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17.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Teresa Bauer
Landesregierung im Saarland beschränkt finanzielle Hilfen nach Unwetter
Kleinblittersdorf war vom Starkregen im Juni vergangenen Jahres besonders betroffen. Häuser waren überflutet, Straßen überschwemmt, sogar Autos wurden weggerissen. 
 
Saarbrücken Die Landesregierung will finanziell nur noch unter die Arme greifen, wenn Hauseigentümer Vorgsorgemaßnahmen getroffen haben.
Von Teresa Bauer
 
„Wir lassen die Opfer dieser schwierigen Situation nicht allein“, sagte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nach den Starkregenereignissen im Juni vergangenen Jahres. Schnell wurde ein Paket für Soforthilfe in Höhe von 2,5 Millionen Euro geschnürt. Das Land steuerte eine Million, die Kommunen 1,3 Millionen Euro bei. Für Haushalte, die in eine existenzbedrohende Notlage gerieten, gab es daraus eine schnelle Abschlagszahlung von 1500 Euro. In individuellen Fällen gab es auch Zuschüsse bis zu 50 000 Euro. Dabei war es unerheblich, ob Hausbesitzer selbst Vorsorgemaßnahmen getroffen haben.
 
Das soll sich nun ändern. Die CDU-/SPD-Landesregierung überarbeitet seine Richtlinien für Unwetterhilfen, wie Julian Lange, stellvertretender Regierungssprecher, der SZ mitteilt. „Unwetterschäden sind ein wachsendes Problem, bei dem alle Betroffenen gefordert sind, im Rahmen ihrer Eigenverantwortung geeignete Vorsorgemaßnahmen zum eigenen Schutz zu treffen.“ Das bedeutet, Wohnungs- und Hauseigentümer sollten sich mit einer Elementarversicherung und baulichen Vorkehrungen gegen Schäden und letztlich finanzielle Belastungen absichern. Zudem sollten Kommunen auf Grundlage von Gefahrenanalysen bestimmte Vorkehrungen treffen. Wie genau die Richtlinien am Ende überarbeitet sein werden, könne wegen des laufenden Verfahrens noch nicht mitgeteilt werden. „Die öffentliche Hand kann dabei letztlich nur wirklich existenzgefährdende Schäden, die von den Betroffenen nicht mehr aus eigener Kraft zu bewältigen sind, durch staatliche Finanzhilfen subsidiär und teilweise ausgleichen. Dies allerdings nur, wenn vorher alle möglichen Vorsorgemaßnahmen umgesetzt wurden“, sagt Lange.
 
Diese Entscheidung ist keine rein saarländische. Auch Rheinland-Pfalz und Bayern haben kürzlich ihre Richtlinien überarbeitet und beschlossen, keine Unwetter-Finanzhilfen mehr zu zahlen, wenn die Schäden versicherbar gewesen wären. Nur noch in Härtefallen soll eine Sonderregelung greifen. Damit reagieren die Bundesländer auf den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Juni 2017, wonach staatliche Hilfen für Betroffene von Naturkatastrophen deutlich eingeschränkt werden sollen. Die Verantwortlichen appellieren damit an die Eigenverantwortung von Hausbesitzern, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt vor allem die Elementarversicherung. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat im Bundesdurchschnitt nur rund jeder vierte Hauseigentümer (43 Prozent) eine Versicherung für Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Erdbeben oder Schneedruck abgeschlossen.  Im Saarland seien es knapp ein Drittel (32 Prozent). 
        
 
Besonders heftig betroffen vom Starkregen im Juni 2018 war die Gemeinde Kleinblittersdorf. Häuser waren überflutet, Straßenzüge überschwemmt, Autos wurden weggerissen. Der Schaden ging in die Millionenhöhe. Der Bürgermeister von Kleinblittersdorf, Stephan Strichertz (parteilos), sagt gegenüber der SZ, dass die Regierung mit den betroffenen Städten und Gemeinden bezüglich der Richtlinien noch nicht offiziell in Kontakt getreten sei. „Wir sind auch nicht in irgendein Gremium eingebunden, das an der Überarbeitung der Richtlinien arbeitet.“ Bei einer Veranstaltung vor einigen Wochen in Bliesransbach zum Thema Vorsorgemaßnahmen sei auch ein Vertreter des Saar-Umweltministeriums vor Ort gewesen. Dieser habe zwar angedeutet, so Strichertz, dass an den Richtlinien gearbeitet werde. Allerdings mit dem Tenor, dass „Hauseigentümer prämiert würden, die selbst bauliche Vorsorgemaßnahmen treffen“. Außerdem sollte in Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft gewährleitet werden, dass Eigentümer, deren Besitz in Risikogebieten liegen und somit nicht oder nur mit einem sehr hohen Beitragssatz aufgenommen würden, letztlich doch gegen Elementarschäden versichert werden.
 
Die Gemeinde selbst hat bereits Maßnahmen ergriffen, um für zukünftige Naturkatastrophen besser gewappnet zu sein. Sie arbeite mit Experten der Technischen Universität Kaiserlsautern an einem Konzept zur Starkregenvorsorge. Dazu gehörten auch Workshops mit den Bürgern der verschiedenen Ortsteile, die ihre Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr einbringen können. In den vergangenen Wochen seien bei solchen Veranstaltung rund 50 bis 60 Personen anwesend gewesen. „Und ich kann bestätigen, dass die Bürger sich durchaus ihrer Eigenverantwortung bewusst sind. Sie wissen, dass es nicht nur eine kommunale Aufgabe oder Aufgabe des Landes ist“, sagt Strichertz.
 
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15.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Stefan Bohlander
In Sulzbach dürfen Kinder eine Woche lang eine eigene Stadt beleben
Um an Taler zu kommen, müssen die Jungen und Mädchen einem Beruf nachgehen. Das Kinder-Arbeitsamt in Kleinsulzbachtal wird bei der Jobsuche helfen. 
Sulzbach Ab Montag entsteht für fünf Tage eine Ministadt in der Sulzbacher Grundschule Mellin. Ihre Einwohner sind Kinder von acht bis 14 Jahren.
 
Die Probleme wegen zu wenig Wohnraum sind in aller Munde, doch in Sulzbach entsteht direkt eine ganze Stadt in einer einzigen Schule: Kleinsulzbachtal, die Spielstadt für Acht- bis 14-Jährige öffnet wieder ihre Pforten. Diesmal geht der Spielbetrieb in der Grundschule Mellin, Mellinweg 1, über die Bühne. Start ist Montag, 15. Juli. Bis zum Freitag, 19. Juli, ist jeden Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Damit alles glatt läuft, haben sich dem veranstaltenden Verein „Familie gibt Aufwind“ fast 20 freiwillige Helfer angeschlossen, wie die stellvertretende Vorsitzende Birgit Klippert erzählt.
 
Ihr ältester Sohn habe vor sechs Jahren das erste Kleinsulzbachtal ins Leben gerufen, kurzzeitig habe sich ihr Jüngster um das Organisatorische gekümmert. Jetzt also die Mutter. Und Birgit Klipper und ihren Ehrenamtlern ist es wieder geglückt, ein volles Programm anbieten zu können. Am Spielbetrieb selbst hat sich nichts geändert. Man meldet sich an und kann dann den ganzen Tag über spielerisch in verschiedene Berufe reinschnuppern – und sich selbst beschäftigen. Bis zu 50 Kinder und Jugendliche erwartet Birgit Klipper pro Tag. „Das ist so der Standard“, wie sie erklärt. Eine Bank und ein Kaufhaus sind ebenfalls wieder am Start. So kann man die beim „Arbeiten“ erstandenen Taler direkt wieder in den Kreislauf der Spielstadt bringen.
 
Innerhalb der Berufe kann unter anderem gelernt werden, wie man näht, Blumengestecke bindet oder schreinert. Ungewöhnlicher wird es beim Basteln eines Didgeridoos oder eines Bumerangs. Mit dem örtlichen Tennisverein kann man ein paar Bälle schlagen. Am Dienstag kommt die Freiwillige Feuerwehr, die bereits im vergangenen Jahr an einem sehr heißen Tag am Start war und die Kleinsulzbacher mit Wasser abspritzte. „Das fanden die Kinder klasse“, sagt Birgit Klippert schmunzelnd. Am Mittwoch stellt sich die City-Wache vor und wird mit einem mobilen Blitzer Bilder von den Kindern und Jugendlichen machen. Am Donnerstag haben sich Rotkreuz-Ehrenamtler mit einem Krankenwagen und einer Erste-Hilfe-Schulung angemeldet, die „sehr kindgerecht“ sein wird, wie die stellvertretende Vorsitzende sagt. An einem Tag wird Revierförster Nils Lesch mit den Kindern und Jugendlichen ein Insektenhotel bauen.   
 
Man kann die Spielstadt an den Tagen besuchen, an denen man es möchte. Die meisten Kinder und Jugendlichen kämen jedoch die ganze Woche über. Die Kosten pro Tag belaufen sich dabei auf vier Euro. Darin enthalten sind ein Mittagessen, Getränke und kleine Snacks für zwischendurch. Am ersten Tag gibt es Spaghetti mit roter Soße und am letzten traditionsgemäß Pizza, wie Birgit Klippert erzählt. Für viel Obst und Gemüse ist ebenfalls gesorgt. Dank der Unterstützung von lokalen Vereinen und Institutionen wird es noch viele weitere Aktionen geben. Zwecks besserer Planung wird um Voranmeldung per E-Mail an kleinsulzbachtal@online.de gebeten. Wer Interesse hat, sich während der Spielwoche ehrenamtlich einzubringen, kann sich dort ebenfalls melden.Ministadt : In Kleinsulzbachtal regieren die Kids
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12.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Patric Cordier
Sulzbach Feuerwehr Sulzbach macht auf Falschparker aufmerksam, die Einsätze erschweren.
 
„Parken gefährdet ihre Gesundheit, vielleicht sogar ihr Leben.“ Das ist keine neue Kampagne, um ähnlich wie bei Zigaretten nun auch vor Automobilen zu warnen, es ist die verbalisierte Erkenntnis, die die Feuerwehrleute der Stadt Sulzbach bei ihren Einsätzen immer wieder machen.
 
Wie vor kurzem in der Musikantenstraße. In einer Garage war Unrat in Brand geraten. Unter schwerem Atemschutz hatten die Wehrleute die Flammen aber schnell im Griff. Alle Glutnester wurden gelöscht, der Rauch mittels Hochdruckbelüfter vertrieben. Der Ärger der Einsatzkräfte blieb. „Anfahrt und Einsatzstelle waren durch beidseitig parkende Autos behindert und der Aktionsradius der Einsatzkräfte erheblich eingeschränkt“, heißt es im Einsatzbericht. Und weiter: „Im Bedarfsfall hätte die Drehleiter nicht zum Einsatz kommen können.“ Sulzbachs Wehrführer Richard Plein hat dafür deutliche Worte: „Jedem sollte bewusst sein, dass Falschparken Menschenleben gefährden kann.“
 
Dabei hat die Feuerwehr in der Vergangenheit bereits mehrfach in der engen Seitenstraße Aufklärungsaktionen gestartet. Vergebens. „Da das Problem mit dem Zuparken immer öfter auftaucht, weil es einfach immer mehr Fahrzeuge gibt, führt die Wehr seit Januar dieses Jahres verstärkt Probefahrten mit Polizei und Ordnungsdienst durch, um den Anwohnern die Probleme, die aufgrund der Parksituation bei einem Einsatz entstehen können, deutlich zu machen“, erklärt Plein, „dabei wurden von den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes auch Protokolle ausgestellt.        
 
Doch offenbar glauben immer noch einige, dass die Straßenverkehrsordnung nur tagsüber gilt. „Diese gilt rund um die Uhr“, betont Plein und ruft die Anwohner im eigenen Interesse zur Mithilfe auf: „Für den ruhenden Verkehr sind Außendienstmitarbeiter der City-Wache zuständig. Deren Arbeitszeit endet um 19 Uhr. Später ist dann die Vollzugspolizei im Rahmen der Eilzuständigkeit verantwortlich. Die Polizeiinspektion Sulzbach/Saar ist 24 Stunden besetzt.“
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08.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung
 Alfred Herr und Jochen Wagner führen CDU

Sulzbach Die neue CDU Fraktion im Sulzbacher Stadtrat wird durch die bisherigen Fraktionsvorsitzenden Alfred Herr und Jochen Wagner weitergeführt. Auf der konstituierenden Sitzung wählte die Fraktion die Spitzenkandidaten der Kommunalwahl einstimmig an die Spitze.
Die neue CDU Fraktion besteht aus acht Frauen und drei Männern. Neben Herr und Wagner sind das: Mary-Rose Bramer, Daniela Morsch, Anita Sonntag, Uwe Frank, Sonja Trapp, Birgit Klippert, Petra v. Ehren-Hiry, Andrea Kallenbrunnen und Kristina Gantner.
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04.07.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung Patric Cordier
SULZBACH:  In der Aula in Sulzbach kommt heute der neue Stadtrat zusammen. Bürgermeister Adam wird in sein Amt eingeführt. 
Heute um 17 Uhr beginnt im Festsaal der Sulzbacher Aula die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates. Dabei wird auch der wiedergewählte Bürgermeister Michael Adam (CDU) ins Amt eingeführt. Der hatte bereits unmittelbar nach der gegen den SPD-Kandidaten Dieter Heckmann eindeutig gewonnen Stichwahl erklärt, er wolle mit allen im Rat vertretenen Parteien über die künftige Zusammenarbeit sprechen. Der gelernte Jurist schloss die mit vier Sitzen neu ins Gremium eingezogene AfD davon explizit nicht aus. „Wir haben uns im Vorfeld der Sitzung mit allen im Rat vertretenen Gruppierungen getroffen und das Vorgehen beraten und abgestimmt“, so der Bürgermeister, der die Bevölkerung zur Sitzung herzlich einlädt: „Ich möchte gerne Bürgermeister aller Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger sein, weswegen mir die Bürgernähe ein ganz wichtiges Anliegen ist, um deren Ideen, Sorgen und Anliegen aufzunehmen. Die positive Weiterentwicklung der Stadt in allen Bereichen genießt bei mir oberste Priorität.“
 
Adams CDU – er ist auch Vorsitzender des Sulzbacher Stadtverbandes der Union – ist mit elf Sitzen die stärkste Kraft im 33-köpfigen Rat, hat damit aber alleine keine Mehrheit. Die sieben Stimmen der SPD würden in einer „großen Koalition“ genügen, um Vorhaben zu Beschlüssen zu machen. Dass es bilaterale Gespräche gibt, bestätigen beide Seiten. Gemeinsam haben sie schon einmal, dass sie sich nicht extern dazu äußern und zunächst die konstituierende Sitzung abwarten möchten.
 
Drittstärkste Kraft in Sulzbach sind die Freien Wähler (FW) mit fünf Sitzen, die Grünen haben drei, Linke zwei und für die FDP sitzt alleine Christoph Kleinz im Stadtrat. Für eine Mehrheit ohne die SPD bräuchten die Chirstdemokraten also wenigstens zwei Partner. „Mit uns gibt es aber wohl in zu vielen Punkten unterschiedliche Ansichten“, sagt FW-Fraktionssprecher Dietmar Holzapfel, „wir werden voraussichtlich enger mit den Grünen und der FDP zusammenarbeiten.“
 
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30.06.2019
Wissenswertes über Nachhaltigkeit erfahren

Sulzbach: Am Sonntag, 7.Juli ist es soweit: ab 9 Uhr können alle Wander- und Kulinarik-Begeisterte ab den Salzbrunnenhäusern auf Nachhaltigkeits-Tour gehen. Auf der 7,5 km langen Strecke, die über den Brennenden Berg führt, kann an neun Stationen kulinarische Energie und botanisches Wissen getankt werden. Wer möchte, erwirbt für einen Euro die Wanderbroschüre, lässt sie an den Stationen abstempeln und erhält am Zielpunkt eine Teilnahme-Urkunde.  Los geht’s mit einem Starter mit viel PS, nämlich einem schönen Kaffee plus Keks im Salzbrunnen-Carrée. Station 2, die Fischerhütte des ASV Sulzbach wartet mit pikanten Fischbällchen. Hier kann man die nachhaltige Vereinsarbeit des ASV nicht nur an der gut bestellten Uferanlage ablesen. Station 3 winkt mit dem Thema Honig und der Stand der Nachhaltigkeits-Fachleute vom OGV Neuweiler kräftigt den agilen Wanderer mit Ajva-Suppe und Kartoffelpuffern. Hier gibt es bei Bedarf Tipps rund um die Gartenkultur. Der Saarforst erwartet die Gudd-Gess-ler mitsamt dem IPA-Team auf Station 5 am IPA-Heim. Schon einen Kilometer vorher wird man den Schwenkbraten riechen können. Würste und Wildgulasch sind hier potentielle Gaumenfreuden. Dazu wird Wissenswertes über naturnahe Waldwirtschaft gereicht. Deftiges macht Brand: an Station 6 gibt es bei den Stadtwerken frisches Quellwasser auf die Hand. Man darf dort staunen, wie gut das Sulzbacher Trinkwasser in den Analysetabellen abschneidet. Wer noch Platz im Magen hat, darf bei den Hüttengrillern Cheeseburger, Merguez und Kartoffelspalten nachfassen. Hier wird „Tierwohl“ und „artgerechte Haltung“ groß geschrieben. Die Verbraucherzentrale Saarland hat hierzu an Station 7 Wissenswertes zu berichten. Weiter geht es durch das Sulzbacher Grün zu Station 8. Hier bei den Naturfreunden gibt es was Süßes: Kuchen und Crêpes sind jetzt genau das richtige! Und wer, wenn nicht die Naturfreunde wissen, wie Nachhaltigkeit geht. Zurück am Salzbrunnen-Carrée ist der Showdown der Tour: hier nochmal Waffeln mit Erdbeeren schlemmen und  mit der Verbraucherzentrale vor Ort über klimagesunde Ernährung fachsimpeln. Alle Stationen werden von der einen großen Biosphäre umgeben: dem Sulzbacher Wald. Der GGT-Wanderer hat am Ende der Tour nachhaltig frische Energie getankt und weiß auch noch, wo das herkommt.
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21.06.2019
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 Sulzbach: „Kinder erfahren Umwelt und Nachhaltigkeit“
 
Das Antidot (Unter einem Antidot vertsteht man eine Substanz, die ein Gift inaktivieren oder dessen Wirkung herabsetzen bis aufheben kann.)
gegen zu viel digitales Entertainment ist definitiv das Motto des Kinderferienprogrammes der Stadt in diesem Jahr. Die wenigsten Kinder wachsen heute noch mit und in der Natur auf. Das Wissen und der Umgang mit der natürlichen Umwelt und ihrer Artenvielfalt sind nicht mehr selbstverständlich. Die Ferienwoche soll hier Abhilfe schaffen und bei den Kindern ein neues Bewusstsein wecken. Es geht darum, Achtung von Lebewesen und Pflanzen der Umgebung zu vermitteln.
 
Das Ganze soll auch Spaß machen: Kinder sind von Hause aus Entdecker. Diese Neugier bekommt Futter: Aus Plastikmüll werden neue Kreationen hergestellt -  Stichwort Recycling - , aus gesammelten Naturmaterialien werden Schätze gebastelt, der Wald wird erforscht, im Lehrgarten wird genascht und gebuddelt. Viele kleine und große Naturabenteuer warten auf die Ferienkinder.
 
Das Programm richtet sich an Kinder von sieben bis 12 Jahren. Alle Aktivitäten finden ganztägig von 11 bis 17 Uhr statt. Dank vieler Sponsoren ist die Teilnahme kostenlos. Die Stadt übernimmt die weiteren Auslagen.
 
Verpflegung un d individuelle Getränke sind mitzubringen. Teilnehmerzahl ist begrenzt.
 
Anmeldungen (bis eine Woche vor Beginn) und Rückfragen unter: Renate Schiel-Kallenbrunnen 068977508 400
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21.06.2019
Sulzbach: Ab dem 1. August müssen die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder in der städtischen Kita in der Pestalozzischule in Neuweiler weniger Beiträge bezahlen. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Reduzierung einstimmig beschlossen. Ein Regelplatz für Kinder über drei Jahren bei sechsstündiger Betreuung kostet statt 94, künftig noch 68 Euro; ein Ganztagesplatz statt 165 noch 114 Euro und ein Krippenplatz bei zehnstündiger Betreuung für Kinder unter drei Jahren statt 365 noch 298 Euro. Der Beschluss erfolgte vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Änderung des Saarländischen Kinderbetreuungs- und Bildungsgesetzes. Danach sollen ab dem Kindergartenjahr 2019/20 die Elternbeiträge von derzeit höchstens 25 Prozent der Personalkosten in drei Schritten um jeweils vier Prozentpunkte und ab dem Kindergartenjahr 2022/23 um einen weiteren halben Prozentpunkt reduziert werden. Nach den Plänen der Landesregierung soll ab dem 1. August 2019 der Elternbeitrag demnach höchstens 21 Prozent, ab dem 1. August 2020 höchstens 17 Prozent, ab dem 1. August 2021 höchstens 13 Prozent und ab dem 1. August 2022 noch höchstens 12,5 Prozent der angemessenen Personalkosten betragen. Damit wird dann eine Halbierung der Elternbeiträge gegenüber dem jetzigen Stand erreicht. Für die Träger soll keine Finanzierungslücke entstehen, da die Absenkung der Elternbeiträge vom Land durch eine höhere Bezuschussung der Personalkosten ausglichen wird.
 
Die städtische Kindertageseinrichtung in der Pestalozzischule in Neuweiler bietet aktuell 100 Betreuungsplätze im Bereich Kinder über drei Jahren und elf Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren. Die 50 Regel- und 50 Tagesplätze im Bereich der Kinder über drei Jahren sind aktuell alle vergeben. Bis zum 1. August sind auch die elf Krippenplätze belegt. Deshalb hat die Stadt beim Landesjugendamt die Betriebserlaubnis für die Eröffnung einer zweiten Krippengruppe ab dem 1. August beantragt.
 
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21.06.2019
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 SULZBACH:Die musikalische Ferienveranstaltung in der Region!
Liebe Freundinnen und Freunde der Musik,
mit seiner großen musikalischen Vielfalt und seinem ganz besonderen Ambiente bietet der Sulzbacher Musiksommer, kurz SMS, auch bei seiner 16. Auflage ein einmaliges Erlebnis. Seit Jahren lockt die beliebte Veranstaltungsreihe in den Sommerferien jeden Freitagabend Besucherinnen und Besucher von nah und fern in den Innenhof unserer Historischen Salzhäuser.
 
Auch in 2019 ist der Sulzbacher Musiksommer ein reines Open-Air-Spektakel. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
 
Der Arbeitskreis Musiksommer hat es wieder geschafft, attraktive und beliebte Gruppen für die Veranstaltungsreihe zu gewinnen.
 
Wieder sind einige „alte Bekannte“ dabei.
 
Alle Gruppen garantieren einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Musikgenuss.
 
Am Freitag, 28. Juni, eröffnet die Band „Luigi Botta & Friends“ um Luigi Botta, den aus Italien stammenden Vollblutmusiker mit der markanten Stimme, auf der Bühne im Innenhof des Salzbrunnengeländes den diesjährigen Musiksommer. istors he salzhäuser Abschluss der Veranstaltungsreihe ist wieder die „Fête de la musique“. Sie steigt am Freitag, 9. August. Zu Gast ist das Duo „Potition magique“ mit Eric und Eloise aus dem Dreiländereck Deutschland- Luxemburg-Frankreich.
 
In diesem Sommer gibt es also wieder an sieben Freitagen in den Sommerferien ein attraktives Musikprogramm im malerischen Innenhof der Historischen Salzhäuser. Und das bei freiem Eintritt.
 
Bei allen Veranstaltungen sorgt Markus Parnitzke, der Pächter des Salzbrunnen Carrées, mit dem Partyservice Scheidt für die Bewirtung der Besucher.
 
Mein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr wieder allen, die bei der Organisation und Umsetzung dieser einzigartigen Open-air-Veranstaltung mitwirken, insbesondere dem Arbeitskreis Musiksommer, den Herrschaften an der Technik, den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Sponsoren für Ihre finanzielle Unterstützung. Sie erst machen das attraktive Format dieser Reihe möglich.
 
Ich wünsche unserem Sulzbacher Musiksommer viele sonnige Tage, einen erfolgreichen Verlauf und allen Musikfans allerbeste Unterhaltung.
 
Michael Adam
Bürgermeister
 
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21.06.2019
Bericht Saarbrücker Zeitung von Stefan Bolander
Sulzbach:  Spielabend: "Theater um 6" im Salzbrunnenhaus Sulzbach 
Brigitte Thul (stehend) bei den Proben der Ü50-Gruppe mit Brigitte Schwarz (links) und Renate Schulien (rechts). 
Sulzbach „Theater um 6“ heißt es an diesem Samstag im Sulzbacher Salzbrunnenhaus. Gezeigt werden dann unter anderem kurzweilige Szenen, Einakter, Auschnitte aus neuen Produktionen und mehr.
Von Stefan Bohlander
Diese Zahl hat an diesem Abend eine dreifache Bedeutung: die 6. Sechs Gruppen zeigen am Samstag, 22. Juni, 18 Uhr (abends um 6), wieder Proben ihres Könnens – und das im sechsten Monat des Jahres. „Theater um 6“ heißt der Spielabend, der von Brigitte Thul im Sulzbacher Salzbrunnenhaus organisiert wird. Sie ist seit 33 Jahren Vorsitzende des Bezirks Süd im Verband saarländischer Amateurtheater. „Alle sechs Gruppen kommen aus meinem Bezirk“, sagt sie stolz.
 
Auch im 31. Jahr des Spektakels bringt sie ein abwechslungsreiches Programm mit Amateuren aus allen Altersklassen auf die Bühne – von Kindern bis zu Senioren. Sie verspricht unterhaltsame Stunden mit kurzweiligen Szenen, Einaktern, Ausschnitten aus neuen Produktionen und viele Musikstücke. Dabei steht sie selbst direkt zu Beginn im Fokus – zumindest indirekt. Denn sie leitet die Ü50-Theatergruppe der VHS Sulzbach, die das Programm mit zwei „Sketschen“ in Mundart eröffnet.
 
Das Homburger Amateurtheater geht danach der Frage nach, was ein Zirkus, Heinz Erhardt und Jedermann gemein haben. Ihr Stück „Tod, aber lustig“, in eigener Bearbeitung, präsentiert Makaberes, Lustiges und Skurriles. Es ist noch gar nicht so lange her, da standen die Akteure des Dudweiler-Statt-Theaters im heimischen Bürgerhaus auf der Bühne. Nun zeigen sie Ausschnitte aus der Komödie „Wir sind die Neuen“ nach Ralf Westhoff in Sulzbach. Die Theater-Gruppe „Thunis“ der Saar-Uni zeigt Ausschnitte aus dem Musical „Giving off The Spoon“ – und das noch vor der eigentlichen Premiere im November.                  
 Ebenfalls eine Premiere feiert die vor wenigen Monaten gegründete Musik- und Schaubühnen-Gruppe „einzig.Art.ich“. Das junge Ensemble hat das Stück „Café Ohje“ von Lisa Gier und Jannik Rosinus im Gepäck. Sozusagen Stammgäste bei der „außergewöhnlichen Bezirksspielbegegnung“, wie es Brigitte Thul ausdrückt, sind Edith und Klaus-Peter Steffe. Mit ihrem Marionettentheater „Kleine Leute“ sind sie am Puls der Zeit: Sie zeigen das Stück „Bio“.
 
Musikalisch umrahmt wird der Abend von Klavier-Kabarettist Lukas Philippi. Dieser reißt sein Publikum unter anderem mit Interpretationen von sarkastischen Liedern des hintersinnigen Feingeistes Bodo Wartke mit. Die Gesamtleitung liegt wie immer in den Händen von Brigitte Thul. Sie betont: „Es ist ein sehr abwechslungsreiches Programm, das alle Facetten des Amateurtheaters widerspiegelt. Da ist für jeden etwas dabei.“ Der Eintritt ist frei.
 
 
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