch weit entfernt. Das Infektionsgeschehen ist äußerst unberechenbar. Wie bei uns entstehen überall in Deutschland wie aus dem Nichts immer wieder neue Infektions-Hotspots. Wir sind immer noch in einer sehr kritischen Phase der Pandemie und längst noch nicht auf der sicheren Seite. Genau da müssen wir aber hin.
 
• Deswegen herrschte in der Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder vergangenen Mittwoch die einmütige Haltung: Wir müssen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein Stück weit verschärfen. Wir müssen die Kontakte weiter reduzieren. Dies zumindest für die nächsten drei Wochen. Für die Tage von Weihnachten bis Silvester werden wir hingegen wieder etwas lockern, wenn die Infektionszahlen wie erhofft rückläufig sind.
 
• Wie es aussieht, werden wir noch in diesem Jahr oder spätestens zu Beginn des nächsten Jahres über einen Impfstoff verfügen. Wir sind auf diesen Zeitpunkt gut vorbereitet. Unser Gesundheitsministerium hat die neue Test- und Impfstrategie bereits erarbeitet. Die Einrichtung und Prüfung der voraussichtlich drei Impfstandorte ebenso wie Details zur Lagerung und zum Transport der Impfstoffe sind in Planung. Das notwendige Impf-Zubehör wie etwa Spritzen und Kanülen haben wir bereits beschafft. Wir haben auch bereits eine Million Antigentests bestellt, die wir vor allem zum Schutz von vulnerablen Gruppen und zur präventiven Testung vor allem in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen verwenden werden.
 
• Ein Wort noch zur Impfbereitschaft: Ich kann an alle nur appellieren, von der Möglichkeit des Impfens Gebrauch zu machen. Ich weiß, es gibt zwischen den Impfbereiten und den Impfverweigerern viele Menschen, die sich noch unschlüssig sind. Ich vertraue darauf: Wenn in Deutschland ein Impfstoff zugelassen ist, dann ist er auch sicher. Ich werde mich jedenfalls, wenn ich an der Reihe bin, impfen lassen.
 
• Mit dem Impfstoff sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Am Horizont erscheint der Zeitpunkt, an dem wir die Pandemie besiegt haben können. Dennoch wird es auch mit der Impfung noch dauern. Bis dahin müssen wir uns noch zusammenreißen, müssen wir noch eine Zeit lang die Zähne zusammenbeißen. Aber wir sind in großer Solidarität auf gutem Kurs – wir werden dem Corona-Virus weiter gemeinsam die Stirn bieten.
 
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29.11.2020
sol.de
Im Saarland gilt ab dem heutigen Sonntag (29. November 2020) eine neue Corona-Verordnung. Damit einhergehend werden die verschärfenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (in Anlehnung an den Beschluss des Bundes) verlängert und teils ausgeweitet.
Neue Corona-Verordnung
Am Freitag hat der saarländische Ministerrat die neue Corona-Verordnung beschlossen. Diese gilt ab dem heutigen Sonntag (29. November 2020) und umfasst folgende Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie:
Ausweitung der Maskenpflicht
Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung muss auch vor Ladelokalen sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Außerdem wird es eine generelle Maskenpflicht für geschlossene Räume, die öffentlich oder im Rahmen des Kundenverkehrs zugänglich sind, geben. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Ausnahme: der eigene Arbeitsplatz, solange der Mindestabstand gewahrt bleibt.
Personenbegrenzung von Treffen im öffentlichen Räum
Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist der neuen Verordnung zufolge so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts sowie Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises umfasst, maximal jedoch fünf Personen.
Im privaten Raum ist der Aufenthalt weiterhin auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie darüber hinaus Angehörige eines weiteren Haushaltes oder des familiären Bezugskreises von bis zu fünf Personen begrenzt. Zum (weiteren) Haushalt oder dem familiären Bezugskreis gehörende Kinder bis 14 Jahre sind bei den beschriebenen Kontaktbeschränkungen ausgenommen.
Betretungsbeschränkungen angepasst
Darüber hinaus wurden in der neuen Verordnung die Betretungsbeschränkungen für Einrichtungen, Anlagen und Betriebe angepasst: Bei einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern ist eine Person pro zehn Quadratmeter zulässig, bei Geschäften mit einer Fläche von über 800 Quadratmetern eine Person pro 20 Quadratmeter. Von dieser Regelung sind Gottesdienste ausgenommen.
 
Untersagung von Pyrotechnik
Die Ortspolizeibehörden werden im Rahmen der Verordnung dazu ermächtigt, das Zünden von Pyrotechnik auf belebten Plätzen und Straßen zu untersagen. Öffentliche Feuerwerke werden außerdem verboten.
 
Die weiteren verschärfenden Maßnahmen wie Betriebsuntersagungen (mit Ausnahme von körpernahen Dienstleistungen unter Einhaltung der Hygienekonzepte), Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und Regelungen zu Betretung von Krankenhäusern bleiben unverändert bestehen.
 
Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
 
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