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30.09.2020
Neuweiler: Die Ankündigung der Sparkasse Saarbrücken, die Filiale in Neuweiler zu schließen, hat im Ort für große Aufregung gesorgt. Das Unternehmen begründet das Vorhaben mit einer sehr geringen Kundenfrequenz. Bürgermeister Michael Adam bedaurt sehr, dass die Filiale in Neuweiler geschlossen wird. Das bringt gerade für ältere Menschen und alle, die bei ihren Bankgeschäften nicht auf Online setzen, Probleme. Wir wollen das Gespräch mit der Sparkasse suchen und werden einen Vertreter des Vorstandes zu einer der nächsten Ausschuss-Sitzungen einladen, um diesem die Möglichkeit zu geben, die Entscheidung zu erläutern
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30.09.2020
Corona-Toter im Saarland gemeldet
Die Zahl der Corona-Toten im Saarland hat sich erhöht. Diese und weitere Daten: Im Saarland sind zurzeit 73 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (28. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.
 
Ein Corona-Toter gemeldet
Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 3 auf jetzt 3.343 Fälle. Es gab einen Todesfall zu verzeichnen. Damit sind bislang 177 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 3.093 Menschen. Das sind 11 mehr als am Vortag.
Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden momentan 3 stationär behandelt (-4). Davon liegt 1 auf der Intensivstation (+/-0).
 
Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.369 (+0 gegenüber dem Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 696 (+0)
- Saarpfalz-Kreis: 462 (+0)
- Landkreis Neunkirchen: 340 (+0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 287 (+3)
- Landkreis St. Wendel: 189 (+0)
 
 
Wie die Statistik zustande kommt
Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.
 
Begriffserklärung
Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.
 
Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.
 
Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.
 
Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.
 
Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.
 
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28.09.2020
Ich fordere von der Ministerpräsidentenkonferenz am Dienstag ein klares Signal, das lautet: Es ist jetzt nicht die Zeit für Partys und Treffen ohne Abstand und Maske. Wir müssen die stabile Situation in Deutschland erhalten. Alles andere hätte dramatische Folgen für unsere Schülerinnen und Schüler, unsere Wirtschaft und unser gesellschaftliches Leben.
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27.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Saarbrücken Für die Zeit von Montag, 28. September 2020, bis Sonntag, 4. Oktober 2020, hat die saarländische Polizei folgende Geschwindigkeitskontrollen angekündigt:
Montag, 28.09.2020
- Völklingen
- B 51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
- B 268 zwischen Schmelz und Losheim am See
 
Dienstag, 29.09.2020
- Neunkirchen
- B 41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen
- B 269 zwischen Saarlouis und Lebach
 
Mittwoch, 30.09.2020
- L 152 zwischen Nunkirchen und Weiskirchen
- A 8 zwischen der Landesgrenze Luxemburg und Merzig
- A 620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis
 
Donnerstag, 01.10.2020
- Schwarzenacker, B 423
- B 10 zwischen Eppelborn und Neububach
- B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis
 
Freitag, 02.10.2020
- Merzig
- B 269 zwischen Ensdorf und Überherrn
- A 62 zwischen Nonnweiler und der Landesgrenze Rheinland-Pfalz
 
Samstag, 03.10.2020
- L 266 zwischen Göttelborn und Humes
- B 51 zwischen der Landesgrenze und Saarbrücken
 
Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei den angekündigten Messstellen um Unfallörtlichkeiten handelt, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden. Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich.
 
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26.09.2020
Von Correctiv
Gerüchte oder Verschwörungstheorien: Warum und welche Menschen an den Corona-Komplott glauben – und wie Sie damit im eigenen Umfeld umgehen. (Quelle: t-online.de)
 
Rund um das Coronavirus werden seit Monaten zahlreiche Falschinformationen und Halbwahrheiten verbreitet. Hier sind alle Faktenchecks des Recherchebüros "Correctiv" im Überblick.
 
Seit Monaten beherrscht das Coronavirus SARS-CoV-2 die Berichterstattung. Auch Desinformationen rund um das Virus und die Lungenkrankheit Covid-19 sind an der Tagesordnung. Die Behauptungen verbreiten sich vor allem über soziale Netzwerke, zum Beispiel Facebook oder WhatsApp. Die Faktenchecker des Recherchebüros "Correctiv" haben bereits eine Vielzahl von Behauptungen überprüft. Hier ist der Überblick. 
 
Achtung: Alle Informationen in den Faktenchecks geben den jeweiligen Kenntnisstand zu dem Zeitpunkt wieder, an dem sie veröffentlicht wurden. Der Artikel wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und um weitere Faktenchecks ergänzt.
 
Behauptung: Eine Million Menschen sind durch Corona arbeitslos geworden und die Suizidrate ist gestiegen
 
Bewertung: größtenteils falsch
 
In einer Grafik, die auf Facebook geteilt wird, werden Todesfälle durch Grippeviren mit den Todesfällen durch das neuartige Coronavirus verglichen. Es wird zudem behauptet, eine Million Menschen seien wegen der Corona-Krise arbeitslos und die Suizidrate sei gestiegen. Die Angaben in der Grafik sind falsch oder unbelegt. Der vollständige Faktencheck vom 15. September.
 
Behauptung: Markus Söder hat Kritikern der Corona-Maßnahmen mit Gefängnis gedroht
 
Bewertung: völlig falsch
 
Auf Facebook wird ein angeblicher Twitter-Beitrag von Markus Söder verbreitet. Es entsteht der Eindruck, er habe darin Kritikern der Corona-Maßnahmen mit harten Strafen gedroht. Doch bei dem Tweet handelt es sich um eine Fälschung. Der vollständige Faktencheck vom 14. September.
 
Behauptung: Polizei darf auf Corona-Infizierte schießen, wenn sie sich nicht an die Quarantäne halten
 
Bewertung: größtenteils falsch
 
Im Internet verbreitet sich ein Ausschnitt eines SWR-Artikels. Darin wurde suggeriert, Polizisten dürften Gebrauch von der Schusswaffe machen, wenn eine SARS-CoV-2-infizierte Person das Haus verlasse. Das ist falsch. Der SWR hat den Text inzwischen überarbeitet. Der vollständige Faktencheck vom 11. September.
 
Behauptung: Die Maßnahmen gegen Covid-19 haben wenig bis keinen Effekt
 
Bewertung: teilweise falsch
 
In einem viralen Video auf YouTube behauptet ein Psychologiestudent aus Ulm, dass die Maßnahmen gegen Covid-19 wenig bis keinen Effekt hatten. Er will mit Fakten überzeugen. Doch die Berechnungen, die er anstellt, stellen teils Daten falsch dar. Der einstündige Film ist dadurch irreführend. Der vollständige Faktencheck vom 9. September.
 
Behauptung: In den USA sind nur sechs Prozent der Corona-Toten an Covid-19 gestorben, die US-Gesundheitsbehörde hat die Todesfallzahlen um 94 Prozent nach unten korrigiert
 
Bewertung: größtenteils falsch
 
In sozialen Netzwerken und Artikeln verbreitet sich die Behauptung, nur sechs Prozent der Corona-Toten in den USA seien an Covid-19 gestorben und die USA hätten ihre Corona-Todesfallzahlen um 94 Prozent nach unten korrigiert. Das ist falsch. Die Prozentzahl bezieht sich lediglich auf die Anzahl derjenigen, die ohne weitere Vorerkrankung verstorben sind.
 
Die US-Gesundheitsbehörde hat keine Todesfallzahlen korrigiert. 94 Prozent der Corona-Toten hatten mindestens eine weitere Vorerkrankung, das schließt Covid-19 aber nicht als Todesursache aus. Hier sind die vollständigen Faktenchecks vom 7. September und vom 9. September.
 
Behauptung: Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit belegt, dass PCR-Tests keine Infektion mit SARS-CoV-2 nachweisen
 
Bewertung: teilweise falsch
 
In Sozialen Netzwerken und Blogs wird ein Satz aus einem Merkblatt des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz verbreitet. Angeblich belege dieser, dass PCR-Tests keine ..............
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23.09.2020
Saarbrücken Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist auf 3296 bestätigte Fälle gestiegen. 3032 Fälle gelten als geheilt.
Die Zahl der Corona-Fälle im Saarland ist landesweit im Vergleich zum Vortag um zwölf auf jetzt 3296 bestätigte Fälle angestiegen. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Hier sind alle von den Gesundheitsämtern bis 18 Uhr gemeldeten Daten berücksichtigt.
 
1361 positiv bestätigte Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 282 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 331 Personen wurden im Kreis Neunkirchen positiv getestet, 689 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 446. Im Kreis St. Wendel gibt es insgesamt 187 bestätigte Fälle. Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt weiterhin bei 178.
 
Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell sieben stationär behandelt – einer davon intensivmedizinisch (Stand 21.09.). Insgesamt 3032 der seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland positiv getesteten Fälle gelten inzwischen als geheilt.
 
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23.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Zur Eröffnung des Familienbüros kamen neben Vertretern der Caritas auch Bürgermeister Michael Adam (CDU, rechts)
Sulzbach Der Service soll Kinderarmut bekämpfen und Familien zu ihrem Recht verhelfen.
Familien mit wenig Geld haben einen Rechtsanspruch auf diverse Unterstützungsleistungen. Da viele aber nicht wissen, was ihnen zusteht, oder vor der Bürokratie kapitulieren, bietet das neue Familienbüro der Caritas in Sulzbach Beratungen an. Das Büro soll erreichen, dass anspruchsberechtigte Familien das Geld bekommen, das ihnen zusteheht.
 
Es handelt sich dabei um ein Modellprojekt des Caritasverbandes mit der Diözese Trier. Gefördert wird das Familienbüro mit Zuschüssen aus der bistumseigenen Stiftung „Menschen in Not“. „Wir haben mit dieser Einrichtung einen sozialpolitischen Ansatz und wollen präventiv gegen Familienarmut wirken“, betonte Gaby Jacquemoth vom Caritasverband der Diözese Trier bei der Eröffnung des Familienbüros am vergangenen Freitag.
 
Dieses Büro wurde als neues „Haus der Beratung“ in der ehemaligen städtischen Begegnungsstätte „Kompass“ eingerichtet.
 
Michael Groß, der Direktor des Caritasverbandes Saarbrücken und Umgebung, begrüßte bei der Eröffnung sowohl die Mitarbeiter der Caritas-Gemeinwesenarbeit Sulzbach als auch den Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam und die erste Beigeordnete Mary-Rose Bramer (beide CDU).
Alexander Knauf vom Caritasverband für die Diözese Trier erklärte, dass es bei betroffenen Familien neben Informationsdefiziten und bürokratischen Hürden Angst vor Stigmatisierung gebe. „Im Familienbüro möchten wir diese Hürden abbauen und den Familien zeigen, wie sie die Unterstützung, die ihnen zusteht, auch bekommen können.“ Das sei besonders wichtig im Hinblick auf die seit Jahren steigende Kinderarmut in Deutschland.
 
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18.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung
Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldete die aktuellen Corona-Fallzahlen.
 
Regionalverband (red) Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes hat vier neue Coronafälle gemeldet (Stand 9. September, 17 Uhr). Weil am Dienstag kein Kranker die Quarantäne beendete, sind aktuell 27 Menschen im Regionalverband akut mit dem Coronavirus infiziert.
 
 
Davon leben 15 in Saarbrücken, je drei in Riegelsberg, Sulzbach und Völklingen, zwei in Püttlingen und einer in Heusweiler. In den anderen vier Kommunen gibt es derzeit keine Erkrankungsfälle.
 
 Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100 000 Einwohner bleibt im Regionalverband bei 6,4. Steigt diese sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ auf über 35, sollen entsprechende Schutzmaßnahmen erlassen werden.
 
  Gute Nachrichten kommen vom Berufsbildungszentrum Neuweiler: Die Klasse der Fachrichtung Zerspanungsmechaniker durfte am Dienstag die Quarantäne verlassen und den Präsenzunterricht fortsetzen. Derzeit sind im Regionalverband noch zwei 12er-Kurse am Ludwigsgymnasium und zwei achte Klassen des Gymnasiums am Schloss in Quarantäne.
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16.09.2020
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Marcus Kalmes
Die Feuerwehr Dudweiler rettete bei der 19. Brandstiftung in der Fischbachstraße eine Frau und zwei Kinder mit der Drehleiter aus dem Hochhaus.  
Exklusiv Dudweiler: Die Serie der Brandstiftungen in der Fischbachstraße könnte aufgeklärt sein, das Kriminalitätsproblem im Saarbrücker Stadtbezirk bleibt.
Die Polizei hat nach einer erneuten Brandstiftung am Montagabend in Dudweiler einen 69 Jahre alten Mann festgenommen. Er kommt nach Angaben der Ermittler für zahlreiche Brände in der Dudweiler Fischbachstraße in Frage. Die Serie von nun 19 Brandstiftungen in den Obdachlosen-Unterkünften binnen knapp zwölf Monaten hält den Saarbrücker Stadtbezirk in Atem (wir berichteten). Die Stimmung rund um den sozialen Brennpunkt in der Fischbachstraße 5a und 5b, in dem es auch mehr als 100 Polizei-Einsätze gab, ist so brisant, dass Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) und Sozialdezernent Tobias Raab (FDP) am Montag zum Einsatzort eilten.
 
Gegen 18.30 Uhr hatte ein Brandstifter in einem der beiden städtischen Hochhäuser in der Fischbachstraße Feuer gelegt. Im Flur von Gebäude 5a wurde Müll angezündet. Die Freiwillige Feuerwehr Dudweiler rettete sechs Personen aus dem verqualmten Gebäude – darunter mehrere Kinder. Ersten Ermittlungen zufolge ergab sich ein Tatverdacht gegen den 69-Jährigen, der in dem Haus wohnt. Die Feuerwehr musste ihn retten. Der Mann hatte Rauchgase eingeatmet und wurde in eine Klinik gebracht.
 
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Brandstifter vorläufig fest. Er befand sich gestern im Krankenhaus, wo ihn Polizisten bewachten. Der Tatverdächtige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft stellte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Der Haftbefehl erging noch gestern.
 
Freiwillige Feuerwehr Dudweiler rettet sechs Personen
 19 BilderErneute Brandstiftung in der FischbachstraßeFoto: Feuerwehr Dudweiler
Stadtpressesprecher Thomas Blug erklärte: „Die Verwaltung ist sich der schwierigen Situation in der Fischbachstraße bewusst. Uwe Conradt hat sich unmittelbar nach dem jüngsten Brand selbst ein Bild vor Ort gemacht. Einer der Bewohner wurde durch den Alarm der Rauchmelder, die nach dem vorherigen Brand installiert wurden, auf das Feuer aufmerksam und konnte es löschen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und hat die Situation schnell in den Griff bekommen. In Abstimmung mit Uwe Conradt wird Tobias Raab einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Institutionen der Sozialarbeit im Stadtteil, der Polizei und der Landeshauptstadt aufbauen, um gemeinsam Ansätze zu entwickeln, wie die Situation vor Ort verbessert werden kann. Klar ist aber auch, dass die Landeshauptstadt auch künftig Angebote für Menschen in allen Lebenslagen schaffen muss.“
 
Die Fischbachstraße ist nur einer der Brennpunkte in Dudweiler. Der Saarbrücker Zeitung liegen Informationen vor, wonach die Polizei sich verstärkt auf Dudweiler konzentriert und ein Maßnahmen-Konzept erarbeitet. Der Grund: Die Kriminalitätsraten schießen nach oben. Markus Müller, der Leiter der für Dudweiler, Sulzbach, Quierschied und Friedrichsthal zuständigen Polizei-Inspektion (PI) Sulzbach, bestätigt auf SZ-Anfrage: „Dudweiler ist im Moment der Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit.“
 
Marcus Kalmes
 
Während die Kriminalitätsraten in Sulzbach, Quierschied und Fischbach der Polizei wenig Kopfzerbrechen bereiten, will sie – auch im Austausch mit anderen Dienststellen – in Dudweiler mehr Präsenz zeigen. Zahlen erklären, warum sie den knapp 27 000 Einwohner zählenden Stadtbezirk Dudweiler, zu dem Jägersfreude, Herrensohr und Scheidt gehören, ins Visier nimmt.
 
Im Jahr 2020 gab es bereits drei Tötungsdelikte. Seit 2010 waren es insgesamt 13. Markant sind in Dudweiler neben Drogendelikten auch sogenannte Rohheitsdelikte wie Raub, Körperverletzung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Allein in Dudweiler-Mitte mit der Fußgängerzone, dem Alten Markt, dem Dudo-Platz und dem Anger stiegen die Fallzahlen von 2017 bis 2019 von 116 über 140 auf 149. Die Zahlen der Rohheitsdelikte sind mit denen vom St. Johanner Markt in der Saarbrücker City vergleichbar. Dort stiegen sie von 2017 bis 2019 von 122 über 152 auf 154.
 
ber: Während der St. Johanner Markt das pulsierende Herz von Saarbrücken ist und täglich von Zehntausenden Menschen frequentiert wird, sind in Dudweiler-Mitte um ein Vielfaches weniger Leute unterwegs. Im Klartext: weniger Menschen, mehr Kriminalität. PI-Leiter Markus Müller bestätigt: „Die Kriminalitätslage rund um den Dudweiler Markt mit den steigenden Zahlen ist auffällig.“
 
 Die Kriminalität am Dudweiler Markt und im Anger (hinten rechts) steigt seit Jahren. Deshalb legt die Polizei ihr Augenmerk auf das Gebiet.  
Die Kriminalität am Dudweiler Markt und im Anger (hinten rechts) steigt seit Jahren. Deshalb legt die Polizei ihr Augenmerk auf das Gebiet. Foto: BeckerBredel
In der saarländischen Kriminalitätsstatistik 2019, die unter den Kommunen enorme Unterschiede aufweist, liegt die Landeshauptstadt auf dem Spitzenplatz. Das ist wenig überraschend, weil Saarbrücken die größte Stadt und Anziehungspunkt für Menschen aus dem Umland ist – Stichworte Drogen, Prostitution, Obdachlose. Aber: „Dudweiler wäre auf Platz acht dieser Statistik“, hatte Müller bei deren Vorstellung erklärt. 1841 Straftaten werden für 2019 in der Kriminalitätsstatistik für Dudweiler gelistet (SZ vom 16. Juli). Dabei sticht der Anstieg der Diebstähle ins Auge: ein Plus von 108 Prozent.
 
 
Das Augenmerk der Polizei liegt auch auf Einbrüchen und dem Drogenproblem. Sie hat insbesondere die Entwicklung im Umfeld „besonders schutzwürdiger Einrichtungen“ wie Schulen im Blick. Hier soll ein Konzept entwickelt werden, um den Anstieg der Kriminalität zu verhindern. „Mit den Schulleitungen sind wir schon im ständigen Austausch“, erklärt Müller. Weitere Problemfelder: die Tuning-Szene („Auto-Poser“), Verkehrssicherheit, Probleme wegen einiger zugezogener Großfamilien, illegale Nutzung von Kfz-Nummernschildern an verschiedenen Autos, Vermüllung oder Diebstahl aus Kleidercontainern.
 
Oberbürgermeister Conradt verweist darauf, dass private oder öffentliche Projekte geplant sind, „die Dudweiler aufwerten werden. Hierzu zählt das Projekt ,Wohnen am Anger’. Der private Investor will vier Gebäude mit 109 Wohnungen bauen und 22 Millionen Euro in den Stadtteil investieren. 24 Millionen umfasst das private Projekt ,Rathausblock’, ein großflächiger Bau in der Sulzbachtalstraße mit Einkaufsmarkt, Wohnungen und Durchgang zur Fußgängerzone. Desweiteren plant die Stadt, die Fußgängerzone aufzuwerten und neu zu gestalten.“ Investitionen in den Stadtteil und dessen Belebung seien die besten Instrumente, „um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken“.
 
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13.09.2020
von Sol.de
Das saarländische Gesundheitsministerium hat fünf neue Corona-Infektionen gemeldet. Alle Zahlen:
 
Im Saarland gab es bislang 3.210 Corona-Infektionen. 
 
Im Saarland sind zurzeit 85 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Samstag (12. September 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.
 
Fünf Neuinfektionen gemeldet
Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 5 auf jetzt 3.210 Fälle. Bislang sind 175 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.950 Menschen. Das sind 8 mehr als am Vortag.
Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (+/-0).
 
Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.336 (+2 gegenüber dem Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 665 (+1)
- Saarpfalz-Kreis: 436 (+0)
- Landkreis Neunkirchen: 315 (+0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 272 (+2)
- Landkreis St. Wendel: 186 (+0)
 
 
Wie die Statistik zustande kommt
Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.
 
Begriffserklärung
Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.
 
Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.
 
Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.
 
Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.
 
Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.
 
Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 12.09.2020
 
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