Neuigkeiten
17.08.2017
Sulzbach: Wie in den Jahren zuvor, führte die CDU Frauen-Union Sulzbach
e auch in diesem Jahr wieder ihre Schulanfangsaktion an der Mellinschule durch. Mitglieder der Frauen-Union verteilten vor dem Schulhof die kleinen Präsente in Form eines Glücksschweines aus Hefeteig, um den Schulneulingen den 1. Schultag etwas zu versüßen.

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16.08.2017
Sulzbach: Bekannt aus vielen Aktionen, informiert die CDU-Mitte die Bürgerinnen und Bürger gern über Themen aus Stadtrat und Partei „vor Ort“ und bürgernah. Die nächste Veranstaltung findet statt am Freitag, 25.08.2017 ab 17.00 Uhr im Wendehammer des Wohngebietes „Sechseichen“ am Schnappacher Weg. Bei Grillwürstchen und Getränken, werden sich die Vorstandsmitglieder des Ortsverbandes der Christdemokraten den Fragen und Anliegen der Anwohner stellen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen und wir freuen uns über alle Interessierte.

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15.08.2017
Bericht Stadt
Sulzbach: Seit voriger Woche läuft der Verkehr im Quierschieder Weg wieder normal. Die Arbeiten an den beiden neuen Bushaltestellen sind fertig.

Zuletzt wurden die beiden blauen Wartehallen aufgebaut und der Zaun am Hang zum Einkaufszentrum (EKZ) hin aufgestellt.

In Bälde können die Busse der Saartallinien die Haltestellen anfahren. So wird eine bessere Anbindung des Einkaufszentrums erreicht.

In der Vergangenheit konnte die Saarbahn, die mit der Linie 103 die Strecke zwischen Bahnhof Sulzbach und Kreisel Hühnerfeld mit Gelenkbussen bedient, die Haltestelle am Ende des EKZ-Parkplatzes aus fahrdynamischen und  betrieblichen Gründen nicht anfahren.

Bereits 2010 hatte sich die Sulzbacher Verwaltung für den Bau von Haltestellen am Quierschieder Weg eingesetzt. Wegen zu hoher Kosten wurde damals jedoch eine Förderung von Seiten des Wirtschaftsministeriums abgelehnt. In den Folgejahren stieg die Beliebtheit des Einkaufszentrums und die Saarbahn bekam immer mehr Anfragen von Fahrgästen zur Einrichtung einer Haltstelle am Quierschieder Weg in Höhe EKZ.

Die Stadt stellte Anfang 2016 erneut einen Förderantrag, der diesmal positiv beschieden wurde.

Die beiden neuen Haltestellen sind für Gelenkbusse geeignet und behindertengerecht sowie mit Fahrgastunterständen ausgestattet.

Die Kosten belaufen sich auf rund 275.000 Euro. Die Förderquote beträgt 90 Prozent. Die hohen  Kosten sind unter anderem dadurch begründet, weil aufgrund der schwierigen Topografie im Quierschieder Weg auf beiden Straßenseiten Stützmauern gebaut werden mussten. „Wir sind sehr froh, dass die Haltstellen jetzt fertig sind“, sagt Bürgermeister Michael Adam und dankt dem Wirtschaftsministerium für die Förderung. Adam verweist darauf, dass sie über das EKZ hinaus Bedeutung haben. „Auch für die nahen Schulen sind die  Haltestellen attraktiv.“
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12.08.2017

Neuweiler: Die CDU Neuweiler lädt auch in diesem Jahr wieder zu ihrem traditionellen Familienfest an der Weierwiesschule ein. Der Biergarten mit Bierzelt ist am Samstag, dem 15. August ab 10:30 Uhr geöffnet. Natürlich ist für Speisen und Getränke zu günstigen Preisen gesorgt. Schirmherr ist unser Kandidat für den Bundestag, Markus Uhl.
Für unsere kleinen Gäste ist ein Kinderprogramm vorgesehenen In diesem Jahr wird Wurstsalat mit Bratkartoffeln angeboten (5,50 EUR).
Eine Oldtimeraustellung ist auch dabei.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

 Für das Mittagessen wird um Anmeldung gebeten:

Hans Rudi Andres 06897 5 48 96

Karlheinz Schulien 06897 9 12 94 83


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12.08.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung
Sulzbach. Nächste Woche beginnt wieder die Schule. Für 150 Kinder aus Sulzbach ist das der Eintritt in eine neue, aufregende Welt.

Am Mittwoch, 16. August, beginnt für 150 Mädchen und Buben in Sulzbach ein neuer Lebensanschnitt. Sie gehen in die Grundschule. Birgit Amann, die Leiterin der Grundschule Mellin, freut sich über 100 Schulneulinge. Sie werden in vier Klassen aufgeteilt. Los geht‘s für sie um 8.30 Uhr. Für die Neuen endet der erste Schultag gegen 11.30 Uhr. Am Einschulungstag wird jedes Kind von seinem „Paten“ im Foyer des Schulhauses empfangen und zu dem jeweiligen Klassenraum begleitet. Die musikalische Begleitung kommt von den Trash-Trommel-Kindern. Um 10 Uhr lassen die neuen Abc-Schützen dann wieder bunte Luftballons mit Wünschen in den Himmel aufsteigen. Um den Eltern und allen, die sonst noch mitkommen, die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten, bietet der Förderverein der Mellinschule, wie in jedem Jahr, Kaffee und Kuchen in der Cafeteria an. Der Schulgottesdienst ist am Freitag, 17. August, um 8.30 Uhr in der katholischen Kirche Allerheiligen. Für die Kinder der Klassenstufen zwei bis vier läuft am kommenden Mittwoch alles normal. Sie haben Unterricht von 7.50 bis 12.30 Uhr, wie die Stadt meldet.

In der Waldschule in Altenwald beginnt am Mittwoch für 50 Kinder der „Ernst des Lebens“. Die 30 Mädchen und die 20 Jungs kommen in zwei Klassen. Schulleiterin Anne Müller begrüßt die Neulinge um 10 Uhr im Rahmen einer kleinen Feier in der Turnhalle. Alle Klassen haben für die Neuen etwas vorbereitet. Zudem wartet nach Angaben von Anne Müller eine „kleine süße Überraschung“ auf die Mädchen und Buben. Bei der Feier stellen sich auch der Förderverein der Schule und die Nachmittagsbetreuung vor. Dann geht es für die Neulinge in ihre Klassen. Der Unterricht endet an diesem Tag um 12.35 Uhr. Um die Eltern kümmern sich bis dahin die Mitglieder des Schul-Fördervereins. Sie servieren in den Räumen der Nachmittagsbetreuung Kaffee und Kuchen. Für alle anderen Schüler der Waldschule beginnt der Unterricht um 8 Uhr und endet ebenfalls um 12.35 Uhr. Am Donnerstag, 24. August, findet um 8.30 Uhr der Einschulungsgottesdienst in der katholischen Kirche in Altenwald statt.
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11.08.2017
Sulzbach: Es ist eine gute Tradition, dass die CDU Sulzbach Mitte die Bürgerinnen und Bürger gerne „vor Ort“ und bürgernah über Neues aus Stadtrat und Partei informiert. Unser nächster Termin zu solch einem Bürgerdialog findet am Freitag, den 25.08.2017 ab 17:00 Uhr am Wendehammer des Wohngebietes „Sechs Eichen“ Schnappacher Weg statt. Bei Grillwürstchen und Getränken werden sich die Vorstandsmitglieder des Ortsverbandes der Christdemokraten den Fragen und Anliegen der Anwohner stellen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen und wir freuen uns über zahlreiche Besucher.
 

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09.08.2017
Bericht Saarbrücker Zeitung von Stefan Bolander
Bürgermeister Michael Adam erklärt hier die Position von Verwaltung und Stadtrat.
Sulzbach / Neuweiler.
In Neuweiler mehren sich Stimmen, die den Platz an der Martin-Luther-Straße in seiner jetzigen Form erhalten wollen. Von: Stefan Bohlander

Rund 30 Bürger begleiteten (zumindest zeitweise) die Sommertour des Bürgermeisters durch den Stadtteil: Michael Adam hatte  dort Halt gemacht, um den Neuweilerern abgeschlossene und noch laufende Projekte vorzustellen. Ein Thema, dass vor Kurzem für hohe Wellen sorgte, war die Grünfläche an der Martin-Luther-Straße unweit der evangelischen Kirche. Hier war im nicht öffentlichen Teil einer Sitzung des Bauausschusses darüber beraten worden, diese zu einer Baufläche umzuwidmen.


Adam erinnerte daran, dass sich die Abwanderung in Neuweiler in den vergangenen Jahren im vierstelligen Bereich bewegte. In jüngster Zeit herrsche jedoch eine große Nachfrage danach, sich dort niederzulassen. Als ein Interessent sich schriftlich und persönlich bei der Verwaltung wegen der Grünfläche meldete, prüfte man die Anfrage selbstverständlich und brachte sie in den Bauausschuss. Das sei eine normale, gesetzlich vorgegebene Vorgehensweise. Gleichzeitig berichtete der Verwaltungschef, der selbst in Neuweiler zu Hause ist, dass besagte Grünfläche selten genutzt werde.

Im Ausschuss nun zeigten sich die Mitglieder daran interessiert, sich die Pläne eines potenziellen Investors näher anzuschauen. Mittlerweile gäbe es sogar zwei Interessenten. Was jedoch genau dort entstehen könne, sei reichlich ungewiss. Möglich sei ein Mischgebiet, in dem Wohnungen entstehen und die auch als Büroräume für Freiberufler und Kleingewerbetreibende genutzt werden könnten. Das sei nur ein möglicher Weg, die Bevölkerungszahl zumindest zu stabilisieren. „Es scheint Sinn zu machen, zumindest darüber nachzudenken“, so der Verwaltungschef. Ein gutes Beispiel zur Aufwertung des Stadtteils sei der Komplex direkt gegenüber im ehemaligen Lebensmittelmarkt.

Doch von genau dort hagelte es Kritik. Günter Peters, ein Bewohner einer der neuen Wohnungen dort, sei unter anderem genau deswegen nach Neuweiler gezogen, weil es direkt gegenüber eine kleine Grünanlage gebe. Genau so würden weitere zehn Mieter auch denken, gemeinsam habe man einen offenen Brief an die Verwaltung verfasst, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Auch seine Sicht auf die Anlage läuft genau konträr zur Meinung des Bürgermeisters: „Hier findet schon Leben statt.“

Einen weiteren Stopp legte man an der Kita Pestalozzi ein. Dort laufen zurzeit die Umbaumaßnahmen, um das Angebot an Gruppen von derzeit zwei um weitere vier aufzustocken. Der Stadtrat habe dafür rund 1,5 Millionen Euro freigegeben, führte Bürgermeister Adam ein. Einige Arbeiten seien im vergangenen Jahr im Westflügel bereits umgesetzt worden, der Mitteltrakt solle nun von der Kita benutzt werden. 118 Kinder in sechs Gruppen seien letztlich vorgesehen.

Es würden ein zusätzlicher Speiseraum entstehen und weitere kindgerechte Toiletten, erläuterte Architektin Kirsten Wahl weiter. Zudem entstehe noch ein weiteres Treppenhaus, was eine Auflage des Brandschutzes sei. Die Grünfläche links vom Eingang soll auch als Spielfläche genutzt werden und mit einem ähnlichen Stabgitterzaun wie die rechte Seite versehen werden. Aus der Turnhalle werde ein Bewegungsraum. „Müssen wir jetzt raus?“, fragte hier Berno Dietzler, Vorsitzender des TV Neuweiler. Das sei nicht der Fall, da man versuche, die Arbeiten zum großen Teil während der Ferien umzusetzen.

Eine weitere Station auf der Sommertour in Neuweiler führte an den Spielplatz an der Weierwiesschule, wo neue Spielgeräte aufgestellt wurden. Diese sind aus Edelstahl und dadurch robuster und langlebiger als Holzgeräte. Nach der Besichtigung des neuen Bücherbaums unweit des Lokals Brennender Berg kehrte man genau dort ein, um in ungezwungener Runde den Abend ausklingen zu lassen.

Adam setzt heute (8. August) seine Sommertour in Hühnerfeld fort. Um 16 Uhr ist Treffpunkt am Martin-Luther-Haus. Durch die Zielgelstraße geht es dann über den Feldweg in der Knappenstraße zum Karl-Holzer-Platz. Abschluss ist um 18 Uhr im Kebap-Pizza-Passta-Haus.
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09.08.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung Von: Petra Pabst
Sulzbach. Bei einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Sulzbach-Mitte kam es zum verbalen Schlagabtausch über die Pläne der Muslimischen Gemeinde.
Die Christdemokraten in der Salzstadt wollen mit dem Thema „neues Gebetshaus in der ehemaligen Post“ offen umgehen und hatten am vorigen Montag ins TZS-Clubheim zum Bürgerdialog mit dem Vorstand der CDU Sulzbach-Mitte und Bürgermeister Michael Adam eingeladen. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger – nicht nur aus Sulzbach – waren gekommen.


„Das Thema Gebetshaus in Sulzbach und Muslime in der Stadt war bereits bei unserer Neujahrsmatinee 2015 im Gespräch,“ erklärte der Vorsitzende der CDU-Mitte, Jochen Wagner, bei seiner Begrüßung. „Nach den etwas hochgekochten Emotionen der letzten Wochen wollen wir dieses Thema heute sachlich und ruhig diskutieren“, erklärte er. Und weiter: „Wir stehen im ständigen Kontakt mit dem Verfassungsschutz, der uns bestätigt, dass er den Verein Muslimische Gemeinde Saarland (MGS) beobachtet, um eventuelle Radikalisierungen frühzeitig erkennen zu können. Laut Bericht des Verfassungsschutzes gibt es in Sulzbach jedoch bisher keinerlei Anzeichen dafür.“

Sein Parteifreund Adam ergänzte die Ausführungen: „Seit 2010 gibt es die Muslimische Gemeinde als Verein in Sulzbach. Seitdem waren wir im ständigen Kontakt mit der Gemeinschaft, die sich auch beim gemeinsamen Dialog der Religionen beteiligt hatte.“ Dieser Kontakt sei in den letzten Monaten eingeschlafen, und Bautätigkeiten hätten in der angekauften Immobilie eingesetzt, sodass aus seiner Sicht die notwendige Transparenz nicht mehr gegeben war. „Aufgrund des öffentlichen Drucks ist dieser Dialog zwischenzeitlich wieder hergestellt, und wir werden alles tun, um ihn aufrechtzuerhalten“, fuhr Adam fort.

Den Vorwurf, dass die Bevölkerung zu spät von dem Bauvorhaben erfahren habe, konnte Adam entkräften. „Bereits im April 2015 und im Januar 2016 hat die Verwaltung zu öffentlichen Sitzungen mit diesem Thema eingeladen, und es wurden Aufklärungsveranstaltungen durchgeführt.“

Die Diskussion wurde dann hitziger. „Warum hat die Stadt das Gebäude nicht zu einem Kindergarten oder Parkhaus umgebaut?“, wird gefragt. Das Gebäude, so Adam, war nie in Besitz der Stadt. Erst durch die Bauvoranfrage habe man vom Verkauf des seit Jahren leerstehenden Gebäudes und der geplanten Nutzung erfahren.

Ein Kindergarten oder ein Parkhaus hätten aufgrund der geltenden Vorschriften baurechtlich nicht umgesetzt werden können. Zuständige Behörde für das Baugenehmigungsverfahren ist der Regionalverband. Die Sulzbacher Verwaltung habe lediglich den Bebauungsplan hinsichtlich der Baunutzungsverordnung geprüft. „Da Gebäude oder Anlagen für soziale oder kirchliche Zwecke in diesem Bereich zulässig sind, sind alle baurechtlichen Vorgaben eingehalten“, sagte Adam. Auch die vorhandene Zahl der mit erworbenen Parkplätze entspreche den Vorgaben. Dem Vorwurf einer Sprecherin der AfD, der Bürgermeister verstecke sich hinter der Verfassung und den Gesetzen, entgegnete er: „Wir leben in einer Rechtsgemeinschaft, und ich habe einen Eid auf die Verfassung und das geltende Recht geschworen, das für alle Deutschen gilt – auch für muslimische Deutsche.“

Solange kein Rechtsverstoß festgestellt werde, brauche man nicht einzugreifen. „Ich vertraue darauf, dass Polizei und Verfassungsschutz ihre Arbeit machen und mögliche Rechtsbrüche feststellen und dann auch handeln“, so Markus Kehl von der CDU Sulzbach. Die teils gewaltbereiten Lösungsansätze, die in der Versammlung geäußert wurden, erschreckten ihn.

Wiederholt musste Adam zur Sachlichkeit mahnen und darum bitten, in die Diskussion keinen Wahlkampf oder verbale Aufrüstung einfließen zu lassen. „Wir wollen erreichen, dass der eingeschlagene Weg des Dialogs beibehalten wird und mit Transparenz Ängste und Vorbehalte abgebaut werden, um etwas Positives daraus zu entwickeln“, so der Rathauschef. Die Frage nach Geldgebern für den Umbau der Alten Post soll an den Verfassungsschutz weitergegeben werden.

Zum Abschluss sagte Jochen Wagner. „Der Vorsitzende der Muslimischen Gemeinde, Burhan Yagci, hat sich in der Sondersitzung des Bauauschusses öffentlich zu 100 Prozent zum Grundgesetz bekannt. An diesem Statement wollen wir die Gemeinschaft messen.“

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07.08.2017
 Wieder da in der Kommunalpolitik

Sulzbach.  Nachdem es lange Zeit ruhig um die Junge Union Sulzbach war, wurde dieser Tage ein neuer Vorstand gewählt. Viele neue Parteimitglieder haben sich dazu bereit erklärt, für ihre Stadt politisch aktiv zu werden und frischen Wind in die Kommunalpolitik zu bringen, heißt es in der Pressemitteiluing der Partei.

Wie die JU weiter meldet, unterstützen auch namhafte und etablierte CDUler den „motivierten, neuen Vorstand bei seinen Vorhaben“.


Zum neuen Vorsitzenden wurde Lars-Eric Morsch gewählt, seine beiden Stellvertreter sind Richard Herdt und Alexander Szliska, der in Personalunion die Schriftführung innehat. Das Amt für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media begleitet Nico Schmidt. Kassierer ist Raphael Klippert, der zugleich die Organisation übernommen hat - zusammen mit Jessica Morsch und Kevin Schug. Als Beisitzer wurden Christoph Busch, Jessica Meier sowie Stephanie Kallenbrunnen in den Vorstand gewählt.

Der neue Vorsitzende Morsch betonte, dass es gelungen ist, eine starke Nachwuchstruppe zusammenzustellen. Gemeinsam mit der CDU und den Ortsverbänden wolle man „eine vernünftige Arbeit für alle Generationen und unsere Stadt Sulzbach abliefern“, so Morsch wörtlich. Der Vorstand habe viele Glückwünsche von Funktionsträgern in der Salzstadt erhalten.

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05.08.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung Von Stefan Bohlander
Bei der Sommertour zeigte Burhan Yagci den Besuchern die bisher geleistete Arbeit.

Sulzbach. Auf der Sommertour machten Bürgermeister Adam und seine Begleiter Halt in der Alten Post und schauten sich um.

„Das Thema hat uns in den vergangenen Wochen in Atem gehalten“, sagte Bürgermeister Michael Adam gleich zu Beginn. Eine Station des Sulzbacher Verwaltungschefs auf der „Sommertour“ durch die Stadtteile führte auch in die Alte Post in der City. Das in die Jahre gekommene Gebäude wurde vom Verein Muslimische Gemeinde Saarland (MGS) gekauft, und diese möchte es nun zu einem Gebetshaus umgestalten. Dass man nun einen Stopp dort einlegen dürfte – „exklusiv“, wie Adam betonte – sehe er als „Zeichen des Dialogs“.


Bereits 2010 habe man erstes Interesse an dem Gebäude gezeigt, sagte Burhan Yagci, der Vorsitzende der MGS. Deswegen verwundere es ihn, dass erst in den vergangenen Wochen die Öffentlichkeit teils sehr hitzig den Umbau zur Kenntnis nehme. Doch man wolle nun einen Schlussstrich unter Vergangenes ziehen. Für nähere Erklärungen zu den Maßnahmen war der bearbeitende Architekt Roland Nisius mit dabei.

Der Umbau hat bereits begonnen und erfolgt auf zwei Etagen auf rund 800 Quadratmetern. Der obere Bereich wird die Verwaltung beherbergen, im Erdgeschoss ist der öffentliche Bereich. Der neue Eingang wird im hinteren Bereich entstehen, wo auch die Parkplätze sind. Eigentlich werden sogar zwei Eingänge gebaut – einer für Männer, einer für Frauen. Im Inneren entstehen zwei nach Geschlechtern getrennte Räumlichkeiten, jeweils rund 80 Quadratmeter groß und mit abgetrennten Waschgelegenheiten.

Für die regulären Gebete werden diese genutzt, für das Freitagsgebet, bei dem mit mehr Andrang gerechnet wird, weichen die Betenden in einen etwa 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum aus. Der gesamte Fußboden erhält eine fünf Zentimeter dicke Wärmedämmung, wodurch der neue Boden auch fünf Zentimeter höher sein wird als vorher. Das stelle den Architekten vor die Herausforderung, einen ebenerdigen Abschluss zu schaffen. Nichtsdestotrotz werde die Rampe für Rollstuhlfahrer erhalten bleiben, die noch von der Post stammt.

Auf den Boden kommt ein Teppichboden, darunter noch eine Fußbodenheizung. Im Laufe des kommenden Jahres soll die Eröffnung stattfinden.

Unbehagen, dass eine Moschee in direkter Nachbarschaft zu einer katholischen Kirche aufmacht, verspürte Christel Meng-König. Die Sulzbacherin nahm an der „Sommertour“ teil und erzählte davon, dass sie während eines Urlaubs in Istanbul mit einer Reisegruppe dort eine Moschee betreten durfte. In Tunesien sei ihr dies jedoch verwehrt geblieben.

Herbert Krißel fand es weniger befremdlich, dass es nach Geschlechtern getrennte Eingänge gibt. Gegen eine freie Ausübung der Religion spreche ja schließlich nichts. „Das einzige Problem für mich ist, wenn Frauen vollverschleiert herumlaufen“, sagte er.

Zur Thematik findet am Dienstag, 19. September, 17 Uhr, eine öffentliche Sitzung des Stadtrates statt. An der Veranstaltung in der Aula nehmen neben Bürgermeister Michael Adam auch MGS-Vorsitzender Burhan Yagci und Dr. Helmut Albert, Direktor des Landesamtes für Verfassungsschutz, teil, so die Verwaltung.
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