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26.06.2017
Ehrenamtsbörse, Gesundheitsamt, Landesamt und LAG Pro Ehrenamt laden ein

Die Zeit der Sommer- Vereins- und Straßenfeste beginnt und viele Vereine nutzen die Gelegenheit, mit Essens- und Getränkeständen ihre Vereinskasse aufzubessern. Aber gerade hier lauern viele Gefahren. So ist bezüglich Hygienevorschriften, Ausschank und Haftung auf viele Dinge zu achten. Deshalb lädt die Ehrenamtsbörse des Regionalverbandes am Donnerstag, den 29. Juni, um 18 Uhr zu einer kostenlosen Info-Veranstaltung ein. Im Schlosskeller im Saarbrücker Schloss klären Hygieneinspekteure des Gesundheitsamtes und Lebensmittelkontrolleure des Landesamtes für Verbraucherschutz über die sorgfältige Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln und die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften auf. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag können die Teilnehmer Fragen stellen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt statt und wird unterstützt von der Sparkasse Saarbrücken. Die Teilnahme ist für die Vereine aus dem Regionalverband Saarbrücken kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Anmeldung und Infos bei der

Ehrenamtsbörse des Regionalverbandes Saarbrücken

Dirk Sold, Fon 0681 506-5347, E-Mail dirk.sold@rvsbr.de
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04.06.2017
Klaus Bouillon (CDU), Minister für Inneres, Bauen und Sport, hat mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die SPD auf Bundesebene nach über einem Jahr Diskussion die Sinnhaftigkeit der Videoüberwachung erkannt hat. Wie heute bekannt wurde, wollen sich die Sozialdemokraten in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl für eine Ausweitung der Videoüberwachung aussprechen.

„Dass die SPD diese Notwendigkeit nun auch im Bund erkennt, ist zu begrüßen. Im Saarland sind wir in der Großen Koalition bereits einig, dass eine Verstärkung der Videoüberwachung bei uns auf den Weg gebracht wird.“ Die dazu bislang geführten Gespräche seien gut verlaufen, so Bouillon, und kündigt an: „Nach der Sommerpause sollen die entsprechenden Gesetze in den Landtag des Saarlandes eingebracht werden.“
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03.06.2017
10. bis 14.7.2017:

Filmworkshop für Kinder von 6 bis 14 Jahre

im Rahmen der Ferienbetreuung des Mehrgenerationenhauses der LAG Pro Ehrenamt

Saarland

 

30.7. – 4.8.2017:

Internationaler Filmworkshop für Jugendliche

der Deutsch-polnischen Gesellschaft Saar e.V.

 

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Workshop für Kinder von 6 bis 14 Jahre

in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus der LAG Pro Ehrenamt Saarland

Termin: 10. bis 14.7.2017

Ort: Kultur- und Werkhof Nauwieser 19, 66111 Saarbrücken

 

Im Rahmen der Ferienbetreuung des Mehrgenerationenhauses der LAG Pro Ehrenamt

Saarland (3. bis 14.7.2017) bietet das Saarländische Filmbüro e.V.

wieder einen fünftägigen Video-Workshop für Kinder zwischen 6 und 14

Jahren an.

Der Videoworkshop findet in der zweiten Woche der Ferienbetreuung statt.

Die Leitung haben Françoise Fournelle und Oliver Schwartz.

Bevor die Kinder ihren eigenen Film drehen, wird in der Gruppe

überlegt, was zur Entstehung eines Films alles dazugehört. Danach werden Ideen

gesammelt, ein Drehbuch geschrieben und gedreht, wobei die Kinder

sowohl vor als auch hinter der Kamera agieren können. Am letzten Tag

der Ferienbetreuung wird ein Filmplakat gestaltet und der Film

gezeigt, wozu auch Eltern und FreundInnen eingeladen werden.

 

Die Kinder können für jede Woche der Ferienbetreuung einzeln oder für

beide Wochen angemeldet werden.

 

Im Teilnahmebeitrag in Höhe von 95 Euro/Woche sind Frühstück,

Mittagessen sowie Material- und Ausflugskosten enthalten.

 

Weitere Infos zum Programm der Ferienbetreuung und Anmeldeformular s. Anhang

 

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Internationaler Filmworkshop der

Deutsch-polnischen Gesellschaft Saar e.V.

30.7. – 4.8.2017

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus Polen, der

Ukraine und Deutschland, die am Medium Film interessiert sind.

In Zusammenarbeit mit der Landesmedienanstalt Saarland (LMS), der koob

film media art und dem Saarländischen Filmbüro e.V. werden die

TeilnehmerInnen in die Themen Kurzfilm, Dokumentation, Reportage oder

Trailer für fiktive Filme eingeführt.

Techniken wie Bildgestaltung, Filmsprache und Ästhetik vermittelt der

Referent in den professionell ausgestatteten Räumen der

Landesmedienanstalt Saar (LMS). Die Unterbringung erfolgt im

Ökologischen Schullandheim Spohnshaus in Gersheim.

Ein besonderer Reiz dürfte darin bestehen, dass der Workshop auch mit

jungen Leuten aus Polen und aus der Ukraine besetzt.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 50 €

 

Anmeldungen bitte unter

Telefon: 06843 58 99 913 oder

Mail: Jerzy Wegrzynowsk (jerzy.wegrzynowski@spohnshaus.de)

 

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Die Pädagogische Filmarbeit des Saarländischen Flmbüros e.V. wird

gefördert vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes.

 

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Saarländisches Filmbüro e.V.

Nauwieserstraße 19

66111 Saarbrücken

 

tel   +49 (0)681 360 47

fax   +49 (0)681 374 66 8

mobil +49 (0)177 534 60 78

 

Das Saarländische Filmbüro e.V. wird gefördert von der Saarland Medien

 

www.filmbuero-saar.de

CDU -Fraktion im Regionalverband Saarbrücken
Anja Kugler M. A., Geschäftsführerin
Schlossplatz 12
66119 Saarbrücken
Tel: 0681 / 506 85 00
Fax: 0681 / 506 85 99
E-Mail: mail@cdu-rvs.de
Internet: www.cdu-regionalverband.de
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13.04.2017
Auch ältere Familien, gleichgeschlechtliche Paare sowie Alleinstehende gesucht

Der Pflegekinderdienst des Regionalverbandes lädt alle Interessierten zu einem Infotag am Donnerstag, den 27. April, um 18 Uhr in den Kleinen Saal des Saarbrücker Schlosses ein. Dort informieren Mitarbeiter des Jugendamtes interessierte Familien, Paare und Alleinstehende über die Aufnahme eines Pflegekindes. Auch Pflegefamilien mit mehrjähriger Erfahrung berichten aus ihrem Alltag und stehen für Fragen zur Verfügung.

Rund 1.000 Kinder und Jugendliche im Regionalverband können aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen. Lediglich ein Drittel von ihnen lebt in Pflegefamilien. Der Großteil ist in stationären Einrichtungen untergebracht. Deshalb wirbt der Regionalverband verstärkt um Menschen, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes vorstellen können, damit vor allem jüngere Kinder nicht stationär untergebracht werden müssen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Pflegeeltern werden ist nicht nur für junge kinderlose Paare interessant. Wir wenden uns auch an Paare, die bereits eigene leibliche Kinder haben, an gleichgeschlechtliche Paare sowie an Alleinstehende. Wir suchen auch ältere Paare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind und die ein älteres Kind aufnehmen würden.“

Seit Anfang 2014 bietet der Pflegekinderdienst alle sechs Monate einen Infotag für Interessenten an. Die Infotage sind stets gut besucht. Aus diesem Kreis haben in der Folgezeit viele Paare und Einzelpersonen ein Bewerberseminar absolviert, das sie für die Aufnahme eines Pflegekindes vorbereitet. Bei fast allen lebt inzwischen auch ein Pflegekind. Im Internet unter www.regionalverband-saarbruecken.de/eltern/pflegeeltern finden Sie den Selbsterfahrungsbericht einer Pflegemutter, die über das sogenannte „Anbahnungsverfahren“ und die ersten Annäherungsversuche mit ihrem Pflegesohn erzählt.

 

Wenn Sie sich vorstellen können, einem Kind ein neues Zuhause geben zu können, melden sie sich beim Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken. Dort wird man Sie ausführlich beraten. Oder melden Sie sich an für den Infotag am 27. April um 18 Uhr im Kleinen Saal des Saarbrücker Schlosses.

Weitere Informationen und Anmeldung:

E-Mail: jugendamt-pflegekinder@rvsbr.de

Tel.: 0681 506-5112
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13.04.2017
Das saarländische Gesetz über die Sonn- und Feiertage stellt für Roland Theis zu Recht Feiertage wie den Karfreitag unter besonderen Schutz, da dies dem besonderen Charakter dieser "stillen Feiertage" gerecht werde.  Das Verbot von öffentlichen Tanzveranstaltungen oder des Betriebes von Spielhallen ermögliche den Menschen in unserem Land die Würdigung des für die Tradition unserer christlichen Kultur so wichtigen Ereignisses.

Der Generalsekretär der CDU Saar, Roland Theis, erklärt dazu: "Für uns sind die Regelungen zum Schutz dieser besonderen Tage Ausdruck des Respekts vor dem Glauben, der unser Land prägt und auf dem fundamentale Werte wie die Menschenwürde aufbauen. Darüber hinaus schaffen diese Tage auch in unserer säkularen Gesellschaft Räume zur Entschleunigung.

Gerade in einer von vielen als lauten, schnellen, von Veränderung und zum Teil Ängsten geprägten Zeit ist dies von besonderer Bedeutung. Die CDU Saar hält daher am bestehenden Schutz christlicher Feiertage fest. Für uns sind die Regelungen zum Schutz dieser besonderen Tage ein schützens- und erhaltenswertes Kulturgut.“



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13.04.2017
Regionalverband, Stadt und Land starten neue Lösung für Inklusion an Schulen
Das Jugendamt des Regionalverbandes leistet derzeit in rund 240 Fällen Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche in Form von Integrationshelfern in Schulklassen. Ab 1. Februar sollen an acht ausgewählten Schulen diese bisherigen Einzelintegrationshilfen durch fest an der Schule verankerte Betreuungskräfte ersetzt werden. Der Regionalverband hat deshalb zusammen mit dem Bildungsministerium, der Landeshauptstadt sowie mehreren freien Trägern sogenannte "Infrastrukturangebote zur Teilhabesicherung" an acht Standorten entwickelt.

 

Seit 2004 haben sich die Fallzahlen des Jugendamtes in diesem Bereich um das zwanzigfache erhöht. Durch die neue Lösung möchte der Regionalverband die Inklusion an Schulen dahingehend verändern, dass das Kind nicht mehr seine individuelle Hilfsperson mitbringen muss, sondern diese Teilhabeunterstützung in der Schule bereits vorhanden ist. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Nach der bisherigen Regelung kann es passieren, dass in einer Klasse neben den 20 Kindern auch noch vier erwachsene Integrationshelfer sitzen. Mit dem neuen Modell werden an den acht ausgewählten Schulen zukünftig fest beschäftigte Betreuungskräfte bereitstehen. Dadurch werden wir die Betreuung verbessern, Teilhabe erleichtern, Bürokratie abbauen und die Kostensteigerung bremsen.“ Das Gesamtbudget für die Betreuungsteams an den acht Schulen beläuft sich auf 645.000 Euro und kann durch den Wegfall der über 50 Einzelfallhilfen vollständig refinanziert werden.

 

Bildungsminister Ulrich Commerçon: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt neue Wege in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe erproben und in den schulischen Förderkonzepten verankern können. Die Versorgung im Einzelfall ist durch die geplante Ausgestaltung gesichert und der Präventionsgedanke wird gestärkt.“

Bei sechs der acht Standorte handelt es sich um Grundschulen der Landeshauptstadt Saarbrücken. Bildungsdezernent Thomas Brück: „Wir freuen uns, dass ein Teil unserer städtischen Grundschulen in Saarbrücken von der neuen Lösung profitieren kann. Es wird der Atmosphäre in den Klassen gut tun, wenn sich die Schülerinnen und Schüler, die individuelle Unterstützung brauchen, auf eine feste Bezugsperson konzentrieren können.“

Die Betreuungsteams werden zum 1. Februar an den sechs Saarbrücker Grundschulen Dellengarten, Ordensgut, Folsterhöhe, Füllengarten, Weyersberg und Rastpfuhl sowie an der Sulzbacher Mellinschule und der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Bellevue eingerichtet. Als Träger sind das Jugendhilfezentrum der Landeshauptstadt, Miteinander leben lernen, der Arbeiter-Samariter-Bund, die AWO und die Lebenshilfen Saarbrücken und Dudweiler mit im Boot.

 

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30.03.2017
Ruth Wendels vermittelt bei Problemen am Übergang von der Schule in den Beruf

Seit Februar bietet die Jugendkoordinatorin des Regionalverbandes einmal wöchentlich auch in Sulzbach eine Sprechstunde an. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für Schülerinnen, Lehrkräfte und sozialpädagogisches Fachpersonal an den Berufsschulen im Regionalverband für Fragen zum Übergang von der Schule in den Beruf. Insbesondere Schüler, die keine Aussicht auf den erfolgreichen Abschluss einer Berufsfachschule haben, sollen frühzeitig über die Unterstützungsangebote informiert werden. Die Jugendkoordinatorin bietet eine vermittelnde Beratung an, das heißt: Sie vereinbart Termine mit den richtigen Stellen, die dann mit der passgenauen und dem Einzelfall angemessenen Beratung fortfahren. Die Sprechstunden finden freitags zwischen 9 und 11 Uhr in der Sulzbachtalstr. 115-119 statt, wo sich auch das Jobcenter, die Bundesagentur für Arbeit und das Sozialraumbüro befinden.

 

„Ich bin ein bisschen wie die Spinne im großen Netz der Unterstützungsmöglichkeiten – ich kenne mittlerweile wohl alle maßgeblichen Institutionen und Menschen, die beim Thema Übergang Schule-Beruf im Regionalverband Saarbrücken helfen können“, beschreibt Ruth Wendels ihre Arbeit als Jugendkoordinatorin des Regionalverbandes. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt bei den beruflichen Schulen, dabei insbesondere auf den zweijährigen Berufsfachschulen, die zum mittleren Bildungsabschluss führen, darunter die Handels-, Sozialpflege- und Gewerbeschulen.

 

Um die Kontakte für eine weitere Beratung möglichst sinnvoll und passgenau zu gestalten, arbeitet sie dabei eng mit der Jugendberufsagentur, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Schuldnerberatung, dem Schulpsychologischen Dienst oder auch freien Trägern zusammen. Die Personalkosten für die Stelle der Jugendkoordinatorin werden zur Hälfte vom saarländischen Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bezuschusst.

Sprechzeit in Sulzbach: Freitags, 9-11 Uhr in der Sulzbachtalstr. 115-119

Terminvereinbarung unter Telefon 0681 506-5103
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20.03.2017
Jugendamt des Regionalverbands legt Kooperationsleitfaden neu auf

Der Kooperationsleitfaden „Schule und Jugendhilfe im Regionalverband Saarbrücken bei Schulverweigerung“ liegt in einer neuen und überarbeiteten Version bereit. Dieser richtet sich an alle Schulen, freien Träger der Jugendhilfe sowie Lehrkräfte im Regionalverband. Der Leitfaden dient einer möglichst schnellen und einheitlichen Vorgehensweise bei Schulverweigerung auf der Basis gesetzlicher Grundlagen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Schulverweigerung kann im schlimmsten Fall mit einem Schulabbruch und den entsprechenden Negativfolgen für den gesamten Lebensverlauf enden. Damit es nicht so weit kommt, steht sowohl der Schule als auch dem Elternhaus ein Helfersystem zur Verfügung, das möglichst Hand in Hand und zeitnah miteinander kooperieren sollte.“

Nach Angaben des Diakonischen Werkes an der Saar haben sich im vergangenen Jahr 137 Jugendliche an die Beratungsstelle bei Schulverweigerung in Saarbrücken gewandt. Das waren 30 mehr als 2015. In den meisten Fällen konnte ein Schulabbruch vermieden werden. Knapp 90 Prozent der Jugendlichen kehrten entweder in das Schulsystem zurück oder wurden in eine geeignete Anschlussmaßnahme wie beispielsweise eine therapeutische Maßnahme oder eine berufliche Vorbereitung vermittelt.

Unter Federführung des Jugendamtes des Regionalverbandes Saarbrücken wurde mit Vertretern der freien Jugendhilfe und Schulen ein Kooperationsablauf entwickelt, der kurz und prägnant die Aufgaben und Zuständigkeiten von Schule, Jugendhilfe und Behörden zusammenfasst und alle wichtigen Formulare enthält. Ansprechpartner in diesem Netzwerk sind unter anderem der schulpsychologische Dienst, Beratungsstellen, Schulsozialarbeiter, der SOS-Jugenddienst, das Jugendamt sowie die Polizei. Der Regionalverband nimmt damit als Träger der Jugendhilfe seine Verantwortung wahr, die schulische Ausbildung und soziale Integration junger Menschen zu fördern. Dazu gehört auch die enge Kooperation mit den Schulen bei klassischen Jugendhilfe-Themen. Der Kooperationsleitfaden kann online unter www.regionalverband-saarbruecken.de/schule/schulsozialarbeit heruntergeladen werden.

Hintergrund:

Die aktive und passive Schulverweigerung tritt mittlerweile vermehrt in allen

Schulformen – auch im Primarbereich – auf. Lehrkräfte sind gefordert, Schülerinnen und Schüler zum Schulbesuch zu motivieren, sie zu integrieren und bei Verweigerungshaltung zeitnah die Erziehungsberechtigten einzubinden. Damit Schulverweigerung sich nicht verfestigt, ist ein frühzeitiges Erkennen und Entgegenwirken im Zusammenspiel von Schule, Elternhaus und verschiedenen Kooperationspartnern entscheidend. Dabei ist eine genaue Beobachtung, Dokumentation und unmittelbare Reaktion unerlässlich. Hilfestellung leistet der Kooperationsleitfaden des Jugendamtes des Regionalverbands Saarbrücken.
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15.03.2017
Die CDU Saar kritisiert den Erlass zur Leistungsbewertung von Bildungsminister Commerçon. CDU-Bildungsexpertin Nadine Schön bemängelt, dass Commerçon keine Konsequenzen aus der breiten Kritik am ursprünglichen Entwurf des Leistungserlasses gezogen und nur kleine Veränderungen vorgenommen habe: „Mit dem neuen Erlass stößt der Bildungsminister schon wieder die Lehrer und Schüler vor den Kopf. Es gibt keine Spur von der Mitbestimmung, für die er sich öffentlich so gerne stark macht. Auch inhaltlich ist der Erlass ein Affront gegenüber den Lehrkräften und den Schülern. Alle Schulformen werden über einen Kamm geschoren. Wir hätten gerne einen eigenen Erlass für die unterschiedlichen Schulformen Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Förderschule.“

In den Augen von Nadine Schön ist der Erlass geprägt von tiefem Misstrauen gegenüber den Lehrern und beseelt von dem Anspruch, alles bis ins kleinste Detail regeln zu wollen. „Commerçon lässt die Lehrer mit hohen bürokratischen Anforderungen und dem Druck der Umsetzung der teilweise völlig unpraktikablen Anforderungen alleine im Regen stehen. Für die CDU geht Unterrichten ganz klar vor Dokumentieren. Der Leistungserlass des Bildungsministers sorgt aber dafür, dass die Lehrer so sehr mit Berichten beschäftigt sein werden, dass dadurch Zeit zum Unterrichten fehlt. Er erweist damit also nicht nur den Lehrern sondern auch den Schülern einen Bärendienst!“

Für die CDU muss Leistung in der Schule vergleichbar sein. Dazu gehören natürlich die Noten aus Klassenarbeiten, mündliche Leistungen, Mitarbeit sowie Rechtschreibung - aber auch, dass die Vergleichbarkeit bei Bewertungen berücksichtigt wird. „Durch den Erlass gibt es künftig nicht einmal die Chance, einen Notenspiegel zu sehen und somit einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen, wo man als Schüler im Klassenvergleich steht“, kritisiert Schön.

Die CDU wird den Erlass in seiner jetzigen Form nicht akzeptieren. „Dieser Erlass muss nach der Wahl geändert werden. Gute Pädagogik und individuelle Förderung brauchen Zeit und Kompetenz. Dieser Erlass schafft aber Bürokratie und Verunsicherung. Wir wollen als CDU eine Entlastung der Lehrer von Verwaltungs- und Schreibaufgaben sowie von technischer Unterstützungsleistung. Dafür kämpfen wir“, sagt Nadine Schön.



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15.03.2017
Die CDU Saar spricht sich gegen die Einführung des Wahlrechts auf der kommunalen Ebene für Nicht-EU-Ausländer aus, wie es derzeit durch die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen geplant und auch von den Linken im Saarland gefordert wird. "Gerade die jüngsten Diskussionen um Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter zeigen, dass das der falsche Weg ist. Damit würden wir noch stärker als bisher zulassen, dass Konflikte aus Nicht-EU-Staaten in der deutschen Demokratie ausgetragen werden könnten“, so Generalsekretär Roland Theis.

Theis warnt dabei vor Fehlentwicklungen: "Wir müssen aufpassen, dass bei uns nicht auch Parteien wie in den Niederlanden entstehen, die sich wie die niederländische Partei `Denk` als reine Migrantenparteien verstehen. Diese Partei orientiert sich inhaltlich auffallend stark an der Linie der türkischen Regierung. Das lehnen wir kategorisch ab."

Die Linken im Saarland gehen sogar noch einen Schritt weiter. Lafontaine sieht in seinem Wahlprogramm vor, dass Nicht-EU-Ausländer auch bei Landtagswahlen wählen dürfen. "Wir halten das für einen gefährlichen Weg. In der CDU engagieren sich viele Bürger türkischer Herkunft mit und ohne deutschen Pass. Das ist richtige Integration. Was die Linken vorschlagen, ist der Weg zu Parteien, die die Parallelgesellschaften nur zementieren würden,“ so Theis.
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