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Neuigkeiten
06.11.2017, 15:19 Uhr
Landesparteitag Kramp-Karrenbauer als Saar-CDU-Chefin bestätigt
Bericht Saarbrücker-Zeitung
Der 67. Landesparteitag der CDU Saar am Samstag (04.11.2017) in der Congresshalle in Saarbrücken.
Saarbrücken. Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer wird mit 98 Prozent als CDU-Chefin wiedergewählt. Ansonsten leitet die Saar-CDU im Vorstand aber auch eine personelle Erneuerung ein.

Saarbrücken: Mit rund 98,4 Prozent ist Annegret Kramp-Karrenbauer als Vorsitzende der CDU-Saar bestätigt worden. Auf einem Landesparteitag am Samstag in Saarbrücken erhielt sie 303 Delegiertenstimmen, es gab fünf Gegenstimmen und eine Enthaltung. Kramp-Karrenbauer führt die Partei bereits seit 2011.
Vor ihrer Wahl hatte sie die Partei als eine „Union der Werte und klaren Grundsätze“ bezeichnet. Auf dieser Basis gelte es, eine Politik zu machen, in der „der wichtigste Körperteil nicht die große Klappe, sondern ein stabiles Rückgrat“ sei. Auf die laufenden Sondierungsgespräche in Berlin ging sie nicht explizit ein.

Der neu gewählte Generalsekretär, der Bundestagsabgeordnete Markus Uhl, betonte, die Union könne mit dem Bundestagswahlergebnis nicht zufrieden sein. Auch er forderte von der Partei eine Besinnung auf ihre Wurzeln, die „konservativ, liberal und christlich-sozial“ seien.

Uhl war zum Nachfolger des langjährigen Generalsekretärs Roland Theis gewählt worden, nachdem Theis als Justizstaatssekretär und Europabeauftragter in die Landesregierung gewechselt war.

Zu neuen Stellvertretern der Landesvorsitzenden wurden die Bundestagsabgeordnete Nadine Schön, der Landtagsabgeordnete Peter Strobel sowie der Kommunalpolitiker Michael Adam gewählt.

Kanzleramtschef Peter Altmaier, Landtagspräsident Klaus Meiser sowie der ehemalige Finanzminister Peter Jacoby waren nicht mehr angetreten.

Mit einem Leitantrag zur Zukunft der Kommunen bereitete sich die Partei auf die Kommunalwahlen 2019 vor. Ziel sei, dass die CDU stärkste politische Kraft bleibe, sagte Uhl. Die CDU wolle kommunale Zusammenarbeit weiter vorantreiben, gleichzeitig aber die gesetzlichen Voraussetzungen für den „worst case“ einer Gebietsreform schaffen, wenn die freiwilligen Schritte nicht ausreichen sollten.