Neuigkeiten
22.02.2018
Bericht Wochenspiegel
Sulzbach: Schüler aus den weiterführenden Schulen haben die Chance sich ausführlich zu informieren
Auch die Bundeswehr wird mit einem Stand bei der Ausbildungsmesse in der Aula präsent sein und über die Ausbildung bei der Bundeswehr informieren. 
Mehr als 500 Jugendliche werden an diesem Freitag, 23. Februar, in der Sulzbacher Aula erwartet. Dort findet von 9 bis 14 Uhr auf allen drei Etagen die 7. Ausbildungsmesse Sulzbachtal statt.
 
Seit 2012 organisiert die Stadt diese Messe. Die erfolgreiche Veranstaltung für junge Menschen hat sich etabliert und die Bereitschaft zur Teilnahme ist ungebrochen. Erneut ist es dem Organisationsteam um die Leiterin der Abteilung Zukunft der Stadtverwaltung Sulzbach, Heike Kneller-Luck, gelungen, zahlreiche Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Beratungsfirmen und weiterführende Fachschulen als Aussteller zu gewinnen. Mit 26 Teilnehmern ist die Ausbildungsmesse ausgebucht. Bürgermeister Michael Adam freut sich, dass in diesem Jahr Dr. Heino Klingen, der Hauptgeschäftsführer der IHK des Saarlandes, die Schirmherrschaft übernommen hat.
„Alle interessierten Schüler aus den weiterführenden Schulen der Region haben die Chance, sich bequem und aus erster Hand über die unterschiedlichen Ausbildungsgänge in Handwerk, Industrie, Handel, Gesundheitswesen, Bildung und Dienstleistungen zu informieren“, betont Adam und ergänzt: „Im direkten Gespräch mit den Vertretern der Aussteller können die Jugendlichen alles Wissenswerte über die Ausbildung und die Unternehmen erfahren und zudem Kontakte knüpfen.“
In der Vergangenheit seien so bei der Ausbildungsmesse Sulzbachtal zahlreiche Bewerbergespräche angebahnt und Lehrstellen vermittelt worden. In diesem Jahr sind wieder einige neue Austeller dabei, wie die Firma Hoya Lichttechnik aus Ensheim, der Lebensmitteldiscounter Aldi, das Ausbildungszentrum AGV Bau Saar und das Deutsche Rote Kreuz. Das DRK informiert unter anderem über seinen Freiwilligendienst und die Ausbildung zum Rettungssanitäter. Auf allen Ebenen der Aula sind auch Betriebe aus Sulzbach dabei, von der weltweit agierenden Firma Hydac über die örtlichen Autohändler Birkelbach sowie Jost und Pilger, bis hin zur Knappschaftsklinik, dem cts-Alten- und Pflegeheim St. Anna in Neuweiler, dem Sanitätshaus Doppler, der Zahnarztpraxis Dr. Katrin Nauert, der dm-Drogerie-Markt-Kette in Sulzbach, der Debeka Versicherung und der Firma Urgo im Industriegebiet von Neuweiler.
 
Ebenfalls vertreten sind die Polizei, das Ministerium für Bildung und Kultur, die Sparkasse Saarbrücken, das Berufsbildungszentrum in Sulzbach, die Bundeswehr, die AOK, der Awo-Landesverband, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Handwerkskammer, Stahl- und Apparatebau Leffer aus Dudweiler, das Jobcenter und natürlich die Industrie- und Handelskammer.
Die offizielle Eröffnung der Ausbildungsmesse ist um 10 Uhr in der Galerie der Aula.
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22.02.2018
 Neuweiler:Sonntag, 4. März 2018, 10:30 Uhr Gasthaus Neuweiler Hof, Hochstraße 119

 

Die Diskussion um die Grünfläche in der Ortsmitte hat viele in Neuweiler in den vergangenen Monaten beschäftigt. 

Auch die Mitglieder der CDU haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt und wir möchten nun unsere Ideen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. 

Nutzen Sie die Gelegenheit und bringen Sie sich ein. Besuchen Sie unsere Bürgerversammlung.

 

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21.02.2018
 Sulzbach: Die Generation der Menschen, die sich selbst nicht gerne als Senioren bezeichnen, trafen sich am 20. Februar in der Begegnungsstätte Kompass in Sulzbach zum „Fakten Check ü60“, um von den Verantwortlichen zu erfahren, was in Sulzbach für ältere und behinderte Menschen getan wurde und künftig noch passieren soll. Die Senioren Union (SU) der CDU Sulzbach hatte zum Gedankenaustausch an diesem Nachmittag eingeladen und anhand der Fülle an Besuchern wurde schnell deutlich, dass diese Generation keine Minderheit der Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sulzbach darstellt. Peter Bastian begrüßte den Verwaltungschef der Stadt Michael Adam und den Kreisvorsitzenden der SU Manfred Maurer, der gleichzeitig Erster Beigeordneter des Regionalverbandes ist. Es wurde klar, dass es für Kommunen generell eine Herausforderung darstellt, sich angemessen um „ü60“ zu kümmern. Die Fakten in Sulzbach belegen aber etwas anderes: „Sulzbach ist, neben Kleinblittersdorf und Püttlingen gut aufgestellt.“ schildert Maurer die Situation im Regionalverband. Hauptziel sei es, dass ältere Menschen in ihrem eigenen Umfeld so lange wie möglich verblieben, um eine Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu gewährleisten. Das Problem der Vereinsamung älterer Menschen würde dadurch eingedämmt. 
In Sulzbach liegt ein Hauptaugenmerk der Zielgruppe auf dem Thema innere Sicherheit, welches mit der neuen Citywache und der Sicherheitspartnerschaft mit dem Innenministerium verstärkt werde. Eine erhöhte Anwesenheit der Ordnungskräfte sei die Folge. Auch das in Sulzbach vorherrschende Angebot für Freizeitaktivitäten in den unterschiedlichen Einrichtungen der Stadt, wie etwa im Salinenpark oder im neu renovierten Sportzentrum finde guten Anklang. An weiteren Themen, wie Mobilität und Nahversorgung, gerade für behinderte Mitmenschen, werde in Sulzbach gut gearbeitet, so am Bahnhof und an den neuen Bushaltestellen mit Barrierefreiheit und Blindenleitsystem. Die für Senioren vorhandenen Gremien, wie etwa der Seniorenbeirat, die Behindertenbeauftragte oder durch die Stadt organisierte Veranstaltungen (Tanztee, Kirmesnachmittage) arbeiten regelmäßig mit vielen Institutionen und dem Ehrenamt „gesund“ zusammen. Vereine wie Kneipp, die Altenheime, die Klinik aber auch Kunst und Kultur seien gut miteinander vernetzt. Die durch die Senioren Union zusammengetragenen Fakten des Checks ergaben aber auch rege Diskussion, was zeigt, dass die Generation ü60 zum Mitmachen in Sulzbach bereit und angetreten ist. Als Tragpfeiler der Gesellschaft wolle man nicht zum „alten Eisen“ gehören. Im Gegenteil, es gab vielmehr die Übereinstimmung, sich aktiv weiter an interessanten Projekten für diese Altersgruppe in Sulzbach zu beteiligen. Zum Abschluss gab es bei Kaffee und Kuchen interessante Gespräche, die wieder etwas gemütlicher stattfanden. Der Fakten Check, eine sinnvolle und konstruktive Veranstaltung der Senioren Union in Sulzbach.
 
 
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19.02.2018
Bild CDU Saar // Bericht Saarbrücker Zeirung
Neuer Regierungschef im Saarland soll der bisherige CDU-Landtagsfraktionschef Tobias Hans werden.
Saarbrücken. Das Saarland verliert seine Ministerpräsidentin: Annegret Kramp-Karrenbauer zieht einen Parteijob den Regierungsaufgaben vor. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ zuerst berichtete, soll der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Saar-Landtag, Tobias Hans, ihr Nachfolger werden. dpa
Die designierte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Rücktritt als saarländische Ministerpräsidentin angekündigt. „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte sie nach einer Sitzung des CDU-Vorstandes am Montag in Berlin. Deutschland befinde sich politisch in einer sehr schwierigen Phase. Wenn man gefragt werde, müsse man bereit sein, Verantwortung zu tragen. Das Saarland sei gut aufgestellt, sagte die 55-Jährige.
Neuer Regierungschef im Saarland soll der bisherige CDU-Landtagsfraktionschef Tobias Hans (40) werden. Er werde schnellstmöglicht die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer antreten, hieß es am Montag aus Parteikreisen. Darüber hatte zuvor die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet.
Seine Nominierung sei für Montagabend durch den CDU-Landesvorstand und der CDU-Fraktion vorgesehen. Hans, seit 2009 im Landtag, solle das Amt als Regierungschef möglichst schnell antreten: Er könne bereits in der nächsten Landtagssitzung am 14. März von der schwarz-roten Mehrheit gewählt werden, hieß es.
Hans hat Informationswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Anglistik an der Uni des Saarlandes studiert. Seit 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Fraktion. Seit November 2015 ist er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Saarland.
Der bisherige Minister für Finanzen, Europa und Justiz, Stephan Toscani (CDU), soll laut Kreisen neuer Landtagspräsident werden. Auch dies werde bei der Sitzung am Montagabend beschlossen. Toscani würde somit Klaus Meiser folgen, der in der vergangenen Woche wegen einer Finanzaffäre beim Landessportverband für das Saarland zurückgetreten war. Zuvor hatte die „Saarbrücker Zeitung“ darüber berichtet.
Kramp-Karrenbauer war im August 2011 erstmals zur Regierungschefin im kleinsten deutschen Flächen-Bundesland gewählt worden. Nach dem CDU-Sieg bei der Landtagswahl 2017 führte sie die CDU in eine große Koalition mit der SPD.
CDU-Chefin Angela Merkel schlug die 55-Jährige am Montag in Präsidium und Vorstand der Partei offiziell für das Amt vor. Kramp-Karrenbauer soll auf dem CDU-Parteitag am 26. Februar in Berlin als Nachfolgerin des scheidenden Generalsekretärs Peter Tauber (43) gewählt werden. Die Entscheidung Merkels gilt auch als wichtige Weichenstellung der Vorsitzenden für die Zukunft der CDU - Kramp-Karrenbauer werden in der Partei beste Chancen für eine Nachfolge der Kanzlerin im Parteivorsitz und womöglich auch im Regierungsamt gegeben.
„Frau Merkel hat mit der Benennung von Kramp-Karrenbauer auf jeden Fall ein Zeichen auch mit Blick auf den Parteivorsitz gesetzt“, sagte der Trierer Politikwissenschaftler Uwe Jun der Deutschen Presse-Agentur. Auch beim künftigen Kanzlerkandidaten könnte sie nun „ein wichtiges Wort mitreden“.
Rein „hierarchisch formell“ erscheine der Wechsel von der Saar-Ministerpräsidentin zur Generalsekretärin „zunächst wie ein Rückschritt“, sagte der Professor. Tatsächlich gebe ihr der Posten „gute Handlungsmöglichkeiten“ - und sie könne sich „auf dem Berliner Parkett ganz gut präsentieren“.
Kramp-Karrenbauer will in der CDU als neue Generalsekretärin eine umfassende Programmdebatte vorantreiben. „Die Programmdiskussion ist ein Angebot an alle Gruppierungen in der Partei“, sagte sie. Die christlich-sozialen Wurzeln sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die konservativen Wurzeln der Partei. Der Prozess soll „von der Basis an die Spitze“ erfolgen. Das soll Grundlage sein für die Aufstellung der Partei für das nächste Jahrzehnt. Die Demokratie brauche starke Volksparteien.
Die Saarländerin, Spitzname „AKK“, gilt als enge Vertraute Merkels und ist für einen sachlich-analytischen Politikstil und ihre unaufgeregte Art bekannt. Seit 2010 sitzt Kramp-Karrenbauer im CDU-Bundespräsidium.
Bei der Landtagswahl im Saarland Ende März hatte Kramp-Karrenbauer ihrer Partei trotz des Hypes um den damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz einen klaren Sieg gesichert. Die CDU erreichte 40,7 Prozent CDU und lag damit klar vor der SPD, die auf 29,6 Prozent kam.
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19.02.2018
 Annegret Kramp-Karrenbauer kandidiert auf Vorschlag der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, beim Parteitag am 26. Februar 2018 als Generalsekretärin der CDU Deutschlands.
Ihre Erklärung im Worlaut.
Die Vorsitzende der CDU, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, informierte am 19. Februar Präsidium und Bundesvorstand darüber, dass sie dem Bundesparteitag am 26. Februar 2018 die Landesvorsitzende der CDU Saar, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, zur Wahl als Generalsekretärin der CDU Deutschlands vorschlagen wird. Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte sich zu dieser Kandidatur bereit. Sie wolle sich "bewusst in den Dienst der Partei stellen" und damit "Mitglieder, Funktionäre und Anhänger ermutigen, gemeinsam weiter für die Zukunft der CDU als starke Volkspartei der Mitte zu arbeiten". 
Die vollständige Erklärung von Annegret Kramp-Karrenbauer im Wortlaut:
"In den vergangenen Tagen hat mich die Bundesvorsitzende Angela Merkel gebeten, im Team mit anderen stärker bundespolitische Verantwortung entweder in einem möglichen neuen Bundeskabinett oder in der Bundespartei zu übernehmen. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leichtgemacht, denn die Wählerinnen und Wähler im Saarland sprachen mir vor knapp einem Jahr bei der Landtagswahl mit 40,7 Prozent ihr Vertrauen aus. Gleichzeitig erleben wir eine der schwierigsten politischen Phasen in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ich bin der Auffassung, dass man gerade in solchen Zeiten nicht nur von Verantwortung reden darf, sondern auch dazu bereit sein muss, sich persönlich zu engagieren. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, von meinem Amt als Ministerpräsidentin des Saarlandes zurückzutreten und auf dem Bundesparteitag am 26. Februar 2018 für das Amt der Generalsekretärin der CDU Deutschlands zu kandidieren.
 
Ich danke den Saarländerinnen und Saarländern von ganzem Herzen für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich hatte mir fest vorgenommen, mein Amt als Ministerpräsidentin, um das ich so hart gekämpft habe, mit aller Kraft weiterzuführen. In der Abwägung zwischen der aktuellen, sehr schwierigen bundespolitischen Situation und dem inhaltlich und personell gut aufgestellten Saarland, habe ich mich aber dazu entschlossen, diesen Weg in die Bundespartei zu gehen. Dies tue ich in der Gewissheit, dass das Saarland mit dem neuen Bund-Länder-Finanzausgleich, der anlaufenden Investitionsoffensive und dem Zukunftspakt für Kommunen sowie mit meinen Kolleginnen und Kollegen der Landesregierung und des Landtages für die Zukunft sehr gut gewappnet ist. Der gerade ausgehandelte Koalitionsvertrag im Bund erhält für meine saarländische Heimat viele Chancen. Ich werde auch in meiner neuen Funktion meinen Beitrag dazu leisten, dass sie genutzt werden können.
 
Ich habe mich sehr bewusst für das Engagement in der Bundespartei und gegen ein mögliches Ministeramt entschieden. Die Grundlage für eine erfolgreiche Bundesregierung sind stabile politische Verhältnisse. Politische Stabilität braucht aber starke Volksparteien, die ein Angebot für möglichst viele Menschen in unserem Land machen. Wir stehen vor enormen globalen Herausforderungen, die auch von uns in Deutschland Antworten verlangen. Was müssen wir tun, damit die Menschen in Deutschland von der Digitalisierung profitieren? Wie schaffen wir für Menschen in Krisengebieten Zukunftsperspektiven vor Ort und wie leben wir mit denen, die zu uns gekommen sind, in Freiheit und Frieden zusammen? Wir stärken wir ein Europa, das sich auf gemeinsame Werte beruft und diese in der Welt erfolgreich vertritt? Wie schaffen wir Zusammenhalt in einer Gesellschaft, in der der Einzelne immer stärker zum Maß aller Dinge wird? Praktische Antworten auf diese Fragen muss ein kluges Handeln in Regierung und Parlament geben. Aber die wertebasierte Grundlage müssen die politischen Parteien im Diskurs, in Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern legen. Als langjährige Regierungspartei muss sich die CDU dieser Herausforderung intensiver als andere Parteien stellen. Wir brauchen eine programmatische Debatte über die konservativen, christlich-sozialen und liberalen Antworten, die wir politisch geben wollen, um das Leben der Menschen in Deutschland besser zu machen.
 
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch in Zukunft in Deutschland starke Volksparteien brauchen und keine allein durch Personen getragenen politischen Sammlungsbewegungen. Daran werde ich, wenn die Delegierten des Bundesparteitages mir ihr Vertrauen schenken, mit aller Kraft arbeiten. Mit meiner Entscheidung möchte ich mich nicht zuletzt bewusst in den Dienst der Partei stellen und damit Mitglieder, Funktionäre und Anhänger ermutigen, gemeinsam weiter für die Zukunft der CDU als starke Volkspartei der Mitte zu arbeiten."
 
(Veröffentlicht von CDU LV Saar)
 
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15.02.2018
Bericht Saarbrücker-Zeitung von Thomas Feilen
 Sulzbach. Das traditionelle Aschermittwochstreffen nutzte der neue Sulzbacher Stadtmanager Stefan Wacket, um sich selbst, aber vor allem seine Zeile den versammelten Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden vorzustellen. Das kam bei diesen gut an. Von Thomas Feilen
Wenn Michael Adam zum Aschermittwochstreffen in die Aula einlädt, gibt es jedes Jahr Deftiges. Weil Adam das aber nicht als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Saarbrücken-Land, sondern als Stadtoberhaupt Sulzbachs tut, ist nicht die verbale Abrechnung mit dem politischen Gegner deftig, sondern der Hering in verschiedenen Variationen, den sich die Gäste gerne schmecken lassen.
Und so auch am gestrigen Mittwochmittag wieder: Bürgermeister Adam begrüßte die knapp 80 Gäste aus Wirtschaft und Politik und hatte – wie jedes Jahr – ein paar neuere Informationen dabei. So plane der Investor am Altenwalder Markt, im Oktober seinen Lebensmitteldiscount-Markt zu eröffnen, um so das Weihnachtsgeschäft mitnehmen zu können. Adam wusste auch zu berichten, dass die Großbaustelle Sulzbachtalstraße im September mit dem Auftragen einer neuen Asphaltdecke abgeschlossen werden soll. Das sehe zumindest die aktuelle Zeitplanung des Landesbetriebs für Straßenbau vor. Vorher würden aber die Bushaltestellen am Jobcenter und An der Klinik noch barrierefrei umgebaut 
Den Löwenanteil an der Zeit für Ansprachen überließ der Gastgeber dann aber Stefan Wacket. Der 63-Jährige stellte sich nur kurz persönlich vor, wobei es ihm wichtig war, zu betonen, dass er die Aufgabe des Stadtmanagers ehrenamtlich ausführt. Der Sulzbacher Autohändler hatte dann aber wohlklingende Kunde parat. Wie es sie in anderen Städten wie Homburg oder Heilbronn schon gebe, solle auch die Salzstadt bald über eine Einkaufsplattform verfügen. Die ermögliche den Einkauf von zuhause aus bei einem lokalen Händler, sofern dieser sich für einen Betrag von 30 Euro im Monat auf der bestehenden Plattform www.atalanda.com registrieren lasse. Und das ist nach Wackets Worten nicht ausschließlich für Gewebetreibende sinnvoll. Auch Ärzte oder Apotheker könnten, ja sollten die Chance ergreifen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Der Stadtmanager nannte das Angebot im Internet attraktiv, weil dort auch kulturelle oder andere Veranstaltungen in und von der Stadt Raum finden und so ein aktuelles Umfeld für die Werbung vorhanden sei.
Seinen Optimismus und sein Vertrauen in diese neue Einkaufsplattform unterlegte Wacket mit einem Beispiel: Früher habe er die Kaffeemaschine zur Reparatur nach Saarbrücken gebracht. Jetzt, wo er einen Elektrofachhändler in der Salzstadt kennengelernt habe, könne er die Wartung und Reparatur vor Ort machen lassen. Nicht für die Ohren des anwesenden Händlers bestimmt, gestand er, dass die Arbeit in Sulzbach nicht nur schneller – binnen zweier Tage –, sondern auch billiger erledigt worden sei.
Die Art der Einkaufsplattform mache aber nur Sinn, wenn möglichst viele Geschäftsleute und viele mehr mitmachen. Wer wirtschaftlich überleben wolle, sollte den Konkurrenzgedanken hintanstellen und die Chance zur Moderne nutzten.
Abschließend sagte Wacket noch, dass er just am Mittwochnachmittag einen Besichtigungstermin habe, um ein Ladenlokal zu vermieten, also einen Leerstand in Sulzbach zu beenden.
Bei den anschließenden ungezwungenen Gesprächen bei Hering und – in der überwiegenden Zahl – alkoholfreien Getränken wurden gestern in der Aula neue Kontakte geknüpft oder bestehende verbessert. Es war aber auch zu hören, dass ein Geschäftsmann davon berichtete, dass sich Bürgermeister und Kämmerer über mehr Gewerbesteuer-Einnahmen freuen dürfen, weil im vergangenen Jahr das Geschäft sehr erfolgreich verlaufen sei.
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14.02.2018
 SULZBACH: In der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Sulzbach stand die Wahl des Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl im Jahr 2019 auf der Tagesordnung. Nachdem alle vier CDU Ortsverbände bereits zuvor einstimmig nominiert hatten, wurde Michael Adam mit großer Mehrheit erneut als Bürgermeisterkandidat gewählt.
In seiner Bewerbungsrede erklärte der 49-jährige Amtsinhaber: „Die Stadt Sulzbach liegt mir am Herzen. Ich will die positive Bilanz der vergangenen Jahre im Sinne unserer Stadt weiterführen. Ich möchte, dass auch in Zukunft Sulzbach eine lebenswerte Stadt mit guten Betreuungs- und Bildungssituationen, sowie attraktiven Arbeitsplätzen ist.“ Dafür möchte er sich auch weiterhin als Bürgermeister engagieren und mit kreativen Ideen am positiven Image arbeiten, so der vierfache Familienvater.
Michael Adam hob die Bedeutung guter Kinderbetreuung, solider Finanzen und einer partnerschaftlichen, verlässlichen Unterstützung des Ehrenamtes hervor. Einen sehr hohen Stellenwert maß er auch den Bereichen Wirtschaftsförderung, Sicherheit und Ortsentwicklung bei.
„Wir brauchen viele engagierte Menschen, um unsere Heimatstadt weiter nach vorne zu bringen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber es lohnt sich auf allen Ebenen für Sulzbach zu kämpfen. Das will ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern tun“, Michael Adam abschließend.
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07.02.2018
 Sulzbach Altenwald-Schnappach: Das traditionelle Heringsessen des CDU -Ortsverbands Altenwald-Schnappach findet am Freitag den 16. Februar ab 18 Uhr im"Bistro Unterbayern" in Schnappach statt. Ehrengäste sind Sozialministerin Monika Bachmann und Bürgermeister Michael Adam, die auch Fragen zu aktuellen politischen
 
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07.02.2018
Neuweiler: Die CDU Neuweiler veranstaltet auch in diesem Jahr wieder ein Heringsessen im Freizeitheim Neuweiler. Am Freitag, dem 16. Februar gibt es ab 18 Uhr Heringe mit Pellkartoffeln für 4,50 EUR. Nachdem die Veranstaltung des Ortsverbandes im vergangenen Jahr großen Anklang fand, soll sie zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Hofer Christdemokraten werden. Der Ortsvorsitzende Uwe Frank freut sich mit den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern auf die Gelegenheit zum Austausch in gemütlicher Runde.
Anmeldungen sollten bis 11.02.2018erfolgen bei:

Karlheinz Schulien                 06897/9129483

Rudi Andres                           06897/54896
oder
uwe.frank@cdu-neuweiler.de
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03.02.2018
Bericht Wochenspiegel . Foto: Ministerium
 Siegfried Mayer aus Hühnerfeld erhält Bundesverdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland

Sulzbach: Im Beisein von Bürgermeister Michael Adam (Bildmitte) überreichte Innenstaatssekretär Christian Seel (rechts) Siegfried Mayer die Bundesverdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. 

SULZBACH Siegfried Mayer erhielt im Rahmen einer Feierstunde die Bundesverdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Innenstaatssekretär Christian Seel überreichte dem gebürtigen Neunkircher die Auszeichnung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement, u.a. in der Pfarrgemeinde St. Marien Hühnerfeld. Seit mehr als fünf Jahrzehnten engagiert sich Mayer in der Pfarrgemeinde St. Marien Hühnerfeld in vielfältigen Funktionen. Dabei macht er sich für die kulturelle Arbeit des Kirchenchors stark und vertritt die Interessen der Bürgerschaft im Pfarrgemeinderat. 2008 wurde Siegfried Mayer Delegierter des Dekanats Sulzbach im Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK).
 
Mayer erkannte schon früh die Herausforderungen des demografischen Wandels und initiierte den Dialog zwischen den Generationen, konkret zwischen der Frauengemeinschaft, den älteren Pfarrgemeindemitgliedern und den Kindern des ansässigen Kindergartens.
 
Als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Marien forcierte Mayer die interkulturelle Zusammenarbeit in der Stadt Sulzbach. Er prägte die Projektgruppe „Interkultur Sulzbach“ und war verantwortlich für die Vorbereitung und die Durchführung von gemeinsamen Friedensgebeten. Dabei gelang es Mayer auf besondere Art und Weise, die Zusammenarbeit der verschiedenen Weltreligionen in seiner Heimatstadt positiv zu gestalten.
 
Beruflich engagierte sich Mayer in der Bäckerinnung, war von 1985 bis 2005 Mitglied im Prüfungsausschuss Saarbrücken Land/Ost. In diese Zeit fällt auch sein Engagement als Personalratsvorsitzender des TGBBZ II Saarbrücken. Seit 1978 ist er Mitglied im Landesvorstand des VLBS (Verband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen im Saarland).
 
Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich seit 1. Juli 1967 im Verband der Reservistenkameradschaft und war bis 2010 als Revisor im Landesvorstand. Von 1965 bis 2001 hat Mayer an 35 Wehrübungen in den verschiedensten Einheiten und Stäben teilgenommen. Bis heute arbeitet Mayer im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr mit.
 
„Siegfried Mayer hat sich in besonderen Maße für das Gemeinschaftsleben im Saarland stark gemacht und eingesetzt. Ich freue mich, mit dieser Auszeichnung den Blick auf seine Verdienste zu lenken, die für unser Gemeinwesen von großer Bedeutung sind“, sagte Innenstaatssekretär Christian Seel. 
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