Pressearchiv
13.04.2017
Auch ältere Familien, gleichgeschlechtliche Paare sowie Alleinstehende gesucht

Der Pflegekinderdienst des Regionalverbandes lädt alle Interessierten zu einem Infotag am Donnerstag, den 27. April, um 18 Uhr in den Kleinen Saal des Saarbrücker Schlosses ein. Dort informieren Mitarbeiter des Jugendamtes interessierte Familien, Paare und Alleinstehende über die Aufnahme eines Pflegekindes. Auch Pflegefamilien mit mehrjähriger Erfahrung berichten aus ihrem Alltag und stehen für Fragen zur Verfügung.

Rund 1.000 Kinder und Jugendliche im Regionalverband können aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen. Lediglich ein Drittel von ihnen lebt in Pflegefamilien. Der Großteil ist in stationären Einrichtungen untergebracht. Deshalb wirbt der Regionalverband verstärkt um Menschen, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes vorstellen können, damit vor allem jüngere Kinder nicht stationär untergebracht werden müssen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Pflegeeltern werden ist nicht nur für junge kinderlose Paare interessant. Wir wenden uns auch an Paare, die bereits eigene leibliche Kinder haben, an gleichgeschlechtliche Paare sowie an Alleinstehende. Wir suchen auch ältere Paare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind und die ein älteres Kind aufnehmen würden.“

Seit Anfang 2014 bietet der Pflegekinderdienst alle sechs Monate einen Infotag für Interessenten an. Die Infotage sind stets gut besucht. Aus diesem Kreis haben in der Folgezeit viele Paare und Einzelpersonen ein Bewerberseminar absolviert, das sie für die Aufnahme eines Pflegekindes vorbereitet. Bei fast allen lebt inzwischen auch ein Pflegekind. Im Internet unter www.regionalverband-saarbruecken.de/eltern/pflegeeltern finden Sie den Selbsterfahrungsbericht einer Pflegemutter, die über das sogenannte „Anbahnungsverfahren“ und die ersten Annäherungsversuche mit ihrem Pflegesohn erzählt.

 

Wenn Sie sich vorstellen können, einem Kind ein neues Zuhause geben zu können, melden sie sich beim Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken. Dort wird man Sie ausführlich beraten. Oder melden Sie sich an für den Infotag am 27. April um 18 Uhr im Kleinen Saal des Saarbrücker Schlosses.

Weitere Informationen und Anmeldung:

E-Mail: jugendamt-pflegekinder@rvsbr.de

Tel.: 0681 506-5112
weiter

13.04.2017
Das saarländische Gesetz über die Sonn- und Feiertage stellt für Roland Theis zu Recht Feiertage wie den Karfreitag unter besonderen Schutz, da dies dem besonderen Charakter dieser "stillen Feiertage" gerecht werde.  Das Verbot von öffentlichen Tanzveranstaltungen oder des Betriebes von Spielhallen ermögliche den Menschen in unserem Land die Würdigung des für die Tradition unserer christlichen Kultur so wichtigen Ereignisses.

Der Generalsekretär der CDU Saar, Roland Theis, erklärt dazu: "Für uns sind die Regelungen zum Schutz dieser besonderen Tage Ausdruck des Respekts vor dem Glauben, der unser Land prägt und auf dem fundamentale Werte wie die Menschenwürde aufbauen. Darüber hinaus schaffen diese Tage auch in unserer säkularen Gesellschaft Räume zur Entschleunigung.

Gerade in einer von vielen als lauten, schnellen, von Veränderung und zum Teil Ängsten geprägten Zeit ist dies von besonderer Bedeutung. Die CDU Saar hält daher am bestehenden Schutz christlicher Feiertage fest. Für uns sind die Regelungen zum Schutz dieser besonderen Tage ein schützens- und erhaltenswertes Kulturgut.“



weiter

13.04.2017
Regionalverband, Stadt und Land starten neue Lösung für Inklusion an Schulen
Das Jugendamt des Regionalverbandes leistet derzeit in rund 240 Fällen Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche in Form von Integrationshelfern in Schulklassen. Ab 1. Februar sollen an acht ausgewählten Schulen diese bisherigen Einzelintegrationshilfen durch fest an der Schule verankerte Betreuungskräfte ersetzt werden. Der Regionalverband hat deshalb zusammen mit dem Bildungsministerium, der Landeshauptstadt sowie mehreren freien Trägern sogenannte "Infrastrukturangebote zur Teilhabesicherung" an acht Standorten entwickelt.

 

Seit 2004 haben sich die Fallzahlen des Jugendamtes in diesem Bereich um das zwanzigfache erhöht. Durch die neue Lösung möchte der Regionalverband die Inklusion an Schulen dahingehend verändern, dass das Kind nicht mehr seine individuelle Hilfsperson mitbringen muss, sondern diese Teilhabeunterstützung in der Schule bereits vorhanden ist. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Nach der bisherigen Regelung kann es passieren, dass in einer Klasse neben den 20 Kindern auch noch vier erwachsene Integrationshelfer sitzen. Mit dem neuen Modell werden an den acht ausgewählten Schulen zukünftig fest beschäftigte Betreuungskräfte bereitstehen. Dadurch werden wir die Betreuung verbessern, Teilhabe erleichtern, Bürokratie abbauen und die Kostensteigerung bremsen.“ Das Gesamtbudget für die Betreuungsteams an den acht Schulen beläuft sich auf 645.000 Euro und kann durch den Wegfall der über 50 Einzelfallhilfen vollständig refinanziert werden.

 

Bildungsminister Ulrich Commerçon: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt neue Wege in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe erproben und in den schulischen Förderkonzepten verankern können. Die Versorgung im Einzelfall ist durch die geplante Ausgestaltung gesichert und der Präventionsgedanke wird gestärkt.“

Bei sechs der acht Standorte handelt es sich um Grundschulen der Landeshauptstadt Saarbrücken. Bildungsdezernent Thomas Brück: „Wir freuen uns, dass ein Teil unserer städtischen Grundschulen in Saarbrücken von der neuen Lösung profitieren kann. Es wird der Atmosphäre in den Klassen gut tun, wenn sich die Schülerinnen und Schüler, die individuelle Unterstützung brauchen, auf eine feste Bezugsperson konzentrieren können.“

Die Betreuungsteams werden zum 1. Februar an den sechs Saarbrücker Grundschulen Dellengarten, Ordensgut, Folsterhöhe, Füllengarten, Weyersberg und Rastpfuhl sowie an der Sulzbacher Mellinschule und der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Bellevue eingerichtet. Als Träger sind das Jugendhilfezentrum der Landeshauptstadt, Miteinander leben lernen, der Arbeiter-Samariter-Bund, die AWO und die Lebenshilfen Saarbrücken und Dudweiler mit im Boot.

 

weiter

30.03.2017
Ruth Wendels vermittelt bei Problemen am Übergang von der Schule in den Beruf

Seit Februar bietet die Jugendkoordinatorin des Regionalverbandes einmal wöchentlich auch in Sulzbach eine Sprechstunde an. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für Schülerinnen, Lehrkräfte und sozialpädagogisches Fachpersonal an den Berufsschulen im Regionalverband für Fragen zum Übergang von der Schule in den Beruf. Insbesondere Schüler, die keine Aussicht auf den erfolgreichen Abschluss einer Berufsfachschule haben, sollen frühzeitig über die Unterstützungsangebote informiert werden. Die Jugendkoordinatorin bietet eine vermittelnde Beratung an, das heißt: Sie vereinbart Termine mit den richtigen Stellen, die dann mit der passgenauen und dem Einzelfall angemessenen Beratung fortfahren. Die Sprechstunden finden freitags zwischen 9 und 11 Uhr in der Sulzbachtalstr. 115-119 statt, wo sich auch das Jobcenter, die Bundesagentur für Arbeit und das Sozialraumbüro befinden.

 

„Ich bin ein bisschen wie die Spinne im großen Netz der Unterstützungsmöglichkeiten – ich kenne mittlerweile wohl alle maßgeblichen Institutionen und Menschen, die beim Thema Übergang Schule-Beruf im Regionalverband Saarbrücken helfen können“, beschreibt Ruth Wendels ihre Arbeit als Jugendkoordinatorin des Regionalverbandes. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt bei den beruflichen Schulen, dabei insbesondere auf den zweijährigen Berufsfachschulen, die zum mittleren Bildungsabschluss führen, darunter die Handels-, Sozialpflege- und Gewerbeschulen.

 

Um die Kontakte für eine weitere Beratung möglichst sinnvoll und passgenau zu gestalten, arbeitet sie dabei eng mit der Jugendberufsagentur, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Schuldnerberatung, dem Schulpsychologischen Dienst oder auch freien Trägern zusammen. Die Personalkosten für die Stelle der Jugendkoordinatorin werden zur Hälfte vom saarländischen Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bezuschusst.

Sprechzeit in Sulzbach: Freitags, 9-11 Uhr in der Sulzbachtalstr. 115-119

Terminvereinbarung unter Telefon 0681 506-5103
weiter

20.03.2017
Jugendamt des Regionalverbands legt Kooperationsleitfaden neu auf

Der Kooperationsleitfaden „Schule und Jugendhilfe im Regionalverband Saarbrücken bei Schulverweigerung“ liegt in einer neuen und überarbeiteten Version bereit. Dieser richtet sich an alle Schulen, freien Träger der Jugendhilfe sowie Lehrkräfte im Regionalverband. Der Leitfaden dient einer möglichst schnellen und einheitlichen Vorgehensweise bei Schulverweigerung auf der Basis gesetzlicher Grundlagen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Schulverweigerung kann im schlimmsten Fall mit einem Schulabbruch und den entsprechenden Negativfolgen für den gesamten Lebensverlauf enden. Damit es nicht so weit kommt, steht sowohl der Schule als auch dem Elternhaus ein Helfersystem zur Verfügung, das möglichst Hand in Hand und zeitnah miteinander kooperieren sollte.“

Nach Angaben des Diakonischen Werkes an der Saar haben sich im vergangenen Jahr 137 Jugendliche an die Beratungsstelle bei Schulverweigerung in Saarbrücken gewandt. Das waren 30 mehr als 2015. In den meisten Fällen konnte ein Schulabbruch vermieden werden. Knapp 90 Prozent der Jugendlichen kehrten entweder in das Schulsystem zurück oder wurden in eine geeignete Anschlussmaßnahme wie beispielsweise eine therapeutische Maßnahme oder eine berufliche Vorbereitung vermittelt.

Unter Federführung des Jugendamtes des Regionalverbandes Saarbrücken wurde mit Vertretern der freien Jugendhilfe und Schulen ein Kooperationsablauf entwickelt, der kurz und prägnant die Aufgaben und Zuständigkeiten von Schule, Jugendhilfe und Behörden zusammenfasst und alle wichtigen Formulare enthält. Ansprechpartner in diesem Netzwerk sind unter anderem der schulpsychologische Dienst, Beratungsstellen, Schulsozialarbeiter, der SOS-Jugenddienst, das Jugendamt sowie die Polizei. Der Regionalverband nimmt damit als Träger der Jugendhilfe seine Verantwortung wahr, die schulische Ausbildung und soziale Integration junger Menschen zu fördern. Dazu gehört auch die enge Kooperation mit den Schulen bei klassischen Jugendhilfe-Themen. Der Kooperationsleitfaden kann online unter www.regionalverband-saarbruecken.de/schule/schulsozialarbeit heruntergeladen werden.

Hintergrund:

Die aktive und passive Schulverweigerung tritt mittlerweile vermehrt in allen

Schulformen – auch im Primarbereich – auf. Lehrkräfte sind gefordert, Schülerinnen und Schüler zum Schulbesuch zu motivieren, sie zu integrieren und bei Verweigerungshaltung zeitnah die Erziehungsberechtigten einzubinden. Damit Schulverweigerung sich nicht verfestigt, ist ein frühzeitiges Erkennen und Entgegenwirken im Zusammenspiel von Schule, Elternhaus und verschiedenen Kooperationspartnern entscheidend. Dabei ist eine genaue Beobachtung, Dokumentation und unmittelbare Reaktion unerlässlich. Hilfestellung leistet der Kooperationsleitfaden des Jugendamtes des Regionalverbands Saarbrücken.
weiter

15.03.2017
Die CDU Saar kritisiert den Erlass zur Leistungsbewertung von Bildungsminister Commerçon. CDU-Bildungsexpertin Nadine Schön bemängelt, dass Commerçon keine Konsequenzen aus der breiten Kritik am ursprünglichen Entwurf des Leistungserlasses gezogen und nur kleine Veränderungen vorgenommen habe: „Mit dem neuen Erlass stößt der Bildungsminister schon wieder die Lehrer und Schüler vor den Kopf. Es gibt keine Spur von der Mitbestimmung, für die er sich öffentlich so gerne stark macht. Auch inhaltlich ist der Erlass ein Affront gegenüber den Lehrkräften und den Schülern. Alle Schulformen werden über einen Kamm geschoren. Wir hätten gerne einen eigenen Erlass für die unterschiedlichen Schulformen Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Förderschule.“

In den Augen von Nadine Schön ist der Erlass geprägt von tiefem Misstrauen gegenüber den Lehrern und beseelt von dem Anspruch, alles bis ins kleinste Detail regeln zu wollen. „Commerçon lässt die Lehrer mit hohen bürokratischen Anforderungen und dem Druck der Umsetzung der teilweise völlig unpraktikablen Anforderungen alleine im Regen stehen. Für die CDU geht Unterrichten ganz klar vor Dokumentieren. Der Leistungserlass des Bildungsministers sorgt aber dafür, dass die Lehrer so sehr mit Berichten beschäftigt sein werden, dass dadurch Zeit zum Unterrichten fehlt. Er erweist damit also nicht nur den Lehrern sondern auch den Schülern einen Bärendienst!“

Für die CDU muss Leistung in der Schule vergleichbar sein. Dazu gehören natürlich die Noten aus Klassenarbeiten, mündliche Leistungen, Mitarbeit sowie Rechtschreibung - aber auch, dass die Vergleichbarkeit bei Bewertungen berücksichtigt wird. „Durch den Erlass gibt es künftig nicht einmal die Chance, einen Notenspiegel zu sehen und somit einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen, wo man als Schüler im Klassenvergleich steht“, kritisiert Schön.

Die CDU wird den Erlass in seiner jetzigen Form nicht akzeptieren. „Dieser Erlass muss nach der Wahl geändert werden. Gute Pädagogik und individuelle Förderung brauchen Zeit und Kompetenz. Dieser Erlass schafft aber Bürokratie und Verunsicherung. Wir wollen als CDU eine Entlastung der Lehrer von Verwaltungs- und Schreibaufgaben sowie von technischer Unterstützungsleistung. Dafür kämpfen wir“, sagt Nadine Schön.



weiter

15.03.2017
Die CDU Saar spricht sich gegen die Einführung des Wahlrechts auf der kommunalen Ebene für Nicht-EU-Ausländer aus, wie es derzeit durch die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen geplant und auch von den Linken im Saarland gefordert wird. "Gerade die jüngsten Diskussionen um Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter zeigen, dass das der falsche Weg ist. Damit würden wir noch stärker als bisher zulassen, dass Konflikte aus Nicht-EU-Staaten in der deutschen Demokratie ausgetragen werden könnten“, so Generalsekretär Roland Theis.

Theis warnt dabei vor Fehlentwicklungen: "Wir müssen aufpassen, dass bei uns nicht auch Parteien wie in den Niederlanden entstehen, die sich wie die niederländische Partei `Denk` als reine Migrantenparteien verstehen. Diese Partei orientiert sich inhaltlich auffallend stark an der Linie der türkischen Regierung. Das lehnen wir kategorisch ab."

Die Linken im Saarland gehen sogar noch einen Schritt weiter. Lafontaine sieht in seinem Wahlprogramm vor, dass Nicht-EU-Ausländer auch bei Landtagswahlen wählen dürfen. "Wir halten das für einen gefährlichen Weg. In der CDU engagieren sich viele Bürger türkischer Herkunft mit und ohne deutschen Pass. Das ist richtige Integration. Was die Linken vorschlagen, ist der Weg zu Parteien, die die Parallelgesellschaften nur zementieren würden,“ so Theis.
weiter

11.03.2017
"Es ist bemerkenswert, dass die eigentliche Bauherrin des Stadions zur Kostenexplosion bislang völlig schweigt. Wir sind doch sonst von Frau Britz gewohnt, dass sie schnell dabei ist, anderen Lektionen zu erteilen,“ kritisiert der Generalsekretär der CDU Saar, Roland Theis, das völlige Abtauchen der Saarbrücker Oberbürgermeisterin in der Debatte um die Kostensteigerungen beim Stadion.
Theis erinnert daran, dass die Stadt Saarbrücken alleinige Bauherrin des Ludwigspark-Stadions ist: "Die Landeshauptstadt ist alleiniger Bauherr, zuständig unter anderem für Planungen, Ausschreibungen und Vergaben. Sie trägt die volle operative Verantwortung. Das Land ist lediglich Geldgeber wie bei vielen anderen Projekten in den saarländischen Städten und Gemeinden. Es wird Zeit, dass sich Frau Britz zu ihrer Verantwortung erklärt statt lediglich ihre Dezernenten vorzuschicken.
Das Verhalten der Saarbrücker Oberbürgermeisterin erklärt auch, warum die Saarbrücker Umlandgemeinden keinerlei Interesse daran haben, in einem Groß-Saarbrücken aufzugehen. Es ist verständlich, wenn von Kleinblittersdorf bis Völklingen die Kommunen lieber eigenständig bleiben als sich von einer Landeshauptstadt vereinnahmen zu lassen, in deren Rathaus man offensichtlich bereits mit der Verwaltung des heutigen Gebiets der Stadt überfordert ist", so Theis abschließend.
weiter

02.03.2017
Nach Raubüberfall an der Johanneskirche: SPD soll endlich Blockadehaltung bei Video-Überwachung aufgeben!

Nach dem brutalen Raubüberfall am Samstag an der Saarbrücker Johanneskirche, bei dem mehrere Täter einen 19 Jahre alt Mann ausgeraubt und mit einer Waffe bedroht hatten, fordert CDU-Generalsekretär Roland Theis die SPD auf, ihren Widerstand bei der Video-Überwachung aufzugeben: „Wir fordern seit Monaten, dass im Bereich der Johanneskirche Videokameras installiert werden – dieser Bereich ist unbestritten als Brennpunkt für Kriminalität bekannt. Hätten die SPD und die Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken nicht blockiert, gäbe es jetzt Aufnahmen von den flüchtigen Tätern.“

Der Raubüberfall mache erneut die Notwendigkeit von Videoüberwachung deutlich. Roland Theis: „Wir haben mit fünf Sicherheitspaketen unsere Polizei personell wie in der Sachausstattung gestärkt.  Wir brauchen jetzt endlich auch die Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten als sinnvolle Ergänzung dazu. Es muss Schluss mit den Sonntagsreden der Genossen dazu! Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Kameras im öffentlichen Raum haben eine abschreckende Wirkung und sind bei der Aufklärung von Straftaten und der Täterermittlung ein wertvolles Instrument für die Polizei. Leider können die Polizisten, die jetzt im Raubüberfall an der Johanneskirche ermitteln, dieses wertvolle Instrument dank der Blockade-Haltung der Oberbürgermeisterin nicht nutzen, um die flüchtigen Täter zu identifizieren und zu fassen.“

Die CDU Saar spricht klar dafür aus, das Instrument der Videoüberwachung stärker nutzen, um für mehr Sicherheit an öffentlichen Plätzen und eine effektive Kriminalitätsverfolgung zu sorgen. „Die Landeshauptstadt Saarbrücken wäre gut beraten, dem positiven Beispiel der Stadt Neunkirchen zu folgen. Dort wird eine verstärkte Videoüberwachung vorangetrieben“, sagt Theis.
weiter

13.02.2017
Regionalverband finanziert berufliche Integration psychisch kranker Menschen

Die Teilnehmerzahl im Projekt „Arbeitstrainingsplätze“, in dem psychisch erkrankte Menschen auf den Wiedereinstieg in den Beruf vorbereitet werden, wird für die kommenden zwei Jahre um drei Plätze erhöht. Das hat der Regionalverbandsausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. In der neuen Vereinbarung zwischen Regionalverband und der Saarland Heilstätten GmbH als Träger wurde festgelegt, dass der Regionalverband für Menschen im Hartz IV-Bezug für bis zu 28 Plätze die Kosten in Höhe von 513 Euro pro Monat übernimmt.

Nach langer Krankheit wieder einen Arbeitsplatz zu finden sei oft nicht einfach, so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Besonders große Schwierigkeiten bei der Jobsuche haben psychisch kranke Menschen. Hier leistet das von der SHG getragene Arbeitstrainingsprojekt wertvolle Arbeit. Seine Aufgabe ist es, erwerbsfähige Hilfebedürftige für die Rückkehr in ein reguläres Arbeitsverhältnis fit zu machen.“

Das Hilfeprojekt betreut zusätzliche Arbeitsplätze in Betrieben oder Behörden mit dem Charakter eines Praktikums. Der Einstieg in das Arbeitstraining erfolgt in der Regel mit weniger als vier Stunden täglicher Arbeitszeit. Rund ein Drittel der Teilnehmer war in dem Jahr vor Beginn der Maßnahme noch stationär in einer psychiatrischen Klinik. Durch das Training werden Menschen, die infolge einer psychischen Erkrankung erwerbslos sind, schrittweise wieder an die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarkts herangeführt. Die Teilnehmer werden durch fachlich ausgebildete und qualifizierte Projektmitarbeiter begleitet.

Die Erfolgsquote bei der Wiedereingliederung der Menschen spiegelt die Qualität der Arbeit wieder. Im Jahr 2016 konnten wie im Vorjahr insgesamt 61 Menschen in das Trainingsprojekt aufgenommen werden, wobei die bisher 25 Plätze im Monat stets voll belegt waren. In vielen Fällen hat die Teilnahme am Arbeitstraining zu einer deutlichen psychischen Stabilisierung der Teilnehmer geführt. Auch konnten Jahr für Jahr zwischen fünf und 15 Teilnehmer in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse oder eine weiterführende Maßnahme vermittelt werden.

weiter

CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
© CDU Stadtverband Sulzbach-Saar  | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.48 sec. | 25177 Besucher