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20.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung
Sulzbach. Der DRK-Ortsverein Sulzbach bittet um Blutspenden: Diesmal ausnahmsweise (wegen den laufenden Umbauarbeiten in der Pestalozzischule) ist der Termin am Mittwoch, 27. Dezember, von 16 bis 20 Uhr in der Aula in Sulzbach. Dort gibt es einen barrierefreien Zugang. Nach DRK-Angaben kann jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 80 Jahren - mit einem Mindestkörpergewicht von 50 Kilo - Blut spenden. Für Erstspender liegt die Altersgrenze bei 60 Jahren. Über die Zulassung entscheidet der Arzt beim Blutspendetermin. Jeder Teilnehmer erhält einen Unfallhilfe- und Blutspendepass mit Blutgruppenbestimmung und Rhesus-Faktor. Zusätzlich erhält jeder Spender eine gewisse Kontrolle seines Gesundheitszustandes, denn bei krankhaften Ergebnissen wird er ebenso wie sein Hausarzt benachrichtigt.Wer spenden will, muss seinen Personalausweis mitbringen. Das Spendenaufkommen orientiert sich laut DRK am tatsächlichen Bedarf. Jede Spende sei für die Versorgung von Patienten in den Krankenhäusern und Arztpraxen eingeplant.

Der DRK-Ortsverein Sulzbach bittet um Blutspenden: Diesmal ausnahmsweise (wegen den laufenden Umbauarbeiten in der Pestalozzischule) ist der Termin am Mittwoch, 27. Dezember, von 16 bis 20 Uhr in der Aula in  Sulzbach. Dort gibt es einen barrierefreien Zugang. Nach DRK-Angaben kann jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 80 Jahren - mit einem Mindestkörpergewicht von 50 Kilo - Blut spenden. Für Erstspender liegt die Altersgrenze bei 60 Jahren. Über die Zulassung entscheidet der Arzt beim Blutspendetermin. Jeder Teilnehmer erhält einen Unfallhilfe- und Blutspendepass mit Blutgruppenbestimmung und Rhesus-Faktor. Zusätzlich erhält jeder Spender eine gewisse Kontrolle seines Gesundheitszustandes, denn bei krankhaften Ergebnissen wird er ebenso wie sein Hausarzt benachrichtigt.Wer spenden will, muss seinen Personalausweis mitbringen. Das Spendenaufkommen orientiert sich laut DRK am tatsächlichen Bedarf. Jede Spende sei für die Versorgung von Patienten in den Krankenhäusern und Arztpraxen eingeplant.

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20.12.2017
Bericht Saarbrücker Zeitung Von Thomas Feilen
Ins ehemalige Kirner Eck zieht die „City-Wache“ ein.

Sulzbach. Stadtrat beschließt einstimmig die Einrichtung als Ansprechstation für die Bürger. Die Umbauarbeiten sind in vollem Gange. Von Feilen

Der Stadtrat ist dem Vorschlag der Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung gefolgt und hat einstimmig für die Errichtung einer „City-Wache“ im ehemaligen Kirner Eck votiert. Damit wolle man den  Wünschen vieler Sulzbacher nachkommen und deren Sicherheitsgefühl gerade in der Innenstadt und in Bahnhofsnähe genüge tun.


Wie es in der Vorlage der Verwaltung zur Sitzung heißt, entsteht  an der Ecke Bahnhof- und Lazarettstraße nunmehr eine zentrale Anlaufstelle, um Fragen zu klären und Beschwerden/Anregungen der Menschen vor Ort aufzunehmen. Da die Hemmschwelle solcher Meldungen oft hoch sei, und viele Bürgerinnen und Bürger „schlicht keine direkte Anlaufstelle für ihre Probleme haben, erwarten wir durch diesen Schritt eine Erhöhung der Mitteilungsbereitschaft und damit einhergehend auch eine Erweiterung des Wissensstandes über bestehende Probleme“, so die Verwaltung weiter.
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Ein wichtiges Ziel sei, dass die Menschen zu später Stunde den Bahnhof, das Bahnhofsumfeld, Spielplätze, Grün- und Parkanlagen, sowie andere sogenannte Angsträume, wie abgelegene Unterführungen und Wege, ohne Bedenken und Ängste zu betreten wagten.

Verstärkt würden künftig die Außendienstmitarbeiter der neuen „City-Wache“ in Fuß- und Fahrstreifen  in Schichten unterwegs sein, „um Ordnungsstörer festzustellen und abzuschrecken, Vandalismus, Verunreinigungen von öffentlichen Bereichen, Belästigungen und Ruhestörungen zu erfassen und mittel- bis langfristig einzudämmen“. Die eingesetzten Mitarbeiter nähmen vor Ort Beschwerden entgegen und verfolgen Ordnungswidrigkeiten durch mündliche Ermahnungen, Verwarnungen oder Anzeigenerstattung bei der Polizei. Sie selbst hätten aber keine polizeilichen Befugnisse. Auch seien sie nicht bewaffnet, stünden  aber in direktem Kontakt zur Vollzugspolizei. Sie seien allerdings berechtigt, Personalien festzustellen, Platzverweise zu erteilen, Ordnungsgelder zu verhängen sowie Personen und Sachen zu durchsuchen.

Wie im Stadtrat weiter zu erfahren war, sind aktuell beim Ordnungsamt in dem Bereich „Kommunaler Ordnungsdienst und Verkehrsüberwachung“ drei Außendienstmitarbeiter eingesetzt. Um die geplanten Ziele zu erreichen, sei eine zeitnahe Aufstockung des Personals beim kommunalen Ordnungsdienst mit weiteren drei Außendienstmitarbeitern geplant. Die Leitung übernimmt die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes Alesja Hirsch, die Organisation der Außendienstmitarbeiter vor Ort wird Karl-Heinz Paulus (ehemaliger Vollzugspolizist) übertragen. Bei weiterem Bedarf müsse dort nachgesteuert werden.

Der Servicebereich für die Entgegennahme von Bürgeranliegen in der „City-Wache“ wird anfangs von Montag bis Freitag je von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet sein. Die Ausweitung dieser Service-Zeiten unterliege sowohl der Gefährdungseinschätzung als auch Bedarfsanalyse. Die Besetzung erfolgt wechselweise durch einen uniformierten Außendienstmitarbeiter.

Die Nutzungsänderung sei genehmigt, die nötige Zustimmung von Unterer Bauaufsicht, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Brandschutzüberwachung lägen vor, im Haushaltsjahr 2018 sind für die Einrichtung der „City-Wache“ 75 000 Euro vorgesehen, so die Verwaltung weiter.

Parallel zur Einrichtung der „City-Wache“ ist geplant, die Telefonzentrale für Stadtverwaltung, Stadtwerke und KDI in die Räume „City-Wache“ zu integrieren. Die Telefonzentrale werde von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung und einem Mitarbeiter der Stadtwerke bedient. Die Vertretung erfolge durch den Bürobereich der City-Wache, weil alle eingesetzten Mitarbeiter die notwendige Ausbildung absolvierten, um jeweils im anderen Bereich eingesetzt werden zu können, so die neue Leiterin weiter.

Das vorliegende Konzept sei mit Personalrat und betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besprochen worden. Es hätten sich bislang keine Änderungswünsche ergeben. (Weiterer Bericht aus dem Stadtrat folgt)

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17.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung Von Michèle Hartmann,
Sulzbach. Fraktion wollte Bauantrag zum Gebetshaus von externen Sachverständigen prüfen lassen. Lediglich die SPD stimmt dafür.

Es war wohl der letzte Versuch, das zu ändern, was  nicht mehr zu ändern ist. Besagter Versuch war der Antrag der Fraktion der Freien  Wähler, der in der jüngsten Sitzung des Sulzbacher Stadtrates am Donnerstagabend auf der Tagesordnung stand. Die Freien Wähler forderten von der Verwaltung die rechtliche Überprüfung  der Baugenehmigung für die Moschee der Salafisten, die in der alten Post in der Bahnhofstraße Einzug halten und kommendes Jahr eröffnet werden soll.


FW-Fraktionsvorsitzender Bernd Schlachter ist der Meinung, dass die tatsächlich geplante Nutzung weit über die eines Gebetshauses für knapp 200 Personen hinausgeht. Es sei zu erwarten, dass hier ein „vollständiges Gemeindezentrum“ entsteht, inklusive „Religionsschule, Versammlungsraum, Büroräumen bis hin zu Schlafgelegenheiten für Auswärtige und noch vieles mehr.“ Auch die Anzahl der Stellplätze für Autos in der Baugenehmigung sollten nach dem Willen der Freien Wähler  rechtlich durch einen Fachanwalt überprüft werden.

Schlachter dazu: „Nach unserer Auffassung wurden die Vorschriften bezüglich der zu schaffenden Stellplätze nach der Versammlungsstätten-Verordnung und deren Anlagen zugunsten einer Sondervorschrift für Ortskirchen umgangen.“ Allerdings  ergebe sich bereits aus der Größe des Vereins, Veröffentlichungen im Internet und der Struktur der salafistischen Bewegung, dass hier ein Versammlungszentrum für den gesamten südwestdeutschen Raum beabsichtigt sei, also die dort anzutreffenden Personen „keineswegs hauptsächlich aus dem Ort kommen, wie dies bei einer Gemeindekirche praktiziert wird“ (Schlachter wörtlich).

Mehrheitlich, und zwar mit den Stimmen von CDU, Linke, Fraktion der Mitte und bei Enthaltung von Christoph Kleinz (FDP) wurde der Antrag der Freien Wähler abgelehnt.

Bürgermeister Michael Adam verwies in Hinblick auf den Antrag zum einen auf einen Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 14. März 2015. Darin ist nachzulesen, dass der   Bauausschuss des Sulzbacher Stadtrates es einhellig begrüßte, dass die damalige „Muslimische Jugend Saar“ – heute nennt sich die Glaubensgemeinschaft „Muslimische Gemeinde Saarland“  (MGS) –   ins leerstehende Postgebäude einziehen will.  Heute nun bei der rechtlichen Überprüfung der Baugenehmigung anzusetzen, sei wohl „der falscheste Punkt“. Und: Nach rund zwei Jahren sei keine rechtliche Überprüfung mehr möglich, da greife  „die Regel der „Verwirkung“. 

Die Untere Bauaufsicht des Regionalverbandes hat im Übrigen den Freien Wählern, die Anfang November einen vier Punkte umfassenden Fragenkatalog an sie gerichtet hatte,  klar gemacht, dass ihrer Auffassung nach bei der Baugenehmigung alles mit rechten Dingen  zugegangen sei. Es gebe in keinerlei Hinsicht, etwas  zu beanstanden.
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10.12.2017
Neuweiler:  Die CDU Neuweiler richtete wie in jedem Jahr auch diesmal am Weihnachtsmarktsamstag die Nikolausfeier für die Bewohner des Seniorenheims St. Anna aus.
 
Der Ortsvorsitzende Uwe Frank hob hervor, dass diese Veranstaltung, die seit nunmehr fast 50 Jahren durchgeführt wird, Ausdruck der Beständigkeit des Ortsverbandes und seines Wirkens für Neuweiler ist. Er bedankte sich beim Musikverein Rohrbach, der seit Jahrzehnten den musikalischen Rahmen gestaltet und Peter Bastian, der das weitere Programm gestaltete. Besonders dankte er den Schwestern des örtlichen Konvents und den Mitarbeitern von St. Anna. Auch Bürgermeister Michael Adam, der von der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in den Augustinussaal gekommen war, hob die gute Zusammenarbeit mit dem Alten- und Pflegeheim hervor.
 
Michael Gries bedankte sich bei den Helfern und beschenkte zum Schluss Manfred Arand, der als Nikolaus zuvor die Geschenke der CDU mit seinen Helfern verteilte.
Bilder davon unter Bildergalerie.
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05.12.2017
Sulzbach: Am Mittwoch, 29.11.2017, fand im Salzbrunnenhaus die Informationsveranstaltung „Fakten-Check“ der CDU-Stadtratsfraktion statt. Zu dieser wurden die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes eingeladen. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Alfred Herr und Jochen Wagner konnten in ihren einführenden Grußworten zahlreiche CDU-Mitglieder begrüßen. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Gäste über abgeschlossene bzw. laufende Projekte und Maßnahmen in der Stadt Sulzbach zu informieren, offene Fragen zu verschiedenen Themen zu beantworten und Anregungen für die künftige Fraktionsarbeit mitzunehmen. „Uns sind die Impulse unserer Mitglieder sehr wichtig“ so Alfred Herr. Ebenso richtete der Bürgermeister der Stadt Sulzbach, Michael Adam seine Grußworte projektbezogen an die Anwesenden und stellte sich den Fragen zu den einzelnen Themen. Bereits im Vorfeld hatten mehrere Mitglieder der CDU-Fraktion ihre Bereitschaft bekundet, zu bestimmten Themen in den einzelnen Ortsteilen in Form einer Präsentation zu referieren. In der Innenstadt wurde über die Themenbereiche Sicherheit und Citywache, Umgestaltung des Rathausumfeldes, die Vopeliusstraße und obere Bahnhofstraße, die Renaturierung im Salinenpark, die Erneuerung und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Sulzbach, die Schaffung neuer Bushaltestellen am Quierschieder Weg sowie über die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Hallenbad und Sportzentrum berichtet. Für Altenwald kam der Stand der Dinge für den geplanten Netto-Markt am Marktplatz auf den Prüfstand. Für Neuweiler wurde das Verfahren zur Umgestaltung der Grünfläche im Dorfkern erläutert, in dem auch die beabsichtigten Baupläne der Interessenten gezeigt wurden. Hier werden die Bürgerinnen und Bürger -wie von der Verwaltung gewohnt- nach der Prüfung durch den Stadtrat in das Verfahren in einer Bürgerversammlung mit einbezogen. Zurückblickend wurde auf Maßnahmen verwiesen, die Sulzbach erst „sein Gesicht verändern lassen“ und auch erst einmal einer Finanzierung bedurften: der Abriss des Umspannwerkes in Hühnerfeld, der    Rückbau der Gebäude gegenüber der Musikschule, der Abriss der ehemaligen Berufsschulturnhalle oder des Stromgebäudes der Stadtwerke am Fischbacher/Quierschieder Weg.  Es kam am Ende zu einer konstruktiven und guten Diskussionsrunde und der Abend fand seinen gemütlichen Ausklang. Man kann von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, da waren sich alle CDU-Mitglieder einig.

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04.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung von Anja Kernig
In Sulzbach kümmert sich der Chef persönlich um die Kultur: Bürgermeister Michael Adam und Deana Zinßmeister im Salzbrunnenhaus.

Sulzbach. In Sulzbach ist der Bürgermeister in Personalunion Kulturbeauftragter. Michael Adem will ein breites Angebot bieten.

Es ist noch früh am Tag, aber Michael Adam hat schon volle Betriebstemperatur. Sein Elan wirkt ansteckend. Und man ahnt, wieso es so gut bestellt ist um die Kultur in Sulzbach. „Rührig“ und „emsig“ sei der Sulzbacher Bürgermeister, hatte Schriftstellerin Deana Zinßmeister kürzlich in einem Interview fallen gelassen. Man kennt sich, man schätzt sich, und so kam es, dass die renommierte Autorin historischer Romane ihr druckfrisches erstes Jugendbuch, das ihr Verlag mit hohen Erwartungen auf der Buchmesse Frankfurt ins Rennen schickt, am 20. September in der Aula präsentierte – nicht in ihrem Heimatort Heusweiler und nicht in der Landeshauptstadt.


Für Adam ist diese Premierenlesung ein „Leckerbissen“, eine Art Bonus, und gleichzeitig die Quittung für sein Bemühen, Sulzbach zu einer Kulturinsel zu gestalten. Im Regionalverband hat Adam („etwas Kulturaffinität sollte man schon mitbringen“) als einziger Bürgermeister Kultur zur Chefsache gemacht – wie Kollege Armin König in Illingen. Parallelen gibt es da auch zu den Hauptspielstätten: hier die Aula, dort die Illipse.


Ob die Kultur in Illingen auf sechs Säulen ruht wie in Sulzbach, bleibt dagegen offen. Als Säule Nummer eins bezeichnet Adam die Kulturschaffenden selbst: „Wir sind ja die Stadt der großen Namen, nehmen sie nur Ludwig Harig, Eugen Helmé oder Fritz Zolnhofer. Mein Vorgänger Dieter Staerk hat diese Namen leben lassen.“ Adam selbst führt das nur zu gern weiter. Zumal es sich lohnt: „Das Salzbrunnenhaus ist gerappelt voll, wenn es um das Lebenswerk vom Ludwig Harig geht.“

Stützbauwerk Nummer zwei bildet die Politik. „Früher wurde hier im Rathaus ideologisch gestritten über Kultur“, heute steht der Stadtrat einstimmig hinter den Bemühungen um kulturelle Qualität und Vielfalt. Adams Taktik funktioniert so: „Einen Anstoß geben und dann loslassen. Das Thema muss zum Selbstläufer werden.“ Statt sie abzuwiegeln, erhalten Kreative ihre Chance, bestes Beispiel ist der Deutsch-Französische Chanson- und Liedermacherpreis „Sulzbacher Salzmühle“.

Die „hauptberuflichen Institutionen“ fasst Adam zu einer weiteren Säule zusammen, etwa die eigene Volkshochschule oder die Musikschule mit der integrierten Jazzscool von Christoph Mudrich, „deren Ruf weit über die Region hinaus strahlt“. Oder die Bücherei im Salzbrunnen-Ensemble, die eben nicht nur ein Anhängsel sei, gequetscht „in eine Ecke vom Gemeindesaal“.

Verlassen kann sich Adam auch auf seine Bürger. Der Kunstverein existiert jetzt zehn Jahre, gespeist aus ehrenamtlichem Engagement. Oder die örtliche Laienspielszene: „Drei der aktivsten Theatergruppen im Land sind unsere“, sagt der Rathauschef. Ebenfalls tragend und damit Nummer fünf sind die Wirtschaftsunternehmen, die regelmäßig als Sponsoren auftreten. „Da ist die Erkenntnis gereift, dass Kulturarbeit ein wichtiger Standortfaktor ist.“ Für die Statik nicht zwingend nötig, aber Adam trotzdem wichtig sei die letzte Säule namens Vielseitigkeit. „Wir versuchen, uns nicht nur in Nischen und Spartenkultur gut aufzustellen, sondern wollen allen Bürgern Angebote machen.“ Siehe Musiksommer: Der trifft den Nerv vieler. Selbst wenn es wie aus Kannen gießt, finden sich 50 unerschrockene Zuhörer zu den Open-Air Konzerten ein, „bei gutem Wetter sind es locker 300 bis 400“, erklärt Adam.

Generell reicht das Spektrum vom Kinderferienprogramm über Salz- und Kräutermarkt über einen falschen und einen echten Weihnachtsmarkt: „die Nacht der Engel und Sternenzauber. Beide finden großen Anklang.“ Spezieller wird es bei den Liebesroman Tagen oder dem Französischen Abend. Apropos: „Wir fahren seit 2010 die Frankreichstrategie. Da ist ein Riesenprogramm entstanden, was sich bis heute trägt.“ Realisieren lassen sich die rund 200 Veranstaltungen pro Jahr natürlich nicht allein: „Ich habe ein Riesenteam, auf das ich mich stützen kann.“ Als Gradmesser zieht Adam gern die Resonanz heran: „Wenn Leute von außerhalb sagen: Wir kommen gern rein, weil ihr so ein breites Spektrum habt, heißt das ja nichts anderes als: Lackmustest bestanden.“

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04.12.2017
Bericht CDU Jürgen Weller
Sulzbach: Nach den Bauarbeiten zur Umgestaltung um das Rathaus und die Berufsschule, wurde die Sulzbachtalstraße am Wochenende für den Verkehr wieder freigegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Mittelinsel gegenüber dem Rathaus schafft eine optische Aufwertung des Areals bei gleichzeitiger Verkehrsberuhigung. Der erweiterte Gehbereich am CAP Markt schafft Platz für den Einzelhandel und die Passanten, die nach Beendigung der Maßnahmen auch barrierefrei die Hauptstraße überqueren können. Ein Blindenleitsystem an der Fußgängerampel wird ebenfalls noch installiert. Die Bushaltestellen auf beiden Seiten wurden ebenfalls barrierefrei umgebaut. Die CDU Mitte begrüßt diese sinnvollen Maßnahmen als Aufwertung des Stadtkerns rund um das Rathaus sehr. Mit den Folgemaßnahmen, wie der Schaffung neuer Parkplätze hinter dem Rathaus und der Anbindung an das Salzbrunnenensemble durch einen Treppenabgang mit einer Freiterrasse, wird die Stadtmitte noch attraktiver werden. Der Einzelhandel und die Bürgerinnen und Bürger profitieren von dieser Veränderung. Die Arbeiten zur Erneuerung der alten Versorgungsleitungen und zum Breitbandausbau durch die Stadtwerke laufen weiter. Nun können die Anlieger in der Sulzbachtalstraße auch schnelles Internet mit einem eigenen Breitbandanschluss bei den Stadtwerken buchen, was ebenfalls das Gewerbe stärken wird.

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03.12.2017

Schnappach                14 Uhr           2. Dezember 

Hühnerfeld                 14 Uhr.           3. Dezember 

Neuweiler                   14 Uhr            9. Dezember 

Sulzbach Mitte           15 Uhr             16. Dezember

Goldene Au                 15 Uhr             5. Dezember

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02.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung
Sulzbach. Die gute Kunde kam zum Schluss: Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung der Ausschusses für Finanzen und allgemeine Angelegenheiten konnte Bürgermeister Michael Adam bekanntgeben, dass die Kommunalaufsicht sowohl den Nachtragshaushalt genehmigt hat als auch die Mittel aus dem Kommunalen Entlastungsfonds (KELF) in Höhe von 428 500 Euro.

Zuvor wurde ein Antrag der Freien Wähler (FW) beraten, der zum Ziel hatte, die Stadt möge „die rechtliche Überprüfung der Baugenehmigung für das Gebetshaus/Moschee in Sulzbach“ in die Wege leiten. Bernd Schlachter von der FW-Fraktion führte zur Begründung des Antrags aus, dass im Bauantrag von einem „Gebetshaus für 195 Personen“ die Rede sei. Nach Angaben der Bauherrn solle das Haus aber als „vollständiges Gemeindezentrum“ genutzt werden. Falls auswärtige Moslems anreisen sollten, könnten zudem die Parkplätze nicht ausreichen. Der Antrag wurde wegen der Zuständigkeit der Unteren Bauaufsicht (UBA) und aus Kostengründen (juristischen Beistand müsste die Stadt selbst zahlen) mehrheitlich abgelehnt.
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28.11.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung von Anja Kernig
Sulzbach. Mit ambulanten sozialpädagogischen Angeboten hilft Chance seit 1987 straffällig gewordenen jungen Menschen, sich zu rehabilitieren.

Nur mal ’ne Kleinigkeit mitgehen lassen. So banal fängt es oft an. Mit 14 oder 15 probiert man den ersten Einbruch. Statt zu lernen, wird mit der Clique abgehangen, gesoffen, Pillen eingeworfen. Eins kommt zum anderen: kein Schulabschluss – keine Ausbildung, dafür die falschen Freunde, ständig pleite, null Perspektive. Der Frust staut sich auf, und irgendwann schlägt man halt zu. So richtig. Ein Fall für die Justiz.


Soweit einer der Standardverläufe, bei dem sich nun, im besten Falle, das Blatt wendet. Denn jetzt kommt Chance ins Spiel, der Verein zur Förderung handlungs- und erlebnisorientierter Jugendarbeit und die Einrichtung „Chance - ambulante sozialpädagogische Angebote für straffällig gewordene junge Menschen“, die jetzt in der Aula ihren 30. Geburtstag mit rund 100 geladenen Gästen feierten. Seit 1987 kümmern sich Chance-Mitarbeiter um straffällig gewordene und gefährdete 14- bis 21-Jährige.

Diese können zum einen ihre „Sozialstunden“ pädagogisch begleitet in der Holzwerkstatt ableisten. Stellt der Richter einen Hilfebedarf bei der Bewältigung des Alltags fest, kann der junge Mensch auch zu sogenannten Betreuungsweisungen verpflichtet werden.

Hier bietet Chance  unter anderem die Möglichkeit des Kanu- und Klettersports sowie Geländetraining mit Fahrrad und Motorrad an. Was nach hohem Spaßfaktor klingt, aber viel tiefer zielt: „Es geht um Verselbständigung, Entwicklung von Perspektiven in Schule, Ausbildung und Beschäftigung, zudem um soziale Integration, Genussmittelkompetenz und Legalverhalten“, zählte Claus Richter, Leiter der Einrichtung, auf.

„In diesen 30 Jahren haben wir uns um 4500 junge Menschen gekümmert, denen ein strukturiertes und zufriedenstellendes Leben bislang aus verschiedenen Gründen verwehrt blieb.“ Der Name seiner Einrichtung „Chance“ sei dabei wörtlich zu nehmen: „Viele unserer Besucher nutzten ihren Aufenthalt bei uns dafür, genau diese zu ergreifen“, betonte Richter. „Soziale Teilhabe und Integration führen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zu einem zufriedenstellenden und straffreien Leben.“

Generell wünsche er sich mehr Gelassenheit und Augenmaß in der Beurteilung seiner Klientel: „Je älter man wird, desto mehr tendiert man dazu, seine eigenen Jugendsünden zu verharmlosen und zu vergessen.“ Als durchaus aufschlussreich und nachahmenswert erwies sich diesbezüglich eine Mitmachaktion, bei der jeder Gast einen Fragebogen zu Regelverstößen ausfüllen konnte.

70 Personen nahmen teil und siehe da: Fast jeder hat sich mal etwas zuschulden kommen lassen in jungen Jahren, angekreuzt wurden vor allem Klassiker wie Eigentumsdelikte und leichte Körperverletzung oder Fahren unter Alkohol. Das, so Richter, sollte man im Hinterkopf behalten, bevor man anfängt, zu stigmatisieren – genau wie die Ursachen für Fehlverhalten: „Wer bei uns aufschlägt, dessen Jugend war nicht in Ordnung. Ein bestimmtes Milieu birgt schon das Risiko des Scheiterns.“

Weshalb sie den Blick nicht in erster Linie auf die Tat, „sondern auf den Menschen und dessen individuelle Lebenslage“ richten. Vor diesem Hintergrund hält der Leiter der Ambulanten Straffälligenhilfe die immer wiederkehrenden Debatten um die Verschärfung des Jugendstrafrechts und den Einsatz der „harten Hand“ inhaltlich für gegenstandslos. „Die Instrumente des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit dem SGB VIII sind bei adäquater Ausstattung der Einrichtungen und Dienste völlig ausreichend.“

Wie Michael Hamm, Geschäftsführer der GPS, in seinem Grußwort ausführte, besitzt die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen, wie sie Chance vorbildlich leiste, für die Gesellschaft eine enorme Bedeutung.

„Diese Menschen müssen unterstützt und gefördert werden.“ Sonst gelangten sie „in eine Spirale aus Armut oder Illegalität“, die meist ein Leben lang nicht mehr überwunden wird. Umso unverständlicher sei es, dass die Existenz des Vereins in den drei Jahrzehnten „regelmäßig auf der Kippe“ gestanden habe. Für die Zukunft wünscht Michael Hamm Chance eine „auf Dauer angelegte“ Finanzierung, „Stabilität und Verlässlichkeit“. Alles andere sei „unwürdig“ und letztlich ein „Armutszeugnis“.
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