Michael Adam CDU
Bürgermeister
Neuste Bilder unter Bilder- Bildergalerie 2017
Fakten Check  2017
Saarländischer Abend der Frauen-Union Sulzbach
MIT die Firma im Internet
CDU in den Sechs Eichen
Familienfest der CDU Neuweiler
Sommerfest CDU Altenwald-Schnappach



www.stadt-sulzbach.de/

www.facebook.com/MichaelAdam68/

VHS Sulzbach: www.vhs-sulzbach.de/

CDU Saar TV hier der Link:  www.youtube.com/cdusaartv

www.facebook.com/cdusaar

Bürgerservice der Stadt Sulzbach:
http://www.stadt-sulzbach.de/index.php/buergerservice

hier gehts zu CDU-TV Bundeshaupstadt:
  www.cdu-sulzbach.de/1_70_Aktuelles_CDU-TV.html

Link: Aktuelle Heizölpreise können Sie hier einsehen:
www.tecson.de/pheizoel.html

Sie können am Ende eines jeden Berichtes, einen Kommentar abgeben, der im Anschluss an den jeweiligen Bericht veröffentlicht, wird wenn Sie Ihren vollen Namen angeben

Die Ziele von 
Bürgermeister Michael Adam unter weiter.......




 
10.12.2017
Neuweiler:  Die CDU Neuweiler richtete wie in jedem Jahr auch diesmal am Weihnachtsmarktsamstag die Nikolausfeier für die Bewohner des Seniorenheims St. Anna aus.
 
Der Ortsvorsitzende Uwe Frank hob hervor, dass diese Veranstaltung, die seit nunmehr fast 50 Jahren durchgeführt wird, Ausdruck der Beständigkeit des Ortsverbandes und seines Wirkens für Neuweiler ist. Er bedankte sich beim Musikverein Rohrbach, der seit Jahrzehnten den musikalischen Rahmen gestaltet und Peter Bastian, der das weitere Programm gestaltete. Besonders dankte er den Schwestern des örtlichen Konvents und den Mitarbeitern von St. Anna. Auch Bürgermeister Michael Adam, der von der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in den Augustinussaal gekommen war, hob die gute Zusammenarbeit mit dem Alten- und Pflegeheim hervor.
 
Michael Gries bedankte sich bei den Helfern und beschenkte zum Schluss Manfred Arand, der als Nikolaus zuvor die Geschenke der CDU mit seinen Helfern verteilte.
Bilder davon unter Bildergalerie.
weiter

07.12.2017
Neuweiler: Zum 27. Male veranstaltet der CDU Ortsverband Neuweiler sein schon zur Tradition gewordenes Grombeerbrode-Fescht.
Termin: Freitag den 29. Dezember ab 15 Uhr .
Grombeerbrode, das Heißt die Kartoffeln ( in Alufolie) werden im offenen Lagerfeuer gebraten, wie es zu Großmutters Zeiten bei der Kartoffelernte noch üblich war. Dazu wird Quark gereicht. Außerdem gibt es „Dreggische Grombeere“ (Kartoffeln, die zusammen mit Blut und Leberwurst in der Pfanne gebraten werden). Wer es mit den Kartoffeln nicht so mag, der kann sich am Rostwurststand verpflegen. Selbstverständlich mangelt es bei dieser Veranstaltung an den der Jahreszeit angepassten Getränken nicht. Verbringen sie mit uns, Ihrer Familie oder Freunden , ein paar schöne Stunden vor dem Jahresende. Einige prominente Poliker haben auch schon zugesagt.


weiter

05.12.2017
Sulzbach: Am Mittwoch, 29.11.2017, fand im Salzbrunnenhaus die Informationsveranstaltung „Fakten-Check“ der CDU-Stadtratsfraktion statt. Zu dieser wurden die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes eingeladen. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Alfred Herr und Jochen Wagner konnten in ihren einführenden Grußworten zahlreiche CDU-Mitglieder begrüßen. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Gäste über abgeschlossene bzw. laufende Projekte und Maßnahmen in der Stadt Sulzbach zu informieren, offene Fragen zu verschiedenen Themen zu beantworten und Anregungen für die künftige Fraktionsarbeit mitzunehmen. „Uns sind die Impulse unserer Mitglieder sehr wichtig“ so Alfred Herr. Ebenso richtete der Bürgermeister der Stadt Sulzbach, Michael Adam seine Grußworte projektbezogen an die Anwesenden und stellte sich den Fragen zu den einzelnen Themen. Bereits im Vorfeld hatten mehrere Mitglieder der CDU-Fraktion ihre Bereitschaft bekundet, zu bestimmten Themen in den einzelnen Ortsteilen in Form einer Präsentation zu referieren. In der Innenstadt wurde über die Themenbereiche Sicherheit und Citywache, Umgestaltung des Rathausumfeldes, die Vopeliusstraße und obere Bahnhofstraße, die Renaturierung im Salinenpark, die Erneuerung und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Sulzbach, die Schaffung neuer Bushaltestellen am Quierschieder Weg sowie über die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Hallenbad und Sportzentrum berichtet. Für Altenwald kam der Stand der Dinge für den geplanten Netto-Markt am Marktplatz auf den Prüfstand. Für Neuweiler wurde das Verfahren zur Umgestaltung der Grünfläche im Dorfkern erläutert, in dem auch die beabsichtigten Baupläne der Interessenten gezeigt wurden. Hier werden die Bürgerinnen und Bürger -wie von der Verwaltung gewohnt- nach der Prüfung durch den Stadtrat in das Verfahren in einer Bürgerversammlung mit einbezogen. Zurückblickend wurde auf Maßnahmen verwiesen, die Sulzbach erst „sein Gesicht verändern lassen“ und auch erst einmal einer Finanzierung bedurften: der Abriss des Umspannwerkes in Hühnerfeld, der    Rückbau der Gebäude gegenüber der Musikschule, der Abriss der ehemaligen Berufsschulturnhalle oder des Stromgebäudes der Stadtwerke am Fischbacher/Quierschieder Weg.  Es kam am Ende zu einer konstruktiven und guten Diskussionsrunde und der Abend fand seinen gemütlichen Ausklang. Man kann von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, da waren sich alle CDU-Mitglieder einig.

weiter

04.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung von Anja Kernig
In Sulzbach kümmert sich der Chef persönlich um die Kultur: Bürgermeister Michael Adam und Deana Zinßmeister im Salzbrunnenhaus.

Sulzbach. In Sulzbach ist der Bürgermeister in Personalunion Kulturbeauftragter. Michael Adem will ein breites Angebot bieten.

Es ist noch früh am Tag, aber Michael Adam hat schon volle Betriebstemperatur. Sein Elan wirkt ansteckend. Und man ahnt, wieso es so gut bestellt ist um die Kultur in Sulzbach. „Rührig“ und „emsig“ sei der Sulzbacher Bürgermeister, hatte Schriftstellerin Deana Zinßmeister kürzlich in einem Interview fallen gelassen. Man kennt sich, man schätzt sich, und so kam es, dass die renommierte Autorin historischer Romane ihr druckfrisches erstes Jugendbuch, das ihr Verlag mit hohen Erwartungen auf der Buchmesse Frankfurt ins Rennen schickt, am 20. September in der Aula präsentierte – nicht in ihrem Heimatort Heusweiler und nicht in der Landeshauptstadt.


Für Adam ist diese Premierenlesung ein „Leckerbissen“, eine Art Bonus, und gleichzeitig die Quittung für sein Bemühen, Sulzbach zu einer Kulturinsel zu gestalten. Im Regionalverband hat Adam („etwas Kulturaffinität sollte man schon mitbringen“) als einziger Bürgermeister Kultur zur Chefsache gemacht – wie Kollege Armin König in Illingen. Parallelen gibt es da auch zu den Hauptspielstätten: hier die Aula, dort die Illipse.


Ob die Kultur in Illingen auf sechs Säulen ruht wie in Sulzbach, bleibt dagegen offen. Als Säule Nummer eins bezeichnet Adam die Kulturschaffenden selbst: „Wir sind ja die Stadt der großen Namen, nehmen sie nur Ludwig Harig, Eugen Helmé oder Fritz Zolnhofer. Mein Vorgänger Dieter Staerk hat diese Namen leben lassen.“ Adam selbst führt das nur zu gern weiter. Zumal es sich lohnt: „Das Salzbrunnenhaus ist gerappelt voll, wenn es um das Lebenswerk vom Ludwig Harig geht.“

Stützbauwerk Nummer zwei bildet die Politik. „Früher wurde hier im Rathaus ideologisch gestritten über Kultur“, heute steht der Stadtrat einstimmig hinter den Bemühungen um kulturelle Qualität und Vielfalt. Adams Taktik funktioniert so: „Einen Anstoß geben und dann loslassen. Das Thema muss zum Selbstläufer werden.“ Statt sie abzuwiegeln, erhalten Kreative ihre Chance, bestes Beispiel ist der Deutsch-Französische Chanson- und Liedermacherpreis „Sulzbacher Salzmühle“.

Die „hauptberuflichen Institutionen“ fasst Adam zu einer weiteren Säule zusammen, etwa die eigene Volkshochschule oder die Musikschule mit der integrierten Jazzscool von Christoph Mudrich, „deren Ruf weit über die Region hinaus strahlt“. Oder die Bücherei im Salzbrunnen-Ensemble, die eben nicht nur ein Anhängsel sei, gequetscht „in eine Ecke vom Gemeindesaal“.

Verlassen kann sich Adam auch auf seine Bürger. Der Kunstverein existiert jetzt zehn Jahre, gespeist aus ehrenamtlichem Engagement. Oder die örtliche Laienspielszene: „Drei der aktivsten Theatergruppen im Land sind unsere“, sagt der Rathauschef. Ebenfalls tragend und damit Nummer fünf sind die Wirtschaftsunternehmen, die regelmäßig als Sponsoren auftreten. „Da ist die Erkenntnis gereift, dass Kulturarbeit ein wichtiger Standortfaktor ist.“ Für die Statik nicht zwingend nötig, aber Adam trotzdem wichtig sei die letzte Säule namens Vielseitigkeit. „Wir versuchen, uns nicht nur in Nischen und Spartenkultur gut aufzustellen, sondern wollen allen Bürgern Angebote machen.“ Siehe Musiksommer: Der trifft den Nerv vieler. Selbst wenn es wie aus Kannen gießt, finden sich 50 unerschrockene Zuhörer zu den Open-Air Konzerten ein, „bei gutem Wetter sind es locker 300 bis 400“, erklärt Adam.

Generell reicht das Spektrum vom Kinderferienprogramm über Salz- und Kräutermarkt über einen falschen und einen echten Weihnachtsmarkt: „die Nacht der Engel und Sternenzauber. Beide finden großen Anklang.“ Spezieller wird es bei den Liebesroman Tagen oder dem Französischen Abend. Apropos: „Wir fahren seit 2010 die Frankreichstrategie. Da ist ein Riesenprogramm entstanden, was sich bis heute trägt.“ Realisieren lassen sich die rund 200 Veranstaltungen pro Jahr natürlich nicht allein: „Ich habe ein Riesenteam, auf das ich mich stützen kann.“ Als Gradmesser zieht Adam gern die Resonanz heran: „Wenn Leute von außerhalb sagen: Wir kommen gern rein, weil ihr so ein breites Spektrum habt, heißt das ja nichts anderes als: Lackmustest bestanden.“

weiter

04.12.2017
Bericht CDU Jürgen Weller
Sulzbach: Nach den Bauarbeiten zur Umgestaltung um das Rathaus und die Berufsschule, wurde die Sulzbachtalstraße am Wochenende für den Verkehr wieder freigegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Mittelinsel gegenüber dem Rathaus schafft eine optische Aufwertung des Areals bei gleichzeitiger Verkehrsberuhigung. Der erweiterte Gehbereich am CAP Markt schafft Platz für den Einzelhandel und die Passanten, die nach Beendigung der Maßnahmen auch barrierefrei die Hauptstraße überqueren können. Ein Blindenleitsystem an der Fußgängerampel wird ebenfalls noch installiert. Die Bushaltestellen auf beiden Seiten wurden ebenfalls barrierefrei umgebaut. Die CDU Mitte begrüßt diese sinnvollen Maßnahmen als Aufwertung des Stadtkerns rund um das Rathaus sehr. Mit den Folgemaßnahmen, wie der Schaffung neuer Parkplätze hinter dem Rathaus und der Anbindung an das Salzbrunnenensemble durch einen Treppenabgang mit einer Freiterrasse, wird die Stadtmitte noch attraktiver werden. Der Einzelhandel und die Bürgerinnen und Bürger profitieren von dieser Veränderung. Die Arbeiten zur Erneuerung der alten Versorgungsleitungen und zum Breitbandausbau durch die Stadtwerke laufen weiter. Nun können die Anlieger in der Sulzbachtalstraße auch schnelles Internet mit einem eigenen Breitbandanschluss bei den Stadtwerken buchen, was ebenfalls das Gewerbe stärken wird.

weiter

03.12.2017

Schnappach                14 Uhr           2. Dezember 

Hühnerfeld                 14 Uhr.           3. Dezember 

Neuweiler                   14 Uhr            9. Dezember 

Sulzbach Mitte           15 Uhr             16. Dezember

Goldene Au                 15 Uhr             5. Dezember

weiter

02.12.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung
Sulzbach. Die gute Kunde kam zum Schluss: Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung der Ausschusses für Finanzen und allgemeine Angelegenheiten konnte Bürgermeister Michael Adam bekanntgeben, dass die Kommunalaufsicht sowohl den Nachtragshaushalt genehmigt hat als auch die Mittel aus dem Kommunalen Entlastungsfonds (KELF) in Höhe von 428 500 Euro.

Zuvor wurde ein Antrag der Freien Wähler (FW) beraten, der zum Ziel hatte, die Stadt möge „die rechtliche Überprüfung der Baugenehmigung für das Gebetshaus/Moschee in Sulzbach“ in die Wege leiten. Bernd Schlachter von der FW-Fraktion führte zur Begründung des Antrags aus, dass im Bauantrag von einem „Gebetshaus für 195 Personen“ die Rede sei. Nach Angaben der Bauherrn solle das Haus aber als „vollständiges Gemeindezentrum“ genutzt werden. Falls auswärtige Moslems anreisen sollten, könnten zudem die Parkplätze nicht ausreichen. Der Antrag wurde wegen der Zuständigkeit der Unteren Bauaufsicht (UBA) und aus Kostengründen (juristischen Beistand müsste die Stadt selbst zahlen) mehrheitlich abgelehnt.
weiter

28.11.2017
Bericht Saarbrücker-Zeitung von Anja Kernig
Sulzbach. Mit ambulanten sozialpädagogischen Angeboten hilft Chance seit 1987 straffällig gewordenen jungen Menschen, sich zu rehabilitieren.

Nur mal ’ne Kleinigkeit mitgehen lassen. So banal fängt es oft an. Mit 14 oder 15 probiert man den ersten Einbruch. Statt zu lernen, wird mit der Clique abgehangen, gesoffen, Pillen eingeworfen. Eins kommt zum anderen: kein Schulabschluss – keine Ausbildung, dafür die falschen Freunde, ständig pleite, null Perspektive. Der Frust staut sich auf, und irgendwann schlägt man halt zu. So richtig. Ein Fall für die Justiz.


Soweit einer der Standardverläufe, bei dem sich nun, im besten Falle, das Blatt wendet. Denn jetzt kommt Chance ins Spiel, der Verein zur Förderung handlungs- und erlebnisorientierter Jugendarbeit und die Einrichtung „Chance - ambulante sozialpädagogische Angebote für straffällig gewordene junge Menschen“, die jetzt in der Aula ihren 30. Geburtstag mit rund 100 geladenen Gästen feierten. Seit 1987 kümmern sich Chance-Mitarbeiter um straffällig gewordene und gefährdete 14- bis 21-Jährige.

Diese können zum einen ihre „Sozialstunden“ pädagogisch begleitet in der Holzwerkstatt ableisten. Stellt der Richter einen Hilfebedarf bei der Bewältigung des Alltags fest, kann der junge Mensch auch zu sogenannten Betreuungsweisungen verpflichtet werden.

Hier bietet Chance  unter anderem die Möglichkeit des Kanu- und Klettersports sowie Geländetraining mit Fahrrad und Motorrad an. Was nach hohem Spaßfaktor klingt, aber viel tiefer zielt: „Es geht um Verselbständigung, Entwicklung von Perspektiven in Schule, Ausbildung und Beschäftigung, zudem um soziale Integration, Genussmittelkompetenz und Legalverhalten“, zählte Claus Richter, Leiter der Einrichtung, auf.

„In diesen 30 Jahren haben wir uns um 4500 junge Menschen gekümmert, denen ein strukturiertes und zufriedenstellendes Leben bislang aus verschiedenen Gründen verwehrt blieb.“ Der Name seiner Einrichtung „Chance“ sei dabei wörtlich zu nehmen: „Viele unserer Besucher nutzten ihren Aufenthalt bei uns dafür, genau diese zu ergreifen“, betonte Richter. „Soziale Teilhabe und Integration führen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zu einem zufriedenstellenden und straffreien Leben.“

Generell wünsche er sich mehr Gelassenheit und Augenmaß in der Beurteilung seiner Klientel: „Je älter man wird, desto mehr tendiert man dazu, seine eigenen Jugendsünden zu verharmlosen und zu vergessen.“ Als durchaus aufschlussreich und nachahmenswert erwies sich diesbezüglich eine Mitmachaktion, bei der jeder Gast einen Fragebogen zu Regelverstößen ausfüllen konnte.

70 Personen nahmen teil und siehe da: Fast jeder hat sich mal etwas zuschulden kommen lassen in jungen Jahren, angekreuzt wurden vor allem Klassiker wie Eigentumsdelikte und leichte Körperverletzung oder Fahren unter Alkohol. Das, so Richter, sollte man im Hinterkopf behalten, bevor man anfängt, zu stigmatisieren – genau wie die Ursachen für Fehlverhalten: „Wer bei uns aufschlägt, dessen Jugend war nicht in Ordnung. Ein bestimmtes Milieu birgt schon das Risiko des Scheiterns.“

Weshalb sie den Blick nicht in erster Linie auf die Tat, „sondern auf den Menschen und dessen individuelle Lebenslage“ richten. Vor diesem Hintergrund hält der Leiter der Ambulanten Straffälligenhilfe die immer wiederkehrenden Debatten um die Verschärfung des Jugendstrafrechts und den Einsatz der „harten Hand“ inhaltlich für gegenstandslos. „Die Instrumente des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit dem SGB VIII sind bei adäquater Ausstattung der Einrichtungen und Dienste völlig ausreichend.“

Wie Michael Hamm, Geschäftsführer der GPS, in seinem Grußwort ausführte, besitzt die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen, wie sie Chance vorbildlich leiste, für die Gesellschaft eine enorme Bedeutung.

„Diese Menschen müssen unterstützt und gefördert werden.“ Sonst gelangten sie „in eine Spirale aus Armut oder Illegalität“, die meist ein Leben lang nicht mehr überwunden wird. Umso unverständlicher sei es, dass die Existenz des Vereins in den drei Jahrzehnten „regelmäßig auf der Kippe“ gestanden habe. Für die Zukunft wünscht Michael Hamm Chance eine „auf Dauer angelegte“ Finanzierung, „Stabilität und Verlässlichkeit“. Alles andere sei „unwürdig“ und letztlich ein „Armutszeugnis“.
weiter

25.11.2017
Bericht Saarbrücker Zeitung von Stefan Bolander
Sulzbach. Ortstermin am Mittwoch im Salinenpark. Nach Ansicht vieler Sulzbacher fehlen hier zwei Brücken über den Sulzbach. Die Kosten für deren Bau müsste die Stadt tragen. Mehrheit will an Planung ohne Brücke festhalten. Von Stefan Bohlander

„Wenn man die Wege neu macht: Warum macht man sie nicht gleich ordentlich?“, fragte Jörg Kunkel. Beate Krall fügte hinzu: „Ein Drittel des Parks ist jetzt einfach weg!“ Sandra Steinmann merkte ganz allgemein an, dass für Menschen mit Gehbehinderung der Salinenpark nun deutlich weniger begehbar sei. Der Wunsch der Sulzbacher Bürger, die am Mittwoch an dem Vor-Ort-Termin teilnahmen, der der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Planung vorausging: Eine Brücke soll errichtet werden, damit alle Park-Besucher den Sulzbach trockenen Fußes Richtung Teich überqueren können.


Michael Boes, Projektleiter bei der Landschaftsagentur Plus GmbH, die die Maßnahme im Auftrag der RAG Montan Immobilien GmbH umsetzte, stand den Bürgern Rede und Antwort. Die Planungen habe man ganz transparent mehrfach in verschiedenen Gremien wie Bauausschuss und Stadtrat und bei einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung vorgestellt, wie er erinnerte. Die Errichtung einer Brücke sei nie geplant gewesen. Falls eine Brücke mit eingeplant gewesen wäre, hätte man aus Kostengründen die Maßnahme so wie sie jetzt ist, auch nicht umsetzen können.
WERBUNG

Die jetzigen Querungshilfen hätten Bestandsschutz. Doch bei einer Neu-Errichtung müsste man neue wasserrechtliche Genehmigungen einholen. Zudem müssten mindestens zwei Brücken errichtet werden. Zwar konnte er dafür keine Kosten nennen, doch eine erste Hochrechnung schätzte er auf mindestens 25 000 Euro – pro Bauwerk. Dann hätte man Brücken aus Holz, das bekanntlich faule und somit auch höhere Instandhaltungskosten.

Boes erklärte, dass es durchaus geplant gewesen sei, den besagten Teil als etwas geschützten Bereich anzulegen. Denn der sich dort befindende Teich sei ein gut angelegtes Biotop, an dem sich neue Tiere ansiedelten, unter anderem habe bereits das Teichhuhn gebrütet. Bei einem eventuellen Neubau würde übrigens auch der Hochwasserschutz mutmaßlich leiden. Denn die Renaturierung, eine Ausgleichsmaßnahme für die Halde Maybach, habe einen Retentionsraum (Rückhalteraum) für fünf Millionen Liter Wasser zum Schutz vor Starkregen.

Wie Boes ausführte, habe man sich an der Renaturierung der Waldparkanlage in Fischbach-Camphausen unterhalb der Fischbachhalle orientiert. Die Maßnahme in Sulzbach werte den Park und die Stadt deutlich auf. In Fischbach könne man mit einem Rollstuhl oder sonstigen Gehhilfen auch komplett rund fahren, entgegnete Krista Göbel und fügte erbost hinzu: „In meinem eigenen Park kann ich das nicht!“ Bürgermeister Michael Adam erklärte auf Nachfrage noch kurz, dass die Mülleimer auf dem betreffenden Gebiet sehr wohl geleert würden.

Dass die Maßnahme im Grunde gelungen sei, stellten weder die Bürger im Park noch die Fraktionen in der anschließenden Sitzung im Rathaus infrage. Doch es gebe halt diesen „Schönheitsfehler“, wie es die SPD-Stadtratsfraktion in ihrem Antrag formulierte, durch den das Thema erneut auf die Tagesordnung kam. Der Salinenpark sei „nur zu einem geringen Umfang“ nutzbar, der angelegte Weg über die Trittsteine nur „auf abenteuerliche Weise“ zu überqueren. Man bitte die Verwaltung darum, die Kosten für zwei Brücken zu ermitteln, so Frank Mayer.

Bürgermeister Michael Adam erinnerte daran, dass die Beschlüsse zur Umsetzung der Maßnahme seinerzeit einstimmig gewesen seien. Hans-Peter Weber (CDU) lobte die Umsetzung als „sehr gelungen“ und befand, es könne so bleiben. Stefan Schneider (Die Linke) sah den Kosten/Nutzenfaktor für einen Neubau nicht gegeben.

Jürgen Reimertshofer (Fraktion der Mitte) erinnerte ebenfalls daran, dass zu der Zeit, als er noch der SPD-Fraktion angehörte, der Beschluss einstimmig war. Eine Brücke gehöre aus seiner Sicht nicht zu der umgesetzten Renaturierung.
weiter

25.11.2017
Bericht Saarbrücker Zeitung von Stefan Bolander
Sulzbach/Neuweiler. Architekten stellten im Bauausschuss ihre Pläne für die Grünfläche in Neuweiler vor.

Sie ist ein großer Streitpunkt im kleinen Neuweiler: Die Grünfläche an der Martin-Luther-Straße bei der evangelischen Kirche. Während einige Bürger an einer Nutzung als kleinem Park festhalten möchten, ist der Stadtrat daran interessiert, das kleine Areal zu einer Baufläche umzuwidmen. Letztlich solle darauf gebaut werden, unter anderem, um der ansteigenden Nachfrage nach Neuweiler als Wohnort gerecht zu werden.

„Es geht nicht darum, Geld zu verdienen“, wie Steffen Banuat, Leiter des Bauamtes der Stadt Sulzbach, in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses noch mal klarmachte. Vielmehr gehe es um die Stabilisierung der Einwohnerzahlen. Denn zwischen 1980 und 2017 sei die Zahl von 5022 auf 3786 gesunken, pro Jahr würde der Sulzbacher Stadtteil im Schnitt 42 Einwohner verlieren.

Laut altem Bebauungsplan ist das Areal noch als „Grünfläche-Spielplatz“ ausgewiesen. Eine Änderung mache nur Sinn, wenn der Stadtrat auch dahinterstehen würde. Um sich ein Bild davon zu machen, wie die Fläche nach einer Bebauung eventuell aussehen würde, stellten am vorigen Mittwoch zwei potenzielle Interessenten ihre ersten Entwürfe vor. Bei beiden Entwürfen wäre die Integration von Kleingewerbe möglich.

Ralf Silbernagel vom Büro Hampp Architekten aus St. Ingbert stammt selbst aus Neuweiler, wie er erzählte. „Es muss und soll frischer Wind rein“, fügte er hinzu. Seiner Meinung nach wird die Grünfläche kaum als Erholungsgelegenheit genutzt. Nach seiner ersten Idee könnten entlang der Straßenfront zwischen zwölf und 15 Wohnungen in Dreietagen-Häusern gebaut werden, wovon vier komplett barrierefrei seien. Eine Tiefgarage, ein Glasfahrstuhl und zum Abschluss an der Michael-Blatter-Straße ein Ein- oder Zweifamilienhaus wären ebenfalls denkbar.

Bernd Decker erläuterte, dass man beim Entwurf vom Büro Schaus/Decker Architekten in Sulzbach ein wenig in die Historie abgetaucht sei und sich an einem Entwurf eines Wettbewerbs von 1988 orientieren wolle. Als große Vision könne man dabei eine neue Ortsmitte über die Martin-Luther-Straße hinaus entstehen lassen und somit auch zur Verkehrsberuhigung beitragen.

Für die Grünfläche selbst schwebt dem Büro in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Harion Bau aus Merzig die Errichtung von drei mehrgeschossigen Häusern und einer Tiefgarage vor. Die 21 Wohneinheiten sollen zwischen 76 und 110 Quadratmeter groß sein. „Neuweiler hat Potenzial“, so Bernd Decker.

Fraktionsübergreifend bedankten sich die Mitglieder der Parteien bei den Vortragenden. Gleichzeitig erbat man sich verständlicherweise Bedenkzeit, um sich die Entwürfe – die auch bei der Stadt Sulzbach einsehbar sind – genauer anzuschauen. Die Änderung des Bebauungsplanes solle Anfang kommenden Jahres Thema im Bauausschuss werden.

weiter

11.12.2017
Die Union werde geleitet von der Frage: Was braucht Deutschland, was braucht Europa? Das stellte Angela Merkel nach Sitzungen der CDU-Gremien mit Blick auf anstehende Gespräche mit der SPD heraus. Ziel dieser Gespräche sei es, eine stabile Regierung für Deutschland zu bilden. Merkel ist für ?zügige Gespräche?: Die Menschen hätten gewählt und erwarteten von der Politik jetzt, dass es vorangehe. Deshalb sei es gut, dass man sich bereits am kommenden Mittwoch mit der Spitze der SPD treffe.
27.11.2017
Die CDU ist offen für Gespräche mit der SPD. Die Union wolle ?Stabilität in unserem Land schaffen? und sei ?bereit, Verantwortung zu übernehmen?. Das betonte die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel am 27. November gegenüber der Hauptstadtpresse im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.
CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
© CDU Stadtverband Sulzbach-Saar  | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.55 sec. | 116425 Besucher